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werden Spesen angerechnet beim JC ?

elolein

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#1
Eine Firma für die ich mal gearbeitet habe hat mich angefragt ob ich für 2 Wochen Urlaubsvertretung machen möchte.... würde ich auch gerne

Was den verdienst angeht ist das natürlich nicht so toll... bzw. wäre toll wenn JC das nicht verrechnen würde, aber wie sieht das eigentlich mit Spesen aus?
Ich wäre 2 Wochen unterwegs und würde entsprechend ganz nette Spesen (Frankreich 44€ am Tag) erhalten ... also MEHAUFWANDSENTSCHÄDIGUNG

Weiss jemand wie das da mit der Anrechnung beim JC aussieht ?
Falls diese angerechnet werden würde ich ja sogar "drauf zahlen" da man unterwegs einiges an Mehrkosten ja auch tatsächlich hat ?
 

elolein

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#3
mhm ... vielen Dank
Also wenn ich das recht verstehe könnte ich tatsächliche Kosten .... zu denen aber dann sicher nicht das warme Essen abends auf dem Rasthof gehört.... "absetzen".
Etwas von den Spesen zu "sparen" wäre allerdings nicht machbar... super Schade, aber dann muss ich das leider absagen.

oder aber für einen Monat aus ALG II abmelden .... mhm... mal durch rechnen
 

Charlot

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#4
Mache aus den "Spesen" eine Aufwandsentschädigung.
Die ist bis zu einem bestimmten Betrag frei.

Ich war Wahlhelfer bei der letzten Bundestagswahl und bei der Europawahl.
Einmal bekam ich 80,- und einmal 60 Euro dafür als Aufwandsentschädigung.
Beides durfte nicht angerechnet werden.
 

elolein

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#5
@ Spesen sind Mehraufwandsentschädigungen
Hietz gibt es jedes Jahr eine offizielle Tabelle vom Finanzamt welche Beträge steuer- und abgabenfrei für welches Land und welchen Abwesenheitszeitraum bezahlt werden dürfen.
Bei einer Pfändung z.bsp. dürfen die auch nicht berechnet werden weil es ebn "Mehraufwand" ist.
Aber offensichtlich gelten hier beim JC auch mal wieder andere "gesetze"... echt Käse... hätte das gerne gemacht
 

Hartzeola

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#6
Der einzige Vorteil der Mehraufwandsentschädigug wäre 200 € Freibetrag anstelle von 100 €, §11b, Abs. 2 " SGB II.

Diese kann aber nicht jeder AG und nicht für jede Tätigkeit zahlen
 

biddy

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#7
Mache aus den "Spesen" eine Aufwandsentschädigung.
Die ist bis zu einem bestimmten Betrag frei.

Ich war Wahlhelfer bei der letzten Bundestagswahl und bei der Europawahl.
Einmal bekam ich 80,- und einmal 60 Euro dafür als Aufwandsentschädigung.
Beides durfte nicht angerechnet werden.
Das funktioniert aber in dem Fall hier nicht, weil es bei Dir um eine steuerfreie Aufwandsentschädigung nach *klick* § 3 Nr. 12 EstG ging - das kannst Du so auf den "Mehraufwand", um den es hier im Thread geht, nicht anwenden, das ist etwas völlig anderes.
§ 3 Nr. 12, Nr. 26, Nr. 26a und b EStG sind - siehe @Hartzeola - in § 11b Abs. 2 SGB II explizit genannt, also auch Deine Aufwandsentschädigung als Wahlhelfer.

Wurde hier ja schon erwähnt: Spesen werden als Einkommen angerechnet, im Gegenzug kann der TE seine Aufwendungen absetzen (Freibetrag erhöht sich), siehe z.B. Randziffer 11.146 hier (Verpflegungsmehraufwand, Anmerkung zu Übernachtungskosten):
*klick* http://www.arbeitsagentur.de/web/wc...dstbai377935.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI377938

und hier (Auslöse: Alle berufsbedingten Mehraufwendungen vom Einkommen absetzbar), 4. Link von oben:

*klick* § 11 - Zu berücksichtigendes Einkommen - www.arbeitsagentur.de
 
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