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Wer muss die Betreuungskosten zahlen?

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marco211

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#1
Hallo an alle!
Es geht um folgendes:

Die ARGE will dass ich für meine zwei Kinder Betreuung in der Schule oder im Hort beantrage damit die mich in eine Maßnahme schicken können.

Vor etwas über einem Jahr hat mich die ARGE zum ärzlichen Gutachter wegen meiner Gesundheit geschickt.
Der Gutachter hat bestätigt, dass ich u.a. keine Sitztätigkeit, keine Tätigkeit am Laufband und kein Schichtsdienst machen darf.

Die Kosten von Ca. 60 Euro pro Kind für die Betreuung will die ARGE nicht bezahlen. (Essensgeld)
Ich sollte also pro Monat 120 Euro für Essen im Hort/Betreuung selber zahlen.

Ist das so rechtens dass mich die ARGE zum zahlen zwingen kann?
120 Euro von ALG2 sind für mich einfach zu viel.
Mich würde auch interessieren, wie veil Geld steht pro Kind und pro Tag für Essen laut ALG2 zu.
 
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#2
Zwang ??

Nö.
Du bestimmst wie deine Kinder erzogen werden. Auch von wem.

Da ARGE die kosten für einen Betreuungsplatz nicht ohne Job übernehmen kann, ist die Idee des SB nicht umsetzbar.

Ich würde zur eigenen Absicherung die sofortige komplette Kostenübernahme, natürlich vorschüssig, nach den Regeln der Betreuungsstätte, beantragen.
Vor der ersten Auszahlung, geht gar nichts. Ein Kind braucht auch Aklimationszeit. Das kann SB gar nicht bewilligen.
Tragen kannst Du die verlangten Mehrkosten aber auch nicht.

Im Kinderregelsatz, das sind 70% vom Eckregelsatz, sind für den gesamten Monat ca. 100,--€ für Lebensmittel vorgesehen.

Die Fremdversorgung eines Kindes, z.B. in einer Kita, würde ich mit Krankenhausessen gleichsetzen. Ist also kein Einkommen. dass hier ein Teil des ang. im Regelsatz bereits abgedeckten, ein Dritter erbringt, ist ARGEpech. Regelsatz ist nun mal eine Pauschale. In guten wie in schlechten Zeiten.
 

marty

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#3
Hallo,

Kosten für die Betreuung, z.B. Mittagsbetreuung, Hort, Kindergarten übernimmt Jugendamt.
Beim zuständigem Jugendamt nachfragen.

Essenskosten werden nicht übernommen, aber es lohnt sich beim Jugendamt nachzufragen.

In Nürnberg wer besitzt ein Nürnbergpass, zahlt pro Mahlzeit, die Beispielsweise 3 Euro kostet, nur 0,50 Euro.


Grüße

marty
 

marco211

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#4
Es geht ja nur um die 60 Euro pro Monat für Essen im Hort/Betreuung

Da ich ja 2 Kinder habe währen das 120 Euro pro Monat die ich von meinem ALG2 tragen müsste.
Der SB hat in der EGV geschrieben, dass ich den Antrag auf ein Hortplatz stellen muss.
Wenn kein Platz vorhanden, dann muss ich die Kinder in der Schule für die Betreuung nachmittags anmelden.

Auf meine Frage wer die Kosten tragen wird sagte die SB dass ich es zahlen muss.
Das Jugendamt bezahlt ja alles ausser 60 Euro für Essen.
Begründung: Die Kinder würden auch zuhause essen müssen.
 

marty

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#5
Der Regelsatz setzt sich aus folgenden zehn Abteilungen zusammen:
  1. Nahrung, Getränke, Tabakwaren ca. 37 % (Alleinstehende Person 128,39 €, Kind – älter als 13 Jahre alt (Ü13) 102,86 €, Kind – jünger als 14 Jahre alt (U14) 76,96 € – entspricht einem Tagessatz von; 4,28 €, 3,43 € bzw. 2,57 €).
Quelle: Wikipedia

Wenn du nachweisen kannst, um wie viel übersteigen die Kosten fürs Essen in Monat die oben markierten Beträge, empfehle ich dir:
1) Antrag auf die Übernahme stellen ( ARGE)
2) Wenn nicht erfolgreich, Widerspruch und Klage

mir fehlt nichts anderes ein.

marty
 

marco211

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#6
Die Kinder sind 8 und 9 Jahre alt.
Also bekommt jedes Kind pro Monat 76,96 Euro.

Das Essen für die Betreuung kostet pro Monat und pro Kind Ca. 60,00 Euro.
Bleiben also 16,96 Euro pro Kind übrig.
Für diese 16,96 Euro soll ein Kind zuhause Frühstücken, etwas für die Schule zum Essen nehmen, und auch Abendessen.
Und am Wochenende auch Mittagessen zuhause.

Gerechnet auf 30 Tage sind es 0,56 Euro pro Tag übrig.

Der SB sagte, wenn ich die Kinder nicht anmelde dann bekomme ich sofort eine Sanktion.
Seine Begründung, die Kinder müssen auch zuhause essen kann ich nicht akzeptieren.
Anmelden werde ich die Kinder auf jeden Fall aber die Kosten werde ich nicht freiwillig tragen.
 

nightangel

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#7
Mal was anderes, bist du bei der Arge arbeitssuchend gemeldet? Wenn ja für wieviele Stunden im Monat, also Vollzeit oder Teilzeit?
Falls nur Teilzeit kannst du auch bei einer Maßnahme auf Teilzeit bestehen.
Heißt wenn die Maßnahme morgens um 8.00Uhr beginnt bist du Mittags wenn die Kinder aus der Schule kommen wieder Zuhause brauchst sie also auch nicht in irgendeine Betreuung schicken. Maßnahmen sollten den gleichen Zeitaufwand haben wie auch eine Arbeitsstelle hätte.
Sprich Leute die nur Teilzeit arbeiten gehen können brauchen auch Maßnahmen nur in Teilzeit machen.
 

marco211

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#8
Diese Maßnahme soll pro Tag 4 Stunden dauern aber 2X die Woche
ab 14 Uhr und da haben wir das Problem.

Der Gutachter hat geschrieben, dass ich arbeitsfähig bin aber unter Beschränkung.
(u.a. keine Sitztätigkeit, keine Tätigkeit am Laufband und kein Schichtsdienst)
Ich bin normal arbeitssuchend gemeldet aber unter Einschränkungen
die der Gutachter geschrieben hat.

Obwohl der Gutachter geschrieben hat, dass ich kein Schichtdienst machen kann, will mich der
SB in die Maßnahme mit Schichtdienst schicken.
 

nightangel

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#9
Ganz ehrlich? Dagegen würde ich mich wehren.
Bei solchen Sinnlosmaßnahmen haben die Kinder ja wohl vorrang und für zwei mal die Woche in eine Betreuung stecken? Nene, dann soll er eine Maßnahme suchen die Vormittags läuft wenn die Kinder in der Schule sind.
Und wenn der Gutachter schreibt kein Schichtdienst gilt das wohl auch für Maßnahmen.
 
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