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laudanum

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#1
Hallo zusammen,

erstmal möchte ich sagen, das ich das Forum schon durchforstet habe
aber leider nichts passendes fand. Ist aber auch ne ganz schöne menge
hier zu lesen und auch unfassbare Dinge.

So,ich fange einfach mal an und hoffe es kann mir wer weiter helfen.

Meine Familie und ich wohnen im moment in NRW wir wollten aus persönlichen,
psychischen und einigen anderen Problemen umziehen nach Hessen, um dort neu
anzufangen.

Mit hilfe einer Sozialabeiterin haben wir eine Whg in Hessen gefunden,
(4Zi,K,B 81,13qm KM:373,34€ NK:200-220€ die Whg wurde durch den Sozialen Wohnungsbau
staatlich gefördert.)
Da wir für diese Whg einen Wohnberechtigungsschein brauchten haben wir diesen
bei der Behörde in Hessen beantragt und auch für diese Whg bekommen.
Komischer Weise mussten wir auch das OK von unserem jetztigen Sacharbeiter für
die neue Whg haben,der erstmal auf sich warten ließ und uns telefonisch mitteilte
die Whg wäre zu teuer.
Wir hatten das OK von der Hausverwaltung die sagte dies wären
Sozialwohnungen und extra für zB. Hartz 4 empfänger und halt das OK von dem Wohnberechtigungsschein.
Und auf gutes zureden von der Sozialabeiterin haben wir unsere jetztige Whg (4Zi,K,B 85qm KM 330€
+100€ NK) gekündigt.

Nun meine Frage,

gibt es eine Liste über die man ermitteln kann was man an qm und Miete haben darf
(für Hessen und NRW)?

Und warum muss der jetztige Sacharbeiter noch das OK für die neue Whg geben obwohl
die in einem andern Bundesland liegt und die jetztige Arge nicht mehr dafür zuständig wäre?
Die Mieten und qm sind doch fast überall unterschiedlich.

Ich hoffe ich habe nicht zu wirr geschrieben und es ist einigermassen verständlich, wenn nicht bitte
noch mal nachfragen damit ich was ergänzen kann.


lg.Laudanum
 

Mario Nette

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#2
Ja, es gibt Listen. Schaue hier: Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Die Angemessenheit der Unterkunft stellt die hessische Behörde fest, die Zustimmung zum Umzug erteilt die nrwische Behörde. Habt ihr diese Zustimmung, könnt ihr die Kosten für den Umzug geltend machen.

Mario Nette
 

vagabund

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#3
...

Und warum muss der jetztige Sacharbeiter noch das OK für die neue Whg geben obwohl
die in einem andern Bundesland liegt und die jetztige Arge nicht mehr dafür zuständig wäre?
Die Mieten und qm sind doch fast überall unterschiedlich.

Ich hoffe ich habe nicht zu wirr geschrieben und es ist einigermassen verständlich, wenn nicht bitte
noch mal nachfragen damit ich was ergänzen kann.


lg.Laudanum
Der SB am alten Wohnort muss nur der Umzugsnotwendigkeit zustimmen, für die Angemessenheit der neuen Wohnung ist ausschließlich die neue ARGE zuständig.
 
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#4
Ein verbreiterter Irrtum ist dass Sozialer Wohnbau zu sozialen Mieten führt. Das einzig soziale ist das Belegungsrecht der Kommune. Als Miete wird die Kostenmiete ermittelt. Kosten können schon mal höher sein, als das was der Markt an Erlös hergibt.

Die 100€ "Nebenkosten" sind nicht haltbar. Betriebs-/Nebenkosten sind bei der Ermittlung der angemessenen Miete nicht zu berücksichtigen. Netto-Kalt, die zählt. Alles andere ist schon Rechtsbeugung
 

laudanum

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#5
Vielen lieben Dank für Eure Antworten,
leider ist der Stand für Waldeck-Frankenberg von 17.05.2005,
ob das wohl noch stimmt?
Wenn ja, wäre die Whg doch angemessen,oder irre ich mich.
Wir sind 2 Erwachsene und 2 Kinder (3 und 9 Jahre).
Und ich weiss nicht genau wie das mit den Nebenkosten gerechnet wird,
in der jetztigen Whg werden pro Pers. 25€ berechnet, in der neuen das doppelte.

Also werde ich mich bei der neuen ARGE noch mal schlau machen, da die ja den Wohnberechtigungsschein auf die neue Whg ausgeschrieben haben bzw die Whg als angemessen befunden haben.

lg und noch mal vielen Dank an Euch

laudanum
 

redfly

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#6
Die Höchstgrenze liegt dort bei 4 Personen bei 395,00 Euro. Dann habt ihr mit einer Kaltmiete von 373,34 Euro noch Glück gehabt.
 

laudanum

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#7
Also ist das mal wieder reine Schikane vom SB, ich begreife so etwas einfach nicht.
Als ob die nichts besseres zu tun haben.
Ich werde anfang des Monats zur neuen ARGE fahren und mir dort alles schriftlich geben
lassen, falls ich es bekomme.
Noch mal eine kurze Frage, der Wohnberechtigungsschein wurde ja von der neuen ARGE in Hessen ausgestellt für die besagte Whg. Ist das dann nicht schon eine zusage das wir die Whg bekommen bzw das sie von der dortigen ARGE bezahlt wird?

lg laudanum
 

vagabund

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#8
...
Noch mal eine kurze Frage, der Wohnberechtigungsschein wurde ja von der neuen ARGE in Hessen ausgestellt für die besagte Whg. Ist das dann nicht schon eine zusage das wir die Whg bekommen bzw das sie von der dortigen ARGE bezahlt wird?

lg laudanum
Wenn die ARGE in Hessen bereits die Kostenübernahme für die neue Wohnung zugesichert hat (schriftlich), dann ja.

Es geht dann "nur" noch um die Umzugzugskosten und dafür ist m.E. die alte ARGe zuständig. Also nicht locker lassen!
 

laudanum

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#9
Hallo zusammen,
ich habe etwas mehr in erfahrung bringen können.
Die ARGE sträubt sich mit Händen und Füße gegen den
Umzug , so wie es scheint.
Unser SB hat angeblich ein Schreiben bekommen
von der ARGE in Hessen das die neue Whg ca 65€ zu teuer wäre.
Komisch, aber den Wohnberechtigungsschein haben wir ja für
diese Whg bekommen.
Also erst hieß es die ARGE in Hessen hätte keine festen
Vorgaben was die qm Zahl und die Miete angeht,wir müssten
einige Wohnungen vorlegen und dann würden Sie entscheiden
welche wir bekommen.( Humbuk,sowas hab ich noch nie gehört!)
Jetzt heißt es die Bruttokaltmiete (alles mit inbegriffen außer Heizkosten)
dürfte für 4 Pers. 425€ betragen.(kopfqualm)
Die Vermieterin der neuen Whg hat sich sogar mit der ARGE in verbindung
gesetzt und die KM-Miete 40€ runter gesetzt.
Es wären trotzdem ca 25€ zuviel,auch wenn wir die 25€ selber zuzahlen
würden, würden wir den Umzug nicht bezahlt bekommen, da die Whg
halt zu teuer wäre.
Also mal ganz ehrlich, ich würde denen gerne mal die Möbel gerade
rücken !!!
Das ist jetzt schon das 2te mal (bei mir) das die machen können was
sie wollen.Beim erstenmal hab ich mich gewährt und ihnen mal
richtig die Meinung gegeigt,fazit kein Geld und Obdachlos.
Darmals war mir das egal, ich war jung und hatte keine
Familie, aber jetzt...
Ich weiß wirklich nicht weiter, da ich kein so guter Redner bin
und mich nicht richtig ausdrücken kann,ist es bei Amtsgängen immer
schwer etwas zu erreichen.
Mit den Pharagraphen usw kenn ich mich genauso wenig aus,aber
ich möchte nicht das meine Kinder in einer Übergangswohnung oder
auf der Straße leben müssen.
Ich sehe es nähmlich schon so kommen wie in dem Beitrag
(Wir schlittern in eine Katasrophe), aber im gegensatz zu der Familie
werde ich kämpfen und an die Öffenlichkeit gehen !!!
Wäre lieb wenn Ihr mir noch einige Tips geben könntet,
ich nehme jede Hilfe an !!!

lg laudanum
 

Linchen0307

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#10
Der angemessene Mietzins ist immer Nebenkostenmiete ohne Heizung, so wurde mir das vor unserem Umzug erklärt.
Kaltmiete ist ohne Nebenkosten, es sei denn, es wird vom Vermieter/Makler als Nebenkostenmiete ausgewiesen.
 

redfly

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#11
wir müssten
einige Wohnungen vorlegen und dann würden Sie entscheiden
welche wir bekommen.( Humbuk,sowas hab ich noch nie gehört!)
Tja, da hat die ARGE leider Recht!

Man muss immer erst ein Wohnungsangebot vorlegen. Betrachtet die ARGE dann die Wohnung als angemessen, bekommt man eine schriftliche Zusicherung. So steht es auch im Gesetz. Und vorher sollte man keinen Mietvertrag unterschreiben, ansonsten wird man vermutlich auf den Kosten sitzenbleiben. Ein Rechtsstreit dauert lange, der Ausgang ungewiss.
 

Erolena

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#12
... Betriebs-/Nebenkosten sind bei der Ermittlung der angemessenen Miete nicht zu berücksichtigen. Netto-Kalt, die zählt. Alles andere ist schon Rechtsbeugung
Wo steht das im Gesetz? Bei uns enthält die örtliche Richtlinie zwei Werte - die beide berücksichtigt werden. Die Netto-Kaltmiete und die kalten Betriebskosten.
 

laudanum

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#13
Den neuen Mietvertrag haben wir auch noch nicht unterschieben.
Also müssen wir doch noch andere Whg. vorlegen.
Hoffendlich reicht das von der Zeit her, man muss ja auch
erstmal welche finden.

Wir haben gerade bei der ARGE angerufen und bekommen weder telefonisch noch schriftlich eine auskunft über die Mietkosten und qm die uns zustehen.

Also wie sollen wir dann Wohnungen suchen und vorlegen wenn wir nicht mal wissen wo nach wir suchen dürfen?
 

redfly

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#14
In welcher Stadt/Landkreis in Hessen sucht ihr eine Wohnung? Ist unter dem Link in Post Nr.2 nichts zu finden? Falls nicht, sollte euch die zuständige ARGE eine Auskunft erteilen. Notfalls müsst ihr dort persönlich vorsprechen.
 

laudanum

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#15
Wir möchten nach 34497 Korbach umziehen.
DAs gehört soviel ich weiss in den Bereich Waldeck-Frankenberg.
Da war ich mir ja nicht sicher weil der Stand von 17.05.2005 war.
 

Erolena

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#16
Vielen lieben Dank für Eure Antworten,
leider ist der Stand für Waldeck-Frankenberg von 17.05.2005,
ob das wohl noch stimmt?
Wenn ja, wäre die Whg doch angemessen,oder irre ich mich.
Wir sind 2 Erwachsene und 2 Kinder (3 und 9 Jahre).
Und ich weiss nicht genau wie das mit den Nebenkosten gerechnet wird, in der jetztigen Whg werden pro Pers. 25€ berechnet, in der neuen das doppelte...laudanum
Offensichtlich gibt es eine örtliche Richtlinie. Strittig scheint zu sein:
Gibt es eine neuere Fassung?
Wie ist sie auszulegen?
 

laudanum

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#17
Wie schon gesagt,
erst hieß es die ARGE in Hessen hätte keine festen
Vorgaben was die qm Zahl und die Miete angeht,wir müssten
einige Wohnungen vorlegen und dann würden Sie entscheiden
welche wir bekommen.
Jetzt heißt es die Bruttokaltmiete (alles mit inbegriffen außer Heizkosten)
dürfte für 4 Pers. 425€ betragen.
Ich weiss wirklich nicht was jetzt stimmt und was wir nun machen sollen.
 

laudanum

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#18
hallo ich bins wieder,
wir waren bei der ARGE und haben uns nun die Höchstbeträge für Unterkunftskosten schriftlich geben lassen.
Uns wurde zudem noch gesagt das sowohl die Umzugskosten als auch die Kaution für die Wohnung nicht übernommen
werden, wenn wir den übersteigenden Betrag der Miete (in dem fall aktuell 30€ ) selbst zahlen.
Meine frage ist nun: stimmt das mit der Kaution?

hier noch eine Abschrift von dem Wisch für Höchstbeträge:

Sehr geehrter ...,
bitte beachten Sie die bei einem Umzug innerhalb von Korbach und Ortsteilen
geltenden Höchsbeträge für Unterkosten:

Kaltmiete für 4 Personen incl. Nebenkosten: 425,00 €
zzgl. Heizkosten in angemessener Höhe abzgl. Eigenanteil für Warmwasser

Sollten Sie eine teurere Wohnung anmieten, müsste der den Höchstsatz übersteigend
Betrag von Ihnen selbst getragen werden.

lg laudanum
 

redfly

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#19
Die Wohnung ist nicht angemessen, daher werden keine Umzugskosten übernommen. Dazu zählt auch eine Kaution. Mein Rat, sucht euch lieber eine andere angemessene Wohnung. Dann bleibt euch viel Ärger, insbesondere später bei einer Nebenkostennachzahlung erspart.
 

laudanum

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#20
vielen dank für die info,
wir suchen schon wie verrückt und sind nun schon bei 3 zimmer whg angelangt, die aber noch teurer sind. es ist zum mäuse melken.
es sind nur noch 30 tage bis wir aus der jetzigen whg raus müssen.
das wird ganz schön eng.

lg laudanum
 

laudanum

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#21
das mit der whg können wir vergessen, die differenz von ca. 30 € bricht uns hier das genick auch wenn wir es selbst zuzahlen und den umzug selbst organisieren wird die kaution nicht übernommen.
zudem hat die hausverwaltung einem anderen intressenten *der die volle miete zahlt*,
die whg schon zugesagt.
bei der gleichen hausverwaltung haben wir auch nach 3 zi. wohnungen nach gefragt, da bekommt man nur die aussage das die whg dann die leute bekommen für die die whg angemessen ist, also für 3 personen.
wir haben jetzt alles abgeklappert, zeitungen, internet und die aushänge im rathaus,
es kann doch nicht sein das es keine angemessene whg gibt!?
oder gibt es im raum waldeck- frankenberg keine hartz 4 empfänger?
keine einzige whg, egal ob 1,2,3 oder 4 zi. whg würde dort vom amt gezahlt da die mieten zu hoch sind bzw die nebenkosten.
wenn ich darf würde ich mal die aushänge vom rathaus hier posten und ihr könnt euch mal ein bild machen.
und in den zeitungen sieht es nicht anders aus, also ich kann mir das einfach nicht vorstellen das die mieten mit nebenkosten zu hoch sein sollen.

lg laudanum
 

redfly

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#22
Die ARGE konnte hier auch gar nicht anders entscheiden. Es wurde bei der vorgelegten Wohnung die "Höchstgrenze" überschritten. Ich denke in einer ländlichen Gegend wird es sowieso nicht leicht sein eine angemessene Wohnung zu finden. Diesen Umstand musst du aber belegen können. Also, dokumentiere deine Suchbemühungen und lege sie der ARGE vor. Gibt es keine "ARGE-fähigen" Wohnungen, muss auch eine höhere Kaltmiete übernommen werden. Aber das wird nur in einem Rechtsstreit durchzusetzen sein. Und um dafür den Nachweis zu erbringen, müssen wohl erst einige Wohnungsangebote herhalten.
 

mbc

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#23
Mieten kann man immer, auch ohne Einwilligung des alten oder neuen FM.
Wenn es dringend ist und ihr die Umzugskosten tragen könnt zieht selber um.

Mietet euch einfach eine neue möglichst angemessene Wohnung am neuen Ort und meldet euch bei der ARGE dort an. Laut meinen Recherchen müssen die auch eine unangemessen Hohe Miete erstmal übernehmen (ist ja kein ortsinterner Umzug). Wenn ihr dann immer noch keinen angemessenen Wohnraum findet steht die ARGE in der Beweislast das es möglich ist solchen zu deren Angemessenheitsgrenzen anzumieten. Geht aber alles eben nicht ohne eine Konfrontation zu bewirken. Notfals kann man einen Vergleich machen lassen wenn die Wohnung nur unerheblich teurer ist.

Hier z.B. schon per Gericht bestätigt:
http://www.elo-forum.org/unterkunft...erkusen-sg-%FCsseldorf-35-164-06-23-09-a.html

http://www.elo-forum.org/unterkunft/21556-lsg-nsb-ortswechsel-wunschumzug-%D6here-miete.html

Rücklagen oder kleine Unterstützung sollte vorhanden sein.
 
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