Weltweit niedrigste Geburtenrate wird für Deutschland zum Problem (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Mitglied seit
8 April 2015
Beiträge
33
Bewertungen
0
Beim Kinderwunsch wird üblicherweise nicht vorher nachgerechnet, ob man sich ein Kind "auch leisten" kann. Im übrigens wurden Kinder schon immer gezeugt. Mitten im Krieg, in Armut und Not.

Und wer im zeugungsfähigen Alter nicht die Hoffnung hat, aus einer gerade herrschenden wirtschaftlichen Misere rauszukommen, dem kann niemand helfen. Der hat sich aufgegeben.
 

Der Ratlose

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 September 2009
Beiträge
2.067
Bewertungen
349
ich mag es wenn meine beiträge verdreht werden und die leute nicht einmal in der lage sind die Länder richtig zu benennen .

1
Schweden liegt was bombenanschläge betrifft gleichauf mit Städten im Irak.
Was die Anzahl betrifft. Nicht was die Opfer betrifft.

Und ich habe auch nichts gegen Frauen, ihr müst mal überlegen was ihr da so schreibt.

Und nun mal zu diesem Stolz sein wenn ohne Leistung zu leben usw.

Im Gegensatz zu den beiden Spazialisten habe ich mit unter 30 jahren meinen vorzeitigen Ruhestand abgelehnt. Denn bekommst du nicht geschenkt.

2.
Ich verhalte mich rechtskonform, Moral ist im Rechtskreis des SGB II völlig fehl am Platz.
Ich bin unterhaltspflichtig mit 1200 €.
Und ja, ich nehme was ich kriegen kann.


3.
Und ich hetzte nicht gegen "Hartzis" sondern ich beklge mich darüber das die meisten nicht aus dem Ar... kommen und völlig versumpfen.

Einigen hier fehlt definitiv die Gabe der Selbstreflexion.
Und ja, ich habe eine unmögliche Art, extrem direkt und ehrlich, deswegen schneit ja auch öfter die Staatsmacht bei mir ein und meint alles Beschlagnahmen zu müssen.

4.
Dann fällt mir ganz oft auf das die Unterschicht selbst, hier in Deutschland die grundlegensden Dinge nicht mehr beherrscht.
(Im Gegensatz zu euch habe ich kein Problem mich als Unterschicht zu bezeichnen,
uns gehts gut, die Kinder werde versorgt vor allem sind sie gesund)
Auch sie ist dem Arbeit gegen Geld system komplett verfallen.

Mein Tag hat auch nur 24 Stunden und wenn jemand Hilfe braucht (Schriftsätze oder ähnliches) so muß dies nicht daran scheitern weil er sich mich nicht leisten kann.

Der Gedanke "was kannst du für mich machen, was kann ich für dich machen" ist in Deutschland komplett verpönnt.
Ich kan in der Küche stehen und einen Matschkuchen fabrizieren, ich kann aber auch in meinem Büro sitzen und z.b für jemanden die Beschwerde ans LSG schreiben.
Da könnte der "jemand" doch einfach für mich den Kuchen backen, oder die 8 aus dem reifen des Fahrrads rausmachen.

Jeder der elos hat bestimmte neigungen und Gebiete auf den er etwas bringen kann, leider sind sich die meisten darüber nicht im klaren .

Die meisten sollten erstmal ehrlich einschätzen wer und was genau sie sind, wie ihre Chancen so sind und was für alternativmöglichkeiten sie sonst so haben.


Und nun also nochmal weil es so viele so ärgert.

Der Grund für die wenigen Kinder ist ein borniertes Anspruchsdenken.
Die Familie ist der Quell aller Dinge. Und selbst die kriminellsten Ausländerclans die es hier auch gibt, schöpfen ihre Kraft aus ihrer Familie.

Die meisten möchten doch heute einfach nur das schön alles geregelt ist, sie nicht nachdenken müssen.
Wenn man Kinder hat, vor allem mehrere dann ist man in diesem Land ein "Asozialer".
Na und ? Ich sch..ß drauf.

ich kann diese geschichten nicht mehr hören das man angeblich keine Kinder haben könne weil die zeiten so unsicher sind. na und ?
Es wird halt nicht einfacher.
Und noch was, wenn man seine Kinder vernünftig erzieht , ihnen die richtigen Werte vermittelt, dann muß man später auch nicht in einem Altenheim verschimmeln, nur weil die Kinder sich ja komplett frei entfalten wollen.

Das ist der wahre Generationsvertrag, und nicht das der Staat dafür sorgen muß das man sich komplett frei entfalten kann in dem man seine Kinder irgendwo abgibt und auch seine Eltern irgendwo abgibt um sich beruflich "frei zu entfalten". :icon_evil:

Und ja, man kann auch 30 jahre alte Autos fahren, die bezahlt sind und selbst repariert werden können.
 
E

ExitUser

Gast
Dann müsste ja Indien entvölkert sein.
Dort hat, wie in zig anderen Ländern, kaum jemand Geld für Verhütung. Außerdem sind in vielen Staaten Kinder quasi die (nicht existierende) Rentenversicherung.

Im Übrigen bringt es nichts, Deutschland mit Indien vergleichen zu wollen.
 

Nimschö

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 August 2007
Beiträge
2.070
Bewertungen
833
Selbst im ÖD tätig gewesen oder nur Stammtischparolen nachgeplappert? :icon_stop:
Selbst 3 Jahre im ÖD tätig gewesen und was ich da an Inkompetenz, Mitnahmementalität und simpler Dummdreistigkeit unter den "lieben Kolleginnen und Kollegen" gesehen habe macht mich bis heute noch blass...

Nachtrag: Ich war da in der Verwaltung und meine obige Aussage bezieht sich tatsächlich ausschließlich auf die Verwaltungsriege. Die technischen MitarbeiterInnen reißen sich da teils den A...lllerwertesten auf um den Laden am Laufen zu halten. Ein Gros der Tastendrücker allerdings verbringt seine Arbeitszeit dort damit über beliebige Bevölkerungsgruppen zu hetzen, Facebook-Spiele zu zöckeln und sich Pläne zurechtzulegen wie man mit möglichst wenig Arbeitstagen übers Jahr kommt( Urlaub - "krank" - Feiertag - Urlaub - Feirtag - "krank" - usw )aber immer noch genug Möglichkeiten hat sich mal Kopierpapier/wasauchimmer für zu Hause einzustecken.
 

TazD

Super-Moderation
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
5.704
Bewertungen
11.493
@Nimschö:
Das qualifiziert natürlich dazu eine pauschalisierte Aussage über den gesamten ÖD zu treffen.
Deine Aussage hat in etwa den gleichen Wert, als ob ich schreibe:
Mein Nachbar bezieht Hartz 4, ist den ganzen Tag zu Hause und die Glotze läuft auch den ganzen Tag. Das schon seit drei Jahren. Ist ja meist so bei Hartzern.
:wink:

Dann auch von mir ein Nachtrag:
Ich bin im ÖD und weiß selbst um manche Zustände. Allerdings bin ich in einem Bereich der weit von "Verantwortungs- und Leistungsfreiheit" entfent ist. Ganz im Gegenteil. Die Belastung liegt in meinem Bereich im Schnitt bei 120%, manche Kolleginnen und Kollegen nehmen sich Arbeit mit nach Hause und andere bleiben trotz Halbtagsstelle zum Großteil 1-2 Stunden länger am Tag im Büro, damit die Akten vom Tisch kommen. Alles auch aus dem Selbstverständnis als Dienstleister gegenüber dem Bürger heraus.
Aufgrund dieses Verständnisses als Dienstleister schreibe ich hier auch oft genug, da ich in einem Bereich tätig bin, mit dem ich hier auch in mancher Hinsicht und bei manchen Problemen helfen kann.
 
H

hierheute

Gast
Dort hat, wie in zig anderen Ländern, kaum jemand Geld für Verhütung. Außerdem sind in vielen Staaten Kinder quasi die (nicht existierende) Rentenversicherung.

Im Übrigen bringt es nichts, Deutschland mit Indien vergleichen zu wollen.
:dank:! Ausserdem liegt es in den meisten Geburtenexplosionsländern an fehlender Aufklärung und an der immer noch real existierenden Unterdrückung von Frauen, auch hierzulande in unserem ach-so-aufgeklärten, "fortschrittlichen" Land, in dem Frauen immer noch mindestens 25% weniger als ihre männlichen Kollegen für die gleiche Arbeit verdienen.

Zusätzlich verbietet in vielen Ländern noch ein jeweils individueller GOTT Verhütung und Abtreibung. Und merkwürdigerweise ist in allen sogenannten Weltreligionen die Frau "Untertan".

Ich ziehe den Hut vor jeder/m, der/die durch klare Verweigerungshaltung ihre/seine Konsequenzen zieht, wenn sie/er die Möglichkeit dazu hat.
 

pinguin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 September 2008
Beiträge
4.151
Bewertungen
860
Dann müsste ja Indien entvölkert sein.
In Indien hat es auch immer noch das Kasten(un)wesen; da darf man dann spekulieren, welche Kasten wohl am ehesten Kinder bekommen?

Es dürfte global wohl überall so sein, daß heutzutage gerade die finanziell ärmere Bevölkerung am ehesten Kinder bekommt, weil da stets die Hoffnung mitwirkt, daß es von vielen Nachkommen ja doch einer schaffen könnte, alle aus der finanziellen Begrenzung herauszuholen.

Kinderlosigkeit ist letztlich also eher ein Zeichen für insgesamt reiche Gesellschaften.
 

Nimschö

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 August 2007
Beiträge
2.070
Bewertungen
833
@TazD, das Beschriebene ist natüüüürlich nur mein Eindruck, der sich auf den ÖD meiner Stadt begrenzt. Dort aber herrscht nahezu aller Orten( ich hatte mit einer ganzen Reihe verschiedener Stadtämter regelmäßig zu tun) das beschrieben Verhalten. Es kann natürlich gut sein, dass die Leistungsbereitschaft von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich ist. Weiß ich nicht, könnte ich aber vermuten. Das wird viel an der Führungsmentalität liegen und die ist hier in meinem Städtchen, sagen wir, ehm, kalt, technokratisch und realitätsfern. Wenn man eine Verwaltungsführung hat, die ihre Verwaltung motivieren kann, mag das anders aussehen.

Worauf ich hinaus wollte: Es gibt Berufsgruppen, für die Dinge wie Elternzeit, Wiedereinstellung nach Schwangerschaft, nicht gekündigt zu werden bei Schwangerschaft usw. ganz normal sind, aber eben auch weite Bevölkerungsgruppen, für die eine Schwangerschaft quasi die Rolltreppe in Richtung ALG-II automatisch anschaltet. Das hat seinen Einfluss auf Kinderwünsche und deren Umsetzung.
 
H

hierheute

Gast
Kinderlosigkeit ist letztlich also eher ein Zeichen für insgesamt reiche Gesellschaften.
Das ist widersinnig! Umgekehrt wird ein Schuh draus.

Und was heisst denn schon "insgesamt reich"? Den statistischen Durchschnitt kann man immer beliebig nach oben heben, indem man einfach die Reichen noch reicher macht.

Fiktives Szenarium (GOTTbewahr):

Verhütung und Abtreibung werden in Schland (wieder) bei Strafe verboten. Dies hätte eine erhöhte Geburtenrate zur Folge.

Würde das "unser Land" dadurch "insgesamt arm" machen? Wohl kaum (wenn nicht zusätzlich an den entsprechenden Schrauben gedreht werden würde). Wir hätten dann Geburtenanstieg UND wären "insgesamt reich".

Also völlig unlogisch, diese Schlussfolgerung. Aber: cui bono/wem nützt es...
 

TazD

Super-Moderation
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
5.704
Bewertungen
11.493
@Nimschö
Ich wollte den Off-Topic-Beitrag zum Thema ÖD auch nicht zu sehr ausweiten, aber ich habe eben auch etwas gegen Pauschalaussagen. Egal in welche Richtung.
Ich nehme daher dankend deinen zweiten Absatz auf und kann nur bestätigen, dass der ÖD was Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf wirklich gute Möglichkeiten bietet und das ist definitiv ein Anreiz. Teilzeit, Telearbeitsplätze ("Heimarbeit"), Gleitzeit um sich den KiGA-Zeiten anpassen zu können, sind Dinge, die die "freie Wirtschaft" nicht oder nur begrenzt bietet. Von der Situation in einer Sozialleistungsabhängigkeit ganz zu schweigen.
 

NVNM

Elo-User*in
Mitglied seit
8 August 2014
Beiträge
38
Bewertungen
6
Auf welche Quelle berufst Du Dich mit Deiner These? Zur Korrelation zwischen Geburtenraten und Lebensstandard gibt es unterschiedliche Auffassungen. Ebenso hinsichtlich der Wechselwirkung beider Punkte aufeinander sowie der Einflussfaktoren. Zwei wichtige Faktoren sind Selbstbestimmung/Entscheidungsfreiheit der Frau über ihren eigenen Körper und Bildung/Aufklärung/Empfängnisverhütungsmöglichkeit, welche meiner Meinung nach die Hauptfaktoren in Deutschland sind. Ich selbst habe die weitere Reproduktion ganz bewusst ebenso verweigert und bekenne mich "schuldig", und zwar nicht weil es mir ZU GUT ging oder ich es mir nicht sehnlichst gewünscht hätte, sondern weil ich persönlich die Verantwortung nicht übernehmen konnte, weitere Perspektivlosigkeit in diese Welt zu setzen.

Ich halte es für kurzsichtige Demagogie, von der sinkenden Geburtenrate hierzulande auf hohen Lebensstandard zu schliessen, das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall, sowas darf man natürlich nicht öffentlich sagen...
Lebensstandard schließt Sachen wie Zugriff auf Verhütungsmittel, deren gesellschaftliche Akzeptanz und ein generelles Verständnis über den Vorgang der Befruchtung ein. Die Geburtenraten sind natürlich nicht einzig und allein an die Lebensqualität gebunden, aber ich denke der Einfluss ist sehr stark. Gerade WEIL die Leute Angst haben in Zukunft ihren Lebensstandard aufgeben zu müssen haben sie keine Kinder. Die Leute die eh schon ganz unten sind kümmern sich hingegen weniger um solche Sachen (Stichwort Chantalle-Jaqueline).
 

TazD

Super-Moderation
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
5.704
Bewertungen
11.493
Gerade WEIL die Leute Angst haben in Zukunft ihren Lebensstandard aufgeben zu müssen haben sie keine Kinder.
Zum Glück gibt es hier und da noch so ein paar "komische Leute" für die Lebensstandard nicht rein materiell ist und bei denen 1 oder 2 Kinder auch zum Lebensglück (und damit zum Lebensstandard) gehören. Da erhöhen Kinder sogar den Lebensstandard.
Mal ganz am Rande: Wer will denn überhaupt festlegen, wie sich für den Einzelnen Lebensstandard definiert?
 
H

hierheute

Gast
@NVMN #87: Niemand würde leugnen, dass ein Mindestmaß an Bildung, Aufklärung und überhaupt die Möglichkeit zur Geburtenkontrolle eine wichtige Rolle spielen, die ein Mindest-Lebensstandard zur bewussten Entscheidung für oder gegen das Kinderkriegen eher begünstigen, als wenn das nicht der Fall wäre.

Daraus plakativ allgemeingültig zu schliessen, dass Kinderlosigkeit ein Indiz oder gar ein Beweis für Reichtum sei, ist trotzdem widersinnig und sogar gefährlich, weil diese Sichtweise einfach die relevanten Faktoren ausklammert.

Kinder und Menschen haben hierzulande einfach keine Lobby und Frauen eben auch nicht. Und Frauen sind sich dessen mehr bewusst denn je und das ist gut so.

Ausserdem kann man komplexe, historisch gewachsene "Volkswirtschaften" und Länder nicht so einfach pauschal miteinander vergleichen, das wäre Äpfel und Birnen.



TazD meinte:
Zum Glück gibt es hier und da noch so ein paar "komische Leute" für die Lebensstandard nicht rein materiell ist und bei denen 1 oder 2 Kinder auch zum Lebensglück (und damit zum Lebensstandard) gehören.
Daran ist nichts "komisch" sondern das sollte der Standard sein. Ist es offenbar aber nicht. In der sog. "freien Wirtschaft" geht´s eben um´s blanke Überleben und nicht jede/r hat´s dauerhaft so warm unterm Popo wie im ÖD, womöglich noch unkündbar.
 

TazD

Super-Moderation
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
5.704
Bewertungen
11.493
@hierheute
Ich habe das absichtlich in "" gesetzt und bestimmte Vorteile im ÖD sind mir auch durchaus bewusst.
 
D

Don Vittorio

Gast
Ich halte es für kurzsichtige Demagogie, von der sinkenden Geburtenrate hierzulande auf hohen Lebensstandard zu schliessen, das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall, sowas darf man natürlich nicht öffentlich sagen...
Man kann da keine generelle Aussage treffen.Natürlich ist in der 3.Welt die Geburtenrate am höchsten,aber auf Europa bezogen sieht man nicht unbedingt,das ein hoher Lebensstandard die Geburtenrate beinflussen muss.

Land Geburtenrate Land Geburtenrate
Türkei 17,0 Slowakei 10,3
Irland 15,7 Schweiz 10,3
Island 14,1 Litauen 10,2
Großbritannien 12,8 Polen 10,0
Frankreich 12,6 Rumänien 10,0
Norwegen 12,0 Kroatien 9,8
Montenegro 12,0 Malta 9,8
Schweden 11,9 Lettland 9,8
Zypern 11,8 Spanien 9,7
Belgien 11,4 Liechtenstein 9,7
Mazedonien 11,4 Bulgarien 9,5
Luxemburg 11,3 Österreich 9,4
Finnland 11,0 Serbien 9,3
Slowenien 10,7 Ungarn 9,1
Estland 10,6 Griechenland 9,0
Niederlande 10,5 Italien 9,0
Dänemark 10,4 Portugal 8,5
Tschechische Republik 10,3 Deutschland 8,4

Geburtenraten in Europa: Deutschland ist Schlusslicht


Weltweiter Vergleich :

Die Geburtenrate aller Länder im globalem Vergleich
 
Mitglied seit
25 Januar 2013
Beiträge
1.561
Bewertungen
273
Dann müsste ja Indien entvölkert sein.
So einfach kannst du es dir nicht machen.:icon_evil:

In Indien sind Kinder immer noch eine Altersvorsorge. In Ländern wie Deutschland
die eine andere Entwicklung( eine Entwicklung die auch nicht von heute auf morgen kam) genommen haben sind Kinder keine Altersvorsorge .

Das heißt im Umkehrschluß aber nicht das es in Deutschland keinen causalen
Zusammenhang zwischen Armut und unsicherer Lebensplanung und dem Kinderwunsch gäbe.
 
Mitglied seit
25 Januar 2013
Beiträge
1.561
Bewertungen
273
Worauf ich hinaus wollte: Es gibt Berufsgruppen, für die Dinge wie Elternzeit, Wiedereinstellung nach Schwangerschaft, nicht gekündigt zu werden bei Schwangerschaft usw. ganz normal sind, aber eben auch weite Bevölkerungsgruppen, für die eine Schwangerschaft quasi die Rolltreppe in Richtung ALG-II automatisch anschaltet. Das hat seinen Einfluss auf Kinderwünsche und deren Umsetzung.
So ist es ! Wir leben schon sehr lange in einer ( mindestens) 2 Klassen -Gesellschaft.

Wobei es sind wohl eher noch ein paar Klassen mehr.
 

Der Ratlose

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 September 2009
Beiträge
2.067
Bewertungen
349
Kosten Kinder Geld ? Eindeutig ja.

Werden Kinder anstrengend sein ? Eindeutig ja.

Werden Kinder mich in meinem persönlichen Lebensbereich einschränken? Eindeutig ja

Werden Kinder meinen Lifestyle einschränken oder zunichte machen? Eindeutig ja

Werden Kinder dafür sorgen das ich weniger verdiene und nicht mehr soviel geld für mich selbst habe? Eindeutig ja.

Wenn man Kinder hat ändert sich vieles, dann reicht das Motorrad oder das coole Cabrio nicht mehr. Dann ist so ein langweiliger Kombi angesagt.
Dann ist nicht mehr Party ohne Ende.

Das sind doch die wahren Probleme der meisten Leute die dann gegen Kinder sprechen.
 
H

hierheute

Gast
guten Morgen. Du träumst leider immer noch obwohl es langsam Zeit ist, aufzustehen.

Das was Du da schreibst, sind Luxusfragen, die sich "unsereiner" überhaupt nicht stellen kann. Du verstehst auch immer noch nicht, worum es geht.

Es geht nicht darum, ob das Kind jetzt dies oder das haben kann. Es geht darum, dass ersteinmal jeder selbst DAS haben muss - und zwar dauerhaft und nachhaltig - was ihn überhaupt erst einmal SELBST dazu in die Lage versetzt, sich an evtl. EIGENE Wünsche heranzutrauen.

Und den Gedanken an WÜNSCHE erstmal zuzulassen und stehenlassen zu können. Ohne diese sogleich wieder zu verwerfen, weil sie eh unerfüllbar sind.

KINDER sind bis dahin noch ganz weit weg. Die kommen erst NACH der einigermaßen vertrauten vermeintlichen Sicherheit der eigenen Existenz irgendwann mal auf den Wunschplan.

Der Wichtigste Punkt ist für mich, ob ich mir die Frage positiv beantworten kann, wie meine Lebensperspektive aussieht. Und solange ich nicht dafür garantieren kann, dass ich mich selbst dauerhaft und langfristig selbst ernähren kann, kann ich leider auch kein Kind ernähren. Davon abgesehen, dass ein Kind mehr braucht als Fressen.

So simpel und grausam ist diese Logik.

...das ist alles NUR gefühlsmäßig beschrieben aus meiner eigenen völlig subjektiven Gefühlswelt. Andere Menschen sehen das anders.

...wie soll ich sonst auf solche permanenten kruden Dauer-BLÖD-Sprüche reagieren.
 
E

ExitUser

Gast
Es gibt immer mehrere "Wahrheiten" in diesem Leben und das ist auch gut so!
 
Mitglied seit
23 Juni 2014
Beiträge
2.282
Bewertungen
888
Kosten Kinder Geld ? Eindeutig ja.

Werden Kinder anstrengend sein ? Eindeutig ja.

Werden Kinder mich in meinem persönlichen Lebensbereich einschränken? Eindeutig ja

Werden Kinder meinen Lifestyle einschränken oder zunichte machen? Eindeutig ja

Werden Kinder dafür sorgen das ich weniger verdiene und nicht mehr soviel geld für mich selbst habe? Eindeutig ja.

Wenn man Kinder hat ändert sich vieles, dann reicht das Motorrad oder das coole Cabrio nicht mehr. Dann ist so ein langweiliger Kombi angesagt.
Dann ist nicht mehr Party ohne Ende.

Das sind doch die wahren Probleme der meisten Leute die dann gegen Kinder sprechen.
:dank:

Da stimme ich Dir zu. Man wird dem dummfleissigen deutschen Konsumtrottel solch ein Denken aber nicht abgewöhnen können.
 

Nimschö

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 August 2007
Beiträge
2.070
Bewertungen
833
@Der Ratlose, ich bin da ganz bei hierheute: Für weite Teile der bevölkerung geht es ja garnicht um "Oh, ein Kind, dann muss der 911er weg und nen Cayenne her, wie doof", sondern um "Oh, ein Kind, dann muss das Auto ersatzlos weg, eine größere Wohnung muss her, die ich aber eigentlich garnicht tragen kann und statt vernünftigem Essen gibts dann ~23 Jahre lang nur Tütensuppen.". Unverständlich find ich den Gedanken nicht...
 
Oben Unten