Wer trägt die Mehrkosten der Hörgerätreparatur einer Rentnerin im SGB XII Bezug?

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superbeasto

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Hallo,

Es geht um meine Mutter, diese bezieht SGB XII nun ist eines ihrer Hörgeräte kaputt gegangen, sie muss nach Abzug der KK noch 90,- Euro zuzahlen, da es sich hierbei um kein Kassenmodell handelt, wird dies in irgendeiner Form vom Amt bezuschusst? (Sie hat kein GdB, jedoch stark schwerhörig).

Rücklagen sind leider keine vorhanden, Ich selbst kann ihr da leider auch nicht Helfen.

Gruß,
Superbeasto
 

Seepferdchen 2010

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Ja @superbeasto das ist in deinem Fall so.

Deine Mutter kann ja einen Antrag nach § 31 SGB XII stellen und kurz dazu schreiben, das es eine Empfehlung des HNO war und
das sie keinerlei Rücklagen hat um die Reparatur zu zahlen.

Vieleicht übernimmt das Grundsicherungsamt eventuell einen Teil der Rechnung?
 

Onkel Tom

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Ich würde dazu erst mal bei der Krankenkasse Kostenübernahme wegen Härtefall beantragen.

Wenn die ablehnen käme wegen der sogenannten Rangigkeit das Grundsicherungsamt in
Betracht.. Wohl möglich das Grusi erst dann in die Tasche kommen wollen, wenn nix
woanders zu holen ist.. Bei Zahnersatz-Geschichten ist der Gang auch so, um nicht dazu
bezahlen zu müssen.. ;)
 

superbeasto

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Erst einmal ein Frohes neues Jahr.

Ich habe insoweit die Ratschläge die man mir gegeben hat befolgt.

die KK lehnt es mit der Begründung ab da die Hörgeräte keine "Kassenhörgeräte" sind, übernehmen Sie die Kosten nicht. (damit ist gemeint, dass die Zuzahlung höher war als 10,- Euro),

Das Amt lehnt ebenfalls die Kostenübernahme ab, den Bescheid hierüber habe Ich in den Anhang beigefügt.
 

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Birgit63

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Wenn sie sich ein besseres Hörgerät leisten kann als ein Kassenmodell, dann muss sie sich auch die Reparaturen leisten können. Vielleicht bist du ja in der Lage, deiner Mutter die 90,00 Euro zu schenken.
 

Seepferdchen 2010

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Ich selbst kann ihr da leider auch nicht Helfen.

und

Vielleicht bist du ja in der Lage, deiner Mutter die 90,00 Euro zu schenken.
Nun @Birgit63 bitte sorgfältig lesen, @superbeasto schreibt doch, siehe Zitat...................
Und wenn du die Themen von @superbeasto liest, dann weißt du warum er/sie nicht 90€ "schenken" kann.

Wenn sie sich ein besseres Hörgerät leisten kann als ein Kassenmodell, dann muss sie sich auch die Reparaturen leisten können.

Und diesen Satz finde ich völlig daneben, wir wissen doch überhaupt nicht ob die Mutter sich das Hörgerät zu besseren Zeiten leisten konnte und der HNO auch dieses Geräte der Mutter empfohlen hat, somit stellt sich die Frage ob der HNO-Arzt ggf. für die Mutter
ein Attest ausstellen kann, das bei der Mutter durch gesundheitliche Umstände nur dieses Hörgerät in Frage kommt.
 
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Piiiter

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Das hat mMn keine Erfolgsaussichten.
Auf den Kosten um ihre Behinderung zu kompensieren bleiben Brillen- und Hörgerätträger leider sitzen.
Als wenn man mit Grundsicherung oder alg2 einfach mal so 1200€ für ein Gleitsichtbrille zusammensparen kann...
 

Onkel Tom

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Wie alt ist denn die Hörhilfe schon ? Nach einem Hörgeräte-Rezept gibt
es nach 6 Jahren ein neues.. Villeicht könnte Betroffene sich zusätzlich neue
Hörhilfe verpassen lasssen, was dann auch den KK-Leistungen entspricht..
Bei warmen Regen könnte man ja die "Luxus-Hörhilfe" wieder fit machen lassen.
Ersatz-Utensil schadet nie.. ;)
 
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