Werkverträge ab April 2017 (1 Betrachter)

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RollAuge

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Hallo liebe Members,

keine Ahnung ob ich hier eigentlich richtig bin. Dennoch...
Ich möchte Euch einen Fall schildern, der hier in Deutschland ab 01.04.2017 durchgezogen wird.

Grundsätzlich bin ich eigentlich nicht von akuter Arbeitslosigkeit bedroht oder habe Schwierigkeiten mit den Behörden.
Dennoch, es knarkst bei den LeiharbeitnehmerINNEN ganz gewaltig.
Auch wenn ich nicht das typische Einkommen eines LeiharbeitnehmerIN habe, ist es dennoch eine Frechheit die bis zum Himmel schnüffelt.
Die Firma, bei der ich beschäftigt bin, ist keine typische Verleihfirma wie Randstadt, ManPower & Co.

Zum Thema:
Ich bin bei einem Arbeitgeber beschäftigt, der mich wiederrum über eine andere Firma an den Entleiher verkauft hat. (Kettenvertrag)

Aktuell sind mehrere Kollegen von mir auch davon betroffen.

Wir sind aktuell in einem Werkvertrag, der wiederum als Dienstvertrag gelebt wird und soll.
Das bedeutet, dass wir uns auch nach dem 1.4.17 genauso verhalten sollen wie immer. Bedeutet, der Chef der Entleihfirma gibt uns Anweisungen, was wiederum gegen einen Werkvertrag spricht.
Vor Jahren war der Vertrag ein Dienstvertrag und dann ab ca. 2015, nach einer Änderung im AÜG, wurde das in ein Werkvertrag ohne Änderung der gelebten Tätigkeit geändert.
Jetzt ab 01.04.17 werden einige Änderungen, aus meiner Sicht nicht ausreichend, durchgeführt.
Änderungen werden unter anderem sein, dass der Firmenname an der Bürotür steht. Sorry. Mehr kann ich so nicht schreiben, da mich dann ggf. jemand erkennen könnte.

Wichtig ist zu sagen, die Arbeitsmittel, Räumlichkeiten, Anweisungen, keine Branchenzuschläge etc. werden von der Entleihfirma gestellt.
Auch soll es kein mögliches Rotationsverfahren geben. Also spätestens nach 18 Monaten für mind. 3 Monate weg sein von der Entleihfirma.

Mir scheint, dass hier die Rechtsabteilungen aller beteiligten Firmen ziemlich blauäugig in die Zukunft schauen.

Übersehe ich hier irgend eine andere Möglichkeit das Gesetz zu umgehen? Ich meine, ich bin fassungslos bei soviel Ignorranz.

Was meint ihr?

Gruß
RollAuge
 
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Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Wir sind aktuell in einem Werkvertrag, der wiederum als Dienstvertrag gelebt wird und soll.
Das bedeutet, dass wir uns auch nach dem 1.4.17 genauso verhalten sollen wie immer. Bedeutet, der Chef der Entleihfirma gibt uns Anweisungen, was wiederum gegen einen Werkvertrag spricht.
Das ist offensichtlich illegale Arbeitnehmerüberlassung.
Bei einem Werkvertrag hat der Entleiher euch gar nichts zu sagen.

Lass das mal vom Zoll prüfen, auf illegale Werkverträge sind die oft ganz heiß.
Mit Blick auf die Gesetzesänderung zum 01.04. würde ich allerdings solange noch warten.

Übersehe ich hier irgend eine andere Möglichkeit das Gesetz zu umgehen? Ich meine, ich bin fassungslos bei soviel Ignorranz.
Wenn die Werkvertragsfirma eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung hat, bleiben nach geltender Rechtslage ernsthafte Folgen für die Firmen aus.
Ob eine Erlaubnis vorliegt kannst du hier nachprüfen:
https://www.spitzenverbaende.arbeitsagentur.de/

Dieses Schlupfloch wird meines Wissens aber zum 01.04. geschlossen.
 

fajakob

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sowas habe ich ebenfalls von einem Leihabeitnehmer gehört...das selbe hat der Entleiher In der Zukunft wohl auch vor bei dem er schon 5 Jahre ist und der Entleiher hält sich da an TV LEIZ ME :DDDDD
 

RollAuge

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Hallo zusammen,

vielen Dank für die Posts.

Das ist offensichtlich illegale Arbeitnehmerüberlassung.
Bei einem Werkvertrag hat der Entleiher euch gar nichts zu sagen.

Lass das mal vom Zoll prüfen, auf illegale Werkverträge sind die oft ganz heiß.
Mit Blick auf die Gesetzesänderung zum 01.04. würde ich allerdings solange noch warten.
Das haben wir uns auch schon überlegt. Ggf. etwas länger warten, damit ggf. der Beginn der Branchenzuschläge greift. Auf jeden Fall wollen wir das Ganze anonym beim Zoll melden. Auch wenn es etwas länger dauert, der Zoll wird sich darum kümmern müssen. Spätestens nach 3 Monaten, weil, dann müsste behördliche Untätigkeit greifen. Oder sehe ich das falsch?

Wenn die Werkvertragsfirma eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung hat, bleiben nach geltender Rechtslage ernsthafte Folgen für die Firmen aus.
Ob eine Erlaubnis vorliegt kannst du hier nachprüfen:
https://www.spitzenverbaende.arbeitsagentur.de/

Dieses Schlupfloch wird meines Wissens aber zum 01.04. geschlossen.
Genau. Aktuell würde es nur die Verleihfirma treffen. Diese ist nicht mit aufgeführt. Hat also keine ANÜ?
Kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen. Da diese selbst Angestellte an die Entleihfirma verkauft hat. Mir scheint das auch illegal zu sein.

Bei der Firma wo ich angestellt bin, die hat diese ANÜ.

Viele Grüße
RollAuge
 

karuso

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Das haben wir uns auch schon überlegt. Ggf. etwas länger warten, damit ggf. der Beginn der Branchenzuschläge greift. Auf jeden Fall wollen wir das Ganze anonym beim Zoll melden. Auch wenn es etwas länger dauert, der Zoll wird sich darum kümmern müssen. Spätestens nach 3 Monaten, weil, dann müsste behördliche Untätigkeit greifen. Oder sehe ich das falsch?
Das ihr das melden wollt beim Zoll auf illegale ANÜ finde ich super.Wenn ihr gegebenenfalls Anspruch habt auf Branchenzuschläge die beginnen schon nach der 6 Woche der Tätigkeit.Ihr müsst aber aufpassen wenn ihr Anspruch habt aber diese nicht bekommt habt ihr nur 3 Monate Zeit für den jeweiligen Monat es schriftlich und nachweislich bei der ZAF einzufordern.Und dann nochmal 3 Monate um es einzuklagen.Ansonsten ist die ZAF aus dem Schneider.Da müßt ihr schnell sein.
Behördliche Untätigkeit ist 3 Monate bei Widerspruchsbescheid und 6 Monate bei einen Bescheid diese bezieht sich glaube ich nur auf Anträge die du bei einer Behörde zur Bearbeitung einreichst zum Beichspiel Antrag ALG2.Der Zoll hat mit dieser behördlichen Untätigkeit nichts zu tun glaube ich.Ich lasse mich aber eines anderen belehren wenn es so sein sollte.:icon_mrgreen::icon_mrgreen:
 

RollAuge

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Das ihr das melden wollt beim Zoll auf illegale ANÜ finde ich super.Wenn ihr gegebenenfalls Anspruch habt auf Branchenzuschläge die beginnen schon nach der 6 Woche der Tätigkeit.Ihr müsst aber aufpassen wenn ihr Anspruch habt aber diese nicht bekommt habt ihr nur 3 Monate Zeit für den jeweiligen Monat es schriftlich und nachweislich bei der ZAF einzufordern.Und dann nochmal 3 Monate um es einzuklagen.Ansonsten ist die ZAF aus dem Schneider.Da müßt ihr schnell sein.
Genau das ist das Problem. Ich währe schneller weg vom Fenster als den Anspruch geltend gemacht. Denn, ich müsste mich bei der Firma outen. :icon_pic:

Viele Grüße
RollAuge
 

Hafenkasper

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Zum Thema:
Ich bin bei einem Arbeitgeber beschäftigt, der mich wiederrum über eine andere Firma an den Entleiher verkauft hat. (Kettenvertrag)
Böse Falle für dein Arbeitgeber da bisher schon Verboten und ab 01.04.2017 kommt dein Arbeitgeber mit einer evtl. vorhandenen Gehnemigung zur Arbeitnehmerüberlassung nicht mehr weiter da er nun genauso behandelt wird als hätte er garkeine Genehmigung, womit wiederum Automatisch ein Arbeitsverhältnis mit dem Entleihbetrieb zustande kommt.
Aktuell sind mehrere Kollegen von mir auch davon betroffen.
Dann hoffe ich mal das Ihr alle zusammen Kolektiv dagegen vorgeht .
Wir sind aktuell in einem Werkvertrag, der wiederum als Dienstvertrag gelebt wird und soll.
Das bedeutet, dass wir uns auch nach dem 1.4.17 genauso verhalten sollen wie immer. Bedeutet, der Chef der Entleihfirma gibt uns Anweisungen, was wiederum gegen einen Werkvertrag spricht.
Vor Jahren war der Vertrag ein Dienstvertrag und dann ab ca. 2015, nach einer Änderung im AÜG, wurde das in ein Werkvertrag ohne Änderung der gelebten Tätigkeit geändert.
Jetzt ab 01.04.17 werden einige Änderungen, aus meiner Sicht nicht ausreichend, durchgeführt.
Änderungen werden unter anderem sein, dass der Firmenname an der Bürotür steht. Sorry. Mehr kann ich so nicht schreiben, da mich dann ggf. jemand erkennen könnte.
Hier scheinen dein Arbeitgeber und der tatsächliche Entleiher sich nicht ganz bewusst zu sein das es ab 01.04.2017 nicht mehr möglich ist das so zu handhaben wie du beschrieben hast.
Schaut man sich die AÜG änderungen ab 01.04.2017 einmal genauer an so hat der Gesetzgeber nämlich was ganz tolles ins AÜG eingebaut.

Zitat AÜG

§ 1 Arbeitnehmerüberlassung, Erlaubnispflicht

(1) Arbeitgeber, die als Verleiher Dritten (Entleihern)
Arbeitnehmer (Leiharbeitnehmer) im Rahmen ihrer
wirtschaftlichen Tätigkeit zur Arbeitsleistung
überlassen („Arbeitnehmerüberlassung“) wollen,
bedürfen der Erlaubnis. Arbeitnehmer werden zur
Arbeitsleistung überlassen, wenn sie in die
Arbeitsorganisation des Entleihers eingegliedert
sind und seinen Weisungen unterliegen. Die
Überlassung von Arbeitnehmern ist nur zulässig,
soweit zwischen dem Verleiher und dem
Leiharbeitnehmer ein Arbeitsverhältnis besteht. Die
Überlassung von Arbeitnehmern ist vorübergehend
bis zu einer Höchstüberlassungsdauer nach Absatz
1b zulässig. Die Überlassung von
Leiharbeitnehmern ist in dem Vertrag zwischen
Verleiher und Entleiher ausdrücklich als
Arbeitnehmerüberlassung zu bezeichnen. Vor der
Überlassung ist die Person des Leiharbeitnehmers
unter Bezugnahme auf diesen Vertrag zu
konkretisieren.

Bedeutet im Klartext, wenn du im Rahmen eines Werk/Dienstvertrag einegesetztwerden sollst so muss dies Klar und deutlich aus den Verträgen zwischen deinem Arbeitgeber so wie Auftraggeber hervor gehen.
Im Übrigen auch aus deinem Arbeitsvertrag. Wäre hilfreich wenn du mal schreiben könntest was dazu in diesem steht.
Ein Kettenverleih ist sehr schnell aufzudecken da geprüft wird ob du ein Arbeitsvertrag mit der Firma hast die dich tatsächlich Verleiht.
Wichtig ist zu sagen, die Arbeitsmittel, Räumlichkeiten, Anweisungen, keine Branchenzuschläge etc. werden von der Entleihfirma gestellt.
Da hier schon Arbeitsmittel so wie Anweisungen erteilt werden ist dies eindeutig Arbeitnehmerüberlassung wo mit ab 01.04.2017 auch sofort §§1 greift.
Auch soll es kein mögliches Rotationsverfahren geben. Also spätestens nach 18 Monaten für mind. 3 Monate weg sein von der Entleihfirma.
Hilft dem tatsächlichen Entleiher hier recht wenig da hier schon ab 01.04.2017 wegen Illigaler Arbeitnehmerüberlassung ein Arbeiitsverhältnis mit dem tatsächlichen Entleiher zustande gekommen ist.
Mir scheint, dass hier die Rechtsabteilungen aller beteiligten Firmen ziemlich blauäugig in die Zukunft schauen.
Kann man so sehen . Der Gesetzgeber hat empfindliche Geldstrafen dafür parat.
Übersehe ich hier irgend eine andere Möglichkeit das Gesetz zu umgehen? Ich meine, ich bin fassungslos bei soviel Ignorranz.

Was meint ihr?

Gruß
RollAuge
Also wenn man sich einmal die änderungen des AÜG genau anschaut ist es fast so gut wie unmöglich das Gesetz zu umgehen.
Selbst der Versuch Equal Pay nach 9 Monaten zu umgehen, in dem einfach der Leiharbeiter einfach 3 Monate wo anders eingesetzt wird, scheitert daran das ab 01.04.2017 der Leiharbeiter Namentlich im Arbeitnehmerüberlasssungsvertrag genannt werden muss. Der Entleiher könnte den Leiharbeiter zwar einfach Abmelden, vergisst aber dabei den Arbeitnehmerüberlassungsvertrag tatsächlich zu Kündigen, wo mit erst eine tatsächliche Unterbrechung für die Frist zu laufen beginnt.
Kommt also der Leiharbeiter nach 3 Monaten wieder zum selben Entleiher ohne das der Überlassungsvertrag gekündigt wurde so steht ihm sofort wieder Equal Pay zu.
 

RollAuge

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Hallo Hafenkasper,

vielen Dank für deine neuen Informationen. Die Ausführung war sehr hilfreich.


Dann hoffe ich mal das Ihr alle zusammen Kolektiv dagegen vorgeht .
Ich denke, das ist das Problem. Die Kollegen schimpfen auf die Situation, aber keiner will sich outen. Und ich zähle mich auch dazu. Allerdings, ich versuche schon mal die ersten Schritte in Richtung Anzeige.

Bedeutet im Klartext, wenn du im Rahmen eines Werk/Dienstvertrag einegesetztwerden sollst so muss dies Klar und deutlich aus den Verträgen zwischen deinem Arbeitgeber so wie Auftraggeber hervor gehen.
Im Übrigen auch aus deinem Arbeitsvertrag. Wäre hilfreich wenn du mal schreiben könntest was dazu in diesem steht.
Ein Kettenverleih ist sehr schnell aufzudecken da geprüft wird ob du ein Arbeitsvertrag mit der Firma hast die dich tatsächlich Verleiht.
In wie weit die Verträge abgeschlossen sind, kann ich nicht beurteilen. Wie auch. Ich weiß nur, dass es sich aktuell um einen Werkvertrag handeln soll.

Laut meinem Arbeitsvertrag bin ich ein/e Mitarbeiter/in der/die intern (mein Arbeitgeber) sowie auch bei Kunden vor Ort eingesetzt werden kann. Es ist kein Hinweis auf Arbeitnehmerüberlassung noch Werkvertrag noch Dienstleistungsvertrag enthalten. Sehr schwammig das Ganze.

Gruß
RollAuge
 

Hafenkasper

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Hallo Hafenkasper,




Ich denke, das ist das Problem. Die Kollegen schimpfen auf die Situation, aber keiner will sich outen. Und ich zähle mich auch dazu. Allerdings, ich versuche schon mal die ersten Schritte in Richtung Anzeige.
Auf der einen Seite verständlich aber auf der anderen Seite muss solchen Firmen schnell das Handwerk gelegt werden. Verdienst du denn jetzt weit mehr wie als wenn es echte Leiharbeit wäre ?


In wie weit die Verträge abgeschlossen sind, kann ich nicht beurteilen. Wie auch. Ich weiß nur, dass es sich aktuell um einen Werkvertrag handeln soll.
Wenn es hier um echten Werkvertrag gehen sollte muss es dazu ja Verträge zwischen deinem jetzigen Arbeitgeber und der Firma geben die euch diesen Auftrag erteilt hat. Aus diesem muss sich ja dann auch das geschuldete " Werk " ergeben. Eigentlich müsste man hier jetzt erstmal in erfahrung bringen wer mit wem welche Verträge hat und wie bzw. was für tätigkeiten du genau WO ausführst.
Wenn du das in diesem Post nicht Preis geben möchtest, so kannst du mir gern eine PM schicken.
Laut meinem Arbeitsvertrag bin ich ein/e Mitarbeiter/in der/die intern (mein Arbeitgeber) sowie auch bei Kunden vor Ort eingesetzt werden kann. Es ist kein Hinweis auf Arbeitnehmerüberlassung noch Werkvertrag noch Dienstleistungsvertrag enthalten. Sehr schwammig das Ganze.

Gruß
RollAuge
Dies klingt eigentlich danach das du eine Art Kundenmonteur bist und eigentlich nicht zum zwecke der Arbeitnehmerüberlassung einmal eingestellt wurdest.
Dennoch wäre es hilfreich wenn du hier mal deinen Arbeitsvertrag Anonymisiert hochladen könntest.
 

RollAuge

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Hallo Hafenkasper,

Verdienst du denn jetzt weit mehr wie als wenn es echte Leiharbeit wäre ?
Vermutlich ja. Ich würde gerne mehr dazu schreiben, aber, ich könnte erkannt werden.(Im Zusammenhang) PN geht noch nicht. Habe zu wenige Posts gepostet.

Wenn es hier um echten Werkvertrag gehen sollte muss es dazu ja Verträge zwischen deinem jetzigen Arbeitgeber und der Firma geben die euch diesen Auftrag erteilt hat. Aus diesem muss sich ja dann auch das geschuldete " Werk " ergeben. Eigentlich müsste man hier jetzt erstmal in erfahrung bringen wer mit wem welche Verträge hat und wie bzw. was für tätigkeiten du genau WO ausführst.
Wenn du das in diesem Post nicht Preis geben möchtest, so kannst du mir gern eine PM schicken.
Firma A (Ich bin bei Firma A angestellt) hat Vertrag mit Verleihfirma V.
Verleihfirma V hat Vertrag mit Entleihfirma E.
Die Mitarbeiter aus Firma A gehen in Firma E und erledigen aus Sicht der Entscheider einen Werkvertrag.
Die dafür entstandenen Kosten aus Arbeitsstunden werden von Firma A an Firma V in Rechnung gestellt.
(Kann ich beweisen)
Vermutlich: Firma V stellt eine Rechnung an Firma E. (Kann ich nicht beweisen)

Dies klingt eigentlich danach das du eine Art Kundenmonteur bist und eigentlich nicht zum zwecke der Arbeitnehmerüberlassung einmal eingestellt wurdest.
Dennoch wäre es hilfreich wenn du hier mal deinen Arbeitsvertrag Anonymisiert hochladen könntest.
Eigentlich ist es am Anfang so gewesen. Aber seit Jahren ist es anders.
Zum Thema Arbeitsvertrag: Den Vertrag kann ich auch mit Anonymisierung nicht Posten. Der Wortlaut ist in unserer Firma bei fast allen gleich.
PNs sind aktuell noch nicht möglich.

Gruß
RollAuge
 
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RollAuge

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Hallo Hafenkasper,

ich habe deine PN gelesen. Und einen riesigen Text geschrieben.
Beim Absenden kommt diese Nachricht vom Board:

Neue Benutzer können bis einschließlich 12 Postings, private Nachrichten (PN) nur an Mitglieder der Gruppe:Moderatoren versenden.

Tja. Und ich bin mit diesem Post erst bei Nummer 7.

Ich schaue mal ob ich zu anderen Themen was "schlaues" schreiben kann, bis ich auf 12 Postings bin. :bigsmile:

Gruß
RollAuge
 

RollAuge

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Tja. Und ich bin mit diesem Post erst bei Nummer 7.

Ich schaue mal ob ich zu anderen Themen was "schlaues" schreiben kann, bis ich auf 12 Postings bin. :bigsmile:

Gruß
RollAuge
Tja, so richtig finde ich nichts im Forum wo ich meinen Senf dazu geben kann. Ist nicht so meins mit den Themen. Wie auch? Auch wenn ich keine bessere Qualifikation hätte, muss ich doch schauen wo ich bleibe und zusehen das was in die Rente kommt. Naja... Ist nur meine Meinung.

Das ist dann Post Nummero 8.
 

RollAuge

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Das ist dann Post Nummero 9. Und da musste ich vom Board aus 120 Sekunden warten. Bis zum nächsten Posting. AntiSpam denke ich. :icon_rolleyes:
 

RollAuge

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Numero 12.
@Hafenkasper: Du solltest eine PN haben. ;)
 

RollAuge

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Hallo liebe Leute,

ich habe mit Hafenkasper per PNs herausgefunden, dass es sich bei meiner Tätigkeit tatsächlich um eine Arbeitnehmerüberlassung handelt, welche als Werkvertrag getarnt ist. Zumindest aktuell noch. Sorry das ich hier nicht auf Details eingehen kann. Das Thema ist für mich dann doch zu Brisant.

Das Thema werde ich jetzt ein paar Monate ruhen lassen, um dann hier über das Ergebnis zu berichten.
Ggf. wird das sicher auch in der Presse zu lesen sein.

Bis dahin...

Gruß
RollAuge
 
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