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Wer hat es gelesen: "Das Eva-Prinzip. Für eine neue Weiblichkeit"

Wer hat es gelesen?

  • Ich habe es gelesen.

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    Abstimmungen: 0 0,0%

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  • Umfrage geschlossen .
Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Ralf Hagelstein

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#1
Das Eva-Prinzip. Für eine neue Weiblichkeit
von Eva Herman (Autor)

Kurzbeschreibung
Emanzipiert, frustriert, ratlos: War der Feminismus ein verhängnisvoller Irrtum? Viele Frauen spüren heute, dass Ihnen das Wichtigste verloren gegangen ist - ihre Weiblichkeit, ihre Bindungen, ihr Glück. Vor allem aber ihre Kinder. Eva Herman beschreibt Wege aus dem Dilemma. Sie zeigt, was wirklich wichtig ist.

Klappentext
"Ihre Thesen spalten die Nation in Erzürnte und Entzückte. In ihrem Buch fordert die Moderatorin: Frauen sollten ihre Karriere knicken, ihre Männer ehren und die Kinderschar vermehren."
stern

"Dass die Öffentlichkeit die Person Eva Herman deutlich stärker ablehnt als die Positionen des Buches, legen zwei repräsentative Umfragen nahe: Auf die Frage nach Hermans Thesen zum Eva-Prinzip schätzten 75 Prozent der Befragten sie als 'falsch und überholt' ein. Fragte man jedoch, ob sie Kinder, Familie und ein harmonisches Heim für die wichtigste Rolle der Frau hielten, stimmten 50 Prozent zu."
Süddeutsche Zeitung Magazin
Quelle: Amazon.com
 
E

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Gast
#2
Kann irgendjemand garantieren, daß der dazugehörige Mann für immer, ein ganzes Leben lang verantwortungsbewusst und liebevoll zu diesem Lebensmodell steht?
Daß Psychopathen von vornherein von jeglicher Ehe ausgeschlossen sind?

Nein?

Dann schmeisst die Irre samt ihres Buches in die Mülltonne, stopft sie voll und verschließt den Deckel.

Dann produziert dieses Modell lediglich bitterarme Mütter ohne jede Chance und reiche Väter mit allen Chancen.

Viele Grüße,
angel
 
E

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#3
Ich bin total überzeugt, dass alle die beurteilen, dieses Buch nicht gelesen haben. Ich auch nicht. Aber die J.B. Kerner Show habe ich mir mehrmals angesehen.

Dieser entnahm ich, dass das Eva-Prinzip die gleiche Bildung für die Frau, die Berufstätigkeit und auch den Scheidungsfall oder Trennungsfall von dem Partner vorsah. Die Berufstätigkeit der Frau hielt sie ja auch für "sehr wichtig", weil man ja nicht weiss was kommt. Entscheidet sich die Frau aber Kinder zu bekommen, sollte sie gerne zuhause bleiben oder aber keine Kinder bekommen. Sie war der Meinung, dass es die Frau sein muss, die zuhause bleibt, weil ja noch ausschließlich Frauen gebähren und stillen können. Im Falle einer Trennung von dem Ernährer oder Ehemann wollte sie das für die Kinderpflege (Hort- oder Kindergartenkosten) vorgesehene Geld (ca. 1000 Euros monatlich) an die Mütter ausbezahlen, damit diese nicht arbeiten oder EEjobs machen müssen, um wieder angeblich eingegliedert zu werden. Somit könnte man viel Gutes für die Kinder tun und sich teure Einrichtungen sparen.

Man kann von dem Buch und von Frau Herman halten was man will. Ich frage mich: Warum wird diese Frau von den Medien so verteufelt? Irgend etwas in ihrem Buch hat die Regierenden gestört. Ich befürchte tatsächlich, dass man nach dem Eva-Prinzip die vielen geplanten Kindereinrichtungen nicht mehr füllen kann, schon allein durch die abnehmende Bevölkerungszahl und dem Mangel an Zuwanderung. Tritt nämlich das Eva-Prinzip in Kraft, kann man auch nicht mehr die Alleinerziehenden Mütter in Ein-Euro-Jobs zwingen, wo doch so viele Kindereinrichtungen dafür geplant sind. Und der Staat sich schon über die Sklaven gefreut hat, und über unsere Kinder, die er jetzt erziehen kann, damit sie nach ihrer Pfeife tanzen. Das Eva-Prinzip sah ja vor, die 1000 Euros, die der Hortplatz monatlich kostet, an die Mütter zu zahlen, damit diese den Hort gar nicht erst für ihre Kinder in Anspruch nehmen müssen.
 

Arania

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#4
Ist doch völlig unlogisch, wenn das Buch keiner liest kann es dem Staat auch nicht gefährlich werden, und mit dieser Kampagne- wenn es denn eine wäre, ich behaupte immer noch es war die eigene Dummheit der Frau H.- hat der Staat ja nun geschafft das sich jeder dieses Buch durchliest und dann würde das Gefährliche darin ja erst recht transportiert werden:rolleyes:
 
E

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#5
Ich frage mich gerade, wie jemand ein Buch gut oder nicht gut finden kann, dass er nicht gelesen hat. *kopfschüttel*
Ich habe es gelesen und die Frau hat größtenteils nicht unrecht. Die Emanzipation ist schön und gut, hat aber zu viel aus dem Gleichgewicht gebracht.
Das Problem ist nur, dass etliche Sätze in den Medien völlig aus dem Zusammenhang gerissen wurden und da ist ein ganz falsches Bild von dem Buch rüber gekommen. Aber genau deshlab habe ich es gelesen.
Einzig, was sie über DDR-Krippen schrieb, fand ich Mist. Schließlich hat sie nie dort gelebt.
 
E

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#6
Ist E.H.überhaupt glaubwürdig mit dem, was sie in ihrem Buch plubliziert?

Eine Frau, welche 47, oder 48 Jahre an Ihrer Karriere gebastelt hat und die Leiter gut hochgeklettert ist, möchte nun glaubwürdig verkaufen, dass eine Frau an den Herd und zu den Kindern gehört???

@Angel
Kann irgendjemand garantieren, daß der dazugehörige Mann für immer, ein ganzes Leben lang verantwortungsbewusst und liebevoll zu diesem Lebensmodell steht?
Daß Psychopathen von vornherein von jeglicher Ehe ausgeschlossen sind?

Nein?

Dann schmeisst die Irre samt ihres Buches in die Mülltonne, stopft sie voll und verschließt den Deckel.

Dann produziert dieses Modell lediglich bitterarme Mütter ohne jede Chance und reiche Väter mit allen Chancen.
Du hast meine Zustimmung. Von E.H. wird eine Zeit der Mutter hochstilisiert, die es heute gar nicht mehr geben KANN. Damals war eine Ehe eine überwiegend Versorgungsgemeinschaft mit Respekt und auch mit Achtung voreinander. Alleine diese beiden Aspekte gehen doch heute weitestgehend verloren, sonst läge die Scheidungsquote nicht bei über 40%

@Rotkäppchen
Das Eva-Prinzip sah ja vor, die 1000 Euros, die der Hortplatz monatlich kostet, an die Mütter zu zahlen, damit diese den Hort gar nicht erst für ihre Kinder in Anspruch nehmen müssen.
Realitätsfremde Aussage der E.H. und rein populistisch.
 

druide65

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#7
Gelesen und finde es langweilig.

Eine Ansammlung Bürgerlich Konservativer Wertvorstellungen.

Aber wer es mag....
 
E

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#8
Ist E.H.überhaupt glaubwürdig mit dem, was sie in ihrem Buch plubliziert?

Eine Frau, welche 47, oder 48 Jahre an Ihrer Karriere gebastelt hat und die Leiter gut hochgeklettert ist, möchte nun glaubwürdig verkaufen, dass eine Frau an den Herd und zu den Kindern gehört???
Vielleicht ist das ihr persönliches Resümee nach ein paar gescheiterten Ehen und ihrer Karierre.
 

Arwen

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#9
Das Eva-Prinzip sah ja vor, die 1000 Euros, die der Hortplatz monatlich kostet, an die Mütter zu zahlen, damit diese den Hort gar nicht erst für ihre Kinder in Anspruch nehmen müssen.
Realitätsfremde Aussage der E.H. und rein populistisch.
Entweder reden hier einige mit gespaltener Zunge oder betreiben "Fähnchen nach dem Wind schwenken". Ich frage mich nämlich, wo hier diejenigen sind (und es waren nicht Wenige), die noch vor kurzem in einem anderen Thread verkündet haben, eine Mutter gehöre zu den Kindern und das Geld für Ganztagsbetreuung in Grundschulen bzw. Horten deshalb am besten in die Hände der Erziehenden, damit sich diese selbst entscheiden könnten, ob sie daheim bleiben oder arbeiten gehen.

Gruß
Arwen
 

Debra

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#10
Dann produziert dieses Modell lediglich bitterarme Mütter ohne jede Chance und reiche Väter mit allen Chancen.
Ich glaube, darum geht es ihr gerade, angel. Nämlich das Mütter NICHT bitterarm und allein dastehen.
 

Debra

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#11
Ist E.H.überhaupt glaubwürdig mit dem, was sie in ihrem Buch plubliziert?

Eine Frau, welche 47, oder 48 Jahre an Ihrer Karriere gebastelt hat und die Leiter gut hochgeklettert ist, möchte nun glaubwürdig verkaufen, dass eine Frau an den Herd und zu den Kindern gehört???
Wenn nicht so eine Frau, wer ist denn dann glaubwürdig? Eine Frau, die nie Karriere gemacht hat und immer nur zu Hause war, sicher nicht.


Du hast meine Zustimmung. Von E.H. wird eine Zeit der Mutter hochstilisiert, die es heute gar nicht mehr geben KANN. Damals war eine Ehe eine überwiegend Versorgungsgemeinschaft mit Respekt und auch mit Achtung voreinander. Alleine diese beiden Aspekte gehen doch heute weitestgehend verloren, sonst läge die Scheidungsquote nicht bei über 40%
Wieso kann es das heute nicht mehr geben? Eine Ehe ist überwiegend eine Versorgungsgemeinschaft. Hoffentlich mit Respekt und Achtung voreinander. Die 68er haben suggeriert, dass Frauen "gleich" sein können, sie haben aber vergessen zu sagen, dass es z.B. für Frauen ab 45 enorm schwierig wird, wieder einen Arbeitsplatz zu bekommen. Warum ist das so?
Es ist auch enorm schwierig, allein als Single durchs Leben zu gehen oder eben als Alleinerziehende. Viele Frauen haben auf Kinder verzichtet, ganz einfach aus dem Grunde, weil sie sich oftmals nicht auf Männer verlassen konnten oder wollten.
Es sind doch Männer, die keine Verantwortung übernehmen wollen, nicht für jemanden einstehen wollten, keine Heirat/keine Familien haben wollten. Es sind Männer, die auf Frauen herabblicken, die "nur" Hausfrau + Mutter sind (inzwischen andere Frauen auch wahrscheinlich). Aber Hausfrau + Muttersein ist ein VZ-Job! Der Feminismus ist vor allem bindungsunwilligen Männern zugute gekommen. Lesben wie Alice Schwartzer kann das ja egal sein, aber Heteros?
 

Arania

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#12
Lesben wie Alice Schwartzer kann das ja egal sein,
Sag mal geht's noch?

Was sollen denn diese Diskriminierungen? Woher nimmst Du Deine Weisheiten?
 

Debra

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#13
Sag mal geht's noch?

Was sollen denn diese Diskriminierungen? Woher nimmst Du Deine Weisheiten?
Sag mal geht's noch, Arania?
Wenn Du Dich hiermit geoutet haben solltest, das ist mir herzlich egal, würde aber erklären, dass Du nicht verstehst, was Eva Herman in Frage stellt. Also halt Dich raus mit Deinem Zwischenunken.
 
E

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#14
Ich bin total überzeugt, dass alle die beurteilen, dieses Buch nicht gelesen haben. Ich auch nicht. Aber die J.B. Kerner Show habe ich mir mehrmals angesehen.

Dieser entnahm ich, dass das Eva-Prinzip die gleiche Bildung für die Frau, die Berufstätigkeit und auch den Scheidungsfall oder Trennungsfall von dem Partner vorsah. Die Berufstätigkeit der Frau hielt sie ja auch für "sehr wichtig", weil man ja nicht weiss was kommt. Entscheidet sich die Frau aber Kinder zu bekommen, sollte sie gerne zuhause bleiben oder aber keine Kinder bekommen. Sie war der Meinung, dass es die Frau sein muss, die zuhause bleibt, weil ja noch ausschließlich Frauen gebähren und stillen können. Im Falle einer Trennung von dem Ernährer oder Ehemann wollte sie das für die Kinderpflege (Hort- oder Kindergartenkosten) vorgesehene Geld (ca. 1000 Euros monatlich) an die Mütter ausbezahlen, damit diese nicht arbeiten oder Ein-Euro-Jobobs machen müssen, um wieder angeblich eingegliedert zu werden. Somit könnte man viel Gutes für die Kinder tun und sich teure Einrichtungen sparen.

Man kann von dem Buch und von Frau Herman halten was man will. Ich frage mich: Warum wird diese Frau von den Medien so verteufelt? Irgend etwas in ihrem Buch hat die Regierenden gestört. Ich befürchte tatsächlich, dass man nach dem Eva-Prinzip die vielen geplanten Kindereinrichtungen nicht mehr füllen kann, schon allein durch die abnehmende Bevölkerungszahl und dem Mangel an Zuwanderung. Tritt nämlich das Eva-Prinzip in Kraft, kann man auch nicht mehr die Alleinerziehenden Mütter in Ein-Euro-Jobs zwingen, wo doch so viele Kindereinrichtungen dafür geplant sind. Und der Staat sich schon über die Sklaven gefreut hat, und über unsere Kinder, die er jetzt erziehen kann, damit sie nach ihrer Pfeife tanzen. Das Eva-Prinzip sah ja vor, die 1000 Euros, die der Hortplatz monatlich kostet, an die Mütter zu zahlen, damit diese den Hort gar nicht erst für ihre Kinder in Anspruch nehmen müssen.
Da stimme ich dir zu... so ganz falsch ist das nicht, was sie sagt... aber wenn man Aussagen aus ihrem Buch hört, dann fragt man sich doch, was sie sich dabei gedacht hat...
und wenn man sie in Interviews sieht, frag ich mich auch, warum sie sich nicht zu dem eigentlichen Gedanken, den ich ihren Aussagen entnehme, beschränkt und sich so vorführen läßt.
 
E

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#15
Ich glaube, darum geht es ihr gerade, angel. Nämlich das Mütter NICHT bitterarm und allein dastehen.
Geh mal von der völlig unrealistischen Forderung aus, daß Mütter für die Kindererziehung ausreichend Geld erhalten.
Was ist denn, wenn die Kinder aus dem Haus sind?
Beseitigen die Ex-Erzieherinnen sich dann sozialverträglich?
Glaubt jemand, sie würden bis ans Ende ihres Lebens ausreichend finanziert, oder sie hätten auch nur den Hauch einer Chance, auf dem Arbeitsmarkt gut Fuss zu fassen?

Meiner Meinung nach bliebe nur die konservative frauenfeindliche "zurück an den Herd"-Forderung (ist ja biologisch bedingt, gell) übrig. Befürworter dafür liessen sich wohl ausreichend finden.
Eine frauenfreundliche Finanzierung des Ganzen ist ein schlechter Witz.

Vom Inhalt mal ganz abgesehen: ich persönlich hasse Bücher, die anderen Menschen eine Lebensform aufzwingen wollen. Umso schlimmer, je theoretischer und distanzierter der Autor/die Autorin dem Inhalt gegenübersteht. Nicht mal die persönliche Erfahrung, die so Manches entschuldigen kann, ist hier zu finden.
Überflüssig wie ein Sandverkäufer in der Wüste.


Viele Grüße,
angel
 

Arania

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#16
Sag mal geht's noch, Arania?
Wenn Du Dich hiermit geoutet haben solltest, das ist mir herzlich egal, würde aber erklären, dass Du nicht verstehst, was Eva Herman in Frage stellt. Also halt Dich raus mit Deinem Zwischenunken.

Debra, das was Du Alice Schwarzer unterstellst und sie damit diskriminierst ist fürchterlich, es geht nicht um mich, aber alleine die weitere Unterstellung ist jetzt definitiv eine Beleidigung

Schon in dem Thread bei Andine hast Du Dich übelst mitgeteilt, und hier wird es noch schlimmer

Für mich bist Du endgültig out
 
E

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Gast
#17
Vielleicht ist das ihr persönliches Resümee nach ein paar gescheiterten Ehen und ihrer Karierre.
Das sehe ich auch so, andine: erst mit einer gewissen Lebenserfahrung kann man beurteilen, was gut und richtig für einen selbst ist.

Ich z.B. habe 2 Ehen hinter mir, war immer für meine Kinder da: bereut hab ich es nie!

Und daß jetzt plötzlich Frauen mit Kindern ab 3 gezwungen werden ihre Kinder abzugeben und arbeiten zu gehen: ich finds grundfalsch!

Jede Frau muß für sich entscheiden können, ob sie Beruf und Kinder vereinbaren kann und will... man sollte das Wohl der Kinder dabei im Auge haben, und das muß eine freie Entscheidung sein können, und der Staat sollte sich überlegen, wie er Erziehungswillige uiterstützen kann!

Was ich ganz schlimm finde, daß Gesetze so einfach geändert werden und das ab sofort für Jeden: wer schon Kinder hat müßte nicht zu etwas gezwungen werden können, was er vorher nicht hat in seine Enntscheidungen hat einfließen lassen können!

Da bekommt man Kinder im Glauben, man kann auch in Notzeiten auf bestehende Gesetze vertrauen, und dann von heut auf morgen: bums, gilt nicht mehr: wo bleibt da das Wohl der Kinder?
 

Debra

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#18
Debra, das was Du Alice Schwarzer unterstellst und sie damit diskriminierst ist fürchterlich, es geht nicht um mich, aber alleine die weitere Unterstellung ist jetzt definitiv eine Beleidigung

Schon in dem Thread bei Andine hast Du Dich übelst mitgeteilt, und hier wird es noch schlimmer

Für mich bist Du endgültig out
Du für mich schon lange mit Deiner Nicht-Beratung von Hilfesuchenden! Außerdem ist mir neu, dass Lesben heutzutage noch diskriminiert würden. Ich dachte, es ist allgemein bekannt, dass Schwartzer lesbisch ist. Und wenn Du meine Antwort als Beleidigung auffasst kann ich Dir auch nicht helfen. Tröste Dich - dann hast Du jedenfalls nicht das Monopol auf Beleidigungen und Unterstellungen hier!
 
E

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Gast
#19
Was ist denn, wenn die Kinder aus dem Haus sind?
Beseitigen die Ex-Erzieherinnen sich dann sozialverträglich?

Viele Grüße,
angel
Angel, das kann ich nicht nachvollziehen!

Ich bin in der Situation... meine Kinder sind bald aus dem Haus... aber warum sollte ich ich "beseitigen?

Ich habe viel Lebenserfahrung, und ich sehe für mich noch immer genug Möglichkeiten, mein Leben neu zu gestalten!

Und auch andere Frauen, die ich kenne, und die für ihre Familie da waren, haben nachdem die Kinder groß wurden ihren Weg gefunden!
 

Debra

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#20
angel6364 sagte :
Geh mal von der völlig unrealistischen Forderung aus, daß Mütter für die Kindererziehung ausreichend Geld erhalten.
Was ist denn, wenn die Kinder aus dem Haus sind?
Beseitigen die Ex-Erzieherinnen sich dann sozialverträglich?
Glaubt jemand, sie würden bis ans Ende ihres Lebens ausreichend finanziert, oder sie hätten auch nur den Hauch einer Chance, auf dem Arbeitsmarkt gut Fuss zu fassen?
Nun, haben Frauen, die Kinder aufzogen, in dem jetzigen System den Hauch einer Chance? - Klare Antwort: NEIN.

angel6364 sagte :
Meiner Meinung nach bliebe nur die konservative frauenfeindliche "zurück an den Herd"-Forderung (ist ja biologisch bedingt, gell) übrig. Befürworter dafür liessen sich wohl ausreichend finden.
Eine frauenfreundliche Finanzierung des Ganzen ist ein schlechter Witz.
Nein, wäre machbar. Und es geht auch nicht um zurück an den Herd, es geht um Kindererziehung. Die ist wertvoll und wichtig. Daher ist das ja auch ein Lehrberuf. :)

angel6364 sagte :
Vom Inhalt mal ganz abgesehen: ich persönlich hasse Bücher, die anderen Menschen eine Lebensform aufzwingen wollen. Umso schlimmer, je theoretischer und distanzierter der Autor/die Autorin dem Inhalt gegenübersteht. Nicht mal die persönliche Erfahrung, die so Manches entschuldigen kann, ist hier zu finden.
Überflüssig wie ein Sandverkäufer in der Wüste.
Ich habe es nicht gelesen, denke aber, da sie Karriere, Ehe und Kind hatte, kann sie das beurteilen. Ist natürlich subjektiv. Von Aufzwingen weiß ich nichts und das liegt mir auch fern. Mir geht es um die Verbesserung der Lebenssituation von Kindern und dem Abbau der Kinderfeindlichkeit in Deutschland. Dazu gehört aber auch, die Arbeit von Müttern besser zu schätzen bzw. Frauen nicht deshalb geringer zu schätzen, weil sie "Nur"-Hausfrauen sind. Und weitaus bessere Hilfen anzubieten, als HartzIV und Zwangs EEJ für Mütter mit Kindern.
 

Heiko1961

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#21
Ist E.H.überhaupt glaubwürdig mit dem, was sie in ihrem Buch plubliziert?

Eine Frau, welche 47, oder 48 Jahre an Ihrer Karriere gebastelt hat und die Leiter gut hochgeklettert ist, möchte nun glaubwürdig verkaufen, dass eine Frau an den Herd und zu den Kindern gehört???
Das stimmt, hört sich irgendwie so an, "Wasser predigen und Wein saufen".
Aber dennoch hat sie in den meisten Punkten Recht.
 

Arwen

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#22
mich stört nur, dass sie eine "bestimmte Person" positiv erscheinen lässt.
Wenn Du das Buch nicht gelesen hast, kannst Du das wohl kaum beurteilen, Heiko, oder? ;)

Nach Deiner Aussage könnte man annehmen, Du hörst dann auch lieber auf das, was Andere so sagen, auf das was "in aller Munde ist", auf das, was die Medien so schreiben...

Nix für ungut. Aber.

Gruß von Arwen
 
E

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#23
Geh mal von der völlig unrealistischen Forderung aus, daß Mütter für die Kindererziehung ausreichend Geld erhalten.
Was ist denn, wenn die Kinder aus dem Haus sind?
Beseitigen die Ex-Erzieherinnen sich dann sozialverträglich?
Glaubt jemand, sie würden bis ans Ende ihres Lebens ausreichend finanziert, oder sie hätten auch nur den Hauch einer Chance, auf dem Arbeitsmarkt gut Fuss zu fassen?

Meiner Meinung nach bliebe nur die konservative frauenfeindliche "zurück an den Herd"-Forderung (ist ja biologisch bedingt, gell) übrig. Befürworter dafür liessen sich wohl ausreichend finden.
Eine frauenfreundliche Finanzierung des Ganzen ist ein schlechter Witz.

Vom Inhalt mal ganz abgesehen: ich persönlich hasse Bücher, die anderen Menschen eine Lebensform aufzwingen wollen. Umso schlimmer, je theoretischer und distanzierter der Autor/die Autorin dem Inhalt gegenübersteht. Nicht mal die persönliche Erfahrung, die so Manches entschuldigen kann, ist hier zu finden.
Überflüssig wie ein Sandverkäufer in der Wüste.


Viele Grüße,
angel
Unrealistisch ist die Forderung nur, wenn sie nicht erwünscht ist. Was ist denn da so unrealistisch, wenn man die Kosten für den Hort statt dem Hort der Mutter gibt, damit sie nicht arbeiten gehen braucht? Sobald die Kinder aus dem Haus sind, finden sich andere Wege. Es kommt wohl auch auf den Beruf an. Vielleicht kann uns ja Andine, die das Buch gelesen hat, erklären, wie sich die Eva H. das vorgestellt hat. Ansonsten müsste ich mir das Band mit der Sendung nochmal anhören.

Bleiben Mütter mindestens 10 Jahre zuhause, geben sie auch massenweise Arbeitsplätze frei. DA haben wir ja fast Vollbeschäftigung. Wie meinst du das mit den Ex-Erzieherinnen, die dann keine Arbeit haben werden? Die werden evtl. umschulen müssen, vielleicht auf Altenpflege, wo wir doch immer mehr alte Leute haben.

Das mit dem "zurück an den Herd" ergab sich durch das Gebähren und Stillen. Das danach oft die Rollen bei Mann und Frau getauscht wurden, vielleicht weil die Frau bessere Verdienstchancen hatte, ist ja nach dieser Periode auch OK. Das hatte ich nicht so verstanden, dass die Berufstätigkeit der Frau komplett ausbleiben sollte. Aber die Krippen, Horte und Ganztagskindergärten sollten den Kindern erspart bleiben.

E.H. hat nichts aufgezwungen. Wo hast du denn das her? Eigentlich brauchen wir Leute mit neuen Ideen, denn sonst bleiben wir auf altem sitzen. Wo kommen wir denn dann hin. Sie hatte eine Idee und eine Meinung und hat sie niedergeschrieben. Diese Meinung passt aber anscheinend vielen nicht, denn E.H. als Nazi hinzustellen war wohl wirklich ein schlechter Witz und dieses eine Buch zu unterdrücken und zu diffamieren auch.
 
E

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Gast
#24
@Debra
Wenn nicht so eine Frau, wer ist denn dann glaubwürdig? Eine Frau, die nie Karriere gemacht hat und immer nur zu Hause war, sicher nicht.
Mein Gedankengang war folgender, Debra: E.H.ist nun 47/48Jahre alt. Wären ihre Aussagen ihre Grundüberzeugung, hätte sie NICHT diese recht steile Karriere hinter sich gebracht, sondern wäre bei ihren Kindern gewesen.
Irgendwie ist das m.E.doch logisch.
Jemand, der, nach die Kinder ausser Haus sind, beginnt zu predigen, dass Mutti gefälligst sockenstopfend am Herd zu sein hat und Papa Staat, anstatt Hortplätze zu schaffen, das Geld doch mal besser privat verteilt, kann nicht glaubwürdig sein.
Einer Mutter, die einer Normalbeschäftigung nachgeht, kann ich eine solche Aussage abnehmen. Einer Mutter, die ihren Job in den Jahren der Erziehung aufgibt, ebenfalls.

Einer Frau, die in der 5. ( i.W.: fünften ) Ehe lebt und einen, erst 10 jährigen Sohn hat, glaube ich diese Aussage nicht.

Warum jettet sie durch die Welt und jagt Ruhm hinterher, und kümmert sich nicht sooo um ihr 10 jähriges Kind, wie sie es predigt?? Jemand, der solch hohe Werte predigt, sollte sie wenigstens ansatzweise selbst gelebt haben.


viele Grüsse,Tinkalla
 
E

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Gast
#25
@Debra

Mein Gedankengang war folgender, Debra: E.H.ist nun 47/48Jahre alt. Wären ihre Aussagen ihre Grundüberzeugung, hätte sie NICHT diese recht steile Karriere hinter sich gebracht, sondern wäre bei ihren Kindern gewesen.
Irgendwie ist das m.E.doch logisch.
Jemand, der, nach die Kinder ausser Haus sind, beginnt zu predigen, dass Mutti gefälligst sockenstopfend am Herd zu sein hat und Papa Staat, anstatt Hortplätze zu schaffen, das Geld doch mal besser privat verteilt, kann nicht glaubwürdig sein.
Einer Mutter, die einer Normalbeschäftigung nachgeht, kann ich eine solche Aussage abnehmen. Einer Mutter, die ihren Job in den Jahren der Erziehung aufgibt, ebenfalls.

Einer Frau, die in der 5. ( i.W.: fünften ) Ehe lebt und einen, erst 10 jährigen Sohn hat, glaube ich diese Aussage nicht.

Warum jettet sie durch die Welt und jagt Ruhm hinterher, und kümmert sich nicht sooo um ihr 10 jähriges Kind, wie sie es predigt??

viele Grüsse,Tinkalla
Sehe ich ganz anders. Wenn E.H. immer zuhause geblieben wäre und Socken gestopft hätte, hätte sie heute niemals so ein Buch schreiben können, trotz aller Erziehung und Bildung.

Eigentlich war gar nicht die REde, dass Frauen nur Socken stopfen sollten. Sie sollten nur ohne finanzielle Schwierigkeiten zuhause bleiben können, solange die Kinder pflegebedürftig sind. Und das sind mindestens 10 - 12 Jahre. Wenn E.H.s Sohn heute 10 Jahre alt ist und E.H. 48 Jahre alt, dann sollte sie noch zuhause bleiben, bis sie 50 ist. Da unter einer anderen Gesellschaftsform auch andere Lebens- und Arbeitsbedingungen sind, würde sie mit 50 auf irgend eine Art immernoch in den Beruf kommen, auch wenn sie ganz schön Federn ließ. Und sie wäre in diesen 12 Jahren kein Mütterlein geworden, das nur Socken stopft, sondern wäre dieselbe E.H. von immer.
 
E

ExitUser

Gast
#26
Da stimme ich dir zu... so ganz falsch ist das nicht, was sie sagt... aber wenn man Aussagen aus ihrem Buch hört, dann fragt man sich doch, was sie sich dabei gedacht hat...
und wenn man sie in Interviews sieht, frag ich mich auch, warum sie sich nicht zu dem eigentlichen Gedanken, den ich ihren Aussagen entnehme, beschränkt und sich so vorführen läßt.
Ist mir auch ein Rätsel oder wollte sie am Ende gar entlassen werden, um das endlich nachzuholen, was sie im Buch beschrieb.
 
E

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Gast
#27
Sobald die Kinder aus dem Haus sind, finden sich andere Wege.
:icon_lol:

Die werden evtl. umschulen müssen, vielleicht auf Altenpflege, wo wir doch immer mehr alte Leute haben.
Da haben wir ja die Lösung des Problems: die Arge zahlt allen Ex-Müttern eine Umschulung zur Altenpflegerin!
Sei mir nicht böse, aber das sollte doch sicher nur ein schlechter Witz sein, oder?

Das danach oft die Rollen bei Mann und Frau getauscht wurden, vielleicht weil die Frau bessere Verdienstchancen hatte, ist ja nach dieser Periode auch OK.
Nach der Kinderpause hat die Mutter, jahrelang aus dem Beruf draussen, bessere Verdienstchancen als der allzeit berufsintegrierte Vater, dem die Frau den Rücken von Familienverpflichtungen freigehalten hat?
Eine Frau, die in Deutschland lebt, kann das doch nicht wirklich glauben, oder?


Viele Grüße,
angel
 
E

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Gast
#28
Letztlich ist es doch völlig egal, ob Frauen Kinder haben oder nicht oder zu Hause bleiben oder nicht. Bei diesem Arbeitsmarkt haben immer weniger Frauen eine Chance. Ab 40 bist du weg vom Fenster ...werde ich nächstes Jahr, könnte ich eigentlich die Rente einreichen, lach.
 

Arwen

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#29
Da haben wir ja die Lösung des Problems: die Arge zahlt allen Ex-Müttern eine Umschulung zur Altenpflegerin!
Sei mir nicht böse, aber das sollte doch sicher nur ein schlechter Witz sein, oder?
Rotkäppchen wusste nicht, dass Du mit Ex-Erzieherinnen die Mütter meintest, hatte vorhin danach gefragt.
 
E

ExitUser

Gast
#30
:icon_lol:



Da haben wir ja die Lösung des Problems: die Arge zahlt allen Ex-Müttern eine Umschulung zur Altenpflegerin!
Sei mir nicht böse, aber das sollte doch sicher nur ein schlechter Witz sein, oder?



Nicht den Müttern, den Erzieherinnen. Der Arbeitsmarkt passt sich da an.



Nach der Kinderpause hat die Mutter, jahrelang aus dem Beruf draussen, bessere Verdienstchancen als der allzeit berufsintegrierte Vater, dem die Frau den Rücken von Familienverpflichtungen freigehalten hat?
Eine Frau, die in Deutschland lebt, kann das doch nicht wirklich glauben, oder?


Wenn die Rollen getauscht werden, hat die Mutter nur ein Jahr Kinderpause.

Viele Grüße,
angel
Angel, ich weiss ja nicht was du für Erfahrungen gemacht hast. Sicherlich keine guten. Ich hätte mich gefreut, wenn ich nach meiner 1. Scheidung nicht mit einem 11-jährigen und einem 4-jährigen hätte arbeiten gehen brauchen und monatlich das Geld für die Kosten eines Ganztagskindergarten und eines Hortes erhalten hätte.

8 - 10 Jahre später wäre ich wieder in den Job eingestiegen. Das wäre mit 42 Jahren noch gut möglich gewesen. Mein ganzes Leben wäre besser verlaufen.
 
E

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#31
Rotkäppchen wusste nicht, dass Du mit Ex-Erzieherinnen die Mütter meintest, hatte vorhin danach gefragt.
@Rotkäppchen, tut mir leid, daß Du das nicht wusstest:

Ich meinte damit die Ex-Mütter.

Viele Grüße,
angel
 
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#32
8 - 10 Jahre später wäre ich wieder in den Job eingestiegen. Das wäre mit 42 Jahren noch gut möglich gewesen. Mein ganzes Leben wäre besser verlaufen.

Siehst Du, daß ist der große Unterschied bei unseren Ansichten: ich halte das für nahezu unmöglich.
Siehe sämtliche anderen Threads in diesem Forum.

Viele Grüße,
angel
 
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#33
Vielleicht kann uns ja Andine, die das Buch gelesen hat, erklären, wie sich die Eva H. das vorgestellt hat. Ansonsten müsste ich mir das Band mit der Sendung nochmal anhören.
Kann ich leider nicht mehr im Detail, weil es schon eine Weile her ist und ich viel vergessen habe. Jetzt hat das Buch meine Ex-Fast-Schwiegermutter.
 
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#34
Siehst Du, daß ist der große Unterschied bei unseren Ansichten: ich halte das für nahezu unmöglich.
Siehe sämtliche anderen Threads in diesem Forum.

Viele Grüße,
angel
In dieser Lebensgesellschaft stimme ich dir zu, jedenfalls bei vielen Berufen. Die Gesellschaftsform und somit auch der Arbeitsmarkt und die Einstellung der Leute bildet sich aber dann automatisch um, sobald Mütter ihre Kinder selber großziehen. Tatsächlich sehe ich in dem Eva-Prinzip eine andere Gesellschaftsform. Angel, ich glaube, du kannst dir eine andere Gesellschaftsform einfach nicht vorstellen. Lass doch da mal los, wenigstens in Gedanken.
 
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#35
Sehe ich ganz anders. Wenn E.H. immer zuhause geblieben wäre und Socken gestopft hätte, hätte sie heute niemals so ein Buch schreiben können, trotz aller Erziehung und Bildung.

Eigentlich war gar nicht die REde, dass Frauen nur Socken stopfen sollten. Sie sollten nur ohne finanzielle Schwierigkeiten zuhause bleiben können, solange die Kinder pflegebedürftig sind. Und das sind mindestens 10 - 12 Jahre. Wenn E.H.s Sohn heute 10 Jahre alt ist und E.H. 48 Jahre alt, dann sollte sie noch zuhause bleiben, bis sie 50 ist. Da unter einer anderen Gesellschaftsform auch andere Lebens- und Arbeitsbedingungen sind, würde sie mit 50 auf irgend eine Art immernoch in den Beruf kommen, auch wenn sie ganz schön Federn ließ. Und sie wäre in diesen 12 Jahren kein Mütterlein geworden, das nur Socken stopft, sondern wäre dieselbe E.H. von immer.
Rotkäppchen, das von mir benutzte Wort *sockenstopfend* war lediglich als Metapher gedacht.

Finde ich toll, dass Du aus der Ferne beurteilen kannst, wie und was E.H. geworden wäre, wäre sie 12 Jahre bei ihrem Sohn zu Hause geblieben.
Ist sie aber nicht, denn die Betreuung und Erziehung hat sie fremden Personen überlassen.
Und Du kannst also auch sagen, dass E.H. auch als Ü50jährige noch einen Job bekäme, wo sie heute schon geächtet und rausgeflogen ist?

Hm.Kann ich das auch als an den Haaren herbeigezogene Begründung und ein Nichweichenwollen vom Standpunkt betrachten?

Ich habe schon verdammt gut Statements von Dir gelesen, aber hier muss ich passen.
 
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#36
Rotkäppchen, das von mir benutzte Wort *sockenstopfend* war lediglich als Metapher gedacht.

Finde ich toll, dass Du aus der Ferne beurteilen kannst, wie und was E.H. geworden wäre, wäre sie 12 Jahre bei ihrem Sohn zu Hause geblieben.
Ist sie aber nicht, denn die Betreuung und Erziehung hat sie fremden Personen überlassen.
Und Du kannst also auch sagen, dass E.H. auch als Ü50jährige noch einen Job bekäme, wo sie heute schon geächtet und rausgeflogen ist?

Hm.Kann ich das auch als an den Haaren herbeigezogene Begründung und ein Nichweichenwollen vom Standpunkt betrachten?

Ich habe schon verdammt gut Statements von Dir gelesen, aber hier muss ich passen.
Sicherlich hat EH durch Job-Verlust und Ächtung sehr viel verloren. Glabe mir: Sie findet einen Job in der gleichen Branche (entweder als Buchauthorin oder in den Medien). Viele Federn wird sie aber lassen müssen.

Hier beurteilen auch viele Leute, die E.H.s Buch nicht gelesen haben oder gar keine Kinder haben, so auch du.

Im Prinzip weicht hier keiner von seinem Standpunkt, solange man ihm nicht seine Argumente widerlegt oder bessere bringt. Viele tun es nicht einmal dann.
 
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#37
In dieser Lebensgesellschaft stimme ich dir zu, jedenfalls bei vielen Berufen. Die Gesellschaftsform und somit auch der Arbeitsmarkt und die Einstellung der Leute bildet sich aber dann automatisch um, sobald Mütter ihre Kinder selber großziehen.
Warum sollten sie?
Warum sollten die Nutzniesser dieser konservativen Gesellschaftsform ihre Pfründe opfern?

Tatsächlich sehe ich in dem Eva-Prinzip eine andere Gesellschaftsform. Angel, ich glaube, du kannst dir eine andere Gesellschaftsform einfach nicht vorstellen. Lass doch da mal los, wenigstens in Gedanken.
Ich kann mir ein Matriarchat vorstellen, beispielsweise.
Aber ich stehe fest genug auf dem Boden der Tatsachen, um mich mit dem herrschenden Prinzip auseinanderzusetzen. Besser gesagt, mir wurde das Messer auf die Brust gesetzt.
Träume von ideellen Gesellschaftsformen, die nicht einmal ansatzweise verwirklicht werden könnten, halten mich nur vom gegenwärtigen Widerstand ab.
Ruhigstellen durch Utopien lasse ich mich nicht.

Viele Grüße,
angel
 

Arwen

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#38
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#40
Opfern nicht. Jeder bekommt irgend wann mal sein Fett ab. Da brauchst du nicht einmal viel dazutun.
Gibts da nicht so christliche Dogmen, und wenn Du im Jetzt brav leidest, wirst Du im Jenseits dafür belohnt, oder so ähnlich?
Daran erinnert mich diese Einstellung.
Wer bekommt sein Fett ab? Die Nutzniesser? Von wem? Aus den Wolken geregnet, vom Marsmännchen?
Nein, wenn überhaupt, von reellen Personen.
Wer soll das sein? Die stillhaltenden Unterdrückten mit der Hoffnung auf eine Utopie, oder auf den magischen Moment, in dem es zielgerichtet von irgendwo treffend Fett regnet, ja offensichtlich nicht.
Wer dann?

Viele Grüße,
angel
 

Martin Behrsing

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#41
mal eine dumme Frage, warum müssen wir uns jetzt in zig Threads mit dieser völlig antiquirten und latent faschistoiden Frau beschäftgien????

So ganz kann ich das Interesse nicht nachvollziehen.
 

Heiko1961

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#42
mal eine dumme Frage, warum müssen wir uns jetzt in zig Threads mit dieser völlig antiquirten und latent faschistoiden Frau beschäftgien????

So ganz kann ich das Interesse nicht nachvollziehen.
Martin, ein Satz mit X..... Das war wohl nix.:icon_lol:
 
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#43
mal eine dumme Frage, warum müssen wir uns jetzt in zig Threads mit dieser völlig antiquirten und latent faschistoiden Frau beschäftgien????

So ganz kann ich das Interesse nicht nachvollziehen.
Es mag wohl etwas unglücklich mit den 2 threads gelaufen sein.

Ich sehe E.H. nicht als latent Faschistoide. Das ist genau das, was sie in der Sendung sehr genau geklärt hat und was ihr erst recht verübelt wird. Und als antiquiert sehe ich sie auch nicht; im Gegenteil. Sie bringt ein neues Lebensmodell hervor, keine Kopie und kein altes. Ob es das richtige ist, darüber kann man sich streiten. Aber neue Ideen (nämlich staatliche Kindereinrichtungen nicht weiter auszubauen und die 1000 Euros, die der Hortplatz kostet, der alleinstehenden Mutter zu zahlen, damit sie kein EEJ machen muss) sind es auf jeden Fall. Auch diese Kinder sollten zuhause ohne finanziellem Druck erzogen werden, genauso wie die von Joh. B. Kerner.

Mich macht es so stutzig, weswegen man eine Autorin wegen einem Buch, was man auch immer davon halten mag, so ins Lächerliche ziehen kann. Da ist ein Wurm drin. Lese mal mein Posting, das auf der 1. Seite als drittes zu finden ist, durch. Vielleicht liege ich ja voll daneben. Aber es ist vorerst meine Erklärung für diese Hexenjagd.
 
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#44
Gibts da nicht so christliche Dogmen, und wenn Du im Jetzt brav leidest, wirst Du im Jenseits dafür belohnt, oder so ähnlich?
Daran erinnert mich diese Einstellung.
Wer bekommt sein Fett ab? Die Nutzniesser? Von wem? Aus den Wolken geregnet, vom Marsmännchen?
Nein, wenn überhaupt, von reellen Personen.
Wer soll das sein? Die stillhaltenden Unterdrückten mit der Hoffnung auf eine Utopie, oder auf den magischen Moment, in dem es zielgerichtet von irgendwo treffend Fett regnet, ja offensichtlich nicht.
Wer dann?

Viele Grüße,
angel
Ist das nicht die christliche Kirche? Die hat mich noch nie interessiert.

Ich bin eben positiver eingestellt. Ich habe mein Fett immer vom Leben abbekommen. Ich werde auch noch welches dazu bekommen. Und ich weiss sogar warum! Und wenn die Leute mich ansehen, glauben sie, bei mir sei immer nur alles sonnig gewesen. Man sieht das Unglück der anderen oft nicht, vor allem wenn sie wohlhabend sind.

Und wenn das mit mir so war, warum sollte es anderen Leuten anders gehen?
 
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#45
mal eine dumme Frage, warum müssen wir uns jetzt in zig Threads mit dieser völlig antiquirten und latent faschistoiden Frau beschäftgien????

So ganz kann ich das Interesse nicht nachvollziehen.
Ich schon.
Ein Großteil der Hartz IV-Empfänger sind Frauen.
Ein Großteil davon wiederum sind Frauen mit Kindern.
Ein Großteil davon wiederum sind alleinerziehende Frauen mit Kindern.

Voraussehbar, welche Themen ihrer unmittelbaren Konfrontation mit dem realen Leben wegen großen Zuspruch haben.

Viele Grüße,
angel
 
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#46
Ist das nicht die christliche Kirche? Die hat mich noch nie interessiert.

Ich bin eben positiver eingestellt. Ich habe mein Fett immer vom Leben abbekommen. Ich werde auch noch welches dazu bekommen. Und ich weiss sogar warum! Und wenn die Leute mich ansehen, glauben sie, bei mir sei immer nur alles sonnig gewesen. Man sieht das Unglück der anderen oft nicht, vor allem wenn sie wohlhabend sind.

Und wenn das mit mir so war, warum sollte es anderen Leuten anders gehen?

Hätte ich diese Einstellung "irgendwann werden sie schon ihr Fett abbekommen", müsste ich mit meinen Kindern längst unter der Brücke schlafen.
Sie bekommen es auch nicht "ab".

Von wem denn auch?

Viele Grüße,
angel
 
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#47
Hätte ich diese Einstellung "irgendwann werden sie schon ihr Fett abbekommen", müsste ich mit meinen Kindern längst unter der Brücke schlafen.
Sie bekommen es auch nicht "ab".

Von wem denn auch?

Viele Grüße,
angel
O Angel, da reden wir glaube ich aneinander vorbei. Ich weiss ja nicht genau was dir passierte. Meine ganzen Downs im Leben waren die Folge einer Fehlentscheidung oder Fehlverhaltens von mir. Und danach war ich schlauer. Unschuldig sind nur Kinder.

Auch Egoismus und Nutznießerei werden den Leuten einmal zum Verhängnis.
 
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#48
O Angel, da reden wir glaube ich aneinander vorbei. Ich weiss ja nicht genau was dir passierte. Meine ganzen Downs im Leben waren die Folge einer Fehlentscheidung oder Fehlverhaltens von mir. Und danach war ich schlauer. Unschuldig sind nur Kinder.
Kinder zu bekommen war kein Fehler von mir.
Hartz IV war kein Fehler von mir.
Ein nicht als Vater existenter Mann war kein Fehler von mir.
Ich werde schlauer, wie Du.
Aber nach wie vor waren obige Dinge keine Fehler von mir!

Auch Egoismus und Nutznießerei werden den Leuten einmal zum Verhängnis.
Träum weiter.
Das Wort "Verhängnis" impliziert "verhängen". Das ist ein Verb. Wer verhängt denn nun, Rotkäppchen?
Wer sollte die personifizierte Gerechtigkeit sein, unser aller Kindertraum, das große Etwas, daß alles in Ordnung bringt, die heile Welt wieder kittet?
Erwachsenwerden heisst zu erkennen, daß man nur selbst agieren kann.


Viele Grüße,
angel
 
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