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Werden Telefongespräche gespeichert? Ähnlich Einzelverbindungsnachweis. Aussage gegen Aussage

susanne75

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Hallo,

kann mir jemand sagen, ob Anrufe, die ein Jobcenter tätigt, gespeichert werden?
Also richtig gespeichert, nicht als Aktenvermerk.

Bei meinem Telefonanbieter gibt es Einzelverbindungsnachweise. Wenn ich die Servicehotline der BA anrufe, dann sagen mir dort die Mitarbeiter, sie könnten sehen, wann ich angerufen hätte, da das gespeichert wird.

Wie ist das beim Jobcenter?


Hintergrund:

Es steht Aussage gegen Aussage.
Es besteht ein Aktenvermerk, erheblich zu meinen Lasten, und das über einen Telefonanruf.
Den hat es NIE gegeben. Tatsächlich war ich an diesem Tag im Jobcenter zu einem Gesprächstermin, bei dem mir genau das Gegenteil erzählt wurde, was nun drin steht. Beim Termin hatte ich keinen Beistand, ich wurde jedoch an diesem Tag zum Jobcenter gefahren.
Dazu existiert gar kein Aktenvermerk.
Wir bestreiten seit Monaten vor Gericht, dass es diesen Anruf gegeben hat (es hat ihn wirklich nicht gegeben!).
Nunmehr hat die Sachbearbeiterin, bei der ich einen vor Ort Gesprächstermin hatte, an das Gericht geschrieben, dass sie mich angerufen habe.

Das ist eine Falschaussage.
Wenn ein Brief nicht ankommt, dann muss das Jobcenter die Zustellung im Zweifel nachweisen.
Wenn ein Aktenvermerk bestritten wird, dann reicht der Vermerk als Glaubhaft?
Das muss doch irgendwo nachweisbar als Verbindungsnachweis etc. hinterlegt sein?
Laut Aktenvermerk müsste das Telefongespräch, mit Warteschleife (man habe zwischendurch mit der Teamleitung gesprochen und dann wieder mit mir und dann hätte ich (durchs Telefon???) Unterlagen überreicht) mindestens 1 Stunde gedauert haben.

Weiß hier jemand Bescheid, ob sowas gespeichert wird oder wie ich nun das Gericht überzeugen kann, dass ein bloßer Vermerk, der abgestritten wird, nicht ausreicht?
 

Muzel

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Ein Anruf kann ohne dein Wissen gar nicht gespeichert werde. Das würde gegen das Postgeheimnis verstoßen. Eine Speicherung funktioniert nur mit richterlichen Zustimmung.
 

Allimente

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Eine Speicherung funktioniert nur mit richterlichen Zustimmung.
Ich glaube das stimmt nicht so ganz. Wenn man ich vorher fragt, ob das Gespräch mitgeschnitten und gespeichert werden darf und du zustimmst, sollte das auch erlaubt sein. Das machen jedenfalls einige Anbieter (RWE, Telekom) so.
 

Kerstin_K

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Ich glaube, Susanne meint etwas anderes. Keine Aufzeichnung des Gespräches, sondern eine Aufeichnung, dass ein Gespräch statttgefunden hat, mit welcher Nummer, Datum, Uhrzeit, Länge. Also quasi ein Einzelverbindungsnachweis.
 

susanne75

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Korrekt, ich meinte das, was Kerstin schrieb.

Keine Aufzeichnung eines Gespräches, nur wie Einzelverbindungsnachweis, dass überhaupt ein Gespräch stattgefunden hat, wann und wie lange und welche Telefonnummer.
 

Muzel

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Verstehe ich das richtig: Die Einzelverbindungsnachweise bekommt nur die anrufende Person und nicht der Angerufene. Der Angerufene bekommt keine Mitteilung, wer ihn wann angerufen hat. Der muss den Anruf auch nicht zahlen.
 

susanne75

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Mhm, ich weiß eben nur von der Servicehotline der BA, dass dort genau gespeichert ist, ob ich angerufen habe oder die BA mich und wann.

Und hier haben wir mehrfach dem Jobcenter gegenüber geäußert, dass das Telefonat nicht stattfand und wir deshalb einen Nachweis möchten.

Es geht hier um Schadenersatzforderung/Amtshaftungsanspruch in nicht unerheblicher Höhe.
Kippt natürlich, wenn das Jobcenter hier plötzlich einen Vermerk aus dem Hut zaubert, man hätte mich umfassend aufgeklärt, Unterlagen abgefordert und ich hätte mich stur geweigert usw. per Telefon.

Bei Zweifeln muss das Jobcenter eine PZU für Schriftstücke nachweisen und bei Telefonaten?
Der Vermerk ist so umfassend und sehr nachteilig für mich und nun hat die SB (bei der ich einen persönlichen Gesprächstermin vor Ort und kein Telefonat hatte) tatsächlich dem Gericht nochmals schriftlich bestätigt mich angerufen zu haben.

Die müssen doch irgendwo irgendwie nachweisen, dass sie mich angerufen haben.
Ansonsten könnten sie ja übertrieben wöchentlich einfach in die Akte schreiben, dass man Kunden anrief und umfassend informierte usw.

Ich bin völlig schockiert, dass die SB vor Gericht das nun schriftlich angab, was einfach eine Falschaussage ist. Und nun soll das Beweis genug sein und ich habe keine Möglichkeit einen Nachweis, z.B. Einzelverbindungsnachweis zu fordern?
Da muss es doch eine Möglichkeit für mich geben?

Das Jobcenter ist wohl gerade in Erklärungsnot, da sich bereits die Presse in unserer Angelegenheit interessiert eingeschaltet hat.
 

Badener

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Die müssen doch irgendwo irgendwie nachweisen, dass sie mich angerufen haben.
Ansonsten könnten sie ja übertrieben wöchentlich einfach in die Akte schreiben, dass man Kunden anrief und umfassend informierte usw.
Hallo,
also ich gehe davon aus das alle öffentliche Behörden "Einzelverbindungsnachweise" haben bzw. machen lassen. Manche Telefonanlagen speichern auch die Telefonate mit Telefonnummer und Zeit (was man dann ausdrucken kann). Zudem werden in der EDV (zumindest sollte bzw. muss das sogar so sein) alle Kontakte mit Kunden vermerkt! Auch hier kann (ob das so ist weiß ich nicht) die Zeit und Telefonnummer automatisch hinterlegt werden. Demzufolge kann ... sollte ein Anruf stattgefunden haben (und wenn "nur" auf den AB gesprochen wurde) das auch bewiesen werden.
LG
 

Muzel

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Die Telefonate von den Mitarbeitern einer Behörde können vom Admin der Behörde kontrolliert werden. Man will verhindern, dass die Mitarbeiter nicht zu Lasten des Hauses zu viele Privattelefonate führen und sie nicht abrechnen.
 

Muzel

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Wo warst du denn, als das umstrittene Gespräch einging? Kannst du nicht über die Schiene etwas machen? Ich hoffe, dass man dich nicht angeblich auf dem Handy angerufen hat.
 

susanne75

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Wo warst du denn, als das umstrittene Gespräch einging? Kannst du nicht über die Schiene etwas machen? Ich hoffe, dass man dich nicht angeblich auf dem Handy angerufen hat.
Wann genau, steht im Vermerk lustigerweise gar nicht drin. Und ja, es wird behauptet mich auf dem Handy angerufen zu haben!

Ich habe ein prepaidhandy und ein zu altes Androidsystem. Dachte hier schon daran, ob man ein Bewegungsprofil nachträglich erhalten kann.

Ich habe für besagten Tag einen schriftlich bestätigten Termin in der Leistungsabteilung erhalten.
An diesem Tag (der Termin wurde kurzfristig Freitag vergeben, Termin Montag morgen) gab es einen Umgangstermin und ich wurde zum JC hingefahren und wieder abgeholt. Die fahrende Person ist der Umgangselternteil, dieser ist unabhängig vom Jobcenter. Laut Jobcenter und Sozialgericht könne der Umgangselternteil ja einfach behaupten, dass ich vor Ort gewesen sei.

Unglaublich!

Denn hier behauptet eine Jobcentermitarbeiterin mich angerufen zu haben und das reicht als Beweis?
Die Jobcentermitarbeiterin behauptet, ich sei nicht zum Termin erschienen. Der Termin war nicht sanktionsbeschwert.

Ich fühle mich absolut unfair behandelt, da hier die Anforderungen an mich vor Gericht unglaublich hoch gestellt sind und das Jobcenter, eine Behörde, mit einem Eintrag (telefonischen Vermerk) durchkommen soll?

Wenn das ein interner Admin kontrolliert, dann ist das manipulationssicher?

Die Staatsanwaltschaft wird meine Anzeige wohl einstellen wurde mir gesagt, also suche ich andere Wege, wie ich nun vor einem Gericht fairer behandelt werde, welche Möglichkeiten es gibt, dass das Jobcenter das Gespräch nachweisen muss.
Damit wäre einer Behörde doch Tür und Tor geöffnet, alles zu Lasten eines Bürgers zu behaupten und das dann als Telefongespräch zu speichern.

Mein bisheriger Schaden ist der drohende Wohnungsverlust und bis jetzt Gerichts-und Anwaltskosten in Höhe von knapp 3000€, plus Mietschulden plus evtl.weitere Kosten und Schäden, da ich alleinerziehend bin.

Mein gestriger "berufliche Situation" Meldetermin artete in einem 3 Stunden Aufenthalt beim Jobcenter aus. 6 Sachbearbeiter/2 Teamleitungen, beinahe ein Verhör.
Ich war alleine mit einem Kind dort anwesend. Hätte auch gehen können, empfand es aber als taktisch klüger zuzuhören.
Das Jobcenter stützt sich tatsächlich auf diesen Vermerk, dieses Gespräch hat es nie gegeben!; und behauptete mir gegenüber, dass eine Behörde glaubhafter sei und ich mal nachweisen soll, dass das Telefonat nicht stattgefunden habe.
Aufgrund des Anrufes hätte ich ja umfassend Bescheid gewusst und sei nun selber schuld an meiner aktuellen Situation. Das Jobcenter sei somit nicht haftbar zu machen. U.a. Aufgrund dieses Akteneintrages sind 2 Eilanträge gescheitert.




Zum fraglichen Zeitpunkt habe ich mehrfach die Servicehotline angerufen (von einem Festnetztelefon) und um Bearbeitungsstand meines damaligen Antrags angefragt und auf den vor Ort Termin hingewiesen. Mir wurde mehrere Wochen in der Servicehotline mitgeteilt, dass es keinen Gesprächsvermerk für Tag X gäbe!
Als es dann zum Eilantrag kam, zauberte das Jobcenter plötzlich diesen Aktenvermerk hervor.
Da ich von der Servicehotline aber zuvor gesagt bekam, dass gar kein Eintrag zu sehen sei, gehe ich davon aus, dass der Eintrag nachträglich erstellt wurde.
Und nunmehr, aufgrund des Schadens, sich auf eine falschen Vermerk gestützt wird als Schutzbehauptung.


Und DAS kann es nicht sein!

Ich benötige Hilfe
 

Kerstin_K

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Ein weiterer Beleg darüer, dass man dem JC niemals Handy- oder Festnetznummern gegen sollte.
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gelika56

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Und bei seinem Telefon die Rufnummernunterdrückung einschalten.
 

susanne75

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Ein weiterer Beleg darüer, dass man dem JC niemals Handy- oder Festnetznummern gegen sollte.
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Mein Antrag auf Löschung meiner Daten, lag dort schon Monate zuvor rum!
Ich habe noch NIE mit dem Handy dort angerufen. Mit Festnetz Rufnummer unterdrückt.

Wobei selbst das nicht dazu führen kann, dass eine Behörde alles Mögliche behaupten darf.
Bei einem schriftlichen Bescheid muss die Behörde im Zweifel den Zugang nachweisen.
Bei einem Telefongespräch (ich schwöre, den hat es nicht gegeben!) kann der Beweis nicht darin liegen, dass man einfach aufschreibt angerufen und umfassend aufgeklärt zu haben.

Ich fühle mich vollkommen machtlos einer Behörde gegenüber. Ich habe einen schriftlichen Termin bekommen, mich fuhr jemand hin und zurück und nun meint das Jobcenter, ich sei vielleicht hin-und zurückgefahren, aber nicht bei einem Gespräch gewesen.
Auf so eine Idee muss man erstmal kommen :censored:

Und da ich ja, aufgrund des Telefongespräches, an allem Schuld sei, hat man mir allen ernstes gestern angeboten (obwohl die Räumungsklage gar nicht mehr geheilt werden kann, mein Antrag auf Übernahme der Mietschulden unbearbeitet seit 6 Monaten dort liegt) MEINEN Regelsatz um Summe X zu kürzen und dass dann monatlich an den Vermieter direkt zu überweisen. Man braucht hier gar nicht Mathe oder Jura studiert zu haben um zu erkennen, dass das keine Lösung ist.
Dazu gleich der Vordruck von mir zu unterschreiben, dass ein Mietschuldendarlehen nicht in Frage kommt, da ich über Unangemessenheit aufgeklärt wurde und das Jobcenter aus der Haftung raus ist.

3 Stunden im Jobcenter sind der Wahnsinn, aber ich war noch lange nicht SO matschig im Kopf, ein derartiges Schreiben zu unterschreiben.
Nun steht sicher in der Akte, ich sei unkooperativ wegen Unterschriftenverweigerung und nun schuld an weiteren Schäden, denn man hätte mir doch angeboten meinen Regelsatz zu kürzen und abzuführen.

Ja, ich benötige dringend Hilfe/Infos...interne Abläufe
 

Kerstin_K

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Woher hatten sie deine Handynummer?

Fordere doch mal den gedpraechsvermerk ueber den Termin, zu dem du angeblich nicht erschienen bist, an. Was würde da besprochen?
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susanne75

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Darüber existiert kein Eintrag.
Deshalb hätte man mich ja angerufen, weil ich zu dem Termin nicht da gewesen sein soll.

Bei diesem Termin ging um Zusicherung eines Mietangebotes. Die SB teilte mit, das so nicht zusichern zu können, dies erfolge schriftlich. Wenn ich ohne schriftliche Zusicherung doch umziehe, dann werden nur meine bisherigen Kosten übernommen.
Die bisherigen Kosten waren höher als das Mietangebot, ungekürzt mehrere Bewilligungszeiträume ohne Kostensenkungsaufforderung.

Bei diesem Termin teilte mir die SB mit, aufgrund der bevorstehenden PI bräuchte man ja jetzt gar nichts mehr zahlen. Zusätzlich folgte im Wartebereich vor allen anderen dann ihre Äusserung einer Kollegin gegenüber: "Dort sitzt sie, die Beleidigte."
Die Kollegin könne sich daran nunmehr auch nicht erinnern. Sie ist beim Eilantrag beteiligt gewesen.
Die schriftliche Absage kam erst Wochen später mit dem Hinweis das Mietangebot sei unangemessen.
Es folgte monatelang gar keine Mietzahlung
Und es verschwanden um den Termin herum nachweislich beim Jobcenter eingegangene Unterlagen, die für die neue Whg leistungsrelevant waren.

Als Betroffene empfinde ich es weiterhin als seltsamen Zufall, dass die Unterlagen plötzlich nicht mehr da sind, nachdem diese SB beim Gespräch mitteilte, man bräuchte ja gar keine Miete mehr bezahlen, das könne ich ja mit in die PI nehmen.

Und nun behauptete diese SB, ich sei nicht dort gewesen. Deshalb kein Gesprächsvermerk.
Es folgte, man hätte sich Sorgen gemacht, ein Anruf bei mir und man hätte vor Mietvertragsunterschrift mich umfassen über Unangemessenheit usw.aufgeklärt.

Ich habe bereits im Januar dem Gericht im Eilverfahren mitgeteilt, dass es keinen telefonischen Termin gab sondern ich persönlich vor Ort war.

Handynummer könnte durch Bewerbungsunterlagen o.ä.in die Akte gekommen sein.
Es wird alles kopiert, ist schon länger her.
Mutterpass kopiert und in der Akte, Mietvertrag, Arbeitsverträge, Bewerbungen, mehrfache Personalausweiskopie usw.

Ich soll nachweisen, dass ich vor Ort war und das ich nicht aufgeklärt wurde.
Und nachweisen, dass es das Telefongespräch nicht gab.


zitat gestern Teamleitung: "Warum sollte die SB lügen, sie hat es jetzt noch mals dem Gericht bestätigt Sie angerufen zu haben."

Warum? Weil hier ein Skandal läuft, aus meiner Sicht. Unterlagen verschwinden, Monate kein Geld, wiederholt Leistungseinstellung ...ein Scheck, der ungültig, ja sogar Betrugsversuch erzeugt beim Einlösen.
Wenn sowas rauskommt, an die Öffentlichkeit...da wäre doch was los? Also versucht man alles, um mir den schwarzen Peter zuzuschieben.
Habe ich so nicht gesagt, aber gedacht

Ich suche händeringend schon länger einen Beistand. Für gestern hatte ich einen organisiert, dachte ich. Die Person ist nicht erschienen :-( Bekam mittags dann die Whatsapp Nachricht, dass sei ihr zu heikel, sie wohne ja im Landkreis
 
Zuletzt bearbeitet:

Pixelschieberin

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Weia, das ist ja ein schulbuchmäßiges Beispiel dafür, warum Ämtern, die dem hilfsbedürftigen Bürger etwas zu bezahlen haben, NIE und nimmer Telefonnummern zu überlassen sind.
Damit ALLES schriftlich fixiert wird.
Es darf davon ausgegangen werden, daß die Löschung beantragt ist?
Ein Anruf kann ohne dein Wissen gar nicht gespeichert werde. Das würde gegen das Postgeheimnis verstoßen. Eine Speicherung funktioniert nur mit richterlichen Zustimmung.
An Hand der Schilderung gehe ich davon aus, daß mit "Speicherung" NICHT ein Gesprächsmitschnitt sondern der Verbindungsnachweis gemeint ist.
Was wer der tatsächlich miteinander Telefonierenden nicht auszudrücken in der Lage war, wissen wir nicht.
Verstehe ich das richtig: Die Einzelverbindungsnachweise bekommt nur die anrufende Person und nicht der Angerufene. [...]
Das kommt auf deine Haustechnik an.

Auf der Fritzbox-Oberfläche kann ich die Verbindungen einsehen.
Selbst verpaßte Anruf werden registriert.
Bei entgegengenommenen und ausgegangenen Anrufen wird auch die Gesprächsdauer "aufgenommen".

Das ist gestattet.
Und wäre mein "Gegenbeweis".
[...] Es geht hier um Schadenersatzforderung/Amtshaftungsanspruch in nicht unerheblicher Höhe.
Kippt natürlich, wenn das Jobcenter hier plötzlich einen Vermerk aus dem Hut zaubert, man hätte mich umfassend aufgeklärt, Unterlagen abgefordert und ich hätte mich stur geweigert usw. per Telefon. [...]
Bei der Dimension und wenn die Herangehesnweise des Amts schon kriminelle Züge aufweist, habe ich lediglich Argumentationshilfe anzubieten, die das Licht aus einer etwas anderen Ecke werfen:
- Bei jedem Kieks und Kacks muß der von wem auch immer "Aufgeklärte" unterschreiben alles verstanden zu haben,
und/oder, daß er dies oder das einsieht.
Daß er, mit diesem und jenen einverstanden sei...
- Bei telefonisch eingerührten Verträgen muß die Schriftform nachgekartet werden - allein um Rechtswirksamkeit zu erlangen.
- Plötzlich sind derartige Vorsichtsmaßnahmen kraft Wassersuppe ausgehebelt?
- Plötzlich bedarf es keiner Schriftform wenn es um richtig Geld geht?

Wo steht das?

Was mir gerade einfällt:
Wie will SB belegen, daß mit DIR gesprochen wurde?!
Die Angabe des Geburtsdatums reicht da kaum aus.
[...] Der Vermerk ist so umfassend und sehr nachteilig für mich und nun hat die SB (bei der ich einen persönlichen Gesprächstermin vor Ort und kein Telefonat hatte) tatsächlich dem Gericht nochmals schriftlich bestätigt mich angerufen zu haben. [...]
Das rate ich sonst nie an, weil es gern aufs Horneberger Schießen hinaus läuft, aber bei der verzwickten Lage würde ich mit den Ketten rasseln:
Wie sieht es nervenkostümmäßig mit einer Strafanzeige aus?
Da du in dieser Angelegenheit nichts zur schriftlichen Bestätigung vorgelegt bekommen hast, bleibst du bei der Auffassung, daß es sich um eine Falschaussage und damit einhergehender Dokumentenmanipulation handle.
Besonders interessant sei in dem Zusammenhang, daß du zu der fraglichen Uhrzeit (nachweisbar) gar nicht daheim warst - unter der Festnetznummer somit nicht zu erreichen gewesen seist.

Von ermittelnden Behörden muß sich doch feststellen lassen, wann genau dieser Gesprächsvermerk angelegt und OB - wenn ja wann - der das letzte Mal geändert wurde.
Bei WIN-Oberflächen gar kein Problem, sich sowas bei "Details" anzeigen zu lassen.
Ich gehe (noch) nicht davon aus, daß SB die Adminrechte hat, diese Eingabe mittels Sonder-Tools zu "putzen".
[...] Ich bin völlig schockiert, dass die SB vor Gericht das nun schriftlich angab, was einfach eine Falschaussage ist. [...]
Deshalb würde ich mal mit Strafanzeige und den Möglichkeiten zur Untersuchung der strittigen Daten (Gesprächsvermerk) winken.
[...] Und nun soll das Beweis genug sein und ich habe keine Möglichkeit einen Nachweis, z.B. Einzelverbindungsnachweis zu fordern?
Da muss es doch eine Möglichkeit für mich geben?[...]
Der Beleg ließe sich allein mit einem - von dir autorisierten - Gesprächsmitschnitt erbringen.
Daß Drückerbanden selbst DEN schneiden und zurecht-manipulieren, ist kein großes Geheimnis mehr.
Die Technik beherrschen bereits Utuber im Grundschulalter.

Deshalb wohl das Schriftformerfordernis?

[...] Das Jobcenter ist wohl gerade in Erklärungsnot, [...]
Nicht solange deren Mitarbeiter ungestraft Lügen verbreiten dürfen.
Allerdings gibt es - wie bei anderen Prozessen auch, die Frage, ob jemand als objektibv anzusehnender Zeuge zugelassen/anzusehen ist.
Wenn derjenige der Mit-Beschuldigte ist oder durch Lohnabhängigkeit ein nicht von der Hand zu weisender Interessenskonflikt besteht, kann das schon anders bewertet werden.
Zu dem Gedankengang sollte sich ein Auskenner äußern.
[...] da sich bereits die Presse in unserer Angelegenheit interessiert eingeschaltet hat.
Dann paß mit deiner Wortwahl auf.
Unpräzise Angaben können leicht auf den Holzweg führen.
Siehe das aktuelle Beispiel mit "Einzelverbindungsnachweis" und/oder "Gesprächsmitschnitt".

Ich drücke dir die Daumen.
 

Kerstin_K

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HAst Du gesehen, dass der Löschantrag für die Telefonnummer einfach nicht bearbeitet wurde?

Und dass die TE auf dem Handy angerufen wurde?

Für mich ist das Anarchei, was da abgeht und ich weiss da echt keine Rat mehr.
 

Claus.

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Ich würde vermuten daß nur in Optionskommunen die Telefonanlage dem JC bzw. dem Landkreis gehört. Der bei den "normalen" JC´s jetzt seit 1 oder 2 Jahren wohl mittlerweile flächendeckend vorhandene VoIP-Telefonanlagen-Schrott dürfte eher auf dem Misthaufen der BA gewachsen sein.

Entsprechend könnte man mal beim BA-Servicehaus in Nürnberg nachfragen.
Auch wenn die Nürnberger ggf. die Anlage nicht direkt fernauslesen können, so sollten die doch etwas zu Rufnummern-Protokollierung und TK-Ansprechpartner vor Ort sagen können. Mit den Infos könnte man ggf. dann auch bei Gericht anregen ...

Das müsste alles aber vermutlich bald stattfinden; weil sofern da eine automatische Protokollierung eingerichtet ist, wird die dabei entstehende Datenflut mit ziemlicher Sicherheit nicht ewig gespeichert sein (würde weder der Datenschutz noch die JC-Betriebsräte mitmachen) ( ... warum haben eigentlich wir keinen funktionierenden, bissigen, Betriebsrat? :icon_mrgreen:).


Und gockel doch mal nach "Versicherung an Eides statt".
Gab doch schon ein paar SG´s die einer solchen (auch) strafrechtlich relevanten schriftlichen Versicherung geglaubt haben /glauben mussten. Zumindest dürfte ein beiseiteschieben einer solchen Versicherung etliche Zeilen in der Urteilsbegründung erzeugen.
 

Muzel

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Man sollte in der HV einen Beweisantrag stelle, dass die Behörde tatsächlich angerufen hat.
Weiterhin sollte der/die SB und der/die Admin als Zeuge geladen werden, was er/sie aus eigener Erinnerung zu diesem ominösen Telefonanruf sagen kann. Solche Anträge kann man ausschließlich in der mündlichen HV stellen. Darüber muss dann das Gericht einen Beschluss fassen. Ein Beweisantrag sollte unbedingt im Protokoll stehen. Das muss die streng beachten.
 
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