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#1
Moin @ all,
ich verstehe etwas nicht ganz.
Wenn eine Mutter mit drei Kindern zusammenlebt - zwei bekommen ausreichenden Kindesunterhalt, der Älteste (23 Jahre) und die Mutter bekommen ALG2 - und dann findet der 23Jährige einen Job -- was wird dann aus der BG?
Ich hörte eben, dass die Mutter ohne Bescheid seit letztem Monat nur noch den Regelsatz bekommt und der 23jährige nichts mehr, ebenfalls ohne Bescheid.
Das heißt, er als Erwerbstätiger muss die Kosten für die Miete der Familienwohnung übernehmen, ist das richtig?
Das heißt im Umkehrschluss, er kann, weil U25, immer noch nicht in seine eigene Wohnung ziehen, obwohl er ordentlich verdient, weil er aus der BG nicht rauskommt, weil er seine Familie versorgen muss.....?
Käfighaltung??

*ratlos*
Möbelwagen
 

Martin Behrsing

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#2
Natürlich kann er ausziehen, wenn er von seinem Job leben kann. Es gibt keine Zwangsgemeinschaften. Er kann nur dann nicht ausziehen, wenn er auch ALG2 erhält. Aber so, ist es kein Problem. Etwa auch ARGE Köln, dann den Fall mal mir schicken. Bei derartigen Schwierigkeiten hat der ARGE-Leiter ja gesagt, dass wir uns direkt an ihn wenden können. Da können wir ihn ja direkt mal testen
 
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  Th.Starter/in  
#3
Hallo Martin,

heißt das also, dass die Kostenaufteilung für die Wohnung neu berechnet wird, auf nunmehr drei statt auf vier Personen, und die Mutter anteilmäßig nach Auszug des Sohnes mehr bekommt? --- Sonst müsste sie ja das entstehende "Finanzloch" bei der Miete von ihren 345 Euro decken -- da stimmt doch hinten und vorne was nicht *kopfkratz*. Der 23Jährige bekommt seit 2 monaten kein ALG2 mehr und will RAUS aus der BG. Er hat einen befristeten Job, aber er will jetzt raus aus dem Arge-Käfig -- allerdings ohne seiner Familie zu schaden.
Die Mutter hat Angst, dass sie dann aus der Wohnung rausmuss.

Grüße,
Möbelwagen
 
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