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Wenn Kölner ARGE-Mitarbeiter nachts nicht schlafen können

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stummelbeinchen

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Mein Gott, ihr müsstet Euch mal selber hören (lesen). Einige von Euch haben ja ganz schön Energie. Ich habe früher Abziehbilder gesammelt, hier werden ja anscheinend ganze Alben von früheren Beiträgen verschiedenster User gesammelt, um sie dann fein säuberlich auseinanderzunehmen, neu zusammenzusetzen und zu interpetieren und zu kommentieren bis der Arzt kommt. Man könnte meinen einige sitzen hier stundenlang vor dem Rechner und warten nur auf ihr Stichwort der Souffleuse, um ihre Sonntagspredigt loszulassen.

Das ist doch alles krank. Wie in aller Welt soll diese Diskussion Menschen helfen einen Job zu finden?

Habt ihr nix besseres zu tun?
 

Nustel

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Mein Gott, ihr müsstet Euch mal selber hören (lesen). Einige von Euch haben ja ganz schön Energie. Ich habe früher Abziehbilder gesammelt, hier werden ja anscheinend ganze Alben von früheren Beiträgen verschiedenster User gesammelt, um sie dann fein säuberlich auseinanderzunehmen, neu zusammenzusetzen und zu interpetieren und zu kommentieren bis der Arzt kommt. Man könnte meinen einige sitzen hier stundenlang vor dem Rechner und warten nur auf ihr Stichwort der Souffleuse, um ihre Sonntagspredigt loszulassen.

Das ist doch alles krank. Wie in aller Welt soll diese Diskussion Menschen helfen einen Job zu finden?

Habt ihr nix besseres zu tun?
Schimpf doch nicht so. Sitzt doch selber viel vorm PC und im Forum.
P.S. Job finden. Habe heute 10 Firmen angerufen bezgl Job, und? Nichts. Also lass uns doch unser Forum.
 
E

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Sicherlich kann diese Art der Diskussion unendlich fortgesetzt werden und man kann weiterhin auf ältere Beiträge (die bereits in anderen Threads aufgeführt wurden) beharren.

Das hat dann etwas von einem immerwährenden Tribunal und hat sicherlich hohen Unterhaltungswert. :cool:
 

Linchen0307

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Man gebe einigen Deutschen ein Feindbild und sie hauen bis zum Sanktnimmerleinstag drauf, allerdings nur verbal und möglichst aus der Deckung herraus.
Auch das hatten wir schon mal ....
Es ist grässlich, einigen Schreibern hier, gehört die Tastatur weg genommen.

Die Welt und ihre Bewohner sind nicht nur schwarz und weiß... es gibt auch Stufen dazwischen.
Mir würde es auch nicht gefallen, wenn mein Umfeld auf einmal sagen würd:
"Alle Erwerbslosen sind faul und versaufen das Geld ihrer Kinder usw."
Wenn ihr so etwas lest, gibt es auch hier ellenlange Tröööts, aber selbst benehmt ihr euch keinen Schimmer anders... das finde ich zum :icon_kotz:
 

Shellist

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Hallo Linchen0307

Ich selbst habe noch wenig Erfahrung in Eigener Sache, aber bei den 3 Begleitungen die ich bisher gemacht habe stelle ich mir selbst die Frage, Wer sind eigentlich die Asozialen, die dort hin müssen oder die da Arbeiten(müssen). Insbesondere bei meiner letzten Begleitung muss ich mich heute noch an den Kopf fassen.
 

Linchen0307

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Sorry Shellist,

aber bei solchen Geschichten knallt mir der Hut weg.
Wie es aussieht, geben einige bei Erwerbslosigkeit auch ihren Verstand an der Garderobe ab.

Es tut mir leid, so etwas schreiben zu müssen, aber vielleicht landen einige von euch wieder auf dem Teppich und wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen von Mitarbeitern der ARGEn, so sollen sie etwas dagegen unternehmen.
Wenn Bescheide falsch sind, geht man dagegen an. Hier rumzutröööten und den persönlichen Hass ausleben hilft weder einem selbst, noch anderen.....
 

animas

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Do you know Hartz IV?

Sachbearbeiter sind seit Hartz IV wie Soldaten. Sie "schießen" wenn der Befehl kommt.

Was ist Hartz IV eigentlich und warum wurde es eingeführt?

Ist es nicht eine Absicht, dass die Menschen in diesem Land nicht zusammen finden sollen?
Jeder "Deserteur" ist willkommen.
:icon_pause:
 

Shellist

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Liebes Linchen0307

Wer lesen kann ist klar im Vorteil

>> wenig Erfahrung in Eigener Sache <<

ich war bei diesen Begleitungen selbst kein ALG II Empfänger so das ich mir Einbilde ein Unvoreingenommenes Urteil zu bilden.
 

Linchen0307

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@ Shellist,
ich hatte das schon richtig verstanden, ich las schon dass du ausschliesslich Begleitung warst und ich las auch und wer in diesem Fall die Asozialen waren kann ich nur erahnen.

Zu @animas
Ist es nicht eine Absicht, dass die Menschen in diesem Land nicht zusammen finden sollen?
Schau dich hier im Forum um, dann siehst du , warum die Menschen nicht zusammen finden. Desgleichen kann man in deutschen Betrieben beobachten...
Also bitte, dies kannst du nicht auch noch den SB's oder wem auch immer zum Vorwurf machen....
Das liegt an jedem selbst... und wie heißt es doch so schön? .." es kann der Frömmste nicht in Frieden leben..........."
 

Shellist

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Darum das.

Wer sich an das Absurde gewöhnt hat, findet sich in Deutschland gut zurecht!​
 

Linchen0307

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Darum das.

Wer sich an das Absurde gewöhnt hat, findet sich in Deutschland gut zurecht!
Ich werde mich niemals daran gewöhnen, sondern mit allen legalen Mitteln, die mir zur Vefügung stehen, dagegen ankämpfen und wenn ich dann auch noch interne Hilfe in Anspruch nehmen kann, um so besser....
Darum verstehe ich hier manche User nicht, die diese Hilfe ablehnen und lieber pauschal verurteilen.
 

haef

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ob ALG2 nicht die Verpflichtung zur Gemeinwohlarbeit zur beinhalten sollte?
So schreiben nur scheinheilige Pharisäer und unverbesserliche Ignoranten.

Und andere tun so, alles hätten sie den Inhalt, den Sinn nicht verstanden.

Warum?

Das Sozialstaatsgebot!

Denn das Konzept des SGB II ist bereits der aktivierende Sozialstaat.
verbisuser: "Da stellt sich mir doch (wiederum ketzerisch) die Frage, ob ALG2 nicht die Verpflichtung zur Gemeinwohlarbeit zur beinhalten sollte? (Auf ihn mit Gebrüll )
auch wenn nur "ketzerisch", geht es bereits darüber hinaus.
Das ist workfare oder um es mit den Worten des unvergleichlichen Münte(fering) zu sagen,

"...nur wer arbeitet, soll auch essen!"

fG
Horst
 

Linchen0307

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auch wenn nur "ketzerisch", geht es bereits darüber hinaus.
Das ist workfare oder um es mit den Worten des unvergleichlichen Münte(fering) zu sagen,

"...nur wer arbeitet, soll auch essen!"

fG
Horst

Das heißt, Wenn ein MA der ARGE etwas von sich gibt, was nur provokativ sein soll, so ist das etwas anderes, wenn ein ELO dieses sagt/schreibt?
Was ist das denn für eine verdrehte Welt?
 

haef

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Das heißt, Wenn ein MA der ARGE etwas von sich gibt, was nur provokativ sein soll, so ist das etwas anderes, wenn ein ELO dieses sagt/schreibt?
Wo steht DAS? Benutzt Du einen Browser der Aussagen in Deinem Sinne ergänzt oder was sollen diese erkenntnisfreien Bemerkungen (auch a.a.O.)?

Was ist das denn für eine verdrehte Welt?
in der Tat, siehe vor
"Angemessen" :biggrin: wäre doch wohl die Frage "warum "provozieren" Clement (Sozialschmarotzer), Münte (Zitat wie gehabt), weitere "Volksvertreter", Hundt, Rogowski, usw. usf. und dann letztendlich auch "verbisuser" mit derartigen Bemerkungen?

btw. schon aufgefallen, dass ich das komplette Zitat, im Sinne von objektiv und fair, benutzt habe?

Ich sagte bereits, Du musst auf Fragen, wie gehabt, nicht antworten, kannst weiter spekulieren und mißinterpretieren statt zu argumentieren.

Jeder nach seiner Facon

fG
Horst

ps wenn nicht jede(r) seinen erkenntnisfreien Senf in Form von "...mein Gott, was ist denn hier los..." dazugeben würde, sondern sachlich über Beweise und/oder stichhaltige/logische Argumentation etwas beitragen würde, wäre der Thread halb so lang und wesentlich angenehmer.
 

Der Ratlose

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warum eigentlich nicht schwarz / weiß.

Es gibt es schon immer, das gute und das böse und jeder muß für sich entscheiden wo er mitmacht.

Kommt doch bitte nicht mit diesen verschiedenen Abstufungen von Schuld.

das ist so typisch deutsch und führt dazu das hinterher niemand Schuld ist und niemand Verantwortung tragen muß.

Und schwub die wub fängt das Spiel wieder von vorne an , mit den selben Darstellern , die sind ja beim letzten Male auch so gut weggekommen.
Also auf ein Neues.
 
E

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canigou
Das hat dann etwas von einem immerwährenden Tribunal und hat sicherlich hohen Unterhaltungswert.
Einen gewissen Unterhaltungswert hat es tatsächlich, wenn man mal richtig vom Leder ziehen kann, und offen ausspricht was man von den Unterstützern und Ermöglichern des Hartzsystems so hält.

Schließlich hat man auf den Argen dazu i.d.R. keine Möglichkeit, sich zur Arroganz, Unfähigkeit und dem Machthunger zu äußern, dem man durch seinen SB/FM/AV/pAp ausgeliefert ist.
Hier sind die MAs gezwungen, sich ihr Verhalten anzuhören, und dazu Stellung zu beziehen - was viele nicht tun, weil sie hier lieber als U-Boot herumschwimmen, um jeder Konfrontation mit ihrem eigenen Handeln auszuweichen.
Andere bemühen sich da schon mal um mehr Standhaftigkeit, beschränken sich jedoch auch häufig nur auf ausweichende Stereotypen und Floskeln, oder Hilfsangeboten.
Wobei nicht immer ganz klar ist, wem diese Angebote tatsächlich helfen sollen: Dem Elo oder dem MA.
Diese Hilfsangebote sind ein wunderbares Mittel, um von der tatsächlichen Situation auf den Argen abzulenken, und helfen dabei, nicht mehr zu hinterfragen, warum die Elos überhaupt auf Hilfe angewiesen sind.
Und es lässt vergessen, dass es die unzureichende Ausbildung der meisten MAs ist, ihre fragwürdigen Ansichten zum Gesetz, ihre Angst vorm Jobverlust, sowie ihr Menschenbild im einzelnen und zu Elos im Besonderen, die zu den unhaltbaren Zuständen im zwischenmenschlichen Bereich auf den Argen führen, und eine echte Zusammenarbeit zwischen Elo und MA (fast) unmöglich machen.

Die Arge-MAs in Köln fordern nicht dass Hartz, und die damit verbundenen Repressionen abgeschafft werden, was mit Sicherheit zu einem besseren Arbeitsklima, besseren Arbeitsbedingungen und damit auch mehr Menschlichkeit im Umgang mit sich selbst, den Kollegen aber auch der "Kundschaft" führen würde.
Die MAs in Köln möchten u.a. lediglich weniger Arbeitsbelastung und damit einen höheren Personalspiegel, sie möchten mehr Freizeit, sich mehr einbringen.
Und genau dahingehend unterstützt, und das haben die KEAs klar erkannt, Ver.di seine Mitglieder. So bleiben erneut die Elos außen vor, finden keine Lobby, die ihre Position unterstützt und klar benennt, welche Rolle die Institution Arge eigentlich tatsächlich hat, und wie weit sie - als Institution - in das Leben der MAs und Elos eingreift.
So hat Ver.di es versäumt, explizit darauf hinzuweisen, dass die Arge-MAs nicht nur für die z.T. desolate Situation der Elos mitverantwortlich sind, sondern auch für ihre eigene, die sich in Jobängsten, Überforderung und Arbeitsüberlastung äußert.

So bleibt wiederholt eine Möglichkeit ungenutzt, verstärkt auf die Situation in den Argen und der verhängnisvollen Symbiose zwischen den Akteuren hinzuweisen. Erst wenn die Gewerkschaften sich nicht nur als Anwalt der Arbeitnehmer begreifen, sondern sich öffentlich gegen die unheilvolle Hartzgesetzgebung stellen, dabei die Erwerbslosen mit ins Boot nehmen und deutliche Worte über die Folgen von Hartz für die MAs, die Elos, die Gesellschaft und die Demokratie finden, und entsprechend danach handeln, wird ein Paradigmenwechsel möglich sein. Das allerdings setzt voraus, dass sich die Gewerkschaften mit ihrer eigenen tragenden Rolle während der Hartzgesetzgebung auseinandersetzen und eine selbstkritische Diskussion darüber zulassen.

Da es sich derzeit allerdings nicht abzeichnet, dass Ver.di sich einer derartigen Diskussion stellt, bliebe als letzte Möglichkeit die unheilvollen Folgen von Hartz zu beenden, dass sich die MAs auf den Argen mit ihrer Kundschaft solidarisieren. Wobei sich Sympatie -und Solidaritätsbekundungen nicht darauf beschränken hier und anderswo Hilfestellungen als Ablasszahlung geltend zu machen, sondern ganz klar zu definieren, nicht mehr den Büttel für die Interessen von Industrie, Wirtschaft und Politik zu machen.
Um das tiefgehende Misstrauen vieler Erwerbsloser gegen ihre Peiniger auf den Argen zu beseitigen, oder zumindest zu mildern, und so die Grundlage für eine gemeinsame Zusammenarbeit zu finden, müssten sich zunächst einmal die MAs zusammenschließen, und sich offen gegen die Regelments -und Sanktionsvorgaben stellen.
Das allerdings setzt voraus, sich mit seiner eigenen Rolle im Hartzgetriebe auseinandergesetzt zu haben, und die innere Bereitschaft, den Mut und das Rückrat zu haben, sich gegen das bestehende System aufzulehnen. Erst wenn ganze Abteilungen öffentlich bekunden, dass sie nicht mehr bereit sind zu schikanieren, sanktionieren, drangsalieren, Sinnlosmaßnahmen anzuordnen und als Sozialpolizei zu fungieren, wäre der Boden für echte Solidarität zwischen den MAs und den Elos bereitet.

Doch es gibt derzeit keinen Grund zu der Annahme, dass sich auf den Argen etwas nennenswertes ändert. Die MAs werden sich weiter auf jede Gesetzesänderung einstellen - und je nachdem wie scharf der politische Wind weht - ihre Handlungen danach ausrichten, um weiterhin hinter vorgehaltener Hand zu jammern oder bei Ver.di das Herz auszuschütten. Die Erwerbslosen werden nach wie vor Hartz irgendwie ertragen oder - wenn sie noch die Kraft dazu haben - sich gegen die Folgen zur Wehr setzen.
Ansonsten werden beide Seiten - die MAs und die Elos gleichermaßen - weiterhin in ihrer unheilvollen Starre verharren, bis irgendwann das gesamte System kollabiert, und sich beide Seiten gegenseitig an den Laternenpfählen aufknüpfen, während die Hartz-Profiteure davon völlig unberührt weiter ihre Kreise ziehen um ihre Ziele zu verfolgen.

LG :icon_smile:
 
E

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Hallo Hamburgeryn,

Deinem sachlichen Beitrag schliesse ich mich gerne an. :icon_smile:

Wenngleich ich jedoch nicht die Hoffnung aufgebe, dass es auch weiterhin SB's gibt, die über den Tellerrand schauen können.
 

klaus1233

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Nirgendwo ist die Angst vor der eigenen Arbeitslosigkeit so groß, wie bei Beschäftigten mit befristeten Verträgen in BA/ARGE. Sie sehen täglich die soziale Realität und wie der Mensch sich verändert und welche Perspektiven er noch hat. . Man stelle sich nur mal vor, dass sie dann bei ihren eigenen Kollegen die Anträge abgeben und in Maßnahmen gesteckt werden und auch die Hosen runter lassen müssen. Oder die ständigen neuen Gesetze, Neuformierungen der Organisationsstrukturen. Da ist auch permanente Unsicherheit. Deshalb sind sie besonders gut steuerbar und willig, alles zu tun, damit dieses Schicksal an ihnen vorbei geht.

Diese Statusverängstigten sind auch Opfer der Landnahme des Finanzkaptials und der damit verbundenen Prekarität wie die Überflüssigen und die Kernprekarier ( Leiharbeiter und Niedriglöhner).
Die Festangestellten mobben, stänkern und Hetzen über Leiharbeiter und Niedriglöhner, Leiharbeiter und Niedriglöher hetzen, mobben und stänkern über die Überflüssigen. Dazwischen noch ein paar Studis, Selbstständige, Praktikanten. Jeder gegen jeden, jeder ist bedroht, bedroht, schleimt, intrigiert, bietet an, schauspielert und schluckt Pillen, um den persönichen Supergau zu vermeiden.

Und wer ist der lachende Dritte? Noch nie war es so einfach, Chef zu sein, man muss nur die Belegschaftsmischung ändern, die Berechtigungen und Privilegien etwas rotieren lassen und schon gleich ist Action und der Chef wird unangefochtener Schiedsrichter. Und wer nicht kann, der holt sich auf Kosten des Arbeitgebers einen Berater, der ihm zeigt, wie man es machen muss.
 
E

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Gast
Die Festangestellten mobben, stänkern und Hetzen über Leiharbeiter und Niedriglöhner, Leiharbeiter und Niedriglöher hetzen, mobben und stänkern über die Überflüssigen. Dazwischen noch ein paar Studis, Selbstständige, Praktikanten. Jeder gegen jeden, jeder ist bedroht, bedroht, schleimt, intrigiert, bietet an, schauspielert und schluckt Pillen, um den persönichen Supergau zu vermeiden.
Wir leben in einem System aus Angst und Schuld. Das ist genau das, womit sie uns immer wieder kriegen.

Stellt Euch mal vor, wir hätten keine Angst ...
 
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Wir leben in einem System aus Angst und Schuld. Das ist genau das, womit sie uns immer wieder kriegen.

Stellt Euch mal vor, wir hätten keine Angst ...
Dann wird man ganz fix erneut einbestellt und das Verhör findet im intimen Kreis von drei Personen statt. Zwei leiten das "Interview" und der Dritte schaut die ganze Zeit über ins grelle Licht. Im Ernst.
 

Tudor

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Das könnte man ja dann auch auf die Erwerbslosen beziehen.
Wenn alle gegen dieses Gesetz vorgehen, so könnte es doch ein Leichtes sein dieses ganz abzuschaffen. Persönlich finde ich den
verlinkten Beitrag passend in das Bild was die restliche Gesellschaft von einem Erwerbslosen hat. Traurig, doch so ist es nun einmal und es bedarf einige andere Stimmen um etwas zu bewegen!

Tudor
 

Ollli

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das ist ein so SUPERPOSTING dass ich es gern an sämtliche Zeitungen Deutschlands schicken würde, an Deiner Stelle. Du hast doch mindestens das zeug zur Topjournalistin bei Deinem Schreibstil

Einen gewissen Unterhaltungswert hat es tatsächlich, wenn man mal richtig vom Leder ziehen kann, und offen ausspricht was man von den Unterstützern und Ermöglichern des Hartzsystems so hält.

Schließlich hat man auf den Argen dazu i.d.R. keine Möglichkeit, sich zur Arroganz, Unfähigkeit und dem Machthunger zu äußern, dem man durch seinen SB/FM/AV/pAp ausgeliefert ist.
Hier sind die MAs gezwungen, sich ihr Verhalten anzuhören, und dazu Stellung zu beziehen - was viele nicht tun, weil sie hier lieber als U-Boot herumschwimmen, um jeder Konfrontation mit ihrem eigenen Handeln auszuweichen.
Andere bemühen sich da schon mal um mehr Standhaftigkeit, beschränken sich jedoch auch häufig nur auf ausweichende Stereotypen und Floskeln, oder Hilfsangeboten.
Wobei nicht immer ganz klar ist, wem diese Angebote tatsächlich helfen sollen: Dem Elo oder dem MA.
Diese Hilfsangebote sind ein wunderbares Mittel, um von der tatsächlichen Situation auf den Argen abzulenken, und helfen dabei, nicht mehr zu hinterfragen, warum die Elos überhaupt auf Hilfe angewiesen sind.
Und es lässt vergessen, dass es die unzureichende Ausbildung der meisten MAs ist, ihre fragwürdigen Ansichten zum Gesetz, ihre Angst vorm Jobverlust, sowie ihr Menschenbild im einzelnen und zu Elos im Besonderen, die zu den unhaltbaren Zuständen im zwischenmenschlichen Bereich auf den Argen führen, und eine echte Zusammenarbeit zwischen Elo und MA (fast) unmöglich machen.

Die Arge-MAs in Köln fordern nicht dass Hartz, und die damit verbundenen Repressionen abgeschafft werden, was mit Sicherheit zu einem besseren Arbeitsklima, besseren Arbeitsbedingungen und damit auch mehr Menschlichkeit im Umgang mit sich selbst, den Kollegen aber auch der "Kundschaft" führen würde.
Die MAs in Köln möchten u.a. lediglich weniger Arbeitsbelastung und damit einen höheren Personalspiegel, sie möchten mehr Freizeit, sich mehr einbringen.
Und genau dahingehend unterstützt, und das haben die KEAs klar erkannt, Ver.di seine Mitglieder. So bleiben erneut die Elos außen vor, finden keine Lobby, die ihre Position unterstützt und klar benennt, welche Rolle die Institution Arge eigentlich tatsächlich hat, und wie weit sie - als Institution - in das Leben der MAs und Elos eingreift.
So hat Ver.di es versäumt, explizit darauf hinzuweisen, dass die Arge-MAs nicht nur für die z.T. desolate Situation der Elos mitverantwortlich sind, sondern auch für ihre eigene, die sich in Jobängsten, Überforderung und Arbeitsüberlastung äußert.

So bleibt wiederholt eine Möglichkeit ungenutzt, verstärkt auf die Situation in den Argen und der verhängnisvollen Symbiose zwischen den Akteuren hinzuweisen. Erst wenn die Gewerkschaften sich nicht nur als Anwalt der Arbeitnehmer begreifen, sondern sich öffentlich gegen die unheilvolle Hartzgesetzgebung stellen, dabei die Erwerbslosen mit ins Boot nehmen und deutliche Worte über die Folgen von Hartz für die MAs, die Elos, die Gesellschaft und die Demokratie finden, und entsprechend danach handeln, wird ein Paradigmenwechsel möglich sein. Das allerdings setzt voraus, dass sich die Gewerkschaften mit ihrer eigenen tragenden Rolle während der Hartzgesetzgebung auseinandersetzen und eine selbstkritische Diskussion darüber zulassen.

Da es sich derzeit allerdings nicht abzeichnet, dass Ver.di sich einer derartigen Diskussion stellt, bliebe als letzte Möglichkeit die unheilvollen Folgen von Hartz zu beenden, dass sich die MAs auf den Argen mit ihrer Kundschaft solidarisieren. Wobei sich Sympatie -und Solidaritätsbekundungen nicht darauf beschränken hier und anderswo Hilfestellungen als Ablasszahlung geltend zu machen, sondern ganz klar zu definieren, nicht mehr den Büttel für die Interessen von Industrie, Wirtschaft und Politik zu machen.
Um das tiefgehende Misstrauen vieler Erwerbsloser gegen ihre Peiniger auf den Argen zu beseitigen, oder zumindest zu mildern, und so die Grundlage für eine gemeinsame Zusammenarbeit zu finden, müssten sich zunächst einmal die MAs zusammenschließen, und sich offen gegen die Regelments -und Sanktionsvorgaben stellen.
Das allerdings setzt voraus, sich mit seiner eigenen Rolle im Hartzgetriebe auseinandergesetzt zu haben, und die innere Bereitschaft, den Mut und das Rückrat zu haben, sich gegen das bestehende System aufzulehnen. Erst wenn ganze Abteilungen öffentlich bekunden, dass sie nicht mehr bereit sind zu schikanieren, sanktionieren, drangsalieren, Sinnlosmaßnahmen anzuordnen und als Sozialpolizei zu fungieren, wäre der Boden für echte Solidarität zwischen den MAs und den Elos bereitet.

Doch es gibt derzeit keinen Grund zu der Annahme, dass sich auf den Argen etwas nennenswertes ändert. Die MAs werden sich weiter auf jede Gesetzesänderung einstellen - und je nachdem wie scharf der politische Wind weht - ihre Handlungen danach ausrichten, um weiterhin hinter vorgehaltener Hand zu jammern oder bei Ver.di das Herz auszuschütten. Die Erwerbslosen werden nach wie vor Hartz irgendwie ertragen oder - wenn sie noch die Kraft dazu haben - sich gegen die Folgen zur Wehr setzen.
Ansonsten werden beide Seiten - die MAs und die Elos gleichermaßen - weiterhin in ihrer unheilvollen Starre verharren, bis irgendwann das gesamte System kollabiert, und sich beide Seiten gegenseitig an den Laternenpfählen aufknüpfen, während die Hartz-Profiteure davon völlig unberührt weiter ihre Kreise ziehen um ihre Ziele zu verfolgen.

LG :icon_smile:
 
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Habe diese Diskussion gerade erst entdeckt.
Ich bekomme kein Hartz4, bin selbständiger Handwerker.
Aber was ich in diesem Kapitel hier lese, macht mich sauer.
Habe einige Bekannte, die Hartz4 bekommen und war einige Male mit auf dem Amt, auch in Köln (genauer gesagt in Kalk).
Die Beamten waren sehr freundlich - obwohl der Flur voll war.
Ein Beamter sprach mich an, ob ich einen Antrag stellen wolle, dann müßte ich zum Erstantragservice gehen.
Ich teilte ihm mit, dass ich nur einen Kollegen begleite.
Er bat mich um etwas Geduld, da zwei seiner Kollegen krank seien.
Als mein Kumpel vom Klo kam, sprach ihn der Beamte an und teilte ihm mit, dass sich sein Termin verspätet.

Außer der schlechten Luft kann ich nicht meckern, die Beamten waren freundlich.

Aber wie sich manche der Wartenden dort verhielten....
Wenn da die Beamten rot sehen, kann ich das glatt verstehen.
 

ARGE SGBII

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In welcher Richtung?
MfG
Isabell
Hallo Isabell! Wahrscheinlich in die gleiche Richtung wie Du. Nämlich hoffentlich differenziert und die Menschlichkeit im Blick haltend.
Niemand hat das Recht, jemandem das Existenzminimum zu nehmen.

Ich hoffe, das ist eindeutig!
 

auweia

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Hallo Isabell! Wahrscheinlich in die gleiche Richtung wie Du. Nämlich hoffentlich differenziert und die Menschlichkeit im Blick haltend.
Niemand hat das Recht, jemandem das Existenzminimum zu nehmen.

Ich hoffe, das ist eindeutig!
Na da hat sich nochmal ein tapferer Geist hier eingefunden um die Sache von der anderen Seite zu beleuchten. Danke für Deinen Beitrag!

Wenn wir nur polarisieren und uns gegenseitig verurteilen machen wir uns das Leben nur unnütz schwer. (Dies ist mein Kommentar zu einigem was ich in diesem Thread lesen mußte.)

Gut daß es da Sachbearbeiter gibt die zwar eine ungerechte Gesetzgebung befolgen müssen aber das Beste daraus machen und menschlich bleiben.

Mir ist bekannt daß meine örtliche ARGE gern arbeitslose Akademiker einstellt als Mitarbeiter.
Dürfen die arbeitslosen Akademiker den Job ablehnen? NEIN!
Oder doch, aber dann kommt eine Kürzung und wir wissen alle daß das dann echt finanziell bedrohlich wird.
Also finden sich dort AUCH Menschen die potentiell auf unserer Seite sind und darum unter dem Druck leiden der mit den geforderten Vermittlungsquoten einhergeht.
Manche widersetzen sich auf ihre Art dem Druck und kriegen dann noch massiv Ärger vom Vorgesetzten weil sie eben nicht Leute in sinnlose Maßnahmen schicken oder in ausbeuterische 1-Euro Jobs nur um die Quote zu halten.
Klar daß die manchmal nicht schlafen können, die haben nämlich ein funktionierendes Gewissen.

Habe ich mit denen Mitgefühl?
JA!
 

ARGE SGBII

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Bewertung von ARGE, Jobcenters, Sozialamt oder Arbeitsagentur in Köln

Köln Bewertung der ARGE, Jobcenter, Arbeitsagentur, Sozialamt

Die ARGE Kalk steht dabei in der Negativ-Liste mit ganz oben.

Wer Nähres wissen will, hier:

Die KEAs e. V.

DIE LINKE. Kreisverband Köln: DIE LINKE. Köln

und meine Wenigkeit.
Hallo WiilyV:
Wie kommt es, dass bei Verweis auf die KEA´s auch immer gleich ein Verweis auf die Linke äh WASG äh PDS äh SED zu finden ist?
Sorry, bin Ossi - und bin von den Vorgängern der Linken an die Bundesrepublik verkauft worden.

Leider habe ich schon Erfahrungen mit den KEAs machen dürfen.

Ein Beistand der KEA begleite eine meiner Kundinnen zum Termin.
Grund: Ich hatte sie innerhalb von 14 Tagen zweimal eingeladen .

Beim ersten Mal, um mit Ihr im Vorfeld einer Weiterbildung, die sie beantragt hatte und auch in meinen Augen sinnvoll erschien (außerdem hatte sie eine Einstellungszusicherung falls Sie MySAP lernt), die Bedingungen des Bildungsgutscheins zu erörtern und diesen auszuhändigen.
Nach 14 Tagen lud ich Sie dann ein, mit der Bitte ein, den vom Bildungsträger ausgefüllten Gutschein und den Antrag auf Fahrkosten und Kinderbetreuungskosten einzureichen.
Sie hatte mir per Mail mitgeteilt, dass sie am 01.02. starten könne.
Was dann kam war ungeheuerlich.
Sie hatte von einer Bekannten gehört, dass die ARGE Köln generell keine Weiterbildungen mehr bezahlt (was sachlich falsch ist).

Der gute Herr Beistand (Name bekannt) pöbelte mich an, es sei eine Unverschämtheit, eine Kundin nach 14 Tagen bereits erneut einzuladen und ich
hätte der Kundin die Weiterbildung zugesagt und habe diese auch zu bewilligen.
Er ließ mich nicht zu Wort gekommen und traktierte mich mit den Gesetzestexten.

Ich brach das Gespräch ab, bat jedoch vorher darum, sachlich zu werden.
Keine Chance.

Letztendlich hat der pöbelnde Beistand den Beginn der Weiterbildung verzögert- klasse!

Die Kundin entschuldigte sich beim nächsten Termin bei mir.
 
E

ExitUser

Gast
Wers glaubt, wird seelig.

Die unverstandenen und ach so guten und netten ARGE-Mitarbeiter/Innen, hier in Köln.

Mir kommen gleich die Tränen.

Pöbelnde KEAs, die mit Gesetzestexten traktieren.

Ja, Menschenskind habt ihr alle keine Ahnung von Gesetzen.

Ach ich vergaß, ihr arbeitet ja nur auf Anordnung und nach Anweisungen (diese Argumente mehr als genug gehört).

Woher nehme ich die "Frechheit" zu diesen Behauptungen; ich bin hier in Köln als Berater und als Beistand seit 1.1. 2005 in Grundsicherung für Arbeitsuchende und vorher auch schon bei der Sozialhilfe (BSHG) tätig und unterwegs.

Da trifft man, Ausnahmen bestätigen die Regel, auf Inkompetenz, Arroganz gepaart mit Unwissenheit.

Zu Ossi und zu den Vorgängern der Linken. Zu den alten SED- und FDJ-Kadern habe ich mich hier im Forum bereits ausgelassen.
Meine Vita kennen die Eingeweihten auch.

Was haben die Kölner Linken um die Elisabeth Sachse, die eine sehr gute Beratung und auch Begleitung für HB machen, mit deinem Freikauf zu tun?
Nichts, absolut gar nichts.

Und, es ist gut, dass hier in Köln ein breites Bündnis gegen die Schikanen der argen ARGE besteht.

Einfach nur Schade, dass wir uns nicht gegenüberstanden.
Was nicht ist, kann aber noch werden.

Meine Einschätzung nach diesem deinen Beitrag, obwohl meine Devise ist: Du sollst die kein Bildnis machen, habe ich weiter oben bereits geschrieben.
 

haef

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Leider habe ich schon Erfahrungen mit den KEAs machen dürfen.

Ein Beistand der KEA begleite eine meiner Kundinnen zum Termin.
Grund: Ich hatte sie innerhalb von 14 Tagen zweimal eingeladen .

!!! s.u.

Beim ersten Mal, um mit Ihr im Vorfeld einer Weiterbildung, die sie beantragt hatte und auch in meinen Augen sinnvoll erschien (außerdem hatte sie eine Einstellungszusicherung falls Sie MySAP lernt), die Bedingungen des Bildungsgutscheins zu erörtern und diesen auszuhändigen.
Nach 14 Tagen lud ich Sie dann ein, mit der Bitte ein, den vom Bildungsträger ausgefüllten Gutschein und den Antrag auf Fahrkosten und Kinderbetreuungskosten einzureichen.
Sie hatte mir per Mail mitgeteilt, dass sie am 01.02. starten könne.

wieso bedarf es zur Abgabe von Unterlagen eines persönlichen Termins?

Was dann kam war ungeheuerlich.
Sie hatte von einer Bekannten gehört, dass die ARGE Köln generell keine Weiterbildungen mehr bezahlt (was sachlich falsch ist).

Der gute Herr Beistand (Name bekannt) pöbelte mich an, es sei eine Unverschämtheit, eine Kundin nach 14 Tagen bereits erneut einzuladen und ich hätte der Kundin die Weiterbildung zugesagt und habe diese auch zu bewilligen.
Er ließ mich nicht zu Wort gekommen und traktierte mich mit den Gesetzestexten.
Ich brach das Gespräch ab, bat jedoch vorher darum, sachlich zu werden.
Keine Chance.

ein unsachlicher Vortrag eines Beistandes kann jederzeit zum Ausschluß desselben führen, im Interesse des Kunden, damit das von dem Beistand Gesagte nicht zum Nachteil für den Kunden führt.

Das sollte ein verantwortungsbewußter SB doch wissen!


Letztendlich hat der pöbelnde Beistand den Beginn der Weiterbildung verzögert- klasse!

wie kann ein "pöbelnder Beistand" den Beginn einer Weiterbildung verzögern? Die Übergabe der Unterlagen per Post bzw. in diesem Falle persönlich, hätte doch die Weiterbildung auslösen können/müssen.

Die Kundin entschuldigte sich beim nächsten Termin bei mir.

An der Darstellung habe ich erhebliche Zweifel, s.v.
Niemand hat das Recht, jemandem das Existenzminimum zu nehmen.
Ich hoffe, das ist eindeutig!
was ist daran eindeutig? das ist eine Banalität da verfassungsrechtlich vorgesehen, sagt also nichts über die "Qualität" eines SB aus.

Da das aber dennoch immer wieder versucht wird, wäre die einzige Aussage die von Wert wäre, wie setzt sich ein verantwortungsvoller und verfassungstreuer SB über mögliche Anweisungen hinweg - z.B. mit Anwendung des Remonstrationsrechtes. Entsprechende Hilfestellung wird er für diesen Fall von ver.di erhalten.

Zitat auweia:
Gut daß es da Sachbearbeiter gibt die zwar eine ungerechte Gesetzgebung befolgen müssen aber das Beste daraus machen und menschlich bleiben.
niemand muss eine "ungerechte", besser gesetz- und/oder verfassungswidrige Gesetzgebung ff. Verordnungen und Anweisungen befolgen - s.v. Remonstrationsrecht. Nur dann macht sie/er "das Beste" daraus und würde "menschlich" bleiben.

fG
Horst
 

ARGE SGBII

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was ist daran eindeutig? das ist eine Banalität da verfassungsrechtlich vorgesehen, sagt also nichts über die "Qualität" eines SB aus.

Da das aber dennoch immer wieder versucht wird, wäre die einzige Aussage die von Wert wäre, wie setzt sich ein verantwortungsvoller und verfassungstreuer SB über mögliche Anweisungen hinweg - z.B. mit Anwendung des Remonstrationsrechtes. Entsprechende Hilfestellung wird er für diesen Fall von ver.di erhalten.

niemand muss eine "ungerechte", besser gesetz- und/oder verfassungswidrige Gesetzgebung ff. Verordnungen und Anweisungen befolgen - s.v. Remonstrationsrecht. Nur dann macht sie/er "das Beste" daraus und würde "menschlich" bleiben.

fG
Horst
Im übrigen: Es wird auch niemand gezwungen, Leistungen zu beantragen....

Und, Du Experte: Schon mal von einer Schadensersatzregel bei FbWs gehört?
 

haef

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Im übrigen: Es wird auch niemand gezwungen, Leistungen zu beantragen....

...und was willst du uns damit sagen? Konsequent durchdacht? z.B. alle Elo´s werden Selbstversorger - und was ist dann mit den argen ARGE-MA? :biggrin:
Aber wenn man Deine Spasseinlage mal ernst nimmt, die Leistungen sind grundgesetzlich garantiert ebenso wie die Pflicht Widerstand zu leisten gegen den Versuch die grundgesetzlich garantierten Rechte zu untergraben, nochmals der hinweis auf das Remonstrationsrecht resp -pflicht.


Und, Du Experte: Schon mal von einer Schadensersatzregel bei FbWs gehört?

Bitte keine undifferenzierten Begriffe in die Diskussion werfen, sondern zumindest konkret benennen (für welchen Fall) und belegen (Quelle).
fG
Horst
 

Pony und Kleid

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Im Grunde sehe ich das so, dass ARGE SGBII hier versucht, ein System zu verteidigen, welches ihn selbst am alimentierten Futtertrog der Allgemeinheit hält.
 

isabel

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Hallo, Haef,
ich weiss nicht, ob Du seine vorherige Signatur gelesen hast.
Habe ich, leider, nicht gespeichert, es klang ca. so: "die Sanktionen dienen zur Erziehung von Erwachsenen".
Sonst:icon_klatsch::icon_klatsch::icon_klatsch:

MfG
Isabell
 

michaelulbricht

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na wie geil wird das denn?

Was heist denn es wird niemand gezwungen Leistungen zu beantragen.

In Deutschland werden immer noch hunderttausenden Facharbeitern untersagt ihr Einkommen durch ehrliche Arbeit zu verdienen.

Oder kannst du mir mal erklären warum ein arbeitsloser Zimmermann sich nicht einfach selbständig machen darf wie in den anderen Ländern der EU.

Und so ein SB, das ist jemand der kein Problem hatte jahrelang in einer grundgesetzwidrigen Organisation mitzuarbeiten und grundgesetzwidrige Gesetze und Vorschriften anzuwenden.
Und glaube mir ein drittes mal, wie nach dem dritten Reich und der Wiedervereinigung geht das nicht mit euch Vögeln,das ihr hinterher damit kommt das ihr nur Gesetze befolgt habt und euch so aus der Schlinge ziehen könnt.
Der Zug fährt gegen die Wand und das Licht was ihr seht ist nicht das Licht am Ende des Tunnels, es ist der Lichtkegel eurer eigenen Lampen.

Verwechselt da bitte etwas nicht ,es ist Gott der vergibt , ich aber bin leider nur ein Mensch.:icon_dampf:
 

haef

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Hallo, Haef,
ich weiss nicht, ob Du seine vorherige Signatur gelesen hast.
Habe ich, leider, nicht gespeichert, es klang ca. so: "die Sanktionen dienen zur Erziehung von Erwachsenen".
Sonst:icon_klatsch::icon_klatsch::icon_klatsch:

MfG
Isabell
hatte ich, liebe Isabell, aber "man sollte niemanden daran hindern, in kurzer Zeit "klüger" geworden zu sein" (sinngem. K. Adenauer) :biggrin:
Ansonsten, wenn er "helfen" will - "Butter bei die Fische", wenn nur "stören" - auch kein Problem. :icon_twisted:

Mit anderen Worten, lasst uns nicht so viel Aufhebens von solchen Beiträgen machen.

lG
Horst
 

Haubold

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Oder kannst du mir mal erklären warum ein arbeitsloser Zimmermann sich nicht einfach selbständig machen darf wie in den anderen Ländern der EU.
Warum sollte er es nicht können?
Es gibt zwei Wege die man gehen kann.
1, Reisegewerbe
2, Nach 5 bzw.7 Jahren als Vorarbeiter kann man sich als Fachbetrieb anmelden bzw. in die Handwerksrolle eintragen lassen.

So haben es fast alle meine Bekannten gemacht, die entweder kein Geld für die Meisterschule hatten oder es sich nicht zugetraut haben.

Gruß Meister Haubold
 

michaelulbricht

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So so ein Reisegewerbe, da sind ja wohl massive Einschränkungen, er darf keine Werbung machen Probleme mit dem Betriebssitz bzw.Niederlassung.
Das ist ja wohl ein Witz.

Die andere Möglichkeit ist natürlich die das er erstmal als Vorarbeiter 5-7 Jahre arbeitet und sich dann in die Handwerksrolle einträgt.

Nun ja erstmal sollte er dann den Gesellenbrief besitzen. Und dann darf er später ja nicht alle Arbeiten durchführen und wird ewig Stress mit der Handwerkskammer haben.

So und wenn er als Geselle keine Arbeit mehr findet und gerade ein Jahr Geselle ist dann darf er gewerblich nicht mal ne Gartenhütte zusammennageln. Also geht er zum Amt.
Da ist also schon essig mit selbständig machen und von der eigen Hände Arbeit leben.
 

DieDa

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Haef schrieb:
ein unsachlicher Vortrag eines Beistandes kann jederzeit zum Ausschluß desselben führen, im Interesse des Kunden, damit das von dem Beistand Gesagte nicht zum Nachteil für den Kunden führt.

Das sollte ein verantwortungsbewußter SB doch wissen!
Dann hast du aber das überlesen:

Arge SGBII schrieb:
Er ließ mich nicht zu Wort gekommen und traktierte mich mit den Gesetzestexten.

Ich brach das Gespräch ab, bat jedoch vorher darum, sachlich zu werden.
Keine Chance.
 

haef

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Zitat von Haef
ein unsachlicher Vortrag eines Beistandes kann jederzeit zum Ausschluß desselben führen, im Interesse des Kunden, damit das von dem Beistand Gesagte nicht zum Nachteil für den Kunden führt.

Das sollte ein verantwortungsbewußter SB doch wissen!
Dann hast du aber das überlesen:
Zitat von Arge SGBII
Er ließ mich nicht zu Wort gekommen und traktierte mich mit den Gesetzestexten.

Ich brach das Gespräch ab, bat jedoch vorher darum, sachlich zu werden.
Keine Chance.
nö, habe ich nicht sondern war Teil des Zitates, mithin bedacht

Der gute Herr Beistand (Name bekannt) pöbelte mich an, es sei eine Unverschämtheit, eine Kundin nach 14 Tagen bereits erneut einzuladen und ich hätte der Kundin die Weiterbildung zugesagt und habe diese auch zu bewilligen.
Er ließ mich nicht zu Wort gekommen und traktierte mich mit den Gesetzestexten.
Ich brach das Gespräch ab, bat jedoch vorher darum, sachlich zu werden.
Keine Chance.

ein unsachlicher Vortrag eines Beistandes kann jederzeit zum Ausschluß desselben führen, im Interesse des Kunden, damit das von dem Beistand Gesagte nicht zum Nachteil für den Kunden führt.

Das sollte ein verantwortungsbewußter SB doch wissen!
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Es gibt ja auch keine Zwangsarbeit in D.
Schließlich werden bei Weigerung nur sämtliche Bezüge gestrichen - wo liegt da der Zwang?

:icon_neutral:
Sorry, ich bin neu hier: Aber wenn ich das richtig gelesen habe, hat ARGE geschrieben, dass keiner Leistungen beantragen muss.

Wer die Musik bestellt, muß auch zahlen.
Als selbständiger Handwerker (mit drei Angstellten) habe ich zahlreiche Verpflichtungen, ohne tatsächlich Borteile davon zu haben (ich denke da an HWK und Finanzamt).

Und wer was bekommt, sollte auch leisten.

Dank zahlreicher Ratschläge (Danke an Hamburgeryn und andere) konnte ich einer Bekannten weiterhelfen - und die ARGE (warum nennt ihr Mitarbeiter der ARGE immer SB? SB heisst für mich alten Knochen "Selbstbedienung") war äußerst freundlich.


Wenn ich hier lese "Hartz IV ist Strafvollzug" wird mier anders.

Vielleicht sollten Menschen, die so was denken, mal drei Tage Probewohnen im Knast".
 
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Nirgendwo ist die Angst vor der eigenen Arbeitslosigkeit so groß, wie bei Beschäftigten mit befristeten Verträgen in BA/ARGE. Sie sehen täglich die soziale Realität und wie der Mensch sich verändert und welche Perspektiven er noch hat. . Man stelle sich nur mal vor, dass sie dann bei ihren eigenen Kollegen die Anträge abgeben und in Maßnahmen gesteckt werden und auch die Hosen runter lassen müssen. Oder die ständigen neuen Gesetze, Neuformierungen der Organisationsstrukturen. Da ist auch permanente Unsicherheit. Deshalb sind sie besonders gut steuerbar und willig, alles zu tun, damit dieses Schicksal an ihnen vorbei geht.

Diese Statusverängstigten sind auch Opfer der Landnahme des Finanzkaptials und der damit verbundenen Prekarität wie die Überflüssigen und die Kernprekarier ( Leiharbeiter und Niedriglöhner).
Die Festangestellten mobben, stänkern und Hetzen über Leiharbeiter und Niedriglöhner, Leiharbeiter und Niedriglöher hetzen, mobben und stänkern über die Überflüssigen. Dazwischen noch ein paar Studis, Selbstständige, Praktikanten. Jeder gegen jeden, jeder ist bedroht, bedroht, schleimt, intrigiert, bietet an, schauspielert und schluckt Pillen, um den persönichen Supergau zu vermeiden.

Und wer ist der lachende Dritte? Noch nie war es so einfach, Chef zu sein, man muss nur die Belegschaftsmischung ändern, die Berechtigungen und Privilegien etwas rotieren lassen und schon gleich ist Action und der Chef wird unangefochtener Schiedsrichter. Und wer nicht kann, der holt sich auf Kosten des Arbeitgebers einen Berater, der ihm zeigt, wie man es machen muss.
Aha,
entweder bist Du der Mobbende oder der durch Finanzhaie geschädigte Mitarbeiter auf Zeit?
Werde nicht schlau aus Deinen Zeilen.
Hilf einem Fliesenleger bitte, Deine Zeilem zu verstehen!
 

vagabund

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...
Wenn ich hier lese "Hartz IV ist Strafvollzug" wird mier anders.

Vielleicht sollten Menschen, die so was denken, mal drei Tage Probewohnen im Knast".
Ich vermute mal, Du warst noch nie im Bezug von ALG II und der Willkür eines Sachbearbeiters ausgesetzt.

Wie sehr die Menschen, die dieser Willkür ausgesetzt sind, traumatisiert werden, erlebe ich täglich.

Manche sind derzeit noch so psychisch stabil, dass sie damit umgehen können. Es gibt jedoch wissenschaftliche Untersuchungen, dass Traumaerkrankungen zeitversetzt ausbrechen können und zwar dann, wenn die Widerstandskräfte nachlassen. Dies ist mit zunehmendem Alter der Fall ...

Aber viele sind jetzt schon psychisch erkrankt... durch Hartz IV!
 

galigula

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Zitat : Kritischer Geist.

Und wer was bekommt, sollte auch leisten.

Schuster,bleibe bei deinen Leisten,oder anders gesagt,du magst ein guter Handwerker sein,aber hast leider keine Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen.
Deshalb wirst du warscheinlich auch nicht verstehen,warum jeder Erwerbslose wesentlich wichtiger als z.B. ein Politiker ist.
Ein Arbeitsloser,der nichts leistet,ist für unsere Volkswirtschaft notwendig,ein Politiker ist im Gegensatz ein Schmarotzer,ein Volksschädling.
 

ARGE SGBII

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Genau!
Der Leistungsbezug ist an Bedingungen geknüpft.

Jeder hat die Chance, eigenverantwortlich zu leben und sein Leben so zu leben, wie er will.

Wer Leistungen nach dem SGB II beantragt hat sich dann auch bereit erklärt, die Bedingungen zu akzeptieren.

In Deutschland gib es ein Transfersystem, dass die Arbeitenden fordert und die Empfänger fördert.
Was ist so falsch daran, eine Gegenleistung zu fordern?

Wer nicht leisten kann, muß alimentiert werden.
Wer keine Gegenleistung erbringen will, sollte konsequenter Weise auf Leistungen verzichten,

Solidarität kann und darf keine Einbahnstraße sein,

Und; Bürgerarbeit ist keine Zwangsarbeit sondern eine Honorierung der zahlungsverpflichtenden Arbeitnehmer.

Ohne die Zahlung von Lohnsteuer der Arbeitenden bekämen die Zahlungsempfänger nix.
 

haef

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Genau!
Der Leistungsbezug ist an Bedingungen geknüpft.

bla

Jeder hat die Chance, eigenverantwortlich zu leben und sein Leben so zu leben, wie er will.

blabla

Wer Leistungen nach dem SGB II beantragt hat sich dann auch bereit erklärt, die Bedingungen zu akzeptieren.

blablabla

In Deutschland gib es ein Transfersystem, dass die Arbeitenden fordert und die Empfänger fördert.
Was ist so falsch daran, eine Gegenleistung zu fordern?

blablablabla

Wer nicht leisten kann, muß alimentiert werden.
Wer keine Gegenleistung erbringen will, sollte konsequenter Weise auf Leistungen verzichten,

blablablablabla

Solidarität kann und darf keine Einbahnstraße sein,

blablablablablabla

Und; Bürgerarbeit ist keine Zwangsarbeit sondern eine Honorierung der zahlungsverpflichtenden Arbeitnehmer.

blablablablablablabla

Ohne die Zahlung von Lohnsteuer der Arbeitenden bekämen die Zahlungsempfänger nix.

blablablablablablablabla
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Horst
 

vagabund

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aso ... hängt der ARGE-MA nicht auch am öffentlichen Tropf?

Welche Gegenleistung erbringt er dafür?

Tausende Widersprüche und Klagen sprechen für sich!
 

2Sam

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Genau!
Der Leistungsbezug ist an Bedingungen geknüpft.

Jeder hat die Chance, eigenverantwortlich zu leben und sein Leben so zu leben, wie er will.

Wer Leistungen nach dem SGB II beantragt hat sich dann auch bereit erklärt, die Bedingungen zu akzeptieren.

In Deutschland gib es ein Transfersystem, dass die Arbeitenden fordert und die Empfänger fördert.
Was ist so falsch daran, eine Gegenleistung zu fordern?

Wer nicht leisten kann, muß alimentiert werden.
Wer keine Gegenleistung erbringen will, sollte konsequenter Weise auf Leistungen verzichten,

Solidarität kann und darf keine Einbahnstraße sein,

Und; Bürgerarbeit ist keine Zwangsarbeit sondern eine Honorierung der zahlungsverpflichtenden Arbeitnehmer.

Ohne die Zahlung von Lohnsteuer der Arbeitenden bekämen die Zahlungsempfänger nix.
Soso. Todesstrafe für Menschen, die nicht am Arbeitsmarkt mitspielen können und/oder wollen.

Hoffentlich kommt da niemand auf die Idee, Vergleiche ziehen zu wollen. Zu Schwerverbrechern wie Mördern, Kindesmißbraucher etc.
Immerhin haben wir denen das Grundrecht auf Nahrung, medizinische Versorgung, ein Bett und ein Dach über dem Kopf zugestanden.
Wie war das nochmal bei der Abschaffung der Todesstrafe für Kriminelle - das Risiko eines Irrtums ist zu groß und es widerspricht jeglicher Auffassung von Menschlichkeit.

Natürlich kann das für niemanden gelten, der sich der Zwangsarbeit verweigert. Wo kämen wir denn da hin?
 

haef

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Sorry, ich bin neu hier: Aber wenn ich das richtig gelesen habe, hat ARGE geschrieben, dass keiner Leistungen beantragen muss.

was Spass- oder andere Vögel schreiben, hat keine Bedeutung

Wer die Musik bestellt, muß auch zahlen.

richtig, Arbeitgeber und Politik tragen dafür Sorge das ausreichend Arbeitsplätze vorhanden sind. Sind sie es nicht haben sie dafür zu zahlen!

Als selbständiger Handwerker (mit drei Angstellten) habe ich zahlreiche Verpflichtungen, ohne tatsächlich Borteile davon zu haben (ich denke da an HWK und Finanzamt).

Ach, wer sackt denn die Differenz von z.B. Handwerkerstd. 48,50 € und einem z.B. sehr hohen Facharbeiterlohn von 16,50 € ein? Oder wer zahlt denn tatsächlich den steuerlich absetzbaren Mercedes Geländewagen?

Und wer was bekommt, sollte auch leisten.

also dann leiste mal

Dank zahlreicher Ratschläge (Danke an Hamburgeryn und andere) konnte ich einer Bekannten weiterhelfen - und die ARGE (warum nennt ihr Mitarbeiter der ARGE immer SB? SB heisst für mich alten Knochen "Selbstbedienung") war äußerst freundlich.

Hörensagen und Ausnahmen bestätigen die Regel

Wenn ich hier lese "Hartz IV ist Strafvollzug" wird mier anders.

wie anders? Residenzpflicht und Zwangsarbeit sind nun mal typische Merkmale des (offenen) Strafvollzuges

Vielleicht sollten Menschen, die so was denken, mal drei Tage Probewohnen im Knast".

wieso ändert sich ja kaum etwas, mal abgesehen von Bekanntschaften betrügerischer, selbständiger Handwerker die dort gerade einsitzen.
fG
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vagabund

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Im Übrigen brauch keiner im Knast befürchten, obdachlos zu werden oder verhungern zu müssen ...
 

Kuno K

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Genau!
Der Leistungsbezug ist an Bedingungen geknüpft.

Jeder hat die Chance, eigenverantwortlich zu leben und sein Leben so zu leben, wie er will.

Wer Leistungen nach dem SGB II beantragt hat sich dann auch bereit erklärt, die Bedingungen zu akzeptieren.

In Deutschland gib es ein Transfersystem, dass die Arbeitenden fordert und die Empfänger fördert.
Was ist so falsch daran, eine Gegenleistung zu fordern?

Wer nicht leisten kann, muß alimentiert werden.
Wer keine Gegenleistung erbringen will, sollte konsequenter Weise auf Leistungen verzichten,

Solidarität kann und darf keine Einbahnstraße sein,

Und; Bürgerarbeit ist keine Zwangsarbeit sondern eine Honorierung der zahlungsverpflichtenden Arbeitnehmer.

Ohne die Zahlung von Lohnsteuer der Arbeitenden bekämen die Zahlungsempfänger nix.
Das ist ja herzallerliebst, der Dummfug, den Du hier verbreitest. In großer Erwartung harre ich jetzt hier auf noch auf den Spruch, daß der Steuerzahler das erwarten darf.

Mir ist imho nicht bekannt, daß Bezieher von Transferleistungen in irgendeiner Art und Weise von Steuerzahlungen jedweder Art befreit ist, außer natürlich der Lohn- und Einkommensteuer... :icon_wink:

...

Tausende Widersprüche und Klagen sprechen für sich!
Darf ich Dich korrigieren vagabund..? Nicht Tausende Widersprüche und Klagen - es sind Hunderttausende. Wenn ich das recht erinnere, erreichte das Berliner SG kürzlich die 100.000ste SGB2-Klage
 

lalalalabumbum

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Es gibt ja auch keine Zwangsarbeit in D.
Schließlich werden bei Weigerung nur sämtliche Bezüge gestrichen - wo liegt da der Zwang?

:icon_neutral:

Nun, niemand muß Leistungen beantragen.
Aber (Grundelement der Erziehung von Kindern): Es gibt keinen Vorteil ohne Bedingungen.
Lebe selbst von Hartz4, WILL aber arbeiten.
Es ist mir sch**egal, womit ich meine Kohle verdiene.
Nur weg von der ARGE!
 

Piccolo

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Nun, niemand muß Leistungen beantragen.
Aber (Grundelement der Erziehung von Kindern): Es gibt keinen Vorteil ohne Bedingungen.
Lebe selbst von Hartz4, WILL aber arbeiten.
Es ist mir sch**egal, womit ich meine Kohle verdiene.
Nur weg von der ARGE!
wenn du so intensiv WILLST warum arbeitest du noch nicht?
angeblich gibt es ja reichlich offene stellen.
der(dein) knackpunkt wird wohl sein dass es zwar stellen gibt, die aber so mies bezahlt werden dass du eben nicht gänzlich von der arge weg bist.
ist es so?
 

Paolo_Pinkel

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Amüsant zu sehen, dass doch immer wieder, in regelmäßigen Abständen bestimmte Agitatoren den Weg ins Forum finden, um für eine asoziale Gesetzgebung Werbung zu machen, um Verständnis betteln oder die Schuld unisono den betroffenen in die Schuhe schieben. Haben die Mitarbeiter bei der INSM, ARGE, Mittelstand (Leistungsträger und andere neoliberale Extremisten) derzeit ein Sommerloch, oder reicht es nicht, dass sie ihr faschistische Gedankengut in den Massenmedien multiplizieren können?
 

roterhusar

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Versteh ich nicht das du dich über so ein Bildzeitungshirn aufregst.
Der kam doch grad besoffen von seinem Stammtisch, die olle kreigte das kotzen von seiner Fahne und da musste er sich mal irgendwo abreagieren.
Dazu sind wir Hartzies doch da, wir helfen doch gern.
Und er fühlt sich doch gleich besser, weil er es uns Asis mal so richtig gezeigt hat.
Also warum regst du dich auf, war doch ein voller Erfolg, wir konnten einen Verblödeten richtig glücklich machen.
Ausserdem mußt du auch ein bisschen Verständnis haben, der Mann hat ja sonst nix, und denen die ihn wirklich ausbeuten paroli zu bieten dazu hat er keine Eier.
Also etwas Verständnis und ein bischen Mitleid von dir wären da schon angebracht
 

hartaber4

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Mitarbeiter des JC fallen bei mir nicht unter die Kategorie "Gewährung von Pardon" (quid pro quo)

Wer unkritisch den "Planungsbrief" der BA umsetzt und den Sanktionsdruck unverblümt weiterreicht, kann von den Betroffenen keine Anteilnahme für schlaflose Nächte einfordern.

Vor dem Einschlafen würde ich als JC-SGB-II-Instruktor immer denken:

Ich wasche meine Hände in reinster Unschuld.... ich habe nur Weisungen ausgeführt.... und nur die Harten kommen in den "Bedarfsgarten" und das Recht ist eben für die Wachen geschrieben... wer "pennt" hat eben Pech gehabt.

Im Übrigen: Bei einer patzigen Verkäuferin habe ich i.d.R. die Möglichkeit die Konkurrenz aufzusuchen..... ein Zustand der im Bereich des SGB II nicht gegeben ist.

Eine Art "Offenbarung" (-sEid?!) die folgende Studie (ca 200 Seiten):

http://www.boeckler.de/pdf_fof/S-2007-982-4-1.pdf

Anne Ames
[FONT=Arial,Arial][FONT=Arial,Arial]
Arbeitssituation und Rollenverständnis der persönlichen An-sprechpartner/-innen nach § 14 SGB II
[/FONT]
[/FONT]
Eine Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung
Februar 2008
 

Tapsy Poldi

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@ Rapid Eye Movement

Allerdings habe ich auch Kinder, die mit der ARGE zu tun haben und für U25 ist nun mal jemand anders zuständig und hier habe ich dankbar die helfende Hand angenommen. Somit habe ich für meine Kinder Hilfe erfahren, die nicht gehabt hätte, wenn es nicht User wie VerBis gäbe!!
Vielleicht hat man auch Hilfe erfahren, die man nie gebraucht hätte
wenn es diese anti-sozial System nicht geben würde. :)

Back to topic - Ich habe kein Mitleid mit den Nachts-schlaflosen argen JC Schergen.

Gruß
TP
 

teddybear

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Egal was man für einen Job hat: Wenn er den/die Betroffene gesundheitlich überfordert oder gar ruiniert, dann sollte derjenige sich nicht beklagen, sondern die Konseqenzen daraus ziehen.
Nicht jeder ist geeignet Metzger, Krankenschwester oder Kanalarbeiter zu sein.
Ebensowenig ist jeder x-beliebige als SB geeignet, ...
Ich dachte immer Metzger und Sachbearbeiter an einem Jobcenter wäre das gleiche. Nur, dass der Metzger eben Schweine auseinander nimmt und der JC-SB eben halt Menschen mit leistungsberechtigtem Hintergrund!
 

Der Ratlose

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Also ich finde das nicht so schlimm wenn Argemitarbeiter nachts nicht schlafen können.

Grund genug dafür haben sie ja.
 

Roter Bock

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...wer setzt sich eigentlich dafür ein, das wir Elo's wieder durchschlafén können. Ist meine Gesundheit, die durch die im Hintergrund dräuenden Sanktionen angegriffen wird auch nur einen Sachbearbeiter was wert - Nö bestimmt nicht.

Also interessieren mich die Probleme die die SB's damit haben auch nicht mehr. Und was will verdi damit? Arme SB's ???

Erst den Dünnschiss der Regierung umsetzen, dann müssen sie noch Beistände ertragen - ja sowas aber auch.

Könnte man sich mal darauf einigen, denen an die Gurgel zu springen die die Sch..ße verursacht haben. Vielleicht mal ausnahmsweise beide Beteiligten... ne geht nicht, da sei ja die Teutsche Hausmeistermentalität vor.

Sie wissen nicht was sie anrichten!

Roter Bock
 

physicus

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Wer nicht leisten kann, muß alimentiert werden.
Wer keine Gegenleistung erbringen will, sollte konsequenter Weise auf Leistungen verzichten,

...und besser sterben gehen.
du solltest auf dein gehalt verzichten, was ich zum bsp. bezahle...


Solidarität kann und darf keine Einbahnstraße sein,

dümmliches politikergelaber.

Und; Bürgerarbeit ist keine Zwangsarbeit sondern eine Honorierung der zahlungsverpflichtenden Arbeitnehmer.

bürgerarbeit ist sklavenarbeit, schon weil es erzwungene arbeit ist a la mach es oder verhunger.

Ohne die Zahlung von Lohnsteuer der Arbeitenden bekämen die Zahlungsempfänger nix.

ja eben, ich zahle meine lohnsteuer und nicht wenig, genau genommen ist es wohl monatl. soviel das je einer solcher schmarotzer wie du einer bist, davon jeden monat bezahlt wird.
bei dem gedanken daran kommt mir das grausen, nicht weil meine lohnsteuer die SGB II empfänger am verhungern hindern soll, oder sozialleistungen davon beglichen werden.

du solltest auf dein gehalt verzichten...
wer so über menschen spricht ist als SB wohl genau der richtige für diesen posten, aber nach solchen gesichtspunkten suchte auch die gestapo ihre mitarbeiter aus, also du kannst dich in meinen augen ruhig zu derlei gesin** zählen.

wenn ihr nicht schlafen könnt, dann ist das die geringste strafe, mir würden noch ganz andere dinge einfallen, zum bsp. bürgerarbeit und aufstockendes H4 geld, ortsanwesenheitszwang, sippenhaft, etc. ganz nach eurer coleur.

mfg physicus
 
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