Werden wirklich ALLE Bewerbungskosten übernommen, oder nur Druck+Porto?

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B

berndao

Gast
Da mir das Thema einfahc keine Ruhe ließ, muss ich einfahc mal fragen:
Müssen eigentlich alle Bewerbungskosten übernommen werden?

Ich meine so:
Klassisch fällt unter Bewerbungskosten sowas wie Druckkosten und Briefmarke.


Aber sind wir genauer, fallen in Wirklichkeit folgende Kosten an:
1. zum Druckshop hinfahren (sagen wir 2 Euro. Einfachfahrkarte für den Bus halt)
2. Drucken(Preis hängt von der Ausdruckmenge und Co. ab, variable)
3. Rückfahrt(nochmal 2 Euro)

4. Fahrt zu Post(2 Euro)
5. Brief wegschicken (je nach Gewicht variabel, mind. 70 Cent.
Praktisch sinnvoll wäre Einschreiben mit Rückschein zu Beweiszwecken, sagen wir 3 Euro)
6.Heimfahrt (2 Euro)

7.Jobcenter die ganzen Unterlagen und Kostenantrag zukommen lassen. Falls online nicht möglich, kommt wieder Briefporto dazu.
Wobei vielleicht auch ne Fahrt zur Post (Fahrtkosten!) wieder fällig wäre, irgendwo müssen briefumschlag und Briefmarke ja herkommen.
Wobei man da auch persönlich das vorbeibringen könnte (nur Umshclagkosten+Fahrtkosten)

Da komme ich dann auf ganz andere Beträge als die reinen Kosten für Druck und Briefmarke.

Gleiches gilt für den Fahrtkostenantrag bei jobcenterterminen, Vorstellungsgesprächen und Co.

Hier handhabt es meine SB so dass ich erst beim Termin selbst den Antrag in die Hand kriege.
Und ausgefüllter Antrag+Originalfahrkarten physisch abzugeben bzw. einzureichen sind.

d.h.
1. hinfahrt zum termin
2. rückfahrt

nun müssen die 2 fahrkarten+antrag irgendwie hinkommen.
d.h.
3. Brief hinschicken (Umschlag, briefmarke)

alleine schritt 3 sind rund 1 Euro (kein Witz, Briefmarke 70 Cent minimum. 10er pack Briefe für 3,79 Euro (man kaufts ja dann bei der Post, müsste man noh in nen anderen laden, kämen nochmal fahrtkosten auf), macht 38 Cent für einen brief)



Wie handhabt ihr das?
Weil ich habe, gerade wenn ich 10 VVs gekriegt habe, nicht die Lust, zwar vom Termin dank Fahrtkostenübernahme heimfahren zu können, dann aber wegen ebenselbiger Fahrtkostenübernahme gezwungen zu sein, doch nochmal zu Fuß zum Jobcenter zu laufen und wieder heim.
Das widerspricht dann ja Sinn und Zweck der Fahrtkostenübernahme.


Insofern mal so die Frage in die Runde:
Wie haltet ihr es mit diesen Kosten?

Hatte jetzt mal beim Letztn termin die oben genannten ksoten einfach mal frech im Fahrtkostenantrag aufgeführt und verlangt (also hinfahrt, rückfahrt UND Porto für den Brief, um es auch dem jobcenter zu schicken)
Was rauskommt, bleibt abzuwarten.
Hab mal gleich angekreuz, dasss ich auch bei Vollbewilligung Bescheid haben will.
Dann kann ich denen den nächses Mal ins Gesicht halten, wenn sie da Portokosten undCo. plötzlich nicht mehr übernehmen wollen.

Wie haltet ihr das so?
Verangt ihr bzw. beantragt ihr nur die Übernahme der eigentlichn Kosten?
Oder auch die kosten für das genauso notwendige Hind und Herfahren bzw. briefschicken?

Und ja, man kann hier durch kluge Zeitplanung und Wegezusammenlegung sicherlich am ein oder anderen Puntk Kosten einsparen.
ist aber gar nicht mein punkt.

Interessiert mich eher, ob ihr auch solche Nebenkosten erfolgreich mit reklamiert habt und ob ihr erfolgreich wart? :)
 

Porks

Priv. Nutzer*in
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Hi
Erstmal kommt es darauf an was du mit denen vereinbart hast in der EGV
Dann gibt es Höchstsätze (Meine 260€ pro Jahr)
Einige rechnen Pauschal mit 5€ ab ist am besten.
Andere auch ich hatte das Pech,dass genau für jeder Bewerbung alles Einzeln abrechnen und das mit Rechnung für jedes zu belegen ist .
Das war fast Unmöglich .

Was da so gebraucht wurde= 1Briefumschlag-Rechnung klar nur für diesen und nicht eine wo zB eine Packung mit 10 drauf stehen.1Briefmarke oder 6 Blatt Papier usw.
Das musste bei mir über einen Anwalt geklärt werden bis es dann diese 5€ gab.
 
E

ExUser 2606

Gast
Man muss nicht mit jedem Brief einzeln zur Post fahren. Briefmarken kauft man im Zehnerblock. Bewerbungen sollte man nicht per Einschreiben verschicken, das macht keinen guten Eindruck.
[>Posted via Mobile Device<]
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
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——————

Vollkommen unrealistisch was Du Dir da alles zusammenzählst.
Wenn man nicht nachdenkt, kauft man teuer und macht unnötige Wege.

Deine ganzen Fahrten kannst Du an einem Tag mit einer Tageskarte erledigen. Zeitlich flexibel bist Du ja.

Und ja, man kann hier durch kluge Zeitplanung und Wegezusammenlegung sicherlich am ein oder anderen Puntk Kosten einsparen.
ist aber gar nicht mein punkt.

Was ist denn Dein Punkt? Zeitvertreib? Stunk mit JC anstoßen?
 

erwerbsuchend

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Bewerbungen sollte man nicht per Einschreiben verschicken, das macht keinen guten Eindruck.

Zudem belegt ein Einschreiben nur, dass ein Umschlag von A nach B verschickt wurde, aber nicht welcher Inhalt.

Was ist denn Dein Punkt? Zeitvertreib? Stunk mit JC anstoßen?

Das frage ich mich bei den teilweise unsinnigen und unrealistischen Fragen von TE auch. Wenn er diese Kosten erstattet haben möchte, dann kann er dies doch in einer EGV-Verhandlung anbringen.
 
E

ExUser 3872

Gast
Man muss nicht mit jedem Brief einzeln zur Post fahren. Briefmarken kauft man im Zehnerblock. Bewerbungen sollte man nicht per Einschreiben verschicken, das macht keinen guten Eindruck.
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Was ist eigentlich mit PRIO?
Ist deutlich günstiger (+90 Cent), der Empfänger muss nichts unterschreiben, aber man hat immerhin den Nachweis, dass eine Bewerbung abgeschickt wurde.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Was ist eigentlich mit PRIO?
Ist deutlich günstiger (+90 Cent), der Empfänger muss nichts unterschreiben, aber man hat immerhin den Nachweis, dass eine Bewerbung abgeschickt wurde.
Du hast den Nachweis, dass Du einen Briefumschlag zu einem bestimmten Zeitpunkt versendet hast und dieser Umschlag zu einem bestimmten Zeitpunkt im Zielbriefzentrum angekommen ist.

Trotzdem preiswerte Möglichkeit eines einfachen Nachweis, sei es auch nur für Dich.
 
B

berndao

Gast
Man muss nicht mit jedem Brief einzeln zur Post fahren. Briefmarken kauft man im Zehnerblock. Bewerbungen sollte man nicht per Einschreiben verschicken, das macht keinen guten Eindruck.
[>Posted via Mobile Device<]

Und was legst du dann dem jobcenter vor?

Beim ersten bewerbungsschreiben liegt dann der Kassenzettel vom 10er Block dabei.

aber bei den nachfolgenden?
ein zettel mit "Ich habe hier noch eine Briefmarke rumfleigen gehabt, kassenzettel kann ich deswegen keinen vorlegen?"

ja, zumindest bei mir wollen die von Allem die Originale haben.
und 1 zettel kann man nunmal nicht 10 mal im original hinschicken.

Das mit dem Einschreiben war auch weniger gedacht, um guten Eindruck zu machen, sondern um später dem jobcenter bei Bedarf nachweisen zu können dass man sich dort auch beworben hat.
Kann man ja bei einem einfachen Brief nicht.

Aber mal am Rande: Könnte man sowas wirklich als schlechtes Bewerbungsverhalten (aka Sanktionsgrund) auslegen wenn ich die bewerbung per Einschreiben schicken würde?

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Vollkommen unrealistisch was Du Dir da alles zusammenzählst.
Wenn man nicht nachdenkt, kauft man teuer und macht unnötige Wege.

Deine ganzen Fahrten kannst Du an einem Tag mit einer Tageskarte erledigen. Zeitlich flexibel bist Du ja.


Was ist denn Dein Punkt? Zeitvertreib? Stunk mit JC anstoßen?

hatte mich verschrieben, dann ist es eben ein hunderterpack.
kostet 3,99 euro bei der hiesigen Post.
Da hast dus gut wenn deine Post billiger ist.
rechne ich wie bei dir die versandkosten dazu, kommts wohl aber auch nicht billiger (1,89+2,50>3,99)

Das mit den Wegen musst du mir mal näher erklären.
Wenn Jobcenter, Druckshop und Post alle drei an unterschiedlichen orten gelegen sind, wie kann man da Wege zusammenlegen?


Ein tagesticket ksotet hier rund 7 Euro.
Mach dir keine Hoffnung, Sozialticket gibt es hier nicht.
Dann ind es eben pauschal 7 Euro Fahrtkosten pro Tag.

zumal eines zu Bedenken ist:
Bei den Druckkosten (zumindest hier) beantragt man selbige formlos und kriegt ein paar Tage später den ordentlihen Antrag zugeschickt. Der mit den Originalbelegen abzugeben ist.

Also ich weiß ja nicht wie es bei dir aussieht, aber ich würde es mich nicht trauen, trotz 3 tagesfrist bei VVs noch länger zu warten mit der bewerbung, nur damit der Kostenantrag auch da ist und ich da Wege zusammenlegen kann.

Oder es werden eben doch 2 Tage und damit dann schon 2*7=14 Euro Fahrtkosten.

Was mein Punkt ist:
Simpel: Wenn das Jobcenter will, dass ich was tue, dann werde ich gewiss keinen der dazu erforderlichen Schritte auf eigene Kosten tun.
Wollen die was von mir, dann haben die mir auch die anfallenden Kosten zu erstatten.

Hier gibt es leider keine Pauschale oder so, von daher muss ja jeder Kleinkram mit Einzelbelegen nachgewiesen werden.

Und ehrlich gesagt hätte ich auch wenig dagegen, wenn sich das Jobcenter irgendwann denkt : "Schick dem besser keine VVs mehr, sonst geht das wieder richtig ins Geld!"



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Zudem belegt ein Einschreiben nur, dass ein Umschlag von A nach B verschickt wurde, aber nicht welcher Inhalt.



Das frage ich mich bei den teilweise unsinnigen und unrealistischen Fragen von TE auch. Wenn er diese Kosten erstattet haben möchte, dann kann er dies doch in einer EGV-Verhandlung anbringen.

Das mit den unsinnigen und unrealistischen Fragen musst du mir mal näher erläutern!
Findest du es so abnormal dass ich, wenn ich 2 Mal durch die halbe Stadt fahren musss, auch 2 Mal die Fahrtkosten bezahlt haben will?
Und nicht 1 Mal davon selbst zahlen will, nur weil ich das Jobcenter ach so lieb habe?

Als Anscheinsbeweis wäre ein Einschreiben sicherlich besser geeignet als ein einfacher Brief.


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Was ist eigentlich mit PRIO?
Ist deutlich günstiger (+90 Cent), der Empfänger muss nichts unterschreiben, aber man hat immerhin den Nachweis, dass eine Bewerbung abgeschickt wurde.


Habe ich noch nie davon gehört, wo gibts das zu kaufen?
Auch bei der Post?
 

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erwerbsuchend

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Und was legst du dann dem jobcenter vor?

Rechnest du wirklich jede Bewerbung einzeln beim JC ab? Du stellst also für jede Bewerbung einzeln einen Antrag auf Erstattung der Bewerbungskosten? Normalerweise rechnet man diese Kosten monatsweise ab.

Das mit dem Einschreiben war auch weniger gedacht, um guten Eindruck zu machen, sondern um später dem jobcenter bei Bedarf nachweisen zu können dass man sich dort auch beworben hat.

Im schlimmsten Fall kann dir eine Bewerbung per Einschreiben auch als Negativbewerbung ausgelegt werden. Schaue dir dazu einfach mal die Forensuche an.

Wenn Jobcenter, Druckshop und Post alle drei an unterschiedlichen orten gelegen sind, wie kann man da Wege zusammenlegen?

Willst du etwa sagen, dass du diese 3 Stationen jeden Tag aufsuchst?
Materialien für die Bewerbungen, also Papier, Schreibmaterial, Umschläge, Druckerpatronen usw. bekommt mittlerweile fast überall. Somit könntest du diese Materialien auch gemeinsam mit deinen Lebensmitteln einkaufen. Bitte sage jetzt aber nicht, dass es in den Lebensmitteldiscountern in deiner Stadt dies nicht gibt oder sich die Geschäfte für Schreibwarenbedarf in deiner Stadt ganz weit draußen befinden, wo du sonst nie hinkämst, wenn du nicht zielgerichtet dort hinfahren würdest.

Ein tagesticket ksotet hier rund 7 Euro.

Über welche Entfernungen reden wir hier? Bist du geheingeschränkt oder gehbehindert? Wenn nein, dann kannst du diese Wege doch eigentlich mit deinen täglichen Besorgungen verbinden.

Wollen die was von mir, dann haben die mir auch die anfallenden Kosten zu erstatten.

Dieser Pflicht kommt das JC auch dann nach, wenn es dir die Bewerbungskosten monatsweise erstattet oder gab es da bisher irgendwelche Probleme?
 
E

ExUser 2606

Gast
Der PRIO-Brief ist eine relativ neue Zusatzleistung der Post.

Jeder weiss, was ein Standardbrief oder ein Maxibrief kostet. Da muss man nicht viel belegen. Du könntest auch beim ersten Antrag die Quittung ueber den Zehnerblock beilegen und dann bei den folgenden äntraege auf die vorliegende Kopie verweisen.
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Linuxfan

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Aber sind wir genauer, fallen in Wirklichkeit folgende Kosten an:
1. zum Druckshop hinfahren (sagen wir 2 Euro. Einfachfahrkarte für den Bus halt)
2. Drucken(Preis hängt von der Ausdruckmenge und Co. ab, variable)
3. Rückfahrt(nochmal 2 Euro)
Alleine für diese Arbeitsschritte im Bewerbungsprozess dürfte sich die Investition in ein Multifunktionsgerät sehr schnell rentieren. Du könntest zu Hause kopieren und scannen. Ist auch nicht komplizierter als im Copyshop.

Patronen für das Multifunktionsgerät kannst Du als Refill-Patronen oder eventuell auch in Kleinanzeigenportalen kaufen. Oft kaufen viele einfach das falsche Patronenmodell und geben diese dann teils originalverpackt privat ab.

Ebenso mache ich Frankierungen über die E-Filiale der deutschen Post und drucke das Porto und Adressaufkleber zu Hause aus.

Briefmarken kann man übrigens auch ungestempelt von privat günstiger in einem bekannten ehemaligen Internetauktionshaus kaufen.
 
B

berndao

Gast
Ich finde zwar eure Geldspatipps klasse.

Aber mir geht es ja weniger drum, dem jobcenter so wenig Kosten zu verursachen wie möglich.
Sondern eher darum, Kosten, die mir zwangsläufig auftreten, auch von denen übernommen zu kriegen.

Aufgrund meiner "unsinnigen und unrealistischen" Fragen nehme ich mal an, dass die Mehrheit hier wohl wirklich nur die briefmarke bezahlen lässt und alle Kosten, die ansosnten noch so nebenbei entstehen, selbst bezahlt.

Schön blöd, würde ich jetzt fast sagen.

Ich persönlich sehe es im prinzip nicht ein, auch nur die kleinste Sache für das Jobcenter kosten los zu machen.

Ich MUSS zu einem Termin hin?
Fahrtkostenübernahme!

Ich MUSS die Fahrkarten im Original hin shcaffen?
Entweder Portokosten für das Schicken oder Fahrtkosten zur persönlichen Abgabe übernehmen!

Ich zumindest mag das Jobcenter nicht so sehr dass ich denen irgendwas schenken oder ausgeben will.


Wenns nach mir ginge, könnten die mich auch von jeglichen Bewerbungszwängen verschonen und mir 1 Mal im Jahr den Weiterbewilligungsantrag schicken (für den ich übrigens keine Fahrtkosten verlange, da Hartz 4 beantragen im Prinzip was freiwilliges ist. Hingegen einem sanktionsbezogenen VV oder dem kostenpflichtigen Einreichen der Fahrkarten.)

Habe da wohl vielleicht eine komische Einstellung, wer weiß?
 

Linuxfan

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Habe da wohl vielleicht eine komische Einstellung, wer weiß?
Ich kann das schon nachvollziehen: Wenn das Jobcenter will, dass Du dich zu einem Vorstellungsgespräch hinbewegst, dann haben die auch bitte schön dafür zu zahlen.

Persönlich halte ich aber nichts davon, Kosten unnötig zu erhöhen. Letztendlich müssen auch andere diese Kosten finanziell tragen.
 
E

ExUser 2606

Gast
Der Punkt ist auch einfach, dass Du dehr uneffizient agierst. Also mir wäre mene zeit zu schade, ständig von A nach B zu fahren. Hast Du nichts besseres zu tun?
 
B

berndao

Gast
Ich sags mal so:
Auch wenn es nur um das Abgeben der original Busfahrkarten geht, sehe ich es nicht ein, bei dem Sche*ß Wetter 1,2km hin und 1,2km zurück zu laufen.
Nur weil die *** von SB kein Fax oder sonstwas akzeptiert und das lieber im original hätte.

Die will den Kram im Original haben, also soll sie auch gefälligst meine Fahrt (oder eben die notwendige Briefmarke, Umschlag und Co.) bezahlen.

Ich sehe es gewiss nicht als meine Schuld an, wenn eine inkompetente SB aufgrund ihrer Forderungen die kosten in die Höhe treibt, obwohl es auch einfacher und billiger ginge (z.B. Fax. Ich müsste nicht in das Dreckswetter raus und sie müsste nix bezahlen. win-win.)

Und zu den VV bzw. zu dessen Ablauf:
1. ich kriege VV per Post zugeschickt.
2. Ich schick der guten Frau ein Fax, dass ich bewerbungskosten beantrage. Belege folgen noch.
3. Ich bewerbe mich innerhalb der 3 tages Frist.
bin ja nicht dämlich und riskier ne Sanktion

(Der Copyshop, der shcon der nahegelegendste ist, ist sogar noch mehr als 1,2km einfache Strecke entfernt. Die ICH, nicht die faule SB, laufen müsste!)

4. 1-1,5 Wochen nach meiner fax Kostenbeantragung habe ich den Antragsvordruck im briefkasten, den ich nun ausfüllen und zusammen mit den Originalbelegen zum jobcenter schaffen kann.

5. 2-3 Wochen später habe ich, ohne jegliches Schreiben oder Kommentar, die Bewerbungskosten auf meinem Konto erstattet bekommen



Also da müsst ihr ach so sparwilligen mich erleuchten:
Vorausgesetzt ich mach nicht auf Risiko und warte mit der Bewerbung mal 1,5 Wochen, nur um Wege zusammenlegen zu können.

dann muss ich einerseits los um Briefmarke, Briefumschlag zu kaufen, Bewerbungskram zu drucken, etc.

Und ein anderes Mal muss ich entweder zum Jobcenter hin um den Antrag abzugeben. oder schicke den (wieder briefkosten!) eben per Post hin.



zu eurer Erleichterung:
Bisher war ich zu eurer Freude so blöd und habe Alles zu Fuß erledigt.

Sehe ich, angesichts des SCHE*ß Wetters und der Tatsache dass ich den ganzen Mist nicht aus Eigenwille, sondern wegen Jobcenterzwängen mache, nicht ein, warum ich mir nicht die wesentlich angenehmere Busfahrt oder noch einfacher die Briefkosten bezahlen lassen soll.

Und ganz ehrlich:
Was ist schon wenn die Kosten unnötig hoch sind?
Vielleicht kapieren die, wie sinnlos diese ganze Zettel Hin- und her Tragerei ist und machen einfach ne Pauschale draus.

Ist so nur unnötig nervig.


Natürlich ist mir meine Zeit zu schade.
Aber da ich die *** vom Jobcenter kenne, gehen die mir sicherlich auf das Geschlechtsteil und komme dann "Ja, sie haben zwar gesagt, sie hätten einen brief mit der Bewerbung geschickt aber Belege dafür haben wir keine gesehn.
Weder nen kassenzettel was die Briefmarke gekostet hat noch sonstwas."

(Ausser dem kssenzettel der Briefmarke kann ich ja nicht mal andeuten irgendwas geschickt zu haben. geschwiege denn beweisen)

Das tue ich mir doch nicht jedesmal an.
Und lauf noch in der Kälte rum wegen Mist, an dem ich persönlich keinerlei Interesse habe und die ich nur aus Sanktionspräventionsgründen mache.

Ich gehe denen so lange auf das Geschlechtsteil bis die die Zettelwirtschaft abschaffen und auf Pauschalen übergehen, wie der intelligentere Teil der Jobcenter auch -.-
 
S

SelfDelUser_63679

Gast
Wenns nach mir ginge, könnten die mich auch von jeglichen Bewerbungszwängen verschonen und mir 1 Mal im Jahr den Weiterbewilligungsantrag schicken

Gut, man kann sich auch öffentlich zum Kasper machen und sagen: "Ich will nicht arbeiten. Ich will die Kohle."

Daß das Verständnis nicht nur auf Seiten von anderen Erwerbslosen sondern besonders auf Seiten von Erwerbstätigen gering ausfällt, sollte Dir klar sein.

Ich kann da wirklich nur den Kopf schütteln.
 

noillusions

VIP Nutzer*in
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31 Oktober 2012
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Die will den Kram im Original haben, also soll sie auch gefälligst meine Fahrt (oder eben die notwendige Briefmarke, Umschlag und Co.) bezahlen.
Hat das JC Anspruch auf die Originale? Oder braucht man die nur vorlegen? Dann wäre der einzig praktikable Weg alles zu sammeln und beim Meldetermin vorzulegen und einen Nachweis dafür dass man das vorgelegt hat zu fordern. Alles Andere ist ja sauteuer.
 

Holler2008

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Mit dem umständlichen Prozedere kann es dir leicht passieren, dass die dich in eine Maßnahme stecken, sagen, wir bezahlen die Fahrtkosten dahin und Bewerbungen kannst du dort gratis machen.
 
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