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Wer ist eigentlich für mich zuständig

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Marika

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
4 Okt 2005
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#1
Ich hoffe, dass mein post nicht in einem Roman ausartet, aber ich bin zur Zeit so ziemlich überfordert und hilflos :cry:
Ich habe hier im Forum auch leider nicht gefunden, was in irgendeiner Weise auf mich zutrifft. Ich leide an der Borderline Persönlichkeitsstörung, dass ist im eigentlichen Sinne ja keine Krankheit. Habe 30% Schwerbehinderung und gelte als chronisch krank. Bin in Langzeittherapie und leide an den typischen Borderline Symptomen.
Ich habe trotzdem einiges in meinem Leben auf die Beine gebracht. Abi nachgemacht und im zartem Alter von 44 Jahren hoffentlich bald mit meinem Psychologiestudium fertig. Vor zwei Jahren kam es aber in Verbindung mit meiner Störung mal wieder zu einem Supergau........Suizidversuch, SVV, Kopf gegen die Wand rennen usw. Habe mich von meinem Mann getrennt und habe beim Sozialamt Hilfe gesucht und sie auch bekommen. Im Rahmen der Umstrukturierung bin werde ich jetzt nicht mehr beim Sozialamt geführt sondern bin in die Zuständigkeit von Hartz IV gefallen. Ich hatte jetzt am Freitag ein sogenanntes Beratungsgesräch in dem ich systematisch fertig gemacht wurde und mir nur Vorwürfe anhören konnte im Sinne von "es gäbe keinerlei Rechtsgrundlage für mich und ich hätte jetzt einen Haufen Schulden die ich zurückzahlen muß. Dann wurde ich gefragt warum ich mit meinem Studium noch nicht fertig bin und ich habe versucht zu erklären, dass ich aufgrund meiner z.Z starken Symptome nicht in der Lage bin zügig zu studieren. Daraufhin wurde ich regelrecht angeschnauzt wo denn dann bitte schön meine Krankmeldungen für diese Zeiträume sind. Ich war sehr verwirrt, da ich nicht wußte, dass ein Sozialhilfeempfänger Krankmeldungen vorlegen muß. Bei meinem Antrag vor zwei Jahren wurde mir gesagt, man würde sich b.B mit meinem Psychiater zwecks Gutachten in Verbindung setzten. Ich habe überhaupt keinen Durchblick mehr...............wer ist denn nun für mich zuständig? Ich bin auf finanzielle Hilfe angewiesen, da ich nicht in dem Maße arbeiten kann wie ein gesunder Mensch. Ich arbeite zwar, aber nur stundenweise und habe ein monatliches Einkommen von 400 Euro. Ich hoffe Ich habe mich halbwegs verständlich ausgedrückt. Ich brauche einfach Hilfe in Form von guten Tipps, die ich dann praktisch anwenden kann.
Gruß Marika
 
E

ExitUser

Gast
#2
Hallo!

Wenn du täglich mindestens 3 Stunden arbeiten kannst, mußt du ALG II beziehen, keine Sozialhilfe mehr. Soweit zur Zuständigkeit!

Wenn du in ärztlicher Behandlung bist laß dir von deiner Arzt bestätigen, in wie weit du arbeiten kannst- und deinem unfreundlichen Vermittler sag einen schönen Gruß: er ist kein Mediziner und soll sich nicht anmaßen, ein Urteil abgeben zu können: dafür ist wenn der medizinische Dienst zuständig, der dich erstmal begutachten müßte!


Eine Krankmeldung gibt man nur ab, wenn man NICHT arbeiten darf...da du wie du schreibst aber stundenweise arbeitest, was will er da? Versteh ich nicht!

Jedenfalls , wen du wieder hingehst, nimm dir jemanden als Zeugen mit... laß dir nichts gefallen!

Gruß
 
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