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wenn Kind außerhalb studiert

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Helena

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#1
Kindesunterhalt vom Vater bekommt er keinen?
Im 2. Fall bekämst du die Umzugsaufforderung...und er hätte mit deiner BG nichts mehr zu tun...

was deine SB dazu denken soltest du schriftlich anfragen... Beratung einfordern!
Also doch die Umzugsaufforderung??? Da ich auch in einer ähnlichen Lage bin, würde es mich brennend interessieren...Kann der keiner genauere Auskunft geben? Falls doch ein Zwangsumzug droht, wird sich meine Tochter gar nicht um einen Studienplatz bewerben! Tolle Aussichten, einen Ausbildungsplatz hat sie trotz Abi auch nicht bekommen...Studium wäre sozusagen der letzte Ausweg, trotz der hohen Schulden, die sie in Kauf nehmen müsste...
 

Helena

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#2
Helena, wenn deine Tochter studieren will, sollte sie es tun... und nicht darauf verzichten, nur weil Mama eine "Umzugsaufforderung" bekommen würde...

Wärs meine Tochter, ich würde da gnzn anders denken!

Du solltest schriftliche Auskunft deiner/s SB einfordern... die haben eine Auskunfts-und Beratungspflicht!

Und du solltest dich schlau machen,wie man sich gegen so eine Aufforderung zur Kostensenkung wehren kann.

Gibt da ganz legale Mittel..."Umzugsaufforderung heißt noch lange nicht, daß man das muß/kann... erstmal nur, daß man sich auseinandersetzen muß!

Gruß aus Ludwigsburg
Hallo Ludwigsburg,

ich habe Deine Antwort erst jetzt gesehen. Es ist mir ein großer Wunsch, dass sie studiert, schliesslich habe ich sie die Jahre auf dem Gymnasium trotz aller Schwierigkeiten sehr unterstützt und motiviert. Sie wird es auf jeden Fall tun. Das Problem ist, wir sind nach 20 Jahren vor ein paar Monaten auf eigene Kosten umgezogen, damit die zwei Mädchen eigene Zimmer haben und aus anderen sehr wichtigen Gründen. Es hat uns (3 Frauen) sehr viel Arbeit gekostet, der Umzug war ein Albtraum. Dem Amt hat die Idee auch nicht gefallen, man liess es mich spüren...Die Wohnung möchte ich schon gerne behalten...Sie würde jedes Wochenende nach Hause kommen.
Wo kann ich mich am besten informieren? An die SB will ich mich nicht unbedingt wenden. Na ja, zuerst müssen wir abwarten, ob sie den Studienplatz bekommt.

Grüße
 

Helena

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#3
Je besser du vorbereitet bist, je besser kannst du nachher reagieren - deshalb fragst doch jetzt auch hier an? Du solltest auch so viel wie möglich zum Thema lesen, da gabs schon sehr viel hier ...

Hallo Ludwigsburg,

wir sind 3 Personen (ich und meine zwei Kinder), die Wohnung ist 75 qm groß und kostet warm 402 + 70 Euro Heizkosten. Kaltmiete beträgt 304,35 Euro. In unserer Region beträgt die Höchstmiete pro qm 4,35 Euro. Für 3 Personen stehen genau 75 qm zu = 326,25 Euro kalt. Für 2 Personen wären 60 qm 261,00 Euro kalt. Kannst Du etwas damit anfangen?

Danke und
LG
Helena
 

Helena

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#4
Hallo Ludwigsburg,

hast Du mich vergessen? :)

Gruß
Helena
 
E

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#5
Nein, Helena, vergessen hab ich dich nicht, aber ich komm momentan einfach nicht nach mit antworten, ich denk noch dran :)

Etwas Geduld bitte, ist ja nicht ganz so eilig bei dir...
 

Tullia

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#6
Wenn Deine Tochter außerhalb studiert, geh bitte zu Deinem Wohngeldamt und beantrage Wohngeld, Stichwort: Mischhaushalt.
Der Wohngeldantrag wirkt immer auf den Ersten des Monats zurück, in dem man erstmalig vorgesprochen/Termin vereinbart hat.
 
E

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#7
Wenn Deine Tochter außerhalb studiert, geh bitte zu Deinem Wohngeldamt und beantrage Wohngeld, Stichwort: Mischhaushalt.
Der Wohngeldantrag wirkt immer auf den Ersten des Monats zurück, in dem man erstmalig vorgesprochen/Termin vereinbart hat.
Das Problem besteht darin, daß Mutter dem Kind ihr Zimmer erhalten will, das aber während des Studierens auswärts lebt.
Die ARGE braucht gute Gründe, warum die ARGE der Mutter die volle Miete zahlen soll, obwohl die Tochter nicht mehr in der BG ist.
Wohngeld wird die Tochter dann für ihre auswärtige Unterkunft beantragen... 2 x Wohngeld wirds sicher nicht geben...
 

Tullia

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#8
Deswegen ja mein Hinweis "Mischhaushalt".
Ich weiß wovon ich rede.
Für die Wohnung am Studienort bekommt die Tochter den Mietanteil aus dem BaföG.
Das Kindergeld kann sie ohne Anrechnung ebenso erhalten (z.B. Abzweigung).
Die Tochter muß sich am Studienort mit Hauptwohnsitz anmelden (ergibt sich schon aus dem Melderecht) und behält ihre bisherige Adresse als Nebenwohnsitz bei.
Die Tochter gehört zwar nicht mehr zur BG und zur Wirtschaftsgemeinschaft der Familie, jedoch noch zum Haushalt, wenn sie sich "noch nicht vom Familienhaushalt gelöst" hat.
Im Wohngeldantrag gibt es den Passus "zu Ausbildungszwecken vorübergehend vom Haushalt abwesend".

Zum Nachlesen z.B. AG TuWas "Leitfaden zum Arbeitslosengeld II" S. 201

Einfach zum zuständigen Wohngeldamt gehen und nachfragen. Und eine Beratungsstelle oder einen Gemeindevertreter/Sozialausschuss vor Ort aufsuchen, die eventuell sich einklinken können, falls Schwierigkeiten.
 
E

ExitUser

Gast
#9
Glaub ich dir ja, daß du weißt, wovon du redest :)
Wohngeldantrag wegen Mischhaushalt und Kindergeldübertragung bzw einfach Weiterleitung durch Kontoänderung sind mir ja bestens bekannt...
es geht hier drum, wie man der ARGE klar macht, daß keine Umzugsaufforderung in eine kleinere Wohnung für die Mutter kommt, weil die Tochter ja durch das Studium einen anderen Hauptwohnsitz hat... woher der Mietanteil des Kindes kommen soll, der der Mutter ja abgezogen wird, wenn das Kind durch das Studium aus der BG fällt...

heut ist es für den Studierenden ziemlich schwer einen Job zu finden, mit dem es 2 Wohnungen bezahlen kann. (Mietanteil bei Muttern und Wohnraum am Studienort.)

Wer nicht in Hartz IV steckt wohnt Kostenlos zu Hause und finanziert sein Leben am Studienort...

Wohngeld, das die Eltern beantragen können, ist ja nicht so hoch wie der tatsächliche Mietanteil des Kindes...wer zahlt das, was nicht gedeckt ist? Darum gehts...
da such ich nach einer Lösung für den Fagesteller!
 

Tullia

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#10
Also bei den ARGEN hier im wilden Ost-Nord-Ost gibt es wenigstens in der Sache "Kind studiert außerhalb - hat sich aber noch nicht gelöst" keinerlei Probleme!!!!!!

Und BaföG-Studierende können schon aus zeitlichen und organisatorischen Gründen heutzutage oftmals keinem Nebenjob nachgehen. Auch hier weiß ich, wovon ich rede.

Deshalb ja auch mein Verweis auf den Leitfaden.

Soweit dann durch die Verteilung der KdU/kopfteilig noch ein ungedeckter und von den BG-Mitgliedern zu tragender Anteil übrig bleibt, ist der nach § 22 Abs. 1 SGB II zu übernehmen. Die Wirtschaftsgemeinschaft gilt ja nach SGB II als aufgelöst. Daraus folgt eine Verteilung nach der Zahl der überwiegend in der Wohnung Lebenden.
Der Student kommt insoweit ins Spiel, als der nach WoGG vorgehaltene Wohnraum eine Umzugsaufforderung nach Ablauf der Schonfrist verbietet, wenn die KdU durch Wohngeld verringert werden.
Siehe hierzu SG Berlin, S 34 AS 342/06 ER, 22.02.2006
 
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