WG vs. Bedarfsgemeinschaft

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

bigdadyx

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Mai 2013
Beiträge
1
Bewertungen
0
Hallo zusammen,

ich schildere einmal kurz meine Situation und hoffe, das mir jemand mit ein paar guten Tipps helfen kann.

Ich wohne seit mehr als 3 Jahren mit einer (ohne m am Anfang) Freundin zusammen, die sich in Ausbildung befindet und neben Bafög, auch "Zuschuss zu den ungedeckten angemessenen Kosten" vom Jobcenter Berlin erhält. Ich selbst bin berufstätig.

Die ersten zwei Jahre war ich ganz offiziell als Untermieter bei Ihr wohnhaft und es hat niemanden gejuckt. War ja für das Jobcenter besser, da Sie so weniger Geld erhielt.

Es handelte sich um eine zwei Zimmer Wohnung. Diese war auf Dauer zu klein (für eine Wohngemeinschaft!) und wir entschlossen uns, eine größere Wohnung zu mieten. Wir haben nun seit 3 Monaten eine 2,5 Zimmer Wohnung, in der wir gemeinsam als Mieter im Mietvertrag stehen.

Nun meldet sich das Jobcenter und hätte gern von mir, dass ich mich komplett nackig mache und Angaben über alle meine Finanzen mache.

Ich möchte betonen, dass ich mit meiner Mitbewohnerin ein rein freundschaftliches Verhältnis pflege.

Nun meine Fragen:

1. Bin ich verpflichtet, über alle meine persönlichen Daten Auskunft zu erteilen, damit meine Mitbewohnerin ihr Geld erhält? "Das Jobcenter behält es ja jetzt ersteinmal ein"...
2. Wie kann man sich gegen eine Unterstellung einer Bedarfsgemeinschaft wehren? Soll ich das Jobcenter nach Hause einladen, damit Sie sich die getrennten Betten in verschiedenen Zimmern anschauen? Soll ich vielleicht noch ein zweites Glas für die Zahnbürste kaufen?
3. Ich habe irgendwo von wechselseitigem Willen zum Tragen einer Verantwortung für den anderen gelesen... Soll das heißen, ich verklage meine Mitbewohnerin und gute Freundin auf Zahlung Ihrer Miete (die Sie ja nicht zahlen kann, weil das Jobcenter ihr kein Geld überweist) um zu beweisen, das ich für sie keine Verantwortung z.B. gegenüber unserem Vermieter übernehme?

Nur so zur Info:

Wir leben zusammen, weil wir uns seit Jahren kennen, gut verstehen und u.a. Kosten bei Internet, Fernsehen, Strom, etc. sparen wollen. Sie ist btw. lesbisch, wobei auch dieses Detail das JC eigentlich nichts anzugehen hat...
Es liegt tatsächlich keine Bedarfsgemeinschaft vor...

Ich freue mich auf interessante Tipps...
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
13.706
Bewertungen
20.338
GAR NIX machen. Die Freundin soll ihren Antrag stellen und nur für sich.
Sie erklärt - NUR auf Nachfrage - dass es keine BG gibt.
Die Voraussetzungen einer Lebenspartnerschaft oder einer eheähnlichen Gemeinschaft UND des "Einstehens füreinander" seien nicht gegeben.

Aus finanziellen Gründen wohnt sie in einer WG mit jemand und basta.

Das HABEN die "eigentlich" so zu schlucken. MEHR Info muss man nicht geben. Hausbesuche SCHON GAR NICHT!

Sollte hier weiter nachgebohrt werden, soll sie eine schriftliche und BEGRÜNDETE Ablehnung verlangen und gleich ankündigen, dass sie mit Widerspruch und Klage reagieren wird!

Lies dich bitte hier ein: https://www.elo-forum.org/bedarfs-h...-widerspruch-zurueckgewiesen.html#post1409892
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten