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Wichtig! AlG II-Empfänger bekommt feste Arbeit - Ansprüche,

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jerry006

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Hallo,

jemand bezieht seit 2005-01-01 AlG II.

Er hat seit ca. drei Monaten einen Nebenjob als Briefzusteller.

Dieser Nebenjob soll Anfang 2006 in eine Festanstellung umgewandelt werden.

Die Person zieht deswegen zum 2005-11-01 in eine andere Stadt (Kassel in Nordhessen) eines anderen Landkreises.

Die Wohnung ist 45 m² groß und kostet warm 295 € + HK + Strom.

Nun meine Fragen:

1.) Durch den Umzug wird eine Festanstellung garantiert. Zu welcher Kostenübernahme ist die ARGE verpflichtet betr. Umzug? Fahrtkosten, Renovierungskosten, Ersteinrichtung, Kaution, ...?
Ein Kühlschrank und eine Waschmaschine fehlen in der Wohnung. Die Person ist bereits einmal während des AlG II-Bezuges umgezogen. Aus privaten Gründen. Eine Ersteinrichtung wurde bei dieser Wohnung nicht bezahlt. Was gehört zur Ersteinrichtung und in welcher Höhe werden diese Kosten, die ich eben gen. habe übernommen?
2.) Ich habe gehört, dass beim Umzug in einen anderen Landkreis einen Monat der alte Landkreis AlG II + Unterkunft und Heizung bezahlt, damit es zu einem reibungslosen Ablauf kommen kann und der noch-AlG II-Empfänger nicht ohne Geld dasteht!
3.) Ist die Wohnung angemessen und wird die Kaution gezahlt?
4.) Was muss die Person noch alles bei der ARGE beachten? Welche sonstigen Rechte, Kostenübernahmen, usw. stehen ihm zu?

Nachtrag:

stimmt es, dass bei einem Umzug von weniger als 50 km, der Staat nichts an Kosten übernimmt?

Lt. Routenplaner im WWW (falk.de, map24.de, ...) sinds nur 44 km. Lt. meines Programms (Marco Polo Reiseplaner) sinds 56 km.

Es handelt sich dabei wohl um eine Ermessensentscheidung, d. h., der Sachbearbeiter entscheidet, ob die Kosten übernommen werden oder nicht. Diese Wegstrecke täglich zurückzulegen ist zumutbar. Allerdings steht die Festanstellung i. V. m. dem Umzug. Der Umzug muss vom noch-AlG II-Empfänger selbst bezahlt werden und die Kaution wird wohl auch nicht übernommen!? Es ist doch günstiger, als wenn die Person täglich ca. 100 km fahren muss, als wenn einmal ein Umzug bezahlt wird!


Bitte um eure Antworten.

Vielen Dank im Voraus.

Gruß
 

Martin Behrsing

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Dies wird über das Einstiegsgeld geregelt und ein Fallmanager hat da sehr großen Ermessenspielraum
 
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ExitUser

Gast
Martin Behrsing schrieb:
Dies wird über das Einstiegsgeld geregelt und ein Fallmanager hat da sehr großen Ermessenspielraum
Wie wir gerade auch feststellen :D Vermutlich ist das die übergrosse Freude uns los zu werden ;)

@jerry006

Von daher kann ich nur raten einfach alles beantragen, was er benötigt und am besten noch ein bisschen begründen. Rücklagen dürfte er als ALG II-er wohl kaum haben.

Wohnungsgrösse etc. ist in diesem Fall irrelevant, weil der Umzug wegen Arbeitsaufnahme stattfindet, interessiert keine Socke mehr.

ALG II wird bis zum ersten Gehalt weitergezahlt, muss aber nochmals gesondert beantragt werden.

Kaution, Kühlschrank und Waschmaschine sind Verhandlungssache, siehe auch nachfolgende Hinweise:

Sollte er mal eine Eidesstattliche Versicherung abgegeben haben, Privatinso laufen oder ähnliches, nur keine Hemmungen darauf hinzuweisen, dass erspart u.U. die Rückzahlung eines Darlehens, weil es nur dazu beitragen würde in die nächste Schuldenspirale zu geraten. Die FM sind nun mal per Gesetz dazu gehalten auch auf so etwas Rücksicht zu nehmen, sonst führen sie ihre eignen Stellen ad absurdum.

Toi, toi, toi! :)

Milo
 
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