wichtig:Maßnahme beenden um Job zu bekommen geht das?

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JoeMilano

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Hi,

Habe gerade jemand hier, die in folgender Situation steckt:

1. Aus dem Internetangebot des Amtes hat sie ein Angebot herausgesucht und wollte die Daten dazu von der zuständigen Sachbearbeiterin erhalten. Diese lehnte ab, weil dieses Angebot angeblich nur für ALG1 Empfänger wäre.
2. Als sie dann bei ihrer Vermittlerin dumm angemacht wurde, sie würde nichts tun (bewerben und so) erzählte sie von Punkt 1. Daraufhin besorgte die Vermittlerin die Daten worauf auch bereits die Abgabe der Bewerbungsunterlagen und ein Gespräch liefen mit der Vorgabe das die Probandin angerufen werden solle.
3. Darauf folgte durch die Arbeitsvermittlerin ein weiteres Angebot bei dem sich die Probandin vorstellen mußte (immer mit dem Existenzentzug im Nacken)
4. Nach dem Vorstellungsgespräch erfolgte in Windeseile eine Vertragliche Vereinbarung zwischen dem Betrieb (Restaurant) und dem Amt, das sie unterschreiben mußte.
5. Derzeit absolviert sie gerade diese sogenannte Eignungsfeststellung/Trainingsmaßnahme.
Klartext: Probezeit als Küchenhilfe in einem Restaurant
6. Dauer: insgesammt 3 Wochen von denen eine vorbei ist.
7. Jetzt ergibt sich aber, das die zuerst angestrebte Stelle doch bereit ist ein Beschäftigungsverhältnis anzubahnen. Allerdings auchwieder mit Probezeit.
8. VergleichtdieProbandin beide Stellen, so sieht das soaus:
derzeitige Maßnahme:zwischen 8-10 Stunden Arbeitszeitpro tag(Vereinbart waren nur 8Stnd.)
neue Stelle: garantierte 8 Stunden
derzeitige Maßnahme:doppelt so weiter Fahrweg
wie zur neuen Stelle
Außerdem wäre die neue Stelle auch mit dem Bus erreichbar.

Die Probandin möchte verständlicherweise lieber die neue Stelle, die sie aus eigener Initiative gesucht hat, haben und die Maßnahme abbrechen.

Darf sie das und wenn ja wie muß sie vorgehen?

Schließlich sei noch folgendes zu bedenken:
In der derzeitigen "Maßnahme" wird von den Leuten unausgesprochen erwartet länger zu arbeiten als vertraglich vereinbart. Alle haben Angst ihren Job zu verlieren und scheinen das Spiel mitzuspielen. Aller Wahrscheinlichkeit braucht der Besitzer nur jemand in der Sturm und Drangzeit kurz vor Weihnachten.

Bezeichnen ist das von drei Wochen gesprochen wird und die würden genau vor Weihnachten enden, der Vertrag gilt aber genau drei Tage länger!

Was geht jetzt vor: Das Recht den Arbeitsplatz frei zu wählen oder die Zwangsmaßnahme des Amtes einzuhalten?
Schließlich ist sie durch das Amt bedroht, weil sie unter den obigen Umständen zu einer Zusage (Unterschrift) bezügl. der Maßnahme gezwungen war.

Was kann sie tun?

Joe
 

Silvia V

Redaktion
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Wenn sie wirklich eine versicherungspflichtige Stelle gefunden hat,dann
kann die Maßnahme beendet werden.
Denn ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis hat stets Vorrang.
Und eine Probezeit von 6 Monaten ist durchaus normal.

Gruß

Silvia
 

JoeMilano

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Ok, das Problem was ich dabei sehe ist, folgendes:

Die sogenannte Maßnahme ist zwar offizielle (also laut Vertrag) eine solche, aber eigentlich eine "bezuschußte Probezeit" bei der angeblich hinterher auch ein Arbeitsplatz herauskommen könnte, denn sie war auch über den offiziellen Arbeitsmarkt zugänglich.

Bei der Arbeit, die die Frau aber anstrebt handelt es sich ebenfalls um eine Probezeit mit anschließender möglicher Übernahme. Ebenfalls über den offiziellen Arbeitsmarkt zugänglich aber wie beschrieben nur für ALG1 Empfänger.

Ich habe hier den Eindruck, das das Amt in den falschen Topf gegriffen hat, oder ist ein Lohnkostenzuschuss während der Probezeit und ein weiteres Jahr danach eine Trainingsmaßnahme?

Die normalen rechtlichen Verhältnisse eines Arbeitsvertrages mit gesetzlicher Probezeit wird dadurch doch den ALG2-Empfängern vorenthalten, weil sie ja gar keine Möglichkeit haben, eine so getarnte Probezeit ihren Eignungen entsprechend zu analysieren.
Bin ich geeignet für diesen Beruf?
Kann ich die körperliche oder sonstwie Belastung bestehen?
usw. es gibt viele Kriterien, die jeder für sich abmachen können muß. Unddazu ist die Probezeit doch gesetzklich geschaffen worden.

Schließlich hat man wenn der Arbeitsvertrag ersteinmal abgeschlossen ist und die Probezeit vorbei ist eine größere Konsequenzen zu tragen wenn man Kündigen wollte aus irgendeinem Grund(Sperrung der Gelder etc.)
 

Martin Behrsing

Redaktion
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JoeMilano meinte:
Hi,

Habe gerade jemand hier, die in folgender Situation steckt:

1. Aus dem Internetangebot des Amtes hat sie ein Angebot herausgesucht und wollte die Daten dazu von der zuständigen Sachbearbeiterin erhalten. Diese lehnte ab, weil dieses Angebot angeblich nur für ALG1 Empfänger wäre.
2. Als sie dann bei ihrer Vermittlerin dumm angemacht wurde, sie würde nichts tun (bewerben und so) erzählte sie von Punkt 1. Daraufhin besorgte die Vermittlerin die Daten worauf auch bereits die Abgabe der Bewerbungsunterlagen und ein Gespräch liefen mit der Vorgabe das die Probandin angerufen werden solle.
3. Darauf folgte durch die Arbeitsvermittlerin ein weiteres Angebot bei dem sich die Probandin vorstellen mußte (immer mit dem Existenzentzug im Nacken)
4. Nach dem Vorstellungsgespräch erfolgte in Windeseile eine Vertragliche Vereinbarung zwischen dem Betrieb (Restaurant) und dem Amt, das sie unterschreiben mußte.
5. Derzeit absolviert sie gerade diese sogenannte Eignungsfeststellung/Trainingsmaßnahme.
Klartext: Probezeit als Küchenhilfe in einem Restaurant
6. Dauer: insgesammt 3 Wochen von denen eine vorbei ist.
7. Jetzt ergibt sich aber, das die zuerst angestrebte Stelle doch bereit ist ein Beschäftigungsverhältnis anzubahnen. Allerdings auchwieder mit Probezeit.
8. VergleichtdieProbandin beide Stellen, so sieht das soaus:
derzeitige Maßnahme:zwischen 8-10 Stunden Arbeitszeitpro tag(Vereinbart waren nur 8Stnd.)
neue Stelle: garantierte 8 Stunden
derzeitige Maßnahme:doppelt so weiter Fahrweg
wie zur neuen Stelle
Außerdem wäre die neue Stelle auch mit dem Bus erreichbar.

Die Probandin möchte verständlicherweise lieber die neue Stelle, die sie aus eigener Initiative gesucht hat, haben und die Maßnahme abbrechen.

Darf sie das und wenn ja wie muß sie vorgehen?

Schließlich sei noch folgendes zu bedenken:
In der derzeitigen "Maßnahme" wird von den Leuten unausgesprochen erwartet länger zu arbeiten als vertraglich vereinbart. Alle haben Angst ihren Job zu verlieren und scheinen das Spiel mitzuspielen. Aller Wahrscheinlichkeit braucht der Besitzer nur jemand in der Sturm und Drangzeit kurz vor Weihnachten.

Bezeichnen ist das von drei Wochen gesprochen wird und die würden genau vor Weihnachten enden, der Vertrag gilt aber genau drei Tage länger!

Was geht jetzt vor: Das Recht den Arbeitsplatz frei zu wählen oder die Zwangsmaßnahme des Amtes einzuhalten?
Schließlich ist sie durch das Amt bedroht, weil sie unter den obigen Umständen zu einer Zusage (Unterschrift) bezügl. der Maßnahme gezwungen war.

Was kann sie tun?

Joe
Bitte an mich eine PN oder E-mails mit den kompletten Daten. Dann kümmern wir uns darum. Es ist so, wenn tatsächlich eine Job-Möglichkeit besteht, hat dies vor allem anderem Vorrang.
 

JoeMilano

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Hi Martin,

Schade, Sie ist schon weg. Aber ich sehe sie wohl morgen.

Bitte an mich eine PN oder E-mails mit den kompletten Daten. Dann kümmern wir uns darum. Es ist so, wenn tatsächlich eine Job-Möglichkeit besteht, hat dies vor allem anderem Vorrang.
Ich werde ihr das bestellen.

Vielen Dank für das Angebot.

Joe
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