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Werkvertrag - Vorteil oder Nachteil?

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Allegra77

Elo-User/in

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27 Jan 2010
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#1
Hallo zusammen,

mir wurde ein Werkvertrag für 7 Monate angeboten (Stellenvermittlung durch Fallmanagerin), bei dem ich ges. 6000 Euro verdiene. Ich selbst bin ALG II-Empfängerin und habe Angst, mich durch die beim Werkvertrag übliche Zahlungsweise bei der ARGE ins Nachteil zu setzen:

Das ergibt sich bereits durch die Tatsache der Vorleistung: Wenn ich in Kürze das Arbeitsverhältnis (mit Gültigkeit des Werkvertrages) aufnehme und der ARGE vorab melde, falle ich mit umgerechnet ca. 900 Euro (Brutto) pro Monat doch aus der Bezugsberechtigung heraus, während meine erste Bezahlung praktisch erst zwei Monate NACH Aufnahme der Tätigkeit erfolgt. Heißt, ich würde solange kein ALG II bekommen. Aber: Muss ich das überhaupt sofort angeben, oder kann ich das Geld auch zurückzahlen, sobald ich meinen ersten Lohn habe - heißt: Die ARGE würde für mich in Vorleistung gehen, weil ich sonst den Job gar nicht machen könnte - was ja vom Amt zwecks "Aufhübschung der Arbeitslosenquote" erwünscht ist.

Muss ich mich von der ARGE für ein halbes Jahr abmelden, weil ich nicht mehr bezugsberechtigt bin und dann gegebenenfalls wieder anmelden? Geht das so einfach - oder gibt es da Probleme, z.B. wegen der Krankenkasse?

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Werkverträgen? Muss man dafür ein Gewerbe anmelden (Kleinunternehmer) und wie hoch wären da die Steuern?

Die Krankenkasse müsste ich für ein halbes Jahr wohl auch selbst übernehmen, was ja auch nicht gehen würde, wenn die ARGE mir sofort die Bezüge streicht. Kann ich da überhaupt gesetzlich versichert bleiben?

Vielen dank schon mal für Eure Antworten!

LG
Allegra
 
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