Wer zählt bei der Berechnung der Belastungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung zum Haushalt?

Liska

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Wer zählt bei der Berechnung der Belastungsgrenze für Zuzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung zum Haushalt? Wessen Bruttoeinkommen zählt bei der Berechnung? Auch der Elternunterhalt des privatversicherten Partners, mit dem man in "wilder Ehe" lebt, ohne Kinder o.ä.?

Kann ja eigentlich nicht wirklich sein, immerhin leistet auch dieser Partner Zuzahlungen, die aber aufgrund der Diskrepanzen zwischen privater und gesetzlicher Krankenkasse kaum verglichen werden können.

Hat jemand eine Idee? Vielen Dank
 
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Nicht bange machen lassen!

Ich kenne den Fall, wo bei einer Frau (GKV) mehrfach versucht wurde, den Sohn (auch GKV) in die PKV des neuen Mannes abzuschieben. Obwohl der gar nicht der Kindsvater war und auch keine Vaterschaft angenommen wurde. Die gesetzliche Versicherung hatte aber keine Handhabe. Der Versuch verlief im Sand.

Daher nochmal: nicht verrückt machen lassen. Sie versuchen es halt.
 

Liska

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Ja, ich habe den Eindruck, dass da wieder eine Menge Spielraum besteht, weil bisher niemand geklagt hat.

Wenn mein Partner einen Nebenjob annehmen sollte, muss ich 1% seines Bruttoeinkommens zusätzlich zahlen, selbst wenn ich keinen Job und kein Einkommen habe, denn wir stehen finanziell nicht für einander ein. Nachdem ich bereits kein ALG II erhalten kann und bereits nur an meinem Einkommen bemessen 100% draufzahle, d.h. 90€ statt 45€ zuzahlen muss, sehe ich hier die Notwendigkeit zu Widerspruch und Klage.
 

saurbier

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Wer sagt denn das die Einkünfte deines Freundes bei der Bemessungsgrenze mit berücksichtigt werden.

Wenn ihr keine Lebensgemeinschaft seit, dann zählt nur dein Einkommen. Soll dir die KK mal den Beweis erbringen das dem nicht so ist.

Warum wohl gibt es bei den JC oft genug diesen Streit und werden häufiger auch Hausbesuche vorgenommen damit das JC den Beweis antreten kann.

Jaja die Kassen sind inzwischen wohl alle auf der Suche nach möglichen Lücken um die Ausgaben zu senken, dem Staat fehlt jetzt ja leider viel Geld.
 

Liska

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Danke fürs Ermutigen - ich steigere mich manchmal zu schnell in solche Sachen rein.

Habe noch etwas recherchiert. Es ist tatsächlich so, dass zwar ein Ehepartner unabhängig vom Versicherungsstatus - also auch als privat Versicherter - als dem Haushalt zugehöriger Angehöriger gerechnet wird, ein Partner im Rahmen einer "wilden Ehe", der weder mit dem Antragsteller verheiratet ist noch eine eingetragene Lebenspartnerschaft mit diesem führt, hingegen nicht.
Kinder, die selbst versichert sind, fallen wohl auch raus.
 
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Jaja die Kassen sind inzwischen wohl alle auf der Suche nach möglichen Lücken um die Ausgaben zu senken, dem Staat fehlt jetzt ja leider viel Geld.

Der Zusammenhang zwischen Finanzierung von Krankenkassen und staatlichen Ausgaben erschließt sich mir nicht. Könntest Du das bitte präzisieren?
 
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