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Westerwelle kontra faule Arbeitslose

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Fortunatus

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#1
Aus dem SAT 1-Text, Seite 122:

Westerwelle kämpft gegen Missbrauch

FDP-Chef Westerwelle hat gefordert stärker gegen den Missbrauch des Sozialstaates vorzugehen. "Der Sozialstaat ist für die Bedürftigen da und nicht für die Faulen", sagte Westerwelle in einem TV-Interview vor dem FDP-Bundesparteitag in München. "Es ist nicht in Ordnung, dass wir bei behinderten Kindern den Mangel verwalten und sich andere stinkfaul in den Sozialstaat einrichten, obwohl sie selber arbeiten könnten", sagte der Parteichef.
Diese Position führe zu viel Widerspruch, räumte Westerwelle ein.




Für mich ändert sich in diesem Land nichts mehr, sobald Zahlen veröffentlicht werden, dass es immer Menschen in diesem Land schlecht geht, beginnen die Politiker reflexartig die Armen und Arbeitslosen zu bekämpfen und nicht die Armut. Aber das ist ja nichts neues. Mein Vorschlag, lasst uns Neuwahlen machen, dann schwarz-gelb ran. Als erstes dann Arbeitslosengeld II und die Bundesagentur abschaffen, bei gleichzeitiger Einführung von Zwangsarbeit. Vielleicht brauchen wir das ja, da wir zu blöde sind aus der Geschichte zu lernen.
 
E

ExitUser

Gast
#2
Aus dem SAT 1-Text, Seite 122:

Westerwelle kämpft gegen Missbrauch

FDP-Chef Westerwelle hat gefordert stärker gegen den Missbrauch des Sozialstaates vorzugehen. "Der Sozialstaat ist für die Bedürftigen da und nicht für die Faulen", sagte Westerwelle in einem TV-Interview vor dem FDP-Bundesparteitag in München. "Es ist nicht in Ordnung, dass wir bei behinderten Kindern den Mangel verwalten und sich andere stinkfaul in den Sozialstaat einrichten, obwohl sie selber arbeiten könnten", sagte der Parteichef.
Diese Position führe zu viel Widerspruch, räumte Westerwelle ein.




Für mich ändert sich in diesem Land nichts mehr, sobald Zahlen veröffentlicht werden, dass es immer Menschen in diesem Land schlecht geht, beginnen die Politiker reflexartig die Armen und Arbeitslosen zu bekämpfen und nicht die Armut. Aber das ist ja nichts neues. Mein Vorschlag, lasst uns Neuwahlen machen, dann schwarz-gelb ran. Als erstes dann Arbeitslosengeld II und die Bundesagentur abschaffen, bei gleichzeitiger Einführung von Zwangsarbeit. Vielleicht brauchen wir das ja, da wir zu blöde sind aus der Geschichte zu lernen.
Wir haben wahrscheinlich eher aus der Geschichte gelernt, nur die eigentlichen Verantwortlichen, die Machthaber aus Politik, Kapital und Arbeitgeberverbänden nicht.

Sie wiederholen immer und immer wieder die gleichen Strategien (seit Jahrhunderten), nur "es der Zeit angepasst".

Nicht umsonst ist die Glaubwürdigkeit der Politik so schlecht, wie sonst lange nicht, aber es fehlt eindeutig eine echte Alternative.
 

Rounddancer

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#3
Wenn der überdrehte Karrierist der selbsternannten "Partei der Besserverdienenden" den >95 Prozent der aktuell rund 7 Millionen Erwerbslosen einen Arbeitsplatz besorgt hat, der ihnen ein Einkommen bringt, mit dem sie ohne Alg II auskommen können,-
und dann noch freie Arbeitsplätze nicht besetzt werden können, dann kann er, von mir aus, die verbleibenden <5 Prozent Arbeitslosen zu den noch verbleibenden Stellen schleppen, befehlen, oder einsortieren lassen.

Doch solange auch nur noch einer der >95 Prozent arbeitswilligen Erwerbslosen keine auskömmliche Stelle hat, hat Westerwelle gefälligst die große Futterluke geschlossen zu halten.
 

detlef_mue

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#4

Hans3333

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#5
hi
westerwelle der führer der partei der besserverdienenden.
der lebt in einer völlig anderen welt als ein grossteil der bevölkerung deutschlands.
er ist wie ein blinder der von farbe redet.
 

druide65

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#6
"Der Sozialstaat ist für die Bedürftigen da und nicht für die Faulen"
Und die Politiker sind für das Volk da(daher auch VOLKSVETRETER Herr Westerwelle)und nicht für die Lobby...

Ja ja ...der Guido...immer einen flotten Spruch auf den Lippen um sich wieder ins Gespräch zu bringen :icon_laber:
 

sogehtsnich

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#7
Scheint ja ein helles Köpfchen zu sein! Labert das nach, was Hinterbänkler vor 3 Jahren schon gelabert haben!
Der soll sich lieber mal um die schwarzen Konten seiner Partei (falls man sowas überhaupt Partei nennen kann) mitglieder kümmern! Da gibts genug, die Dreck am Stecken haben!
 

Woodruff

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#8
Die Wählerschaft der FDP scheint nicht gerade mit Intelligenz gesegnet zu sein, wenn sie solche billigen Stammtischparolen für bare Münze nimmt.
 

Merkur

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#9
Es ist doch so man kann den Leuten alles einreden Vogelgrippe ,BSE,
Klimawandel und so auch Sozialschmarotzer und diese verprassen ihr
Harzer -Geld im Ausland. Die Leute sind faul so wird es immer wieder durch die Medien den Leuten eigehämmert bis sie es am Ende selber glauben.
Da erübrigt sich selber denken.
 

HartzDieter

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#10
...
Doch solange auch nur noch einer der >95 Prozent arbeitswilligen Erwerbslosen keine auskömmliche Stelle hat, hat Westerwelle gefälligst die große Futterluke geschlossen zu halten.
Nach dem GG hat der Staat ausreichend Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen, sicher, damit möglichst jeder eine 'Arbeit von der er leben kann', hat. Die Politik tut da nix. Sie beschimpft nur die behinderten Arbeitslosen, denn behindert sind wir Arbeitslose, weil es nixtuende Politiker gibt und diese nicht für Arbeitsplätze sorgen. Statt dessen werden wir von faulen Politikern beschimpft. Hier steht das Wort 'faul' nicht nur fürs 'nixtun'.

Es ist gerade so als wenn man jemanden einsperrt und ihn dann beschimpft, weil er nicht an die frische Luft geht.
 

Rounddancer

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#11
Das steht noch mal genau wo im Grundgesetz? Ich hab's grad nicht zur Hand.

Nun, nachdem in der BRD im Grundgesetz kein Recht auf einen Arbeitsplatz steht (leider),
meint HarzDieter vermutlich die Verfassung der DDR, die ja das Recht auf Arbeit kannte.
 
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#12
Der Ww vergisst, dass derzeit kein Arbeitsloser als faul geoutet werden kann. Es fehlt einfach die Nachfrage nach Arbeitskraft.

Ich empfehle dem allwissenden Ww selbst einmal nach Hartz4-Regelsatz zu leben, dann sollte er merken, dass man nicht so einfach von sich auf andere schliessen kann.

Warum rege ich mich immer noch über so´n Mist auf?
 

Merkur

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#14
Nun, nachdem in der BRD im Grundgesetz kein Recht auf einen Arbeitsplatz steht (leider),
meint HarzDieter vermutlich die Verfassung der DDR, die ja das Recht auf Arbeit kannte.
Ja da gab es im alten Osten. Hier steht im GG nur Eigentum verpflichtet und das ist Gummi (dehnbar) das ist ja was wir meinen ,hier wurde der Arbeiter,
Gewerkschaft verschaukelt.Man hätte wenigstens um eine Maschinensteuer kämpfen müssen.In der Demokratie wenn es denn eine wäre hätten auch die Arbeiter eine Mitbestimmung gehabt.
 

HartzDieter

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#15
Ja da gab es im alten Osten. Hier steht im GG nur Eigentum verpflichtet und das ist Gummi (dehnbar) das ist ja was wir meinen ,hier wurde der Arbeiter,
Gewerkschaft verschaukelt.Man hätte wenigstens um eine Maschinensteuer kämpfen müssen.In der Demokratie wenn es denn eine wäre hätten auch die Arbeiter eine Mitbestimmung gehabt.

Artikel 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit...
Also, wie wird dieses Recht real umgesetzt, bei Menschen, die 350 Euro Regelsatz haben? Wie kann ich mich damit frei entfalten, wo alles und jede Bewegung Geld kostet? Also, ohne Arbeit kein Geld, keine Schulungen, keine Beziehungen zu Personen, die ähnliche Ziele in der Entfaltung haben, also keine Entfaltung der Persönlichkeit, sondern Behinderung der Persönlichkeitsentfaltung.
Also müßte der Staat dafür sorgen, daß man genug Geld hat, um in der Gesellschaft nicht benachteiligt zu sein. Eine Teilhabe an der Gesellschaft bedeutet auch Teilhabe am Arbeitsleben.
Sonst ist es so: Die Menschenwürde ist eine Macht- und Geldfrage.

Oder gibt es da noch den Unterschied zwischen 'Recht' und 'Möglichkeit'?
 

Kaulquappe

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#16
Der Ww vergisst, dass derzeit kein Arbeitsloser als faul geoutet werden kann. Es fehlt einfach die Nachfrage nach Arbeitskraft.

Ich empfehle dem allwissenden Ww selbst einmal nach Hartz4-Regelsatz zu leben, dann sollte er merken, dass man nicht so einfach von sich auf andere schliessen kann.

Warum rege ich mich immer noch über so´n Mist auf?
Posting könnte von mir sein, inklusive den letzten Satz :redface:
 

dr.byrd

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#17
Die Menschenrechte:

Artikel 23
1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
4. Jeder hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.
 

Xanari

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#18
@ichnunwieder:
Gerade wieder in den Wechseljahren am treiben? Persönlicher Rachefeldzug, oder bei dem Wetter schlichtweg zu warm geworden?

Und wieso sollen Homos nicht genau die gleichen politischen Ansichten vertreten wie Heteros auch? Stammen ja in diesem Fall beide von der selben superblöden Rasse von der selben Kugel im Weltall.

Nicht, dass ich diesen geistigen Dünnschiss von Westerwelle gutheißen täte.. Jeder Typ, der sowas abseilt tut seiner Kaste (hier: Politiker, mindestens Partei FDP) irgendwo einen Bärendienst. Von daher lass dieses seltsame verbale Getrampel mal bitte stecken - Danke! :icon_kinn:
 

RudiRatlos

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#19
So ein Sack schenkt ihr so viel Interesse? Selber Schuld.:icon_laber:

"Wenn Sie in den Bundestag gehen und sagen: Es riecht so süßlich. Das ist kein Joint, das ist das Eau de Toilette von Guido Westerwelle."
"Ich war mal in der neuen FDP-Zentrale in Berlin auf der Toilette. Dort hing so ein Heißluft-Händetrockner. Da hat jemand mit Filzstift drauf geschrieben: Bitte drücken Sie den Knopf und hören Sie, was Guido Westerwelle Ihnen zu sagen hat. "
:icon_wink:
 
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#21
Null Toleranz für den XXXXXXX Westerwelle und das ehemalige FDJ-Mitglied Merkel und Herrn Beck und Komplitzen!
Sie haben mit uns auch kein Mitleid und keine Toleranz!
Wie kommen wir dazu, Ihre Ergüsse hier noch zu kommentieren?

Weg mit der Bande, egal wie ! ( Natürlich nur im staatsrechtlichen Rahmen, solange er uns noch bleibt)
 

Xanari

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#22
[...]Weg mit der Bande, egal wie ! ( Natürlich nur im staatsrechtlichen Rahmen, solange er uns noch bleibt)
Ich täte u.U sogar nicht staatsrechtlich konforme Möglichkeiten in Betracht ziehen, da dem Grundgesetz offensichtlich die Möglichkeiten die Gabage schnell und effektiv von den Stellen weg zu bekommen. Anschließend müssen diverse Änderungen her, dass "das GG sich besser wehren kann", solche Typen also legitim mit Pauken und Trompeten aus den Regierungsplätzen zu jagen, und alle Ansprüche abzuerkennen.

Meine allgemeine Erfahrungen mit Gruppierungen und Minderheiten sagen oftmals aus, dass es gerade dort mit Toleranz und dergleiche nicht allzu weit her ist.


Wünsche dennoch eine gute Nacht, so ganz aus der Minderheit heraus. *winke*
 

ichnunwieder

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#23
Ja, mein Freund! Das wäre unbedingt notwendig: Man muß Ihnen Ihre selbstanerkannten Pfründe wieder abnehmen und sie müssen Ihre eigene Politik zu spüren kriegen: Null Tolleranz!!!!!!!!!!!!!!
Sie müssen von 347 Euro im Monat leben, damit sie begreifen, was sie getan haben!

Das ist das Ziel!

Sie werden es nicht begreifen, weil sie sich für die Elite halten und wirklich glauben, sie hätten es sich verdient.
Sie sind so warnsinnig!Sie glauben es wirklich, man kann es gar nicht begreifen, aber sie glauben wirklich, sie hätten etwas fürs Volk getan!
Wie pervers ist das ?
 

Debra

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#24
Anschließend müssen diverse Änderungen her, dass "das GG sich besser wehren kann", solche Typen also legitim mit Pauken und Trompeten aus den Regierungsplätzen zu jagen, und alle Ansprüche abzuerkennen.
:icon_daumen:

Meine allgemeine Erfahrungen mit Gruppierungen und Minderheiten sagen oftmals aus, dass es gerade dort mit Toleranz und dergleiche nicht allzu weit her ist.
Eben. Kann ich gar nicht verstehen, dass Curt ichnunwieders Beiträge gelöscht hat. :icon_surprised: Mr. Welle hat wohl noch nicht mitbekommen, dass seit HartzIV der "Mißbrauch" abgeschafft wurde... Kennt er möglicherweise die Gesetze nicht, die er selbst mit durchgewinkt hat? War vielleicht zu beschäftigt mit kleinen Nackedeis. Tehehe. :icon_party:
 

Rounddancer

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#25
Debra,- man kann gegen Schwule persönlich was haben,- oder einfach Abstand halten,- aber einen davon ins KZ zu wünschen, wie der der besagte User tat,- ist doch etwas zu starker Tobak.
Auch in der eigenen Partei sehen viele Westerwelle nicht mehr als so attraktives Aushängeschild an, und im Gegensatz zu der Zeit vor seinem Outing wird Westerwelle mittlerweile deutlich weniger als Redner auf irgendwelchen Konferenzen gebucht, als z.B. Oswald Metzger.
Und ich denke, da fand es Westerwelle einfach an der Zeit, mal wieder in den Schlagzeilen auftauchen zu müssen. Und wie schafft man das in Deutschland am Besten? Man geht entweder mit Paris Hilton aufs Zimmer,-
oder man fällt über andere Menscherngruppen verbal her, wie nun über uns Hartz IV-Opfer.
 

ichnunwieder

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#26
Debra,- man kann gegen Schwule persönlich was haben,- oder einfach Abstand halten,- aber einen davon ins KZ zu wünschen, wie der der besagte User tat,- ist doch etwas zu starker Tobak.
Falls Du mich damit meinst, dann lese gefälligst den Text und erfinde nicht deinen eigenen und unterstelle Ihn dann mir.
Ich habe geschrieben, das nicht ich , sondern die von Herrn Westerwelle anvisierte Mittelschicht Herrn Westerwelle nach meiner Meinung gerne im Lager sehen würde, wenn sie dann könnte, wie sie wollte.
Mehr nicht! Und das ist ja wohl geschichtlich belegt! Selbst in unserem "Rechtsstaat" war Homosexuallität bis 1975 noch unter Strafe gestellt (Gefängnis!). Gesetzte, die bis dahin von der CDU, der SPD und der FDP so gewollt waren.
Nur zur Erinnerung:Die Mittelschicht ist die Schicht, die ordentliches Geld für ordentliche Arbeit verdient, ein gutbehütetes und luxuriöses Leben auf Kosten derer führt, denen ein anständiger Lohn für gleich gute Arbeit vorenthalten wird.Und sie glauben natürlich, das sie den Lohn zu Recht erhalten."Ich habe doch nicht jahrelang studiert, um dann mit dem gleichen Geld nach Hause zu gehen, wie ein Facharbeiter" Und der Facharbeiter: "Ich habe doch nicht jahrelang gelernt, um mit dem gleichen Geld nach Hause zu gehen, wie ein Ungelernter" Und der Ungelernte: " Diese faulen Arbeitslosen bekommen das gleiche Geld wie Ich fürs Nichttun!"
Kapitalismus funktioniert ganz einfach : Der Eine ist des Anderen Feind!

Und sie möchten gerne, das es so bleibt, wie es ist! Da stören Randgruppen
wie Arbeitslose und Schwule, Drogensüchtige und Revolutzer doch nur!
Welches Interesse sollten die eigentlich wirklich daran haben, das beispielsweise junge Arbeitslose geschult werden ? Damit die Ihnen anschließend den Arbeitsplatz wegnehmen?
Ich glaube, viele von Euch sehen das ganze hier zu kompliziert.
Kapitalismus funktioniert ganz einfach : Der Eine ist des Anderen Feind und nehme so viel, wie Du kriegen kannst und was du nicht kriegen kannst, mache kaputt, damit es nicht die anderen kriegen!
Und die Menschen, die in diesem System leben und es erleben, sind dementsprechend abgebrüht und gefühlskalt!
Und die Mittelschicht mag nur einmal nach außen hin die gutbürgerliche saubere Fasade. Da passen Schwule nicht ins Weltbild, denn im Grunde genommen haben sie eine wahrsinnige Schiss vor allem Anderen und alles, was nach Veränderung aussieht und ihre saubere kleine heile Welt zerstören könnte, die sie sich zusammengespeichelt haben! Denn gute Ausbildung allein reicht nicht, Du musst auch noch beweisen, das Du dieses abartige System anerkennst, indem Du dich schön der Reihe nach nach oben speichelst!
Und deshalb glaube ich aus tiefster Überzeugung, das die Mittelschicht gerne Schwule, aber auch uns im Lager sehen würden.
Wer wählt denn die tollen "Parteien", die nach Meinung der User hier genau das vorhaben, wie hier ja schon oft berichtet wurde? (Arbeitszwang und Kassernierung,alles hier schon x-Mal gelesen und schon jedem Politiker x-mal unterstellt)

Sowie hier einmal jemand die Wahrheit schreibt, sind dann doch wieder alle erschrocken. Oh Gott, oh Gott, was hat er über Schwule gesagt? Nichts!
Ich habe mich lediglich gefragt, was für eine Art Schwuler der Herr Westerwelle wohl sein mag? Schwul ist übrigens kein Schimpfwort und Herr Westerwelle hat sich selbst geoutet!
Also, zu den liebenswerten etwas femininen Typen, die ich kenne, gehört er offensichtlich nicht. Zu den Ledersadomasotypen gehört er meiner Meinung nach auch nicht, wie schon vorher erwähnt. Und einmal ganz ehrlich, würde Herr Westerwelle sich öffentlich dazu bekennen, in Stapsen und mit Peitsche bewaffnet seinem Freund zu versorgen, (was ich ihm nicht unterstellen möchte)würde die Mittelschicht ihn dann noch wählen oder würden sie sagen:" So einer gehört doch weggesperrt, der ist doch eine Gefahr für unsere Kinder"? Obwohl das ja nicht verboten wäre.
Nein, würde so etwas bekannt werden, würde die "Mittelschicht oder das Bürgertum" ihn weggesperrt wünschen. Sympathien hätte er allenfalls aus der Unterschicht, von uns, die das cool finden würden.

Jetzt verstanden, roaundancer? Bitte immer lesen und dann nichts dazu dichten. Das wollen wir doch Herrn Westerwelle und seinen Politikerfreunden überlassen!

Und noch eins: Ich glaube nicht, das sich das Gedankengut der Mittelschicht in den letzten 100 Jahren geändert hat. Geändert haben sich nur aufgezwungender Massen die Rahmenbedingungen, unter denen man seine Einstellung und seine Ansichten verwirklichen kann.
Deshalb noch einmal allen zur Warnung: wenn die könnten, wie sie gerne möchten.......denn nicht umsonst sprechen die Politiker immer häufiger über Bürgerarbeit! Würden sie das machen, wenn es nicht Ihren Wählern gefallen würde?
 

ichnunwieder

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#27
Und um ganz ehrlich zu sein: Ich halte Herrn Westerwelle für einen ganz asozialen Typen. So wie ich Jeden für asozial halte, der sich hinstellt und versucht Stimmung zu machen für wem oder gegen wem auch immer.
Aus schlichtweg egoistischen Gründen: Seiner Partei und damit sich selbst einen Vorteil zu verschaffen.
Wer bewußt von einer Mittelschicht spricht, erkennt damit auch die Existenz einer Unterschicht an. Es müßte aber das bestreben aller demokratischen Politiker sein, einen gerechten Staat zu schaffen, in dem es allen gleich gut geht.
Soweit geht denn das Verständnis für die Unterschicht nun auch wieder nicht.Über ein paar Puperatzen mehr, für die man fleissig Bücklinge machen soll vor lauter Dankbarkeit, läst sich reden. Aber wehe, die Unterschicht möchte im System gleichbehandelt werden wie Herrn Westerwelle seine Mittelschicht (Bildung, Berufsaufstieg,Finanziell)!
Da es unbegrenztes Wachstum nur in den Wunschträumen der Politiker gibt (logisch, sonst würde ihr ganzes verlogenes System ja sofort zusammen brechen) würde das ja heißen, die frechen asozialen Arbeitsscheuen erdreisten sich, von der Mittelschicht etwas abhaben zu wollen.
Da hört dann das freundschaftliche gutgemeinte Verständnis auf!
Schließlich ist man nicht bereit, seinen "hart" erarbeiteten Standart mit Leuten zu teilen, die nichtso hart arbeiten wie man selbst.
Genau in diese frühkapitalistische Widerlichkeit zielen die Reden des Herrn Westerwelle!
Das wird eng werden bei den nächsten Wahl, denn auch die SPD sucht ihr Glück in der "Mitte=Mittelschicht?" Die CDU sowieso!
Wer jetzt noch als Angehöriger der Unterschicht eine dieser Vereinigungen seine Stimme gibt, der schaufelt sein eigenes Grab und die Gräber seiner Schicksalsgenossen.Das Problem ist nur, man gehört ja nicht wirklich zur Unterschicht, man trinkt nicht und ist nur durch widrige Umstände, die man selbst nicht zu vertreten hat, vorübergehend arbeitslos! (glaubt man!)
Also doch lieber SPD und CDU wählen, für den Fall, das man sich wieder nach oben speicheln kann?
All zu leicht ist man gewillt, doch wieder den Lügen der Politiker zu glauben.
So bleibt doch immer noch ein bisschen Hoffnung, ohne die viele gänzlich abstürzen würden.
Wer aber noch denken kann, der weiß, es gibt nur eine Möglichkeit, unsere Lage dauerhaft zu ändern!

Übrigens: Sollten hier ein paar freundliche SB der ARGE'n mitlesen, Ihr seit ein feines Beispiel für das, was ich hier ausdrücken will.
Selbstverständlich gehört Ihr vom Einkommen und Aufgabe her zur Unterschicht. Ich glaube aber kaum, in diesem Personenkreis auch nur einen zu finden, der sich nicht der Mittelschicht zugehörig fühlt.
Nur so ist es möglich, das Ihr Eure eigenen Schicksalsgenossen wider besseren Wissens so behandelt.
Wir wissen doch noch allzugut aus dem 3 Reich, wo diese eigennützige Einstellung hinführt! Augen zu und durch!Aber Vorsicht: Ich führe Listen für die Zeit nach diesem Unrechtsstaat, wenn es dann wieder demokratische Verhältnisse in diesem Lande gibt!
Also nix mit:Ich habe das ja nicht gewußt und nur Anweisungen befolgt! Es wäre eine Schande für Deutschland, wenn die Täter ein zweites Mal ungeschorren davon kommen. Wer bewußt gegen geltenes
Recht verstößt, wie es viele von Euch machen, muß dafür bestraft werden!
 

Woodruff

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#28
Und die Mittelschicht mag nur einmal nach außen hin die gutbürgerliche saubere Fasade. Da passen Schwule nicht ins Weltbild, denn im Grunde genommen haben sie eine wahrsinnige Schiss vor allem Anderen und alles, was nach Veränderung aussieht und ihre saubere kleine heile Welt zerstören könnte, die sie sich zusammengespeichelt haben!

[...]

Und einmal ganz ehrlich, würde Herr Westerwelle sich öffentlich dazu bekennen, in Stapsen und mit Peitsche bewaffnet seinem Freund zu versorgen, (was ich ihm nicht unterstellen möchte)würde die Mittelschicht ihn dann noch wählen oder würden sie sagen:" So einer gehört doch weggesperrt, der ist doch eine Gefahr für unsere Kinder"? Obwohl das ja nicht verboten wäre.
Nein, würde so etwas bekannt werden, würde die "Mittelschicht oder das Bürgertum" ihn weggesperrt wünschen. Sympathien hätte er allenfalls aus der Unterschicht, von uns, die das cool finden würden.
Absolut richtig! Nur ein Beispiel: Im Jahr 2004 bangte Stoiber um einen schwarzgelben Wahlsieg, weil die Protestantin Merkel und der "Junggeselle" Westerwelle nicht genügend Gewinner-Potenzial im bürgerlichen Lager hätten: Breitseite gegen Merkel und Westerwelle Stoiber und die Leichtmatrosen - Deutschland - sueddeutsche.de

Sowie hier einmal jemand die Wahrheit schreibt, sind dann doch wieder alle erschrocken. Oh Gott, oh Gott, was hat er über Schwule gesagt? Nichts!
Ich habe mich lediglich gefragt, was für eine Art Schwuler der Herr Westerwelle wohl sein mag? Schwul ist übrigens kein Schimpfwort und Herr Westerwelle hat sich selbst geoutet!
Also, zu den liebenswerten etwas femininen Typen, die ich kenne, gehört er offensichtlich nicht. Zu den Ledersadomasotypen gehört er meiner Meinung nach auch nicht, wie schon vorher erwähnt.
Westerwelle ist eher ein Waylon Smithers-Typ :biggrin:
 

mercator

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#30
Wie oder Was sollte ein schwuler Politiker wie Schwesterwelle da schon beizutragen haben ?
Ob der schwul ist oder nicht, ist völlig belanglos. Angriffe gegen sexuelle Neigungen, Aussehen etc. sind billig. Trotzdem: Westerwelle ist ein kleines Licht. Seit es Die Linken gibt, verliert die ohnehin unbedeutende FDP, die immer nur am Rockzipfel der Union hing, noch mehr Wähler. Nicht, das ex FDP-Wähler nun links wählen, aber das Gefüge hat sich dadurch insgesamt geändert. Und wie Spassvogel Westerwelle nun mal ist, versucht er den Mangel an Rückhalt bei den Wählern und den Mangel an politischem und persönlichem Charisma durch lautes Herumgekrähe zu verdrängen. Westerwelle ist ein Instinktmensch. Und der sagt ihm: polemisiere so gut es geht gegen die, die ohnehin keine Lobby haben und die mit Hilfe der Medien und der Regierungsparteien ohnehin schon durch den Dreck gezogen werden. Denn das kommt bestimmt gut an in der Bild lesenden Bevölkerung und dann klappt das schon mit den Stimmen. So einfach ist seine Denke, aber ich vermute und hoffe, das ihm das auch nicht mehr helfen wird.
 
E

ExitUser

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#31
Zitat:
"Also nix mit:Ich habe das ja nicht gewußt und nur Anweisungen befolgt! Es wäre eine Schande für Deutschland, wenn die Täter ein zweites Mal ungeschorren davon kommen. Wer bewußt gegen geltenes
Recht verstößt, wie es viele von Euch machen, muß dafür bestraft werden!"


Hin und wieder, nein, im Grunde genommen immer öfter, reibe ich mir die Augen und wundere mich nur noch. Sag mal, ist das wirklich nicht bekannt?
Es gibt die "Nürnberger Prinzipien" oder "Nürnberger Statuten" wie sie auch an anderer Stelle genannt werden. Artikel 6(eigentlich Artikel 6 bis 8) regelt unmißverständlich die persönliche Verantwortung!, die da sagt und besagt, dass kein Staatsbediensteter sich darauf hinausreden kann, er hätte nur Anweisungen oder Befehle befolgt.

Und genau das!! ist seit Ende des 2. Weltkrieges Fakt, Gesetz und Übereinkunft im Interantionalen(Völkerrecht) und im Besonderen in der Bundesrepublik Deutschland, um nicht zu sagen: hier erst recht!

Hier weiterlesen:
Völkerrecht: Nürnberger Prinzipien vor 60 Jahren, 01.09.2006 (Friedensratschlag)

Habe ich nicht gewußt: gilt nicht
Habe nur Befehle befolgt: gilt nicht
Habe nur Anweisungen befolgt: gilt nicht


Serenity
 

ichnunwieder

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#32
sam01,
ich glaube, für den konserativen Teil der Mittelschicht ist er so etwas , wie ein nützlicher Sonderling, den man zwar für die eigene Sache gebrauchen kann aber nicht unbedingt zum Schwiegersohn möchte (lach)
Ich vermute einmal, Herrn Westerwelles politische Ausrichtung und sein Hang zur Mittelschicht und zum Unternehmertum hängt unmittelbar mit seiner Neigung zusammen.Der Wunsch nach Anerkennung der Anderen und die Bestätigung, doch dazu zu gehören.Sozialler Aufstieg durch Kuppelheirat fiel für Ihn ja schon einmal flach. Da hat er es besonders schwer gehabt, sich bei der Mittelschicht anzubiedern und Fuß zu fassen. Das muß man auch einmal anerkennen! Herr Westerwelle ist ja durchaus in einer Zeit aufgewachsen, in der Homosexuallität noch verboten war. Straftäter auf Grund einer von der Natur vorbestimmten sexuellen Neigung, das gibt es nur in Deutschland zu Zeiten der SPD,CDU und FDP!Somit kann seine politische Ausrichtung durchaus früher auch der Tarnung gedient haben.
Irgendwie sind mir die Tunten lieber. Die verstecken sich nicht und wollen uns auch nicht das Jahrzente lange scheitern der Politiker in die Schuhe schieben.
 

ichnunwieder

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#33
Serenity:
Hin und wieder, nein, im Grunde genommen immer öfter, reibe ich mir die Augen und wundere mich nur noch. Sag mal, ist das wirklich nicht bekannt?
Es gibt die "Nürnberger Prinzipien" oder "Nürnberger Statuten" wie sie auch an anderer Stelle genannt werden.
nöö, wußte ich nicht. Ich habe mich auf das Strafgesetzbuch, auf die sogenannten Beamtenstrafrechtsparagrafen bezogen.
 
E

ExitUser

Gast
#34
Nun, nachdem in der BRD im Grundgesetz kein Recht auf einen Arbeitsplatz steht (leider),
meint HarzDieter vermutlich die Verfassung der DDR, die ja das Recht auf Arbeit kannte.
...wobei die Wahl des Arbeitsplatzes der staatlichen Billigung bedurfte.
Wer sich allerdings hartnäckig wehrte, bekam statt einer heutigen einhundertprozentigen Sanktion mal eben bis zu zwei Jahre Knast.
 

a f a

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#35
Wer die Geschicke (Schiksale) des Volkes leiten will, sollte auch mit deren Problematik vertraut sein . Wie bspw. ein Familienvater so mit Kinder und Enkelkindern, eine vom Leben unter deutschen Gesetzen gebeutelte Mutter, womöglich noch alleinerziehend . . . ein Mensch also mitten aus dem Leben!
Wie oder Was sollte ein schwuler Politiker wie Schwesterwelle da schon beizutragen haben ? Er kennt das Leben mit all seinen Widrigkeiten, Ecken und Kanten eines(r) „normalen“ Menschen / Familie doch überhaupt nicht.
Soso,

da können wir uns ja unheimlich glücklich schätzen, daß wir so wenige schwule Politiker haben, nicht wahr ?

Gruß
Norbert

Her mit dem schönen Leben
 

Rounddancer

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#36
...wobei die Wahl des Arbeitsplatzes der staatlichen Billigung bedurfte.
Wer sich allerdings hartnäckig wehrte, bekam statt einer heutigen einhundertprozentigen Sanktion mal eben bis zu zwei Jahre Knast.
nun, wer Rechte hat, hat eben auch Pflichten,-
und zum Recht auf Arbeit gehört auch die Pflicht zur Arbeit.
 

EliA

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#37
Jupp, wie cool ist das denn. Da haben wir in einem Erwerbslosenforum eine zwar hausbackene Rechtfertigung für DDR- Unrecht und in diesem Zusammenhang auch gleich für Hartz 4, Sanktionen, staatlichen Druck, Arbeitszwang etc.
Gratulation!
 

FrankyBoy

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#38
nun, wer Rechte hat, hat eben auch Pflichten,-
und zum Recht auf Arbeit gehört auch die Pflicht zur Arbeit.
Sind wir wirklich so vergesslich? Gerade die Hartz-IV-Betroffenen werden schließlich, bevor sie überhaupt den Status erlangen können zunächst einmal weitestgehend enteignet - viel darfst du ja wirklich nicht mehr besitzen.

Als enteigneter Mensch ist mann dann auch noch verpflichtet Zwangsarbeit leisten zu müssen - wenn ich mich jetzt nicht ganz irre, wurde der Art. 12 Abs. 2 wegen Hartz-IV geändert:

Artikel 12 (1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.
(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.
(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

War es nicht das dritte Reich, in dem zuletzt ähnliche Beschlüsse umgesetzt wurden, wie wir sie gerade wieder genießen dürfen?

Lieber Rounddancher, höre mal bitte auf zu tanzen und strenge deine Grauen mal wieder etwas mehr an - erinnerst du dich noch an die PN`s bezüglich "unseres Freundes" Oswald Metzger? Was hat denn der von dir so hochgelobte und wie ich denke Suppenkasper Oettinger da entgegen gesetzt? Gucke dir mal die Homepage von Oswald Metzger an - viel Spaß.

P. S.
Arbeit macht frei! Von was ? - Weltverschwoerung.de Forum
ist ganz interessant.
 
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