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Wenn ich kündige - was kommt da auf mich zu? Wie stelle ich

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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hallo,

seit Februar arbeite ich über eine Zeitarbeitsfirma in meinem Beruf als Bürokauffrau. Ich hab mich sehr über die Stelle gefreut, da ich dachte das es jetzt finanziell einfach bergauf geht, nach 3 Jahren Elternzeit. Freitag Mittag am Bankautomaten sehe ich dann das ich letzten Monat keine 950 € verdient habe, und das obwohl ich VZ arbeite. Steh morgens gegen halb 5 auf, bin abends nicht vor halb 7 daheim. Meinen Sohn sehe ich unter der Woche nur in den 80,90 min in denen ich ihn wecke und dann zur Tagesmutter bringe bzw. abhole und dann direkt ins Bett bringe.

Alles in allem habe ich gerade mal 50 Euro mehr als zuvor durch das ALG II (Kindergeld und Unterhalt mit einberechnet). Davon muss dann die Monatskarte gezahlt werden, ebenso wie die Tagesmutter, die ja nur anteilig vom JA übernommen wird. Alles in allem hab ich dann also wie gesagt ca 50 Euro mehr in der Tasche. Dafür seh ich meinen Sohn den ganzen Tag im GRunde nicht.

Da mich tierisches Heimweh plagt, bin ich derzeit auf der Suche nach einer Wohnung in meiner alten Heimat. Daher wollte ich bei der Firma in der ich jetzt bin, gar nicht nachfragen ob sie mich direkt übernehmen würden (dann würde der Verdienst ja höher sein als wenn es über die Zeitarbeitsfirma läuft).

Mit der Tagesmama hatte ich mich letzte Woche über das Problem unterhalten das im Grunde ja eine Sperre droht wenn ich selbst kündige. Ich bin nach dem Erziehungsurlaub jetzt wieder in das Berufsleben zurückgekehrt, mir macht die Arbeit hier bei der Firma auch grossen Spass. Die Sperre bezieht sich doch auf das Arbeitslosengeld oder? Das würde mir jetzt ja ohnehin noch nicht zustehen denke ich. Im Falle einer Kündigung (Probezeit geht 6 Monate) von meiner Seite aus, steht mir denn dann wieder ALG II zu? Oder bekommt man dann gar keine finanzielle Unterstützung für 3 monate? Es geht mir in erster Linie um die Miete/Nebenkosten für den Vermieter die ja gezahlt werden müssen.

Ich möchte gerne den Rückzug in die Heimat hinbekommen bevor mein Sohn im August in den Kindergarten hier kommt und es dann wohl noch schwieriger werden dürfte in meiner Heimat etwas zu finden. Ich möchte nicht das er sich hier erst einlebt und dann rausgerissen wird, deswegen ist mir das so eilig. Es geht um den Umzug von NRW zurück nach Ba-Wü. Einen KiGa Platz könnte mein Sohn ab August dort in meinem alten Heimatort haben.

Und bevor jetzt jemand denkt ich bin zu faul zum arbeiten und lieg lieber faul auf der Couch mit dem ALG II in der Tasche - nein, dem ist definitiv nicht so! Sobald wir eine Wohnung haben, werde ich mich gleich nach einem neuen Job umschauen. Ich will nur einfach nicht weiter hier bleiben und mich hier verändern, während alles in mir nur noch zurück in die Heimat will. Habe bis zur Elternzeit im April 2003 (3 Jahre beantragt) HT gearbeitet, dann letzten Sommer gekündigt um in eine andere Stadt zu ziehen. Hier habe ich oben erwähnten Job gefunden. Probezeit geht 6 Monate (ab Februar 2006).

Kann mir da bitte jemand weiterhelfen?

Grüßle,

Stinkebärchen
 
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#2
Hallo Stinkebärchen,
ich bin vor zwei Jahren von Ba-Wü nach RLP gezogen. Da ich hier keine Stelle nachweisen konnte, gab es auch keine Umzugsbeihilfe. Habe mich dann hier beim AA neu angemeldet. Damals fiel ich aber noch nicht unter Hartz IV, sondern nur ALG.
Ich drücke dir die Daumen das Du alles hinbekommst!

Grüßle Fee
 
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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#3
Hallo Fee,

dank dir. Also um Umzugsbeihilfe gehts mir gar nicht, den werd ich schon aus eigener Tasche finanzieren. Ich weiss eben nur nicht ob mir eine Sperre droht, wie ich das umgehen kann und ob mir dann vom Amt unten in der Übergangszeit von der Rückkehr bis zur Jobaufnahme dann ALG II zustünde, weil ich sonst ja keine Miete bezahlen könnte. Um die Kosten für die Wohnung gehts mir da in erster Linie.

GRüßle,

Stinkebärchen
 

heuschrecke

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#4
Also wenn Du von Dir aus kündigst würde ich schon mit einer Sperre rechnen. Anders wäre es wohl, wenn der Arbeitgeber dich aus welchem Grund auch immer kündigt.

Manche Firma kündigt einen ja heutzutage schon, wenn das Kind zu oft krank ist oder sowas.

Wenn Du ein geringes oder kein Einkommen hast müsste Dir doch eigentlich Wohngeld zustehen.

Allerdings hab ich selbst mal vor Jahren mit ganz kleinem Einkommen Wohngeld beantragt und das wurde abgelehnt mit der Begründung ich müsse ein Einkommen (zwecks Wohngeldberechnung) vorweisen, und das man mir das angegebene nicht glaube, weil es zu wenig sei, um davon zu leben. Ihr könnt ich vorstellen, wie begeistert ich von dieser Logik war. Und ich hatte definitiv nur dieses winzige Einkommen, deswegen bat ich ja um Wohngeld...
:|

Inzwischen weiss ich, dass es nicht nur den direkten Weg zum Ziel gibt, sondern dass manchmal ein kleiner Umweg eher zum Ziel führt...
Zum Narren halten kann man sich nämlich auch gegenseitig.
:pfeiff:
 
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