Wer kann bei eigener Prüfung einer Mieterhöhung auf Rechtmäßigkeit weiterhelfen?

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Ah4entheater

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Hallo zusammen,

im Forum habe ich bereits einige Beiträge gesichtet, jedoch zu folgenden Fragen noch keine oder nicht ausreichende Antworten entdeckt.

Ich habe eine Mieterhöhung gemäß § 558 BGB erhalten, die nach meinen bisherigen Recherchen und einer anwaltlichen Erstüberprüfung aus formalen Gründen rechtlich unwirksam ist. :biggrin:

Ich gehe davon aus, dass der Vermieter dieses Begehren auf Mieterhöhung selbst, also ohne ausreichende anwaltliche Beratung und entsprechender rechtswirksamer Beweise für eine Mieterhöhung erstellt hat.

Das Mietverhältnis ist bis dato ohne größere Konflikte verlaufen. Daher möchte ich dies nicht unnötig strapazieren.

Dennoch möchte ich klar stellen, dass ich nur einer rechtmäßigen Mieterhöhung zustimmen werde (und dann ja gemäß gesetzlicher Vorgaben auch muss), insbesondere deshalb, weil das JC nichts anderes bezahlen wird, solange die neue Miethöhe dann auch noch angemessen ist.

Zudem will ich sicherstellen, dass der Vermieter die Gründe für die rechtliche Unwirksamkeit seines Mieterhöhungsbegehrens nicht von mir erfährt (soll er selbst recherchieren). Ich will den Vermieter betreffend seinem zu erwartenden Ansinnen ein neues Mieterhöhungsbegehren anzustrengen, nicht auch noch unnötig dahingehend aufschlauen, wie er es richtig machen muss, wenn er sich damit durchsetzen will.


A)

Dennoch möchte ich gegenüber dem Vermieter möglichst richtig auf seine rechtlich unwirksame Mieterhöhung reagieren:

entweder

durch Nicht-Reaktion :icon_pause: (also keine Antwort auf das Schreiben seines Mieterhöhungsbegehrens und auch keine Zahlung der erhöhten Miete), so dass der Vermieter meine Zustimmung zur Mieterhöhung binnen 3 Monaten einklagen müsste (was er, wenn er schlau ist, nicht tun wird, da sein Begehren unwirksam ist und er mit einer Klage scheitern würde).

oder

durch eine schriftliche Antwort mit nur einem Satz (sinngemäß) :icon_evil:: Sehr geehrter Vermieter, nach meiner rechtlichen, auch anwaltlichen Prüfung teile ich Ihnen mit, dass Ihr Mieterhöhungsbegehren vom XX.XX.2018 rechtlich unwirksam ist. Mfg"

Es bleibt eine Restunsicherheit, da ich natürlich nicht möchte, dass der Vermieter ein (in diesem Fall aussichtsloses) Klageverfahren dennoch anstrengt, welches ich unnötig und letztlich auch kostengebunden abwehren müsste.

Wie würdet ihr also reagieren? Und mit welchen Folgen könnte / müsste ich rechnen? Was habe ich bezüglich möglicher Folgen womöglich noch übersehen, insbesondere wenn ich davon ausgehen muss, dass der Vermieter ein neues Mieterhöhungsbegehren anstrengen wird?


B)

Bisher gehe ich davon aus, dass ich dem JC von dem Mieterhöhungsbegehren nur dann etwas mitteilen muss, wenn es auch rechtmäßig ist, so dass daraus folgend auch klar ist, dass eine Zahlung des erhöhten Mietbetrags erfolgen muss, solange es noch angemessen ist. Denn eine Prüfung auf Rechtmäßigkeit des Mieterhöhungsbegehrens (formale und inhaltliche korrekte Prüfung) traue ich dem JC nicht zu, dass sie dies richtig ermitteln können. Das können nur auf Mietrecht spezialisierte Anwälte bzw. Richter.

Dennoch die Frage: zu welchem Zeitpunkt muss ich das Mieterhöhungsbegehren dem JC mitteilen?

a) Sobald meinerseits die rechtliche Prüfung auf Rechtswirksamkeit abgeschlossen ist, ich dies nachweisen kann und die erste Zahlung der erhöhten Miete ansteht

oder

b) in jedem Fall sofort, obwohl sich aufgrund meiner bzw. anwaltlicher, darauffolgeder Prüfung herausstellen kann, dass das Mieterhöhungsbegehren unwirksam ist?


C)

Außerdem habe ich noch weitere Fragen für diesen Fall bzw. ein zukünftig zu erwartendes, neues Mieterhöhungsbegehren:


1a)

Im Gesetz steht ja drin, dass man u.a. sowohl Mietdatenbanken oder Vergleichsmieten zur Beweisführung für eine Mieterhöhung heranziehen kann (Die Möglichkeit einen Mietspiegel oder ein Sachverständigengutachten heranzuzuiehen liegt in meinem Fall nicht vor).

Wo ist der konkrete Unterschied zwischen beiden?
Was ist ein konkretes Beispiel für eine rechtswirksame Vergleichsmiete?

Aus dem § 558e BGB geht hervor:

Eine Mietdatenbank ist eine zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete fortlaufend geführte Sammlung von Mieten, die von der Gemeinde oder von Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter gemeinsam geführt oder anerkannt wird und aus der Auskünfte gegeben werden, die für einzelne Wohnungen einen Schluss auf die ortsübliche Vergleichsmiete zulassen.

Das heißt doch nichts anderes, dass das Heranziehen von Mietdaten aus bekannten Mietbörsen, also irgendwelche Ausdrucke aus dem Internet von Mietangeboten für meinen Wohnort oder meiner Wohnumgebung dann nicht rechtswirksam sein können, wenn die Mietdaten nicht wirklich ortsüblich und vor allem nach bestimmten Kriterien (siehe folgenden Punkt 2b) vergleichbar sind. Oder was übersehe ich hier?


1b)

Wie konkret muss ein Beweis für eine Mieterhöhung bei Heranziehen von Daten aus Mietdatenbanken bzw. Mietbörsen aussehen, wenn der Vermieter sich in seiner Begründung eigentlich auf Vergleichsmieten bezieht und damit eigentlich drei ortsübliche Vergleichsmieten heran ziehen muss (mit Bezug auf Frage 1a)?

Meines Erachtens müssen gemäß § 558 Abs. 2 BGB

- Baujahr (19XX oder 201X)
- Wohnart (Haus, Etagenwohnung, Souterrain, Dachwohnung)
- Zimmeranzahl (1, 1,5, 2, etc.)
- Grösse (m²)
- Ausstattung (Boden, welche Heizung, Einbauten, Etage, Fahrstuhl, Keller, etc.)
- Lage (ruhig/laut)
- Anbindung (Öffentliche Verkehr, etc.)
- Umgebung (konkreter Wohnort)
- Aktualität der Mietangebote (vor 10 Monaten oder 10 Tagen)
- etc.

immer betrachtet werden, egal ob die Daten aus einer Mietdatenbank, einer Mietbörse oder von Vergleichsmieten stammen. Sehe ich das richtig?

Außerdem müsste es doch noch genauere Abgrenzungskriterien bezogen auf meine oben genannte Liste geben, damit ein Vergleich überhaupt möglich sein kann. Welche wären hier zur Überprüfung des Mieterhöhungsbegehrens zu beachten?

Fiktives Beispiel:

eigene Miete bezieht sich auf 50 m²; Vermieter dürfte Vergleich zwischen 45-55 m² heranziehen, jedoch nicht für eine m²-Zahl darüber.

eigene Miete bezieht sich auf Lage mit geringem oder hohem Verkehrsaufkommen; Vermieter dürfte Vergleich nur zu Mieten in entsprechend "leiser" oder "lauter" Lage anführen.

eigene Miete bezieht sich auf Bodenbelag, welcher gering- oder hochwertig ist; Vermieter dürfte Vergleich nur zu Mieten mit entsprechend gering- oder hochwertigem Bodenbelag anführen.

und so weiter (siehe gelistete Kriterien oben)


1c)

Können auch Mietdaten bzw. Vergleichsmieten aus der Ortsumgebung herangezogen werden oder müssen und dürfen Mietdaten bzw. Vergleichsmieten immer nur aus dem konkreten eigenen Wohnort herangezogen werden?

Beispiel 1: jemand wohnt auf dem Land, jedoch in der Nähe mehrerer kleiner und/oder Großstädte (Entfernung/Radius 20-40 km). Können dann für das Mieterhöhungsbegehren auch Daten aus den kleinen und/oder großen Städten herangezogen werden?

Beispiel 2: können Mietdaten oder Vergleichsmieten aus dem Wohnort und auch dem Landkreis herangezogen werden?

Wo ist also die Abgrenzung, wenn wir von ortsüblichen Vergleichsmieten sprechen? Ausgehend vom eigenen Wohnort, wie groß darf der Radius zu anderen Orten für die Vergleichsmieten sein?

(Anmerkung: im Gesetz steht was von "vergleichbarer" Gemeinde. Kann das auch eine Gemeinde sein, die z.B. 500 km weiter weg vom eigenen Wohnort liegt?)


1d)

Welche Urteile kann ich wo finden, die über die zu berücksichtigenden Kriterien einer rechtmäßigen Mieterhöhung nach § 558 ff BGB genauere Auskunft geben?

------------------------

Bin gespannt auf Eure Antworten! Und vielen Dank im Voraus für Eure rege Beteiligung! :wink: :icon_idea:

Ah4entheater
 

vidar

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@Ah4entheater

Sehr geehrter Vermieter, nach meiner rechtlichen, auch anwaltlichen Prüfung teile ich Ihnen mit, dass Ihr Mieterhöhungsbegehren vom XX.XX.2018 rechtlich unwirksam ist. Mfg"

So kannst du das bitte nicht schreiben, hier fehlt eine sachliche Begründung.Du kannst das Mietbegehren nicht nur "rechtlich" als unwirksam erklären, dazu gehört eine sachlich Begründung.

Lass dich beraten.

Wie @vidar schon geschrieben hat Mieterbund oder Mieterverein ggf. aufsuchen, für dein Anliegen ist auch wichtig die Vertragsbedingungen vom Mietvertrag mit einzubeziehen bzw. zu lesen.
 

Ah4entheater

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Moin @Ah4entheater,

viele deine Fragen hättest du schon mittels eigener Internet-Recherche beantwortet bekommen können.

Diese Links sind mir längst bekannt, Vidar. :icon_wink:

Wie in meinem Eingangsbeitrag geschrieben, habe ich mich im Internet bereits informiert:

..., die nach meinen bisherigen Recherchen und einer anwaltlichen Erstüberprüfung aus formalen Gründen rechtlich unwirksam ist.

Jedoch ist nicht eine Antwort auf meine gestellten Fragen unter den Links zu finden.

Deshalb habe ich ja gerade diesen Faden ins Leben gerufen :icon_cool:

Was hast Du zu meinen Punkten B) und C) zu sagen?
 

Ah4entheater

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... hier fehlt eine sachliche Begründung.

Die Zustimmung zu einer Mieterhöhung kann dann verweigert werden, wenn die Mieterhöhung genau nicht rechtmäßig ist. Dies ist in meinem Fall der Fall, wie ich bereits in meinem Eröffnungsbeitrag geschrieben habe. Die Mieterhöhung ist in meinem Fall formal unwirksam. Dies ist für mich bereits geklärt und ist daher keine Frage, die ich mit diesem Faden klären möchte. Daher habe ich diese Frage auch im Eröffnungsbeitrag nicht gestellt.

Meine dazu abschließende Frage, die ich im Eröffnungsbeitrag gestellt habe, ist lediglich, WIE ich, also mit welcher der beiden unten genannten Alternativen ich mit der formalen Unwirksamkeit der Mieterhöhung umgehen könnte, welche der beiden Möglichkeiten also die bessere wäre:

entweder

durch Nicht-Reaktion ...

oder

durch eine schriftliche Antwort mit nur einem Satz ...
Was hast Du außerdem zu meinen Punkten B) und C) zu sagen?
 

vidar

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Was hast Du zu meinen Punkten B) und C) zu sagen?
Irgendwie sehe ich es als vermessen an, wenn du hier aus einem („Laien-“) Forum von Foristen eine erweiterte juristische Information erwartest, die du eher an einem Fachanwalt zu stellen hättest.

Selbst eine (nur) Meinung zu deinem Thema bringt dich keinen Stück weiter, sondern bildet mehr oder weniger nur eine persönliche Betrachtungsweise des Schreibers zu deinem Problem nach. Eine rechtlich fundierte Information wirst du nur über einen Fachanwalt erhalten können.
 

Ah4entheater

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Was macht dich da so sicher?:wink:

Warum schreibst Du diesen Satz? Beteiligst Du Dich hier im Faden, mit dem Ziel zu helfen oder nur deshalb, um Dich darüber lustig zu machen, weil Dir langweilig ist?

Was hast Du zu den Punkten B) und C) aus meinem Eröffnungsbeitrag zu sagen?

Aufgrund mehrerer rechtskundiger und

... nach meinen bisherigen Recherchen und einer anwaltlichen Erstüberprüfung

davon ausgehen kann, dass der Vermieter dies nicht mit Hilfe einer anwaltlichen Beratung gemacht haben kann.

Denn warum sollte ein Vermieter eine bereits aus formalen Gründen (!) von vornherein unwirksame Mieterhöhung begehren, wenn er bei besserem Wissen und entsprechenden Nachweisen eine formal wirksame, und damit rechtlich durchsetzbare Mieterhöhung hätte stellen können?

Hast Du darauf vielleicht eine hilfreiche Antwort?

:wink:
 

Ah4entheater

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Irgendwie sehe ich es als vermessen an, wenn du hier aus einem („Laien-“) Forum von Foristen eine erweiterte juristische Information erwartest, ...

Nochmal:

Aufgrund

..., ... meinen bisherigen Recherchen und einer anwaltlichen Erstüberprüfung

habe ich bereits einige wesentliche Antworten erhalten. Für meine gestellten Fragen im Eröffnungsbeitrag interessieren mich nunmal die Aussagen und Hinweise anderer Leute. Deshalb habe ich diesen Faden eröffnet.

Wenn Du selbst der Meinung bist, Dich selbst daran nicht weiter beteiligen zu wollen, dann ist das Deine Meinung. Dann kannst Du gerne hier weiter mitlesen.

Andere Foristen haben vielleicht eine andere Meinung und beteiligen sich dennoch an diesem Faden, weil sie eine eigene, andere Meinung und Sichtweisen vertreten, als Du.

Nur weil Du keine Hinweise geben möchtest, heißt das nicht, das andere Menschen das nicht wollen. Diese Entscheidung triffst nicht Du, sondern die Anderen.


... Eine rechtlich fundierte Information wirst du nur über einen Fachanwalt erhalten können.

Es gibt hier im Forum mit Sicherheit Leute, die bereits einen Mieterhöhungsprozess mitgemacht haben und dazu Auskünfte aus eigener Erfahrung geben können.

Warum sollte man sich darüber nicht austauschen können? Aus einem solchen Dialog können sich Hinweise ergeben, die nützlich und weiterführend sein können. Wenn man diese Möglichkeit, einen solchen kreativen Austauschprozess jedoch gleich von vornherein verneint und im Keim erstickt, dann ist auch kein fruchtbares Ergebnis möglich.

Hast Du zum Punkt B) meines Eröffnungsbeitrags noch eine hilfreiche Aussage?
 

vidar

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Hast Du zum Punkt B) meines Eröffnungsbeitrags noch eine hilfreiche Aussage?
Unabhängig davon, ob die Mieterhöhung (k)einen rechtlichen Bestand haben sollte, würde ich dir empfehlen diese Änderung mittels einer Veränderungsmitteilung dem JC bekanntzugeben. Das Schreiben deines Vermieter legst du als Kopie dazu. Sollte dein Widerspruch gegen die Mieterhöhung keinen Erfolg haben, also rechtlich doch korrekt sein, hast du zumindest schon mal gewährleistet, dass die höhere Miete - sofern noch im Rahmen der KDU- Richtlinie (+ ggf.10%), sonst ggf. Mietsenkungsaufforderung - durch das JC überwiesen wird. Nachträglich wirst du sicherlich keinen Erfolg damit haben diese höhere Miete über das JC einzufordern.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ah4entheater

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Nö,mir fehlen Fakten z.B. Miete,höhe der Erhöhung,Mietdauer usw.

Wie oft möchtest Du, dass ich mich hier in diesem Faden noch und noch und damit unnötig wiederhole?
Ist es Dein erklärtes Ziel aus purer Langeweile diesen Faden unnötig zu schreddern?

Was konkret kannst Du an dem Satz

..., die nach meinen bisherigen Recherchen und einer anwaltlichen Erstüberprüfung aus formalen Gründen rechtlich unwirksam ist.

nicht verstehen?

Du benötigst also keine Angaben zu Miete, Erhöhung, Mietdauer, etc., da ich eine Überprüfung meiner Mieterhöhung bereits anwaltlich habe überprüfen lassen. Aus meinem Eröffnungsbeitrag geht auch nicht hervor, dass ich eine weitere Einschätzung über die Rechtmäßigkeit meiner Mieterhöhung aus dem Forum brauche, da ich sie ja bereits anwaltlich habe klären lassen. Ich habe diese Frage daher auch im Eröffnungsbeitrag nicht gestellt.

Meine gestellten Fragen im Eröffnungsbeitrag beziehen sich auf mein darüberhinaus gehendes, weiterführendes Interesse. Was daran kannst Du nicht verstehen?

Nur deine Meinung bringt nichts.:wink:

Es geht daher also nicht nur um meine Meinung, sondern um die Meinung eines immerhin Fachanwaltes, der auf Mietrecht spezialisiert ist.

Und diese Meinung bringt etwas, mein lieber Zerberus :wink:

Also, nochmal die Frage an Dich:

1) Warum sollte ein Vermieter eine bereits aus formalen Gründen (!) von vornherein unwirksame Mieterhöhung begehren, wenn er bei besserem Wissen und entsprechenden Nachweisen eine formal wirksame, und damit rechtlich durchsetzbare Mieterhöhung hätte stellen können?

Hast Du darauf vielleicht eine hilfreiche Antwort?

2) Was hast Du zu den Punkten B) und C) aus meinem Eröffnungsbeitrag zu sagen?
 

Zerberus X

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Na, das ist doch mal die erste wirklich hilfreiche Antwort, mit der man was anfangen und auch weiterkommen kann.

Vielen Dank dafür. :icon_pause:

Das ist doch Standard,wusstest Du das nicht?:doh:

Wenn du einen Super immerhin Fachanwalt hast warum dann die Fragen?

Nachtrag: Ich versuche ja nur zu verstehen warum die Mieterhöhung unrechtmäßig ist..:wink:
 

Ah4entheater

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Das ist doch Standard,wusstest Du das nicht?:doh:

Na ja, was glaubst Du denn, warum ich diese Frage hier in dieser angeblichen Forumsgemeinschaft gestellt habe? Alles kann man ja eben nicht wissen. :icon_eek: :doh:

Wozu ist denn das Forum eigentlich da, wenn man solche, auch angebliche Standardfragen noch nicht einmal stellen kann und sich im Gegenteil stattdessen unpassende, wenig hilfreiche und provokative Gegenkommentare einhandelt, welche nur Zeit und Energie rauben, aber ansonsten keinerlei Hilfestellung anbieten? :doh::doh:

Denn was bitte soll an Deiner Art und Weise ohne jeden Mehrwert zu kommentieren hilfreich sein?

Zumal sich in meinem Fall diese Frage ja nur deshalb gestellt hat, da die Mieterhöhung eben genau nicht formell wirksam ist. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass ich eine Mieterhöhung erst dann melden muss, wenn sie überhaupt rechtlich wirksam ist.

So betrachtet ist es durchaus legitim diese Frage zu stellen.
Nun ist sie beantwortet.

Jedoch nicht von Dir.

Denn in Deinem speziellen Fall ist es offensichtlich, dass Du nur nach Provokation suchst und nicht willens bist wirklich weiterzuhelfen, sondern diesen Faden seit Deinem ersten Beitrag hier nur dazu benutzt Deine Langeweile zu vertreiben, Dein Ego zu streicheln und den Faden unnötig zu schreddern.


Wenn du einen Super immerhin Fachanwalt hast warum dann die Fragen?

Dies habe ich bereits mehrfach in diesem Faden erklärt. Lies einfach nochmal nach.

Nachtrag: Ich versuche ja nur zu verstehen warum die Mieterhöhung unrechtmäßig ist..:wink:

Dies ist nicht Thema dieses Fadens, was eindeutig aus meinem Eröffnungsbeitrag hervorgeht. Außerdem habe ich es Dir bereits mehrfach erklärt. Wie oft noch? Daher stellt sich die Frage nicht, warum die Mieterhöhung unrechtmäßig ist. Denn dies ist bereits anwaltlich geklärt. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Akzeptiere dies nun einfach mal.

Oder lass es einfach sein und vor allem unterlasse es, weiterhin Beiträge in diesem Faden zu schreiben.

Denn es ist offensichtlich, dass Du nicht weiterhelfen willst.

Du suchst in diesem Faden nur nach unnötiger Provokation.
 

Zerberus X

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Zumal sich in meinem Fall diese Frage ja nur deshalb gestellt hat, da die Mieterhöhung eben genau nicht formell wirksam ist. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass ich eine Mieterhöhung erst dann melden muss, wenn sie überhaupt rechtlich wirksam ist.

Wenn sie nicht wirksam ist warum melden,sie wird doch nach deiner festen Überzeugung nicht kommen.

Also warum schlafende Hunde wecken.
 

Ah4entheater

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Es ist offensichtlich, Zerberus, dass Du nicht JEDEN Beitrag dieses Fadens einfach mal genau durchliest.

Beiträge Anderer in diesem Faden interessieren Dich offensichtlich nicht oder Du überfliegst sie nur oberflächlich, ohne genau zu verstehen, was da eigentlich - alles im Gesamtzusammenhang - geschrieben steht.

Das liegt daran, dass Du wohl nicht wirklich bereit bist, Dich an einer echten aufrichtigen Diskussion zu beteiligen. Du suchst nur nach egogetriebener Provokation. Du gibst keine hilfreichen Antworten, sondern kommentierst in rein provokativem, despektierlichen Stil von oben herab.

Entsprechend waren deine Beiträge bisher keine Hilfe, sondern ohne jeden Wert, nutzlos und störend.

Warum beteiligst Du Dich also in diesem Forum?

Weil Dir wohl sehr langweilig ist. Du hast wohl leider ansonsten nicht viel Anderes in Deinem Leben zu tun. Du ziehst es vor Andere mit unnötigen Kommentaren zu stören, weil Du dadurch Dein Ego glaubst aufwerten zu können.

Erreichen wirst Du dadurch für Dich selbst jedoch tatsächlich genau nichts.

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Wir haben also zum Punkt B) meines Eröffnungsbeitrags

Bisher gehe ich davon aus, dass ich dem JC von dem Mieterhöhungsbegehren nur dann etwas mitteilen muss, wenn es auch rechtmäßig ist ...

Dennoch die Frage: zu welchem Zeitpunkt muss ich das Mieterhöhungsbegehren dem JC mitteilen?

a) Sobald meinerseits die rechtliche Prüfung auf Rechtswirksamkeit abgeschlossen ist, ich dies nachweisen kann und die erste Zahlung der erhöhten Miete ansteht

oder

b) in jedem Fall sofort, obwohl sich aufgrund meiner bzw. anwaltlicher, darauffolgeder Prüfung herausstellen kann, dass das Mieterhöhungsbegehren unwirksam ist?

nun zwei unterschiedliche Meinungen:

Vidar meint etwas durchaus sinnvolles und erwägenswertes, wenn man, lieber Zerberus, seinen Beitrag lesen und verstehen kann:

Unabhängig davon, ob die Mieterhöhung (k)einen rechtlichen Bestand haben sollte, würde ich dir empfehlen diese Änderung mittels einer Veränderungsmitteilung dem JC bekanntzugeben. ... Nachträglich wirst du sicherlich keinen Erfolg damit haben diese höhere Miete über das JC einzufordern.

Vidar spricht davon, das formell unwirksame Mieterhöhungsschreiben vorsichtshalber dem JC nur deshalb bekanntzugeben, damit, falls sich Monate später möglicherweise doch noch eine Rechtmäßigkeit der Mieterhöhung herausstellen sollte, dem JC dann erst mitgeteilt werden kann, dass eine Kostenübernahme - auch rückwirkend - vom JC zu prüfen und zu bescheiden ist.


Zerberus meint nach mehreren seiner bisher nutzlosen Beiträge nun das Gegenteil. Zerberus provoziert jedoch wieder einmal nur, ohne einen echten Nutzen zu diesem Faden beizutragen. Zerberus wiederholt nur eine Meinung, die ich selbst längst im Eröffnungsbeitrag geschrieben habe, jedoch noch weiterführende Fragen eingebracht habe. Des Weiteren erkennt Zerberus nicht den Zusammenhang meiner Aussagen in Bezug auf das, was Vidar zwischenzeitlich zur Diskussion beitgetragen hatte, da Zerberus den Beitrag von Vidar offensichtlich gar nicht oder nicht genau genug gelesen, verstanden und seine Antwort auch nicht in einen Zusammenhang zu Vidars Aussage gebracht hat. Daher sind die Ausführungen von Zerberus wieder einmal nur isoliert, despektierlich von oben herab anzusehen, weshalb sein neuester Beitrag in diesem Faden leider wieder einmal nutzlos ist:

Wenn sie nicht wirksam ist warum melden, sie wird doch nach deiner festen Überzeugung nicht kommen.

Also warum schlafende Hunde wecken.

Du gibst Dir einfach keine Mühe, Zerberus.

Welchen Nachteil sollte es haben, angeblich schlafende Hunde zu wecken, wenn man, wie Vidar es vorgeschlagen hatte, das wenn auch formell unwirksame Mieterhöhungsschreiben lediglich vorerst schon mal dem JC bekanntzugeben und das JC zeitgleich darauf hinzuweisen, dass die mietrechtliche Prüfung erst dann abgeschlossen sein kann, wenn nach Ablauf der Überlegensfrist die darauffolgende Klagefrist von 3 Monaten vom Vermieter noch genutzt werden kann und sich erst dann zeigen wird, ob der Vermieter tatsächlich noch klagt oder nicht; und sollte der Vermieter klagen, sich erst dann zeigen wird, wie ein Gericht tatsächlich entscheiden wird. Denn die Entscheidung, trotz einer formell unwirksamen Mieterhöhrung dennoch zu klagen, liegt nunmal nur in der Hand des Vermieters. Dazu hat er das Recht.

Verstehst Du diesen Zusammenhang, Zerberus?

Hast Du also vielleicht doch noch hierzu einen sinnvollen und brauchbaren Beitrag zu leisten?

Schaffst Du es, doch noch weiterführend zu Deiner Aussage die möglichen Konsequenzen daraus, wenn man schlafende Hunde gegenüber dem JC wecken würde zu erklären? Hast Du selbst eigene Erfahrungen mit dem JC in so einem Fall gemacht, die Du in diesem Fall sinnvoll teilen könntest? Oder kennst Du andere Fälle, so dass man aus diesen Erfahrungen wiederum etwas sinnvolles ableiten könnte?

Und gehe dabei bitte auch auf das Argument von Vidar ein. Denn dann würde Deine Aussage sogar mal einen brauchbaren Mehrwert bekommen, mit dem man wirklich mal was anfangen könnte.
 

Sery

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Hallo,
Ich hatte auch vor einiges Wochen eine Mieterhöhung nach § 558 BGB erhalten und eine Erhöhung der Nebenkosten erhalten.

Mein Vermieter war nur so fürsorglich und hat es gleich mit dem jobcenter geregelt, die die neue Miete auch gleich geändert hat

Nun bin ich auch nicht ganz einverstanden mit dieser Miete und habe meine Zustimmung verweigert und sie wieder rückgängig gemacht.

Der Vermieter darf ja nun gerne klagen wenn er es möchte.
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Ah4entheater

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So kannst du das bitte nicht schreiben, hier fehlt eine sachliche Begründung.Du kannst das Mietbegehren nicht nur "rechtlich" als unwirksam erklären, dazu gehört eine sachlich Begründung.

So einfach hat ein Anwalt das Mieterhöhungsverlangen schließlich abgewiesen (siehe Anlage).
 

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  • Abweisung Mieterhöhung durch RA.pdf
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