Wer ist anspruchsberechtigt (ALGII), verzichtet aber auf Antragsstellung, um z. B. weiter einigermaßen in Würde (über)leben zu können?

Bitte wähle...


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    13

Leser in diesem Thema...

Archibald

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Aug 2008
Beiträge
1.289
Bewertungen
2.079
Siehe Überschrift wobei ich Leistungsberechtigt (ALGII ) wäre, das Prozedere jedoch entwürdigend finde!

Präzisierung:
Daher versuche ich mich ohne ALGII , mit legalen Einnahmen bis hin in den Graubereich des legalen durchzuschlagen. Mich würde nun interessieren wer sich noch auf diese Weise durchschlägt...
 
Zuletzt bearbeitet:

KindredSpirit

Standard Nutzergruppe
Mitglied seit
20 Mrz 2021
Beiträge
189
Bewertungen
134
Mein Bekannter hatte für 2+ Jahre bei den Eltern gelebt, seine Krankenkasse wurde bezahlt. Teilweise aus Unwissen, ob er überhaupt Anspruch für H4 hätte und teilweise eben wegen Stolz. Ich musste mehrmals versuchen für ihn Hartz 4 zu kriegen, dann hatte er es erst. Seitdem ist er seit fast einem Jahr arbeitslos. Besonders wegen der Pandemie und der Inflation war es gut, dass er das kriegt.
 

Ruhrpottmensch

1. VIP Nutzergruppe
Mitglied seit
7 Aug 2020
Beiträge
2.570
Bewertungen
2.957
Zum Thema:

Nö... Der Staat gibt mir dir Möglichkeit, regelt das im Großen & Ganzen relativ unkompliziert (und inzwischen oft auch durchaus mit "Feingefühl"... Zumindest im Vergleich zu vor 10 Jahren) und macht Schritte in die richtige Richtung...

Als Antragsteller bzw Leistungsempfängern muss man sich dann halt (leider) immer noch ein bisschen selbst belesen und relativ selbstbewusst mit dem Amt umgehen. Dann geht das alles schon ganz gut...

Und wie gesagt... Ich wäre "doof", wenn ich das Geld vom Staat liegen lassen würde... 🤷🏻‍♂️
 

Lucky Luke

1. Priv. Nutzergruppe
Mitglied seit
14 Feb 2019
Beiträge
897
Bewertungen
1.776
Hmmm - aus der Überschrift bzw. Fragestellung geht leider nicht hervor, welcher  Anspruch auf welche (gesetzliche?)  Leistung eigentlich gemeint ist.

Sollten hier Versicherungsleistungen wie z.B. ALG 1, Krankengeld oder Erwerbsminderungsrente gemeint sein wäre es mMn mehr als unklug, diese nicht zu beantragen. Auch wenn die entsprechenden Antragsverfahren z.T. auch kein so einfaches Unterfangen sind und Zeit und Nerven kosten.

Sollten (Sozial)Leistungen wie ALG 2 , Grusi , Wohngeld o.ä. gemeint sein -> wie soll ein (über)leben denn "ohne" vonstatten gehen sprich: wer oder was kommt für den Lebensunterhalt auf?
Und wenn genügend entsprechendes pekuniäres Vermögen vorhanden ist, dann besteht wiederum keine Anspruchsberechtigung...
Also auch hier - so ein Anspruch auf bestimmte Leistungen vorhanden (und vor allem auch notwendig) sein sollte -> beantragen!
 

Matt45

1. Priv. Nutzergruppe
Mitglied seit
23 Mrz 2016
Beiträge
1.599
Bewertungen
4.398
Meine Meinung:

Spätestens, wenn sich die Energiepreise verdoppeln oder vervierfachen werden sehr viele Menschen Anträge stellen!

Wir sind ja erst am Anfang, weil die große Welle(nicht unbedingt Corona) erst kommt, wenn die Menschen ihre Jahres-Abrechnungen in der Hand halten!

Vermutlich wird es auch deutlich mehr Ergänzer(Lohn+ALG2) bei uns in der Gesellschaft geben!

Wegen "5" Euro stellen wohl die wenigsten einen Antrag, aber bei 500,- € im Monat müsste und sollte jeder einen Antrag stellen!
 

Archibald

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Aug 2008
Beiträge
1.289
Bewertungen
2.079
Hmmm - aus der Überschrift bzw. Fragestellung geht leider nicht hervor, welcher  Anspruch auf welche (gesetzliche?)  Leistung eigentlich gemeint ist.

Hmmm...
Auf ALG1 , also eine Versicherungsleistung würde ich und auch sonst niemand verzichten.
Hier hat ein SB auch nicht die Möglichkeiten wie sie ihm bei ALGII zur Verfügung stehen den Berechtigten zu pisaken. ;)
Aber der Vollständigkeithalber, es geht um ALGII .
 

Archibald

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Aug 2008
Beiträge
1.289
Bewertungen
2.079
Der Staat gibt mir dir Möglichkeit, regelt das im Großen & Ganzen relativ unkompliziert

Uff. "Unkompliziert" wäre ja toll. Meine Erfahrungen gingen soweit, dass ich sogar begann Leute zu verstehen die auf dem JC ausgetickt sind.
Zig x die selben Unterlagen einzureichen und danach trotz Bestätigung (Eingangsstempel nebst Nennung des Eingereichten) vom JC immer weiter zur Beibringung "nicht eingereichter" Unterlagen, unter Hinweis auf die ominöse "Mitwirkungspflicht" "aufgefordert" zu werden war seinerzeit noch eine der weniger prägenden Vorgehensweisen.

Ebenso widerlich finde ich diese Einladungen zur Besprechung der beruflichen Situation, in denen man dann bestenfalls letztlich nur in Zeitarbeit oder Ähnliches abgeschoben wird. Gerne hatte ich auch Kurse zum Erstellen eines Lebenslaufes etc.
der dann gar nichts brachte und man erneut - unter wilden Drohungen - aufgefordert wurde, selbigen Kurs einfach nochmal zu besuchen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ruhrpottmensch

1. VIP Nutzergruppe
Mitglied seit
7 Aug 2020
Beiträge
2.570
Bewertungen
2.957
Na ja... Ich kann natürlich nicht für jede einzelne Dienststelle sprechen...

Aber im Großen & Ganzen gehts inzwischen durchaus in die richtige Richtung. Ich hab vor ein paar Tagen erst den WBA komplett digital (!) mit allen Nachweisen eingereicht... Heute hatte ich der Bewilligungsbescheid im Briefkasten... Unkompliziert as Hell!🤷🏻‍♂️

Und wie oben schon von mir geschrieben... Man darf & sollte natürlich nicht "blauäugig" zum JC rennen und/oder dem/der SB alles ungeprüft glauben. Da hast Du wohl recht, dass es durchaus auch Mitarbeitende gibt, die absolut fehl am Platz sind. Aber auch die kann man - aus eigener Erfahrung - durchaus "händeln"... Mit ausreichend "Selbstbewusstsein"...
 

yux1000

Ganz Neu hier...
Mitglied seit
10 Feb 2021
Beiträge
14
Bewertungen
8
Zig x die selben Unterlagen einzureichen und danach trotz Bestätigung (Eingangsstempel nebst Nennung des Eingereichten) vom JC immer weiter zur Beibringung "nicht eingereichter" Unterlagen, unter Hinweis auf die ominöse "Mitwirkungspflicht" "aufgefordert" zu werden war seinerzeit noch eine der weniger prägenden Vorgehensweisen.
Nun, wenn man alles per Papier macht, kann ich das gut nachvollziehen. Aber mittlerweile wurde die Seite der Agentur für Arbeit soweit umgebaut und auch mit der Jobbörse zusammengelegt, dass man fast alles digital machen kann. Da ich dort die Nachweise direkt Online sehe und auch den Status verfolgen kann, fehlende Unterlagen nachträglich hoch laden kann, ist das alles kein Problem mehr.
 

Anhänge

  • 1t.png
    1t.png
    245,7 KB · Aufrufe: 36
  • 2.png
    2.png
    334 KB · Aufrufe: 35
  • 3.png
    3.png
    274 KB · Aufrufe: 34

bondul

1. VIP Nutzergruppe
Mitglied seit
25 Mai 2019
Beiträge
2.117
Bewertungen
6.180
Daher versuche ich mich ohne ALGII , mit legalen Einnahmen bis hin in den Graubereich des legalen durchzuschlagen. Mich würde nun interessieren wer sich noch auf diese Weise durchschlägt...
Mich würde interessieren, warum gerade du dich auf diese Weise "durchschlägst"? Mangelndes Selbstbewusstsein im Umgang mit SB würde ich dir spontan nicht unterstellen wollen, mangelnde Rechtskenntnisse auch nicht. Wer so lange als Admin in einem Hilfeforum tätig ist, sollte doch eigentlich von diesen Erfahrungen profitieren oder bei Bedarf die Nutzerschaft befragen können?

Sicher, freier lebt es sich ohne Jobcenter, wenn jedoch die Notwendigkeit besteht, Leistungen in Anspruch zu nehmen, solltest du über deinen Schatten springen. Zumal der Einstieg während des derzeitigen Moratoriums einfacher gelingen dürfte. Wenn's gar nicht gehen sollte, stellst du halt nächstes Jahr keinen Folgeantrag ...
 
Oben Unten