Weltweit niedrigste Geburtenrate wird für Deutschland zum Problem (1 Betrachter)

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@Der Ratlose, ich bin da ganz bei hierheute: Für weite Teile der bevölkerung geht es ja garnicht um "Oh, ein Kind, dann muss der 911er weg und nen Cayenne her, wie doof", sondern um "Oh, ein Kind, dann muss das Auto ersatzlos weg, eine größere Wohnung muss her, die ich aber eigentlich garnicht tragen kann und statt vernünftigem Essen gibts dann ~23 Jahre lang nur Tütensuppen.". Unverständlich find ich den Gedanken nicht...
Ich schon. Als ich zur Welt kam, ging es meinen gerade eingewanderten Eltern wirklich nicht gut, finanziell.

Nie haben sie sich darüber beklagt, dass es so war, sondern freuten sich über den Nachwuchs sehr, und NUR darüber.

Mein Vater sagte damals sinngemäss: "Wichtig ist der Zusammenhalt, die Scholle -- dann kann man auch lange Zeit von Heringsschwänzen leben".

Heute sind meine Eltern lange tot -- aber ihr Idealismus ist mir geblieben, auch und gerade in der gewiss nicht immer lustigen Zeit mit Jobcenter und Zwangsvermittlungsversuchen in Jobdreck. Und das hat mir sehr geholfen. Ich hab diese A..lö.. dann alle niedergerungen. Auch MIT KIndern damals, die erst auf der Schwelle zur Selbstständigkeit waren, seinerzeit, und teils nun die Biege aus dieser Staatssimulation gemacht haben und anderswo weit weg nun die Arbeitsstelle und den Status bekommen haben, den sie sich immer vorstellen. WÄRE ich heuer so alt wie sie jetzt, ich wäre hier auch weg. Aber mit grob 60 ist das etwas, wozu es zu spät ist.



Und Tütensuppen gab es niemals.
 
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Gast
Und Tütensuppen gab es niemals.
ok, ich bin nun raus aus dem H4-Satz und liege nun darüber, trotzdem gab es keine Tütensuppen, nichtmal in den allerschlechtesten Zeiten.
aber dazu muss man aber mal ein bischen nachdenken, Preise vergleichen und sich in die Küche stellen können.
wer Tütensuppen macht, hat zum Grossteil nämlich keine Lust und keine Phantasie. "Kochen öh keine Lust, ich schieb lieber was fertiges in die Mikrowelle" oder "selbstgemachte Soßen, ist mir viel zu viel Aufwand etc".

und es scheint ein unausrottbarer Irrglaube zu sein, das Fertigfrass günstiger ist, umgekehrt ist es.
ich hatte vor Jahren auch so eine Fertigfrassphase (allerdings ohne Tütensuppen) Ergebnis: 10 kilo mehr auf den Rippen, chronische Leere in der Geldbörse, chronische Leere im Kühlschrank, Schmerzen ohne Ende im Körper, eine entsprechende Laune und der Gedanke, wenn das noch 30 Jahre so weitergeht, dann "oh Graus".
bis es mir zu bunt wurde und ich die Ernährung wieder auf "ohne Fertigfrass" umstellte.
Ergebnis: 10 kilo weg, Schmerzen weg, in der Geldbörse wieder mehr Geld und zwar deutlich mehr, Kühlschrank etc. gefüllt, deutlich leckeres Essen, deutlich bessere Laune und die Freude und Neugier auf mir noch unbekannte Gerichte. allein dafür hat es sich gelohnt.
 
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Der Wichtigste Punkt ist für mich, ob ich mir die Frage positiv beantworten kann, wie meine Lebensperspektive aussieht. Und solange ich nicht dafür garantieren kann, dass ich mich selbst dauerhaft und langfristig selbst ernähren kann, kann ich leider auch kein Kind ernähren. Davon abgesehen, dass ein Kind mehr braucht als Fressen.

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So ist es ! Fragt sich was daran so schwer zu verstehen ist??
 
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