Wenn man bei zwei Ärzten gleichzeitig in Behandlung ist, erfahren die das oder eher nicht?

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Gernott

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Hallo:



Eine frage:

Nehmen wir mal an, man ist bei einem Arzt seit vielen Jahren in Behandlung und möchte zusätzlich einen 2. Arzt auch haben, weil der 1. Arzt mit dem Umfang überfordert zu sein scheint.

Wenn man bei 2 Ärzten gleichzeitig in Behandlung ist, erfahren sie das auch oder nicht?

Es wäre besser, wenn sie es nicht erfahren, so kann jeder von ihnen getrennt seine Behandlung machen.

Bitte nicht diesen Quatsch von wegen Vernetzung von … und von … schreiben.

Ich möchte nicht, dass die Ärzte voneinander wissen, geht das? Oder erfahren sie es automatisch, bei wie vielen Ärzten man in Behandlung ist?

Ich bin seit 1998 bei diesem jetzigen Arzt und das soll auch so bleiben.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Das geht. Wenn man selbst nichts sagt oder sich von einem Arzt zum andren überweisen lässt, erfahren die nix voneinander.

Sinnvoll ist das vermutlich nicht, auch wenn du das nicht hören willst.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast

Wenn Du nicht überwiesen wirst, erfahren die nix untereinander.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Wenn beide Aerzte dir Medis verordnen, kann das gefaehrlich werden.
Stimmt, da bleibt die Hoffnung dann auf den kompetenten Apotheker, falls man da in der Datenbank ist.

Wobei ich letztens ein Medikament bekommen habe, wo die Apotheke aus den reinen Daten Probleme sieht, dem Arzt das aber durchaus bewusst ist.

Ist halt manchmal auch eine Abwägung.
 

Gernott

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Wenn Du nicht überwiesen wirst, erfahren die nix untereinander.
Meinst du, wenn man vom alten Arzt zum neuen Arzt nicht überwiesen wird, werden sie nichts erfaren? richtig?
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Nein, es handelt sich um Psychiater.
Ich würde einen 2. Psychiater suchen.
Ok, verstehe.

Grundsätzlich ist das nicht anders.
Die Frage ist aber, wie lange Deine Vorgeschichte ist.
Der neue Arzt fragt dann mit Sicherheit auch nach bisheriger Behandlung.

Und ganz ehrlich: gerade beim Psychiater sollte man mit offenen Karten spielen.
Was spricht denn dagegen zumindest den neuen Arzt offen Deine Bedenken und Motivation zu offenbaren?
 

Gernott

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Ok, verstehe.

Grundsätzlich ist das nicht anders.
Die Frage ist aber, wie lange Deine Vorgeschichte ist.
Der neue Arzt fragt dann mit Sicherheit auch nach bisheriger Behandlung.

Und ganz ehrlich: gerade beim Psychiater sollte man mit offenen Karten spielen.
Was spricht denn dagegen zumindest den neuen Arzt offen Deine Bedenken und Motivation zu offenbaren?

Ja, der Umfang vom Schicksal ist sehr sehr groß. Auch ich überlege ihm zu sagen, wie es ist und die Atteste und Gutachten des alten Arztes vorzulegen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 56035

Gast
Ich würde das anders sehen. Schließlich gibt es Ärzte, die Fehldiagnosen stellen. Und genauso wird es auch Psychiater geben, die Fehldiagnosen stellen. Wenn man dem neuen Arzt die alte Diagnose mitteilt, besteht große Gefahr, daß er die einfach übernimmt. Oder auch umgekehrt, daß er vielleicht den anderen Arzt kennt und nicht mag und dann deshalb bewußt, was anderes zu finden versucht. Ich finde schon, daß man ein Recht darauf haben sollte, Diagnosen von 2 Ärzten zu erhalten, die voneinander nichts wissen. Warum sollte das bei Psychiatern nicht so sein? Natürlich wird man sich nicht von beiden behandeln lassen, sondern sich dann für einen entscheiden.

Solange der Patient keine Einverständniserklärung gibt zur Einholung von Unterlagen vom alten Arzt, darf der neue keine Informationen über dich einholen. Er erfährt also nichts.
 

ZynHH

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Auch im psychiatrischen Bereich gibt es doch Krankheiten, z.B. Traumafolgen, die bei einem anderen Kollegen besser behandelt werden können, schon weil er spezialisierter ausgebildet ist.

Ich habe einen Psychiater nur für die Medikamente gehabt und einen Therapeuten für die Behandlung.

Da hat auch keiner dem anderen berichtet.

Die Krankenkasse weiß natürlich davon, denn sie muss ja die Therapien bei beiden genehmigen und bezahlen.

Man muß als Patient natürlich wissen, was der eine mit ihm tut und darauf achten, das der andere nichts kontrapruduktives unternimmt.
Ich bezweifle, das ein Patient das immer erkennen kann.

Bei Medikamenten, die doppelt verschrieben werden, wird sicherlich die Kasse ein Auge darauf haben? Z.B. bei Betäubungsmitteln.
Das hoffe ich doch mal.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Ich habe einen Psychiater nur für die Medikamente gehabt und einen Therapeuten für die Behandlung.
Ja, weil Therapeuten, wenn die keine Ärzte sind, keine Medikamente verschreiben dürfen. AU auch nicht.

Sicher gibt es auch Ärzte, die beides sind.
Erstens ist das aber selten und meistens praktizieren die dann nur entweder oder.

Hier in dem Fall geht es aber um 2 Fachärzte der gleichen Fachrichtung.
 

franzi

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Ich gehe derzeit zu zwei verschiedenen Hautärzten. Der eine bietet manche Behandlungen nicht an, der andere hat ein breiteres Spektrum an Therapien, verschiedene Geräte, die der andere nicht hat (neue, hochmoderne Praxis). Wenn ich also eine bestimmte Behandlung brauche, die der eine nicht machen kann, gehe ich zum anderen.
Langfristig werde ich aber dauerhaft zu dem wechseln, der die größeren Möglichkeiten hat.
 

grün_fink

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Hast Du vor, zwei Therapien gleichzeitig zu machen? Wer soll das bezahlen?
Psyhiater führen keine Psychotherapien durch, das machen die Psychotherpeuten.

Termine beim Psychiater sind sehr schwer zu bekommen. Da finde ich es fast unverschämt, zwei Ärzte zu belegen.
Würde ich auch so sehen, aber ab und an mal Zweitmeinung kann nicht schaden, zumindest in Spezialfällen.

Ja, der Umfang vom Schicksal ist sehr sehr groß. Auch ich überlege ihm zu sagen, wie es ist und die Atteste und Gutachten des alten Arztes vorzulegen.
Du kannst immer jemand anders ausprobieren, und dann entscheiden. Beachte aber, dass die Neuen sich oft ganz besonders engagieren wollen, und dann das Interesse manchmal echt nachlässt. Oder man macht sich Hoffung, dass die verstehen, und das ist dann doch nicht so. Verzweiflung trübt manchmal die Wahrnehmung.
Viel Glück und Erfolg.
 

Curt The Cat

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Moinsen Gernott und willkommen hier ...!
Ich war mal so frei und hab den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer nett und - soviel Zeit sollte sein. Ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen.Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Frage nach Behandlung beim Arzt, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend Zeichen erweitert und zudem einen deutlichen Hinweis im Texteingabefeld hinterlassen. Da passt deutlich mehr als fünf Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


:icon_wink:
 

Stauer

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Hallo,
Ja, der Umfang vom Schicksal ist sehr sehr groß. Auch ich überlege ihm zu sagen, wie es ist und die Atteste und Gutachten des alten Arztes vorzulegen.
was genau möchtest Du denn jetzt? Das einer vom anderen nichts weiß, oder dem 2. Arzt alles offenlegen? Das widerspricht sich doch.
Wenn beide Aerzte dir Medis verordnen, kann das gefaehrlich werden.
Das sehe ich auch so, wegen der Wechselwirkungen. Die können toxische Wirkungen haben oder Herz-Kreislauf lähmen. Frag lieber einen Apotheker, wenn Du von beiden die Medikamente einnehmen möchtest.
 

Ratlos7205

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Bei Medikamenten, die doppelt verschrieben werden, wird sicherlich die Kasse ein Auge darauf haben? Z.B. bei Betäubungsmitteln.
Das hoffe ich doch mal.
Sollte es sich um verschiedene Präparate/Wirkstoffe handeln, ist es völlig egal. Interessant wird es erst, wenn es sich um das gleiche verschreibungspflichtige Medikament handelt. Denn hier muss auch immer angegeben werden wieviel eingenommen wird. Wenn ich 2 Stück pro Tag nehme und eine 50-er Packung erhalte, dann kann der Arzt erst ein paar Tage vor dem 25. Einnahmetag ein neues Rezept ausstellen. Bekommst du jetzt von beiden Ärzten die gleichen Medis, dann könnte es passieren, dass ein Arzt eine Regressforderung bekommt. Ob sie das dann noch witzig finden?
Also, zu beiden Ärzten gehen und nur von einem das Rezept einlösen!
Verhält sich bei Physiotherapie genau so, wenn die gleiche Diagnose drauf steht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 56035

Gast
Das interessiert mich genauer: Kann dann wirklich ein Arzt eine Regressforderung bekommen oder bekommt der Patient Ärger? Tut die Kasse wirklich auf sowas achten? Ich dachte eigentlich, daß die eine Packung, die doppelt verschrieben wurde, denen ganz egal ist. Nur wenn sich das häuft und ein Arzt immer wieder Medikamente verschreibt, die aus Sicht der Kasse nicht erforderlich sind, wird er in Regress genommen. Oder war das nicht sogar so, daß jeder Arzt für jeden Patienten ein gewisses Budget hat? In Regress kommt er, wenn er das Budget überschreitet?

Kann er das dann vom Patienten zurückfordern, wenn sich herausstellt, daß der nicht die Wahrheit gesagt hat?
 

Zermürbt38

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Hallo:



Eine frage:

Nehmen wir mal an, man ist bei einem Arzt seit vielen Jahren in Behandlung und möchte zusätzlich einen 2. Arzt auch haben, weil der 1. Arzt mit dem Umfang überfordert zu sein scheint.

Wenn man bei 2 Ärzten gleichzeitig in Behandlung ist, erfahren sie das auch oder nicht?

Es wäre besser, wenn sie es nicht erfahren, so kann jeder von ihnen getrennt seine Behandlung machen.

Bitte nicht diesen Quatsch von wegen Vernetzung von … und von … schreiben.

Ich möchte nicht, dass die Ärzte voneinander wissen, geht das? Oder erfahren sie es automatisch, bei wie vielen Ärzten man in Behandlung ist?

Ich bin seit 1998 bei diesem jetzigen Arzt und das soll auch so bleiben.
Warum sollten sie es erfahren. Ist denen doch egal und außerdem hast du freie Arztwahl und kannst soviel Ärzte haben wie du willst.
 
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