Wer sind denn eigentlich die Langzeitarbeitslosen? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

C

ColinArcher

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"Wir haben zumindest bei Hartz IV ganz andere Probleme" sagt der Berlin-Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky.

Ein Großteil der Hartz-IV-Empfänger – natürlich nicht alle – hat den Einstieg in die Gesellschaft deshalb nicht geschafft, weil sie weder einen Schulabschluss noch eine Berufsausbildung haben.

Wenn dem so wäre müssten wir uns ja nicht wirklich wundern. Ich habe versucht mich zu informieren, wer denn Langzeitarbeitsloser ist.
Ich habe keinerlei Antwort gefunden über den Personenkreis die Aufteilung hinsichtlich des Alters, die Bildung der Betroffenen, die Berufsausbildung und die Studienabschlüsse aber auch die Einschränkungen durch Krankheiten bedingt.

Hat jemand von Euch da zu veröffentlichtes Material und gibt mir einen seriösen Link zu diesem Thema.
 
E

ExitUser

Gast
die politiker sind die langzeitarbeitslosen
die sitzten den ganzen tag dum rum
und arbeiten nicht wozu sie eigentlich da sind
der unterschied

deren regelsatz ist bissel höher^^^

sorry das muste mal raus^^

aber mal im ernst
es gibt sicher langzeitarbeitslose
aber mann muss auch auf den einzelfall schauen
warum sind sie lange ohne arbeit

A
sie wollen nicht
B sie können nicht
C
regional keine arbeit vorhanden

und und und
aber da wird nie drauf geschaut
wenn gehetzt wird schaut man auf A
sie wollen nicht
was drunter ist wird gern übersehn
 

gila

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:icon_daumen: ICH - ich wäre (vielleicht?) so jemand - nach § 18 SGB III (1) bin ich über 1 Jahr arbeitslos. Nämlich seit nun genau DREI Jahren.

Kaum bin ich jedoch IN der Statistik, falle ich auch wieder raus ... weil nach Punkt 4. Beschäftigungen oder selbständige Tätigkeiten bis zu einer Dauer von insgesamt sechs Monaten - tja, so eine kleine selbstständige Tätigkeit läuft noch nebenher ...

Aber ob die Tatsache, dass ich nicht zu dem GROßTEIL-ABER-NICHT-ALLE :)confused: welch schwachsinne Aussage!) gehöre, die "ungebildet" (vielleicht auch noch selber schuld??) sind, sondern mehrere Ausbildungen und Qualifizierungen habe,
aber nach fast 40 Jahren Schaffen für diesen Staat mit Anfang 50 bereits "ausgemustert" wurde, mich nun GLÜCKLICH oder BETROFFEN stimmen soll ... darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht :eek:

Und wisst Ihr was? Es ist mir sch.... egal.
Ich kann es nicht ändern - alle Nase lang bestimmen andere Menschen etwas Neues, definieren, lamentieren - aber ich habe für mich beschlossen: ich genieße möglichst mein (restliches) Leben - das steht mir zu. Punkt.

Kann ich nur empfehlen :biggrin:
 
E

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Gast
ich genieße möglichst mein (restliches) Leben - das steht mir zu. Punkt

genau

man geht arbeiten um zu leben
und man lebt nicht um zu arbeiten

würde es mehr jobsgeben wo der verdiehnst angemessen ist
das man nicht noch aufstocken muss
würden auch viel mehr wieder arbeiten gehn

aber mal erlich
wer geht den 45stunden oder mehr für 7euro arbeiten ?
das haut nicht schon aus rein rechnerrischen

ich bin LKW fahrer
könnt sofort neuen job haben
aber zu welchen preis ?

fix gehalt von 1200 brutto ? rest soll aufgefangen werden mit spessen ?

da lach ich drüber
damit kann ich keine fam mit ernähren
und was ist wenn man krank wird für 2 wochen `?
fallen die spessen weg und dann ?

nee nee
so ergeht das in vielen bereichen
aber davon reden diemedien nicht
es heist nur arbeit ist genug da nur es will keiner^
 

gila

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Eben - Es gäbe auch noch genug Arbeit in der Politik - nur die will auch keiner :icon_lol::icon_lol:
 

AnnMcCat

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@Sumse...für deinen Beitrag ein dickes Lächeln von mir!!:icon_smile:
Ich bin oder besser war bis vor 3 Jahren auch eine LZAL.
Die Wende und meine Kündigung waren eins. Durch den Zusammenbruch der Ostindustrie war hier auch nix mit Arbeit. Da gabs dann diverse Umschulungen, Fortbildungen etc.
Dann kam mein Winzprinz zur Welt und da wir in der DDR unsere Babys schon mit 12-16 Wochen in die sogenannte "Krippe" geben mussten, habe ich die 3 Jahre mit meinem Jüngsten zu Hause ausgiebig genossen.:icon_smile:
Nunja...danach wollte mich dann Keiner mehr wirklich (das nenn ich langzeitarbeitslos!!) und seit 2008 bin ich nun EM-Rentner. Einerseits traurig andererseits seis gepriesen und getrommelt! :icon_wink: Raus aus der Tretmühle Arge....naja dachte ich zumindest. Ist im Moment schlimmer denn je.

Einen wunderschönen Tag wünsch ich Euch!:icon_daumen:
 

optimistin

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Wenn dem so wäre müssten wir uns ja nicht wirklich wundern. Ich habe versucht mich zu informieren, wer denn Langzeitarbeitsloser ist.
Ich habe keinerlei Antwort gefunden über den Personenkreis die Aufteilung hinsichtlich des Alters, die Bildung der Betroffenen, die Berufsausbildung und die Studienabschlüsse aber auch die Einschränkungen durch Krankheiten bedingt.

Hat jemand von Euch da zu veröffentlichtes Material und gibt mir einen seriösen Link zu diesem Thema.
Dann schau mal bei die Alleinerziehenden Mütter und Väter.

Oder bei die Ü40Jährigen, die da schon für zu alt erklärt werden, bei Ü 50 noch schlimmer.
Und wenn beides zusammentrifft: Alleinerziehend und das Alter. Wie sieht es dann da aus?
Schlimmer gehts doch gar nicht.

Oder die angeblich Überqualifizierten, wo der zukünftige Chef schon mal im Lebenslauf sieht,
der könnte ja mehr Ahnung haben wie ich, und deshalb nicht einstellt.

es gibt so viele Gründe, wo sollen da genaue Angaben her kommen.
Bei soviel Vertuschung.

Bei uns im "Osten" sind da immer noch die Auswirkungen von den vielen Betrieben zu spüren.
Da gibt es manche Berufsbilder gar nicht mehr. Also damals gleich Umschulung trotz kleiner Kinder
und dabei noch geglaubt: Leipzig wird Bürostadt. Und wo?

Also dann von Weiterbildung zu Weiterbildung mit ab und an Nebenerwerb und Kinder groß gezogen,
das denen es mal besser geht. Die Auswirkungen vom Sozialamt gespürt und nun aufstockend Hartz IV.
 

jimmy

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"Wir haben zumindest bei Hartz IV ganz andere Probleme" sagt der Berlin-Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky.

Ein Großteil der Hartz-IV-Empfänger – natürlich nicht alle – hat den Einstieg in die Gesellschaft deshalb nicht geschafft, weil sie weder einen Schulabschluss noch eine Berufsausbildung haben.
Denen hat irgend wer ins Hirn ge******!
Das einhämmern dieser Fehlinformation (Schulabschluss + Ausbildung = Gesicherter Einstieg in die Gesellschaft), wird schon den kleinen in der Grundschule eingebläut. Das muss aufhören!

Wenn dem so wäre müssten wir uns ja nicht wirklich wundern. Ich habe versucht mich zu informieren, wer denn Langzeitarbeitsloser ist.
Ich habe keinerlei Antwort gefunden über den Personenkreis die Aufteilung hinsichtlich des Alters, die Bildung der Betroffenen, die Berufsausbildung und die Studienabschlüsse aber auch die Einschränkungen durch Krankheiten bedingt.
Dazu jibbet nischt, weil vom Schulabbrecher bis zum Hochschulabsolventen alles vertreten ist.


jimmy
 

Kikaka

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- Betreffs Herrn Buschkowskys Unterstellungen von wegen Schulabschluß und Berufsausbildung :

Arbeitsförderung Langzeitarbeitslose: Information - Begriff - Definition im JuraForum.de

Der Arbeitssuchende hat das 18. Lebensjahr vollendet, ist langzeitarbeitslos i.S.v. § 18 SGB III und es bestehen mindestens zwei weitere Vermittlungshemmnisse.In der Gesetzesbegründung werden als mögliche Vermittlungshemmnisse beispielhaft genannt:
  • >Lebensalter
  • >Migrationshintergrund
  • >fehlende schulische oder berufliche Qualifikation
  • ">Sucht >gesundheitliche Einschränkungen
  • Überschuldung
Die Entscheidung über das Vorliegen der Vermittlungshemmnisse wird von dem Fallmanager vor Ort (persönlicher Ansprechpartner der Agentur für Arbeit) getroffen
- Bekenne mich persönlich schuldig mit 3 Vermittlungshemmnissen behaftet zu sein. Insolvenz, gesundheitlich so stark eingeschränkt, das JC zwei Umzüge über Fachfirmen bezahlen mußte, 60 Jahre alt, was soll da mein Abitur noch für ne Rolle spielen ?
 
C

ColinArcher

Gast
ja, habe ich: https://www.pvp-warlich-sachsen.eu/upload/10-38-33-04-03-08.pdf

P. S. Der Heinz Buschkowski ist ein Freund von Thilo Sarrazin und vertritt ähnliche Thesen.

Herr Sarrazin ist das eine. Er hat seine Meinung sehr gut vertreten und in der Öffentlichkeit viel Zustimmung gefunden. Ob die Meinung des Herrn Sarrazin richtig oder falsch ist mag ich nicht zu beurteilen. Es ist seine Meinung und er hat sie mutig in den entsprechenden Gazetten vertreten.

Ob Herr Buschkowsky mit Herrn Sarrazin befreundet ist oder nicht sei dahin gestellt. Er hat seine eigene Meinung und vertritt diese und meine Frage ist nun hat er eventuell recht mit seiner Behauptung.

Bei meinen Besuchen im Jobcenter finde ich keine Fachärzte, Ingenieure, Diplomingenieure, Geisteswissenschaftler oder Piloten auf den Sitzen sondern eher die Raumpflegerin oder den Bauhelfer.
Aber auch mein Eindruck ist natürlich subjektiv und genau deshalb will ich ja eine Aufstellung haben um meine Meinung zu objektivieren.
 
C

ColinArcher

Gast
die politiker sind die langzeitarbeitslosen
die sitzten den ganzen tag dum rum
und arbeiten nicht wozu sie eigentlich da sind
der unterschied

deren regelsatz ist bissel höher^^^

sorry das muste mal raus^^

aber mal im ernst
es gibt sicher langzeitarbeitslose
aber mann muss auch auf den einzelfall schauen
warum sind sie lange ohne arbeit

A
sie wollen nicht
B sie können nicht
C
regional keine arbeit vorhanden

und und und
aber da wird nie drauf geschaut
wenn gehetzt wird schaut man auf A
sie wollen nicht
was drunter ist wird gern übersehn
schön sumse aber das hilft mir nicht bei der Objektivierung meiner Meinung.
 
E

ExitUser

Gast
hallo ihr lieben,


hmm, was ist langzeitarbeitslos? tja, ich bin noch am überlegen....:icon_kinn:. also mein mann und ich haben von 2005 bis 2009 ergänzendes ALG II bezogen. er ist 100% schwerstbehindert (aG, G, H, B, PS II) und erhält frühpension und ich konnt wegen der pflege von ihm nur noch höchstens 15 stunden arbeiten gehen. das in einem hochdotierten und auch gesuchten beruf. bei uns konnt sich ein SB auf den kopf stellen da ging und geht nix mehr.

waren wir schlecht ausgebildet? nö, beide studium und ausbildung. schulden? auch nicht! saufen? haben wir nie. soziale defizite? nun ja als behindertenhaushalt scheint das hierzulande gang un gäbe zu sein. nicht flexibel genug? wir haben uns bis zur unkenntlichkeit verbogen (wer ist schon mehr als 5jahre verheiratet und trifft sich allenfalls für 4 wochen im jahr, und hält sich auch noch in verschiedenen kontinenten auf?)

wir haben einfach nur pech gehabt! :icon_twisted:

schöne statistik.....

liebe grüße von barbara
 
C

ColinArcher

Gast
Eben - Es gäbe auch noch genug Arbeit in der Politik - nur die will auch keiner :icon_lol::icon_lol:

Deine Argumentation kann ich nicht nachvollziehen. Zuerst müsste man ein Parteibuch haben, dann müsste man einen Aufstieg innerhalb der Partei vollziehen und sich dort durchsetzen und dann könnte man auch Politiker werden.
 
C

ColinArcher

Gast
hallo ihr lieben,


hmm, was ist langzeitarbeitslos? tja, ich bin noch am überlegen....:icon_kinn:. also mein mann und ich haben von 2005 bis 2009 ergänzendes ALG II bezogen. er ist 100% schwerstbehindert (aG, G, H, B, PS II) und erhält frühpension und ich konnt wegen der pflege von ihm nur noch höchstens 15 stunden arbeiten gehen. das in einem hochdotierten und auch gesuchten beruf. bei uns konnt sich ein SB auf den kopf stellen da ging und geht nix mehr.

waren wir schlecht ausgebildet? nö, beide studium und ausbildung. schulden? auch nicht! saufen? haben wir nie. soziale defizite? nun ja als behindertenhaushalt scheint das hierzulande gang un gäbe zu sein. nicht flexibel genug? wir haben uns bis zur unkenntlichkeit verbogen (wer ist schon mehr als 5jahre verheiratet und trifft sich allenfalls für 4 wochen im jahr, und hält sich auch noch in verschiedenen kontinenten auf?)

wir haben einfach nur pech gehabt! :icon_twisted:

schöne statistik.....

liebe grüße von barbara

Moin, Moin Barbara,

aber genau das ist es ja was ich suche. Ich bin selber in den ALG II Bereich gerutscht und das überwiegend durch eigene Fehlentscheidung. Ich bin nach dem Krebstod meiner Frau nicht mehr klar gekommen und bin zehn Jahre wie ein verrückter durch die Welt gereist um zu leben. Bis zum 50. Lebensjahr haben meine Frau und ich nur geschafft.

Ich wollte nicht so enden wie sie. Habe aber den Absprung verpasst. Müßiggang ist schöner als Arbeit.

Ich treffe aber die wenigsten ALG II Bezieher die ein Studium abgeschlossen haben. Ehrlich gesagt kenne ich nur einen Doktor der Chemie aber den würde ich aus bestimmten Gründen nicht einstellen.
 
F

FrankyBoy

Gast
Ich habe auch keine Lust mehr, unter den gegebenen Umständen zu arbeiten - ich glaube, ich werde jetzt auch erst einmal langzeitarbeitslos, damit ich da mitreden kann.

Meine Gründe dafür sind vielfältiger Art.

1. Denke ich, dass es in wenigen Monaten wieder eine Krise gibt, die alles bisherige in den Schatten stellt.

2. Sehe ich nicht ein, die derzeitigen Missstände auch noch zu unterstützen - 1.100,-- € oder 1.300,-- € Bruttolohn bieten weder eine Perspektive noch empfinde ich diese Entlohnung als leistungsgerecht und so lange es Hartz Ver gibt, die ohne Gegenleistung 31.500,-- € oder gar 46.666,-- € im Monat kassieren, obwohl sie für hunderte von Mrd. € an Staatsschulden verantwortlich sind, werde ich dies auch nicht ändern.

3. Möchte ich den anderen arbeitssuchenden Mitstreitern, keine Konkurrenz bieten - es gibt heut zu Tage so viele Menschen die noch nie gearbeitet haben, dass ich getrost denen einmal die Möglichkeit einräumen kann, Berufserfahrung zu erlangen.

4. Sehe ich in keiner Weise ein, für den schizophrenen Maximalschwachsinn, den sich unsere Regierungen immer progressiver leisten, auch noch beizutragen.

5. Habe ich so mehr zeit mich um die Dinge zu kümmern, die ich schon lange mal tun wollte und um Einkommen bemühe ich mich gerade im Ausland, das Internet bietet so wundervolle Möglichkeiten von globalen Kommunikation, dass ich mittlerweile daran verdiene, wenn auch erst tröpfchenweise aber geld ist im Moment nicht ganz so wichtig für mich.

6. Werde ich mich jetzt verstärkt politisch engagieren, denn wenn ich mir ansehe was jetzt schon aus Deutschland geworden ist und wie dieses zustande kam, dann kann ich nicht anders, als pflichtbewußt meine Hände in die Wunden legen, die bei den Regierenden offen klaffen.
 
C

ColinArcher

Gast
Dann schau mal bei die Alleinerziehenden Mütter und Väter.

Oder bei die Ü40Jährigen, die da schon für zu alt erklärt werden, bei Ü 50 noch schlimmer.
Und wenn beides zusammentrifft: Alleinerziehend und das Alter. Wie sieht es dann da aus?
Schlimmer gehts doch gar nicht.

Oder die angeblich Überqualifizierten, wo der zukünftige Chef schon mal im Lebenslauf sieht,
der könnte ja mehr Ahnung haben wie ich, und deshalb nicht einstellt.

es gibt so viele Gründe, wo sollen da genaue Angaben her kommen.
Bei soviel Vertuschung.

Bei uns im "Osten" sind da immer noch die Auswirkungen von den vielen Betrieben zu spüren.
Da gibt es manche Berufsbilder gar nicht mehr. Also damals gleich Umschulung trotz kleiner Kinder
und dabei noch geglaubt: Leipzig wird Bürostadt. Und wo?

Also dann von Weiterbildung zu Weiterbildung mit ab und an Nebenerwerb und Kinder groß gezogen,
das denen es mal besser geht. Die Auswirkungen vom Sozialamt gespürt und nun aufstockend Hartz IV.

Dann wäre ja genaues Zahlenmaterial DAS DING um Menschen aufzuzeigen das die Situation Langzeitarbeitsloser anders ist wie publiziert.
 
C

ColinArcher

Gast
- Betreffs Herrn Buschkowskys Unterstellungen von wegen Schulabschluß und Berufsausbildung :

Arbeitsförderung Langzeitarbeitslose: Information - Begriff - Definition im JuraForum.de



- Bekenne mich persönlich schuldig mit 3 Vermittlungshemmnissen behaftet zu sein. Insolvenz, gesundheitlich so stark eingeschränkt, das JC zwei Umzüge über Fachfirmen bezahlen mußte, 60 Jahre alt, was soll da mein Abitur noch für ne Rolle spielen ?
Also könnte man bei dir sagen. Gute Schulausbildung aber schlechte Karten auf Grund von Alter und Krankheit.
 
C

ColinArcher

Gast
Ich habe auch keine Lust mehr, unter den gegebenen Umständen zu arbeiten - ich glaube, ich werde jetzt auch erst einmal langzeitarbeitslos, damit ich da mitreden kann.

Meine Gründe dafür sind vielfältiger Art.

1. Denke ich, dass es in wenigen Monaten wieder eine Krise gibt, die alles bisherige in den Schatten stellt.

2. Sehe ich nicht ein, die derzeitigen Missstände auch noch zu unterstützen - 1.100,-- € oder 1.300,-- € Bruttolohn bieten weder eine Perspektive noch empfinde ich diese Entlohnung als leistungsgerecht und so lange es Hartz Ver gibt, die ohne Gegenleistung 31.500,-- € oder gar 46.666,-- € im Monat kassieren, obwohl sie für hunderte von Mrd. € an Staatsschulden verantwortlich sind, werde ich dies auch nicht ändern.

3. Möchte ich den anderen arbeitssuchenden Mitstreitern, keine Konkurrenz bieten - es gibt heut zu Tage so viele Menschen die noch nie gearbeitet haben, dass ich getrost denen einmal die Möglichkeit einräumen kann, Berufserfahrung zu erlangen.

4. Sehe ich in keiner Weise ein, für den schizophrenen Maximalschwachsinn, den sich unsere Regierungen immer progressiver leisten, auch noch beizutragen.

5. Habe ich so mehr zeit mich um die Dinge zu kümmern, die ich schon lange mal tun wollte und um Einkommen bemühe ich mich gerade im Ausland, das Internet bietet so wundervolle Möglichkeiten von globalen Kommunikation, dass ich mittlerweile daran verdiene, wenn auch erst tröpfchenweise aber geld ist im Moment nicht ganz so wichtig für mich.

6. Werde ich mich jetzt verstärkt politisch engagieren, denn wenn ich mir ansehe was jetzt schon aus Deutschland geworden ist und wie dieses zustande kam, dann kann ich nicht anders, als pflichtbewußt meine Hände in die Wunden legen, die bei den Regierenden offen klaffen.

Das kriege ich nicht auf die Reihe. Wen sprichst Du damit an?

< die ohne Gegenleistung 31.500,-- € oder gar 46.666,-- € im Monat kassieren, obwohl sie für hunderte von Mrd. € an Staatsschulden verantwortlich sind, werde ich dies auch nicht ändern >
 
F

FrankyBoy

Gast
Die Ex-Vorstände von Pleitebanken, die uns hunderte Milliarden Staatsverschuldung beschert haben.

Renten und Pensionen in Deutschland Sa, 16. 10 2010, 13:20
Während für immer mehr Menschen und erst recht für die kommenden Generationen die "Altersarmut" vorprogrammiert ist, klagt eine der größte Nieten in Nadelstreifen gegen die HRE auf die Bezahlung seiner vertraglich zugesagten Alterspensionen in Höhe von:

"47.000,00 Euro Pension pro Monat"

Es handelt sich um den Herrn Funke, der in seiner Verantwortung als Vorstand der HRE, die Bank gegen die Wand gesteuert hat. Diese kackfreche Fordung muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Ich wette der bekommt sogar noch Recht.
Renten und Pensionen in Deutschland
Stefan Ortseifen wurde im Juli 2007 als Vorstandssprecher der IKB entlassen, weil das Unternehmen durch Fehlspekulationen mit schlecht abgesicherten amerikanischen Hypothekenkrediten in erhebliche Schwierigkeiten geraten war. Laut Bafin-Chef Jochen Sanio drohte im Fall einer Insolvenz der IKB die größte Bankenkrise seit dem Jahr 1931, als sich aufgrund nicht ausreichender Liquidität der Banken eine nationale Wirtschaftskrise entwickelte.[1] Politiker forderten daraufhin die Klärung der Frage, ob strafrechtliche Schritte gegen den bisherigen Vorstand der IKB eingeleitet werden müssen[2], was aber zunächst nicht weiter verfolgt wurde. Ortseifens Jahresvergütung wurde von der IKB mit insgesamt 1.597.000 Euro angegeben; seine jährlichen Pensionsansprüche mit 378.000 Euro.[3] Für das abgelaufene Geschäftsjahr vor seiner Entlassung hatte Ortseifen einen Erfolgsbonus von einer Million Euro erhalten - laut Vergütungsregeln des Aufsichtsrats eine Belohnung für persönliche Leistung und die Zukunftsaussichten der Unternehmung.[4] Für das Geschäftsjahr 2006/2007 erhielten sieben Personen aus dem Vorstand insgesamt 6,837 Mio Euro. Der Aufsichtsratsvorsitzende und ehemalige E.ON-Chef Ulrich Hartmann erklärte Anfang 2008, dass die Bank keine Schadensersatzansprüche gegen Ortseifen oder andere Vorstandsmitglieder erheben werde, weil die Bank unter ihrem Vorstand – entgegen den Empfehlungen der Regierungskommission für gute Unternehmensführung – eine Manager-Haftpflichtversicherung ohne Selbstbeteiligung der Manager abgeschlossen hatte.[5] Am 23. Oktober 2008 teilte ein Sprecher der IKB mit, dass die Bank Herrn Ortseifen auf Rückzahlungen von Tantiemen in Höhe von 805.000 Euro verklage. Stefan Ortseifen wohnt (Stand 2010) noch immer in seiner Dienstvilla. Er ist der Ansicht, dass sein Dienstverhältnis zu Unrecht gekündigt wurde und verrechnet seine Forderungen mit der Miete.[6]

Stefan Ortseifen
Beide Banken gibt es so nicht mehr und der Steuerzahler durfte für beide etwa 460 Mrd. € in die Pflicht genommen werden - das gibt es nur in einer Bananenrepublik.

P. S. 378.000,-- € im Jahr sind 31.500,-- € im Monat - klasse regelsatz und dazu noch ne Villa dafür, dass er eine geschäftspank ruiniert hat - geil gelle?
 
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