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Wenn beide Partner Arbeitslos sind ?

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Nicht offen für weitere Antworten.

Meike

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#1
Ich habe eine Frage vielleicht klingt es zu doof :|
Aber ich weis es eben nicht. :kinn:

Wenn der Ehemann ALG II bekommt da sind ja
alle Familienmitglieder mit drin.

Und der Ehefrau Arbeitslosengeld bekommt.
Nach der beendigung der Arbeitslosengeld
wie sieht der ALG II dann aus
wird 2 Antrage für jeden Parner bantragt
Oder Nur einen zusammen.
Und Was bekommt jeder z.b Die regelleistungen
Kann mich jemand schlau machen.
 
E

ExitUser

Gast
#2
Zur Bedarfsgemeinschaft gehören

1. die erwerbsfähigen Hilfebedürftigen,
2. die im Haushalt lebenden Eltern oder der im Haushalt lebende Elternteil
eines minderjährigen, unverheirateten erwerbsfähigen Kindes, und der im
Haushalt lebende Partner dieses Elternteils,
3. als Partner der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen
a) der nicht dauernd getrennt lebende Ehegatte,
b) die Person, die mit dem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in
eheähnlicher Gemeinschaft lebt,
c) der nicht dauernd getrennt lebende Lebenspartner,
4. die dem Haushalt angehörenden minderjährigen unverheirateten Kinder der in
den Nummern 1 bis 3 genannten Personen, soweit sie nicht aus eigenem
Einkommen oder Vermögen die Leistungen zur Sicherung ihres
Lebensunterhalts beschaffen können.

Was bekommt jeder z.b Die regelleistungen
Paare erhalten zusammen nur 622 € (West) bzw. 596 € (Ost)

Haben zwei Angehörige der Bedarfsgemeinschaft das 18. Lebensjahr vollendet, beträgt die Regelleistung jeweils 90 vom Hundert der Regelleistung nach Absatz 2. Die Regelleistung für sonstige erwerbsfähige Angehörige der Bedarfsgemeinschaft beträgt 80 vom Hundert der Regelleistung nach Absatz 2.
 

Meike

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#3
Die Regelleistungen betragen Jetzt bei uns
622 € jeder 311 €.
Aber Das war auch gleich als ich Arbeitslosengeld bekommen habe.
 

gelibeh

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#5
Denke mal, sie meint ob sie dann einen eigenen ALGII Antrag stellen muss. Ich glaub nicht, denn Dein Mann hat ja einen gestellt in dem Ihr alle drin seid als Bedarfsgemeinschaft, das einzige was sich ändert ist, dass das Einkommen ALG1 wegfällt. Das müsste man dann mitteilen, damit die das neu berechnen.
 

Meike

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#6
Ja das habe Ich gemeint
Bei ALG I einkommen und jetzt ohne
Hat sich der ALG II nicht geändert
 

Meike

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#7
Wier bekommen jetzt die gleiche Summe
Wie bei als Ich noch ALG I bekamm...

z.b Wen der Mann ALG II bekommt
Und der Frau nie gearbeitet hat.
Bekommt man Als Bedarfsgemeinschaft
Für paare 622 € das stimmt doch so.

Aber wenn beide mal gearbeitet haben
Und jetzt nacheinander Arbeitslos sind
Bekommen die Zwar ALG II zusammen
Aber wie hoch ist es den dann die ALG II
die gleiche 622 € Regelleistung.

Oder was ändert sich da und Wieviel ?
Das verstehe Ich nicht Weis jemand Bescheid..
 

Irisanna

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#8
Die Summe bleibt gleich, und zwar ab dem Moment, wo auch nur einer von euch ALGII bezogen hat. ALGII zu beziehen bedeutet, dass die Bedarfsgemeinschaft, also du und dein Mann, einen Bedarf von 2x311€ + KdU in angemessener Höhe erhaltet. Hat einer mehr als 311€ zur Verfügung gehabt, wird dem anderen die Differenz wieder vom Bedarf abgezogen.
Da ihr nun beide ALGII bezieht, werden eure Anträge zusammen gelegt, es gibt also nur noch einen Antrag und einen Bescheid.
Es ist bei ALGII unerheblich, ob einer von euch gearbeitet hat oder nicht. Das ist nur für den Bezug von ALGI von Bedeutung.

Also: Wenn ihr nun beide ALGII erhaltet, bekommt ihr die Miete und Heizkosten in angemessener Höhe + 622€ für euch beide zum Leben, für Strom, Ansparungen für Renovierungen, Möbel, Reparaturen, Bekleidung u.s.w.
C´est tout!
 

Meike

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#9
Danke für die Antwort
Das Heißt das Die Frauen ein rießenchance haben
Die nie gearbeitet habe in Ihrem Leben
weil die kriegen jetzt die gleichen Rechet wie die
Frauen die Sein halbes Leben geackert haben und
Jetzt Arbeitslose sind :dampf: Stimmts !

Ich dachte immer Das der Regellsatzt
etwas höher wäre oder die anderen Leistungen
wenn beide Ehepartner Arbeistlos sind
 

Irisanna

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#10
Genau so ist es. Sobald ALGII bezogen wird, ist es vollkommen unerheblich, ob vorher über Jahre gearbeitet wurde oder nicht. Selbst ein einstiger Spitzenverdiener würde theoretisch auf 311€/345€ herabgesetzt. Auch die Frau, die vielleicht 40 Jahre Vollzeit tätig war, bekommt 311€/345€ und auch der 26-jährige langzeitarbeitslose Schulabbrecher, der nie einen Cent in das Sozialversicherungssystem gezahlt hat, bekommt nicht mehr und nicht weniger.
(345€ ist der Regelsatz für eine Single-Person im Westen.)
 
E

ExitUser

Gast
#11
Bleibt noch zu überlegen, ob sie beim Übergang von ALG I zu ALG II Anspruch auf den zweijährigen Übergangszuschlag hat.

LG
Luna
 
E

ExitUser

Gast
#12
Maike, es steht euch eigentlich wirklich ein Zuschlag zu. Wir nennen den den Armutsgewöhnungszuschlag und man bekommt den 2 Jahre nach Bezug von dem ALG 1.

Es kommt allerdings darauf an, wie hoch das letzte ALG 1 war u.a.

1) Soweit der erwerbsfähige Hilfebedürftige Arbeitslosengeld II innerhalb von zwei Jahren nach dem Ende des Bezugs von Arbeitslosengeld bezieht, erhält er in diesem Zeitraum einen monatlichen Zuschlag. Nach Ablauf des ersten Jahres wird der Zuschlag um 50 vom Hundert vermindert.

(2) Der Zuschlag beträgt zwei Drittel des Unterschiedsbetrages zwischen

1. dem von dem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zuletzt bezogenen Arbeitslosengeld und dem nach dem Wohngeldgesetz erhaltenen Wohngeld und

2. dem an den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen und die mit ihm in Bedarfsgemeinschaft lebenden Angehörigen zu zahlenden Arbeitslosengeld II nach § 19 Satz 1 Nr. 1 sowie Satz 2 oder Sozialgeld nach § 28.

(3) Der Zuschlag ist im ersten Jahr

1. bei erwerbsfähigen Hilfebedürftigen auf höchstens 160 Euro,

2. bei Partnern auf insgesamt höchstens 320 Euro und

3. für die mit dem Zuschlagsberechtigten in Bedarfsgemeinschaft zusammenlebenden minderjährigen Kinder auf höchstens 60 Euro pro Kind

begrenzt.
 

Irisanna

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#13
Hallo liebe Lillybelle,

:oops:

Gilt das immer und für jede/n? Kann man/frau das auch noch rückwirkend einfordern, weil man/frau nicht darauf hingewiesen wurde?
 

Meike

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#14
Für wen gilt den der Zuschuß
Muß man da eine Foraussetzung haben
Oder macht der Amt das automatisch beim Änderungsbescheid
 
E

ExitUser

Gast
#15
Hallo ihr Süßen

also, wenn der Bescheid älter als 1 Monat ist, könnt ihr nur noch einen Überprüfungsantrag stellen.
( Vorher ist jderzeit ein Widerspruch noch möglich)
Die Behörde an sich ist eigentlich verpflichtet von selbst zu prüfen, ob man wo welche Ansprüche hat,- geschiet nur leider oft nicht.)
Falls dann ein belehnender Bescheid kommt : Den Weg wißt ihr ja < Sozialgericht
 

Meike

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#17
Danke für die information Lillybelle,

Das mache Ich jetzt auch
Mal sehen was da rauskommt
 
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