Wer kennt sich mit Ich-AG und ALG II in NRW aus!!! Brauche H

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Annett26

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Hallo,
habe schonmal mein Problem aufgeschrieben aber unter einem unpassenden Titel und bekam wenig Antworten. Aus diesem Grund versuche ich es nocheinmal.

Mein Problem:

Seit ca. 1 Jahr erhielt ich ALG I und ALG II gleichzeitig. Schon seid längerer Zeit beschloss ich mich mit einer Ich-AG selbstständig zu machen. Da ich aber zwei Kinder habe und einen Ehemann, der noch im letzten Jahr seiner Ausbildung ist, beschloss ich mich bevor ich den Antrag auf EXGZ stellte ersteinmal bei der ARGE zu informieren, ob der EXGZ auf mein ALGII angerechnet wird.

Ich bekam die Auskunft, dass der EXGZ anrechnungsfrei ist!!! Der gehört ja schließlich nicht zum Lebensunterhalt.

Auf Grund der Aussage eines Mitarbeiters der ARGE beschloss ich daraufhin den EXGZ doch zu stellen, was ich auch tat. Als mein Antrag bewilligt wurde, ging ich umgehend zur ARGE und legte diesen vor sowie meinen Aufhebungsbescheid vom ALGI.

Meine SB sagte mir, dass Sie jetzt alles neu berechnen wird, weil der EXGZ anrechnungsfrei ist und ich bekomme das Geld was mir noch zustehht nachgezahlt.

Eine Woche später erhielt ich eine Nachzahlung und meinen neuen Bewilligungsbescheid.

Vier Tage später erhielt ich erneut Post von der ARGE in der folgendes drin stand:

"Nach den mir vorliegenden Unterlagen haben sie eine Überzahlung verursacht, da Sie eine für den Leistungsanspruch erhebliche Änderung in Ihren Verhältnissen nicht angezeigt haben."

Im übrigen stand noch dirn, dass ich ALG II zu Unrecht bezogen hätte und das ich das Geld zurückzahlen soll. Der EXGZ wird nun doch dazu gerechnet.

Meine Fragen:
1. Kann ARGE einfach so falsche Auskünfte erteilen?
2. Muss ich die Konsequenzen für die fehlerhafte Auskunft und Berechnung der ARGE tragen?
3. Kann man gegen soetwas gerichtlich Vorgehen?
4. Hat jmd. schon ähnliches erlebt?

Wäre euch super dankbar für Antworten!!
:cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry:
 

Zwergenmama

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Ist "normal", war bei mir genau so. Da weiß eben die eine Abteilung nicht, was die andere tut :party: . Die werden Dich auch noch dazu auffordern, die "zuviel" gezahlten Beiträge zur Krankenkasse zurück zu zahlen- DU sollst Dir das Geld dann wieder von der Krankenkasse zurück holen.

Wenn Du dich mit der ICH-AG nachweißlich angemeldet hast, dann ist dies nicht mehr dein Problem. Du gehst jetzt zu deinem SB, zeigst Deine ordnungsgemäße Abmeldung aus ALG 1/ ALG 2 vor, legst die ordnungsgemäße Anmeldung deiner ICH-AG bei und bittest um sofortige Klärung. Nimm einen schriftlichen Widerspruch mit allen Anmelde- und Abmeldedaten und -schreiben mit. Wenn der SB anfängt zu diskutieren, lass Dich an den Vorgesetzten weiter leiten.

Und noch ein Tip:
Nimm Dir unbedingt einen Zeugen mit und lass Dir den Widerspruch schriftlich quittieren!!

Gruß Zwergenmama
 
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