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Wenn die Stromsperre droht

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wolliohne

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Informationen aus dem Beitrag von Waltraud Offermann

Wegen der steigenden Preise können viele Verbraucher ihre Energierechnungen nicht mehr bezahlen. Die meisten Energieunternehmen versäumen es, mit den gestiegenen Strompreisen die Höhe der monatlichen Abschlagszahlungen anzupassen. In der Folge fällt die Jahresendabrechnung dann besonders hoch aus, Beträge von mehreren Tausend Euro können fällig werden. Die Schulden von Privatkunden bei den Versorgern summieren sich in Deutschland nach Schätzungen, auf mehr als Hundert Millionen Euro. Die Versorger reagieren auf Energiekostenschulden mit Mahnbescheiden und stellen später die Lieferung ganz ein.

Bevor gesperrt wird
Wer seine Strom und Gasrechnung in der angegeben Frist nicht bezahlt, erhält eine Mahnung. Jetzt hat der Verbraucher noch einmal vier Wochen Zeit, seine Rechnung zu bezahlen. Geht der Rechnungsbetrag danach noch immer nicht beim Versorger ein, muss dieser eine evtl. Stromsperre drei Tage vorher ankündigen. Die letzte und auch teuerste Möglichkeit der Stromsperre zu entgehen ist, den offenen Rechnungsbetrag noch bei dem Mitarbeiter des Versorgers zu bezahlen, der die Stromsperre vollzieht. Dafür verlangen die meisten Versorger aber bis zu 80,-Euro an Gebühren.

Prüfung der Verhältnismäßigkeit
Bevor Energieversorger den Strom oder das Gas abstellen dürfen, müssen sie den individuellen Fall prüfen, sagt die Verbraucherzentrale NRW. Eine Stromsperre muss auf die individuellen Belange des Verbrauchers Rücksicht nehmen. Wenn z.B. jemand als Alleinverdiener eine Familie mit Kindern hat und gerade arbeitslos geworden ist, dann darf ein Unternehmen nicht sofort die Energie abstellen, das wäre unverhältnismäßig. Singles und Menschen mit festem Job und regelmäßigem Einkommen haben kaum Chancen wegen Unverhältnismäßigkeit von einer Stromsperre verschont zu werden.

mehr:
WDR 2 Der Sender. - Quintessenz - Wenn die Stromsperre droht
 

almosenempfänger

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Wehren Sie sich gegen überhöhte Preisforderungen bei Gas und Strom: Wer alles ohne Prüfung zahlt ist selber schuld!



Wenn ein Strom- oder Gaspreis nicht mit dem Versorger vereinbart oder von Ihnen akzeptiert wurde, muss er anmessen und billig sein (BGB § 315http://www.energienetz.de/de/site/Preisprotest/site__1701/). Wenn der Versorger einen vereinbarten Preis erhöht, dann muss es dafür eine vertragliche Grundlage geben. Fehlt es daran, dann ist die Preiserhöhung nichtig. Bei Tarifkunden ergibt sich die Berechtigung zur Preiserhöhung aus dem Gesetz. Bei Sondervertragskunden muss eine Preiserhöhung vertraglich vereinbart sein und diese Vereinbarung darf den Verbraucher nicht unangemessen benachteiligen (BGB § 307http://www.energienetz.de/de/site/Preisprotest/site__2293/).


http://www.energienetz.de/de/site/Preisprotest__600/

Das sind tips und nicht was der Müllsender WDR da von sich gibt.
 
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