Wer liegt in Rosa Luxemburgs Grab?

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destina

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90 Jahre nach Ermordung

Luxemburgs Leiche gefunden?

Rosa Luxemburg.
(Foto: picture-alliance / dpa)

Im Rechtsmedizinischen Institut der Berliner Charité ist womöglich der Körper der 1919 ermordeten Sozialistin Rosa Luxemburg gefunden worden. Die Tote weise "verblüffende Ähnlichkeiten mit der realen Rosa Luxemburg auf", sagte der leitende Rechtsmediziner Michael Tsokos dem Magazin "Spiegel". Eine Untersuchung der viele Jahrzehnte alten Wasserleiche ohne Kopf, Hände und Füße mit einem Computertomographen habe ergeben, dass die Frau zum Zeitpunkt ihres Todes in etwa so alt war wie Rosa Luxemburg war und ebenfalls unterschiedlich lange Beine hatte.
Der Rechtsmediziner bezweifelt laut "Spiegel", dass die wahre Rosa Luxemburg jemals begraben wurde und untermauert diesen Verdacht mit zahlreichen Ungereimtheiten, die er im Obduktionsprotokoll von 1919 fand. Tsokos' Vorgänger hatten damals einen Leichnam untersucht, der am 13. Juni 1919 als Rosa Luxemburg in Berlin bestattet wurde. Doch deren Körper stimme in wesentlichen Punkten nicht mit den anatomischen Merkmalen Luxemburgs überein, sagte Tsokos dem "Spiegel".
Rosa-Luxemburg-Denkmal am Landwehrkanal in Berlin.
(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Ausdrücklich hatten die Rechtsmediziner damals notiert, dass die untersuchte die Leiche weder unterschiedlich lange Beine habe noch einen Hüftschaden, wie Luxemburg ihn hatte. Am Kopf der 1919 obduzierten Leiche seien auch keine Spuren von Gewehrkolbenschlägen oder eines Durchschusses gefunden worden.
Dass der nun entdeckten Wasserleiche Unterarme und Füße fehlen, passt laut Tsokos ins Bild. Genau an jenen Stellen, wo die Gliedmaßen abrissen, hatten Soldaten Zeugenberichten zufolge an der Leiche der ermordeten Rosa Luxemburg Drahtschlingen für die Gewichte aus Stein festgeschnürt, um sie im Berliner Landwehrkanal versenken zu können.
Das Leibniz-Labor für Altersbestimmung in Kiel untersuchte laut "Spiegel" den Berliner Leichentorso nun mit der so genannten C14-Methode und stellte fest, dass es sich bei der Toten "durchaus um Rosa Luxemburg handeln" könnte. Tsokos entnahm der Leiche inzwischen eine Genprobe, doch die Suche nach Vergleichsmaterial gestaltet sich dem Bericht zufolge schwierig. Eine von Rosa Luxemburg benutzte Briefmarke habe zwar eine winzige Probe geliefert, die allerdings nicht verwertbar gewesen sei. Der Rechtsmediziner fahndet nun nach einer Nichte der Ermordeten, die angeblich in Warschau lebt.
Liest man hier nach

Wir werden wohl in nächster Zeit noch viele interessante Dinge erfahren:cool:

Erst Ohnesorg, jetzt die Rosa.......
 
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