wg gründung, aber wie?

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D-Liner

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also, folgendes problem. ich habe mich von meiner freundin getrennt. wir wohnen z.z. noch in einer wohnung. ich bin jetzt auf der suche nach einer 3-raumwohnung, in die ich mit einem freund einziehen möchte. währe für mich(25) quasi meine erste wohnung. ich weiss noch nich wie der vertrag aussehn soll. steht warscheinlich dem vermieter zu welche art vertag er für richtig hält. nu hab ich angebote für mehrere wohnungen die erst ab 75 quadratmeter losgehn. ich dachte an einen gemeinschaftsraum und zwei schlafzimmer. muss ich jetzt auf quadratmeter achten? und wie stell ich ein antrag? geh ich zum sb und sag: guten tag, ich würd gern mit einen freund zusammen ziehn bitte übernehm sie die kosten? oder druck ich wohnungsangebote aus und leg sie vor? in wie fern is das von meiem vorleben abhängig? und von quadratmeter und miethöhe?

danke im vorraus!!!!
 

Arania

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Der erste Schritt bevor Du etwas unternimmst ist der zu Deiner ARGE, falls Du möchtest das sie irgendwelche Kosten übernimmt, wenn nicht kannst Du machen was Du möchtest.

Bei der ARGE erfährst Du welche Wohnung in Frage kommen würde, wieviel qm, wie hoch die Miete sein darf etc da sist nämlich ortsabhängig.

Und dann alles schriftlich geben lassen falls irgendwelche Zusagen gemacht werden

Erst dann kannst Du losziehen und Dir Wohnungen ansehen und dann bevor Du einen Vertrag unterschreibst erst zur ARGE und es Dir genehmigen lassen
 

vagabund

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Hallo

das dürfte insgesamt kein Problem sein.

Du hast einen Grund (Trennung von der Freundin) zum Wohnungswechsel.

Bezüglich des Mietvertrages gibt es mehrere Gestaltungsmöglichkeiten

hier einige Ausführungen zum Mietrechtlichen:Klick

Bei der ARGE legst du den - noch nicht unterschriebenen! - Mietvertrag zur Zustimmung vor.

Hast du die Zustimmung schriftlich, kannst du Umzugskosten usw. beantragen.
 

Arania

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Ich sehe das immer noch etwas anders als Vagabund, ich denke mal man sollte VORHER wissen wie der Mietspiegel in der Stadt überhaupt ist und was die ARGE bewilligen würde bevor man losläuft und eventuell mit einem Mietvertrag ankommt ( z.B. 100 qm 800 Euronen Miete) und dann erwartet die ARGE stimmt einfach zu, weil man VORHER den Vertrag gezeigt hat.

Also es muß erst geklärt werden was angemessen ist, wenn man das schon weiß dann kann man danach suchen ;)
 

vagabund

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Arania meinte:
..... ich denke mal man sollte VORHER wissen wie der Mietspiegel in der Stadt überhaupt ist und was die ARGE bewilligen würde bevor man losläuft und eventuell mit einem Mietvertrag ankommt ( z.B. 100 qm 800 Euronen Miete) und dann erwartet die ARGE stimmt einfach zu, weil man VORHER den Vertrag gezeigt hat.

Also es muß erst geklärt werden was angemessen ist, wenn man das schon weiß dann kann man danach suchen ;)

Das ist allerdings richtig, wobei oft strittig ist (und unterschiedlich in Gerichtsentscheidungen entschieden wurde) was für eine WG angemessen ist: die KdU für 2 Personen oder die KdU von 2x 1 Person.
 

Blackdragon

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vagabund meinte:
Das ist allerdings richtig, wobei oft strittig ist (und unterschiedlich in Gerichtsentscheidungen entschieden wurde) was für eine WG angemessen ist: die KdU für 2 Personen oder die KdU von 2x 1 Person.
Bei einer echten WG, also nicht BG oder HG ist es meiner Meinung nach unstrittig, dass von 2 x 1 Person ausgegangen wird.
 

D-Liner

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das irretier mich nur etwas weil ich das gelesen habe>> https://www.tacheles-sozialhilfe.de/forum/thread.asp?FacId=470161

"Könnte uns denn die ARGE den Umzug verweigern??? Wenn wir Glück haben und der Vermieter verlangt keine Schufaauskunft und würde uns nehmen, würde ich gerne vermeiden zu sagen, dass wir erst eine Erlaubnis der ARGE brauchen. Könnte uns die ARGE die Mittel streichen, weil wir aus Verzweiflung und dem Wunsch Kosten zu senken, diesen Weg gegangen sind??"
Also: Ihr braucht keine Genehmigung der Arge für den Umzug, auch wenn viele Argen dies meinen. Zwar heißt es im Gesetz, dass "vor Abschluss eines Vertrages über die neue Unterkunft.......die Zusicherung.....einzuholen" sei (§ 22 Abs. 2 SGB II). Aber diese Vorschrift heißt nicht, dass ohne Zusicherung die Kosten für die neue Wohnung nicht zu übernehmen sind. Dieses Zusicherungsverfahren hat lediglich Aufklärungs- und Warnfunktion ( so u.a. Berlit im Lehr- und Praxiskommentar zum SGB II § 22 Rdnr.: 52,53). Der ALG II - Empfänger soll vor dem Umzug wissen, welche Angemessenheitsgrenzen in der Gemeinde gelten. Es soll Streitigkeiten vermeiden, was angemessen ist und was nicht.
Wenn Ihr also sicher seid, dass die neue Wohnung "angemessen" ist, dann könnt Ihr umziehen, wie Ihr wollt. Selbst wenn sie nicht angemessen wäre, müssen die angemessenen Kosten übernommen werden, auch dann stündet Ihr besser da als jetzt.
Zum Schluss nochmal, die Mittel ganz streichen kann die Arge nicht, vielmehr muss sie immer den Anteil, der als angemessen gilt, übernehmen.
Bis denne
Caspar
 

Arania

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da steht aber auch

Wenn Ihr also sicher seid, dass die neue Wohnung "angemessen" ist, dann könnt Ihr umziehen, wie Ihr wollt.

und wenn Ihr dann eine angemessene Wohnung gefunden habt trotzdem VOR Unterzeichnung des Mietvertrages hin, Ihr braucht doch eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung oder wollt Ihr alles selbst zahlen?
 

Arania

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Das kann Dir nur die ARGE sagen, ich kenne den Mietspiegel in Berlin nicht, aber normalerweise für 2 Personen nur 60 qm. ;)
 
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