Wenn das JC nicht bei den Unternehmen, bei denen ich mich beworben habe, Dinge nachfragen darf, woher sollen die dann wissen, dass ich mich dort auch wirklich beworben habe und wie die Bewerbung aussieht? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

N3dag

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Das JC darf ja wenn man es schriftlich erklärt hat, die Unternehmen nicht ausfragen. Wo ist dann der Sinn der Verpflichtung der Bewerubngen und der Liste bei wem man sich beworben hat etc?
 

Zeitkind

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Das JC darf ja wenn man es schriftlich erklärt hat, die Unternehmen nicht ausfragen.
Über das Ergebnis von Bewerbungen aufgrund übermittelter VV schon. Lese dazu bitte » diesen Beitrag
unter der Überschrift "Datenübermittlung zwischen Jobcenter und potentiellem Arbeitgeber". :icon_wink:
 

N3dag

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Und wenn man von den x Bewerbungen pro Monat per EVG redet?
VV Ist was?
 

Steckrübe

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Was mich hier interessieren würde: Darf man dem AG pauschal untersagen die "Vertragsverhandlungsdetails" an das JC weiterzugeben? Das JC fordert ja doch schon so einige Infos lt. dem Formular meines Vorposters.
 

N3dag

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Dachte AG schreiben immer zum Arbeitnehmer "haben uns für anderen entschieden"? Spezifisch dürfen die ja nicht mal zum JC werden.
Zum AN ja auch nicht.
 

Steckrübe

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Und wenn er dann doch bspw. meinen Gehaltswunsch an das JC übermittelt?
 

N3dag

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Dann kriegt der AG hoffentlich finanzielle Probleme.
 

Steckrübe

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Genau sowas passiert: Vorstellungsgespräch in einer Zeitarbeitsbutze. Der Personalfutzi meinte direkt, dass mein SB mich dort schon angekündigt hätte. Wie zum Geier kann das sein? Zudem vermute ich stark, dass meine dort abgefragten "Wünsche" im Fragebogen an den SB weitergeleitet werden. Weder habe ich dem vorher zugestimmt noch vorher widersprochen. Ich habe nur schnell eine e-Mail geschrieben, dass ich das keinesfalls möchte.

Dürfte er jetzt mein Wunschkonzert im Fragebogen an das JC weitergeben? Also gesetz dem Fall dies erfolgte vor meiner e-Mail.
 
Zuletzt bearbeitet:

Steckrübe

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Ja, das Formular ist schon deutlich. Die Frage ist aber ob der AG trotz eines "Verbots" des Bewerbers diese Daten weitergeben darf.

Die "Wunschliste" war der typische ZAF Fragebogen. Kennt wohl jeder hier.
 

Imaginaer

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Wenn kein VV/RFB vorliegt darf der Arbeitgeber nicht in den Kontakt mit dem Jobcenter treten aufgrund deiner Person. Wenn es also selbstgesuchte Stelle ist, kann und darf Dir eh daraus kein Strick (Sanktionen) daraus gedreht werden. Es kommt auch nicht darauf an OB der Arbeitgeber den Kontakt zum Jobcenter sucht, sondern wie das Jobcenter darauf reagiert. Gar nicht wäre die beste Antwort. Oder halt das man aufgrund sozial-datenschutzrechtlichen Vorgaben keine Auskünfte erteilen darf.
 

Steckrübe

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Es war leider ein VV mit RFB. Es geht mir darum, dass das JC nicht erfahren soll, was ich mir unter Gehalt und Arbeitszeit vorgestellt habe. Ist das möglich oder hat man hier halt einfach Pech?
 

Imaginaer

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Wenn ein VV/RFB vorlag ist die Frage nach Gehalt/Arbeitszeit durch das Gesetz gedeckt, da bei überzogener Forderung ein negatives Bewerbungsverhalten vorliegen könnte.

Da gehen die dann danach:
2. sich weigern, eine zumutbare Arbeit, Ausbildung, Arbeitsgelegenheit nach § 16d oder ein nach § 16e gefördertes Arbeitsverhältnis aufzunehmen, fortzuführen oder deren Anbahnung durch ihr Verhalten verhindern,
(Quelle: § 31 SGB 2 - Einzelnorm)
 

Texter50

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...
Die "Wunschliste" war der typische ZAF Fragebogen. Kennt wohl jeder hier.
Bitte nicht ganz so patzich? :icon_knutsch:
Da soll es unterschiedliche von geben, von den Personalbögen - nur mal so im Vertrauen.

Das JC wird doch nicht pauschal von der Datenübermittlung ausgeschlossen, da es sich da gerne darauf beruft, hier für die Arbeit notwendige Daten zu verarbeiten.
Die Angaben auf dem Zettel könnte man unter dem Aspekt auswerten wollen, ob Du gegen Deine Pflichten verstoßen hast? :icon_kinn:
 

Steckrübe

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Das war nicht mal patzig gemeint. Nächstes mal arbeite ich mit Smilys, mein kleiner Schnuckiputz. :)

Ich vermute (!), dass man mir was draus drehen könnte. Er hat mich gefragt ab wann ich arbeiten möchte. Ich sagte ab 8 Uhr. Darauf hin kam nur: "Wir haben im Moment nur Stellen die ab 6 losgehen. Müssen wir mal schauen. Könnte schwierig werden."

Ein Angebot für eine Stelle ab 6 habe ich jedoch nicht erhalten.
 

Texter50

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Brav so! :icon_knutsch:

Du musst jede Arbeit annehmen die Zumutbar ist.
Arbeitsbeginn 06:00 finde ich auch unzumutbar - aber andere wie ein JC eben nicht (weil die sowat nicht kennen1).
Kannste Deine Arbeit nicht um 06:00 erreichen, weil da noch keen Bus fährt (ich finde die sollte eh nicht vor 10:00 fahren!), ist das ein guter Grund, das abzulehnen. :coffee:
 
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