Welche Schlüsselwörter in ZAF Bewerbungsschreiben führten zu Sanktionen?

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Hallo an Alle,

wie viele wissen, ist die ZAF Bewerbungsarbeit eine Gratwanderung.
Auf der einen Seite unterliegt man schnell einer Sanktion. Auf der anderen
Seite findet man sich schnell als Lohnsklave wieder.

Manches ist im SGB2 klar geregelt. Manches allerdings nicht.
So landet es im Ermessensspielraum eines SB`s.

Um diesen Ermessensspielraum zu minimieren habe ich folgende Frage.

Mit welchen Sätzen in Bewerbungsanschreiben oder Inhalten in Lebensläufen wurden schon Sanktionen mit Erfolg ausgesprochen? Mit welchen wurde eine Sanktion versucht, ist aber nicht durchgekommen? Wer hat da Erfahrung?
Es geht nicht darum hier 1:1 Textbausteine rein zu setzen.
Es geht lediglich um die Schlüsselwörter, damit dieser gegenseitige Erfahrungsaustausch trotz Suchmaschine anonym bleibt und eine SB da keine Verbindungen zu ALG2 Empfängern ziehen kann.

Ziel ist mir in diesem Thread heraus zu arbeiten, welche Formulierungen - Schlüsselwörter sanktionssicher sind, dennoch dafür sorgen bei einer ZAF schlechter da zu stehen. Bitte nur ZAF, denn gegen seriöse Arbeitsangebote und Arbeitgeber ist das nicht gemeint.

Wenn ich nun frage, ob eine SB es als sanktionswürdig sieht, wenn man
z.B. schreibt: Führerschein Klasse B ohne PKW
dann kann man diskutieren. Aber hier gehts um echte Erfahrungen.

Ich mach mal den Anfang.
Gehaltsverhandlungen, sanktionssicher sind die Formulierungen: nach Tarif und ortsüblich
In mündlichen Verhandlungen kann man dann seine Sichtweise des ortsblichen sehr deeeeeehnen.
 
E

ExitUser12345

Gast
[...]

Um diesen Ermessensspielraum zu minimieren habe ich folgende Frage.

[...]

Das Ermessen und der daraus resultierende Ermesspielraum, ist eine Rechtsfolge, die an einen TB anknüpft.
Zu unterscheiden ist, die Ermessensentscheidung, die gebundenen Entscheidung und die "Soll" Entscheidung.
Ausschlaggebend ist daher vielmehr: Was muss der Betroffene tun, damit er den TB nicht erfüllt? :icon_wink:

:icon_pause:
 
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@Indeclinabilis

Wenn der TB aber z.B. ist, das die SB sanktioniert mit der Begründung, das man selber dafür gesorgt hätte ein Arbeitsverhältnis zu verwirken?
Und dies sich dann auf z.B. einen Absatz in einem ZAF Bewerbungsschreiben begründet, aber man sich auf VV mit Belehrung natürlich beworben hat, wie will man da klar auf der sicheren Seite sein, einen TB nicht zu erfüllen und somit sanktionssicher zu sein?

Ich finde diese Formulierung im Gesetz darüber, das man nichts verwirken darf sehr schwammig. Aber anhand Deines smiley fehlt mir da vielleicht noch ein Verständnisbruchstück. Wirf mal ein Bruchstück :icon_smile:
 

Neudenkender

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Ziel ist mir in diesem Thread heraus zu arbeiten, welche Formulierungen - Schlüsselwörter sanktionssicher sind,

Abgesehen mal von dem methodisch und statistisch äußerst fragwürdigen Ansatz deiner Absicht:

Es gibt da keine absolute Sicherheit. SB-Individuen, Bundesland, vor Gericht und auf hoher See ...

Fahnde nach Urteilen zu "Negativbewerbung".

"Sicher" bei mir (!) war wohl immer der geschickt platzierte Hinweis "Gewerkschaftsmitglied ..." Das ist offenbar der Killer. Da traut sich keiner ran. Wenn doch, dann melde dich bei mir!

Das noch gepaart mit "Persönliche Stärken: (...) ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, (...), gelebter Gemeinschaftssinn ...", gern noch garniert mit zwei, drei weiteren Leckerlies.

Wenn dann noch "kein KFZ" (noch besser: tatsächlich (!) gar kein Führerschein vorhanden) dazu kommt im LL und Telefon und E-Mail nicht vorhanden sind, reicht das alles schon. Obwohl das Anschreiben von absoluter Obergeilheit auf den Lebenstraumjob bei der Sklavenklitsche da nur so trieft ...

Mach' es nicht zu kompliziert!
 
E

ExitUser12345

Gast
@Indeclinabilis

Wenn der TB aber z.B. ist, das die SB sanktioniert mit der Begründung, das man selber dafür gesorgt hätte ein Arbeitsverhältnis zu verwirken?

Und dies sich dann auf z.B. einen Absatz in einem ZAF Bewerbungsschreiben begründet, aber man sich auf VV mit Belehrung natürlich beworben hat, wie will man da klar auf der sicheren Seite sein, einen TB nicht zu erfüllen und somit sanktionssicher zu sein?

Ich finde diese Formulierung im Gesetz darüber, das man nichts verwirken darf sehr schwammig. Aber anhand Deines smiley fehlt mir da vielleicht noch ein Verständnisbruchstück. Wirf mal ein Bruchstück :icon_smile:


Tja, da das Gesetz auszulegen ist, legt es der SB natürlich auch aus.:icon_party:
Folglich sind "zweideutige" Formulierungen in Bewerbungen immer gefährlich. Sinnvoller wäre es - m.M.n - im Gespräch mit dem potenziellen AG diverse "Gründe" aufzufahren, denn das pers. Gespräch lässt sich nicht so schön "Auslegen" wie eine schriftliche Bewerbung. :icon_wink:
 
E

ExitUser

Gast
Ehrlich gesagt fände ich es jetzt etwas "gefährlich" funktionierende,
aber haarscharf an einer Sanktion vorbeigehende Bewerbungsfloskeln
und den argumentativen Hintergrund dazu ausgerechnet in einem
öffentlichen Forum auszubreiten.

Feind liest mit.

Schlüsselwörter, die zu einer Sanktion führen können:
- kann ich nicht
- will ich nicht
- werde ich nicht

Helfen können dagegen Varianten des:
- ja, aber...
- nein, aber...
 

TBone

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also allem anschein nach sind die "Buden" schon abgeschreckt wenn ich meine Seminare in "Arbeitssicherheitsbeauftragter" und "Praxiswissen Recht" im Lebenslauf angebe, aber was soll ich machen hab ich nun mal inne Täsch!:icon_twisted:
 
E

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Gast
Sofern man beides im Zweifel nachweisen kann.
Viele Schreiben ähnliche Dinge und wundern sich dann über eine Sanktion
 
E

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Gast
Abgesehen mal von dem methodisch und statistisch äußerst fragwürdigen Ansatz deiner Absicht: ...

Nach ausgiebiger Lektüre der Foren sollte man schon zu dem Ergebnis kommen, daß die Fragestellung fehl geht.
Überlegt man sich, was gemeinhin so als Vermittlungshemmnis gesehen wird, schaut man sich seinen (oder irgendeinen) Datensatz in der jobbörse an und überlegt, weshalb die ZAF trotzdem auf die Idee kommt, einen zum VG einzuladen, dann wird doch klar, daß man das nicht mit Sicherheit gefahrlos im Anschreiben abbiegen kann. Das leitet die ZAF im Zweifel sowieso ans JC weiter (per e-mail oder Fax, je nachdem). Und selbst wenn das nichts hergibt, kann sich das Amt immer noch auf die Einschätzung der ZAF stützen. Bei denjenigen, die sich nicht gegen eine Sanktion wehren (und das ist wohl die Mehrheit), kommen sie damit durch.
 

Neudenkender

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Bei denjenigen, die sich nicht gegen eine Sanktion wehren (und das ist wohl die Mehrheit), kommen sie damit durch.

Eben. Wenn die Flügelzange JC/ZAF damit rechnen muss, dass du dich mit allen Mitteln gegen eine etwaige Sanktion wehren würdest, an die Öffentlichkeit gehen würdest, Unterstützer suchen würdest, Negativpresse oder gar einen Shitstorm auslösen könntest, weil du außer den paar Abfütterkröten sowieso nichts zu verlieren hast, ... ja, dann nehmen sie im Rahmen ihrer laufenden Interessenabwägungen eben eher Kauf, dass du damit durchkommst.

Wenn sie aber spüren, dass du kuschst, dann kassieren sie dich eben ein.

"Sicher" weißt du das vorher nie. Da musst du schon auf dem Rathaus gewesen sein ... Wenn du DAS Risiko vermeiden willst, dann werde Sklave. Da dauert es ggf. dann lediglich etwas länger, bis du nervlich, körperlich und finanziell völlig am Ende bist.

Kann jeder selbst entscheiden.
 
E

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Gast
Eben. Wenn die Flügelzange JC/ZAF damit rechnen muss, dass du dich mit allen Mitteln gegen eine etwaige Sanktion wehren würdest, an die Öffentlichkeit gehen würdest, Unterstützer suchen würdest, Negativpresse oder gar einen Shitstorm auslösen könntest, weil du außer den paar Abfütterkröten sowieso nichts zu verlieren hast, ... ja, dann nehmen sie im Rahmen ihrer laufenden Interessenabwägungen eben eher Kauf, dass du damit durchkommst.

Wenn sie aber spüren, dass du kuschst, dann kassieren sie dich eben ein.

Ich denke mal, sie kassieren die Leute routinemäßig ein, wenn sie wollen. Eine Gelegenheit dazu bietet sich quasi immer irgendwie. Ob sie damit durchkommen, ist der ZAF und dem JC egal, denn das Spiel kostet sie nichts. Anderenfalls hätten die Leute nach dem ersten gewonnenen Prozeß ihre Ruhe.
 

Neudenkender

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ist der ZAF und dem JC egal, denn das Spiel kostet sie nichts. Anderenfalls hätten die Leute nach dem ersten gewonnenen Prozeß ihre Ruhe.

Doch, kostet sie Aufwand, Zeit und ggf. ... IMAGE. Glaube mir, das vor allem ist ihre Sorge, die wollen keine Negativpresse, keine Kameras, keine Blogs, keine Shitstorms. DAS wägen die von Ausnahmen "unten" mal abgesehen, genau ab. Die wissen auch, dass nur die wenigsten diesen Weg gehen werden. Die Angst ihrer Opfer ist stärkste Waffe, ihr wichtigster Hebel.

Ein Restrisiko bleibt immer, ja. Na und? Alles besser als ein Sklavendasein. Meiner Meinung nach. Ich akzeptiere aber jeden, der das so nicht handhaben kann oder möchte.
 
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Das man nicht immer alles offen in einem Forum schreiben kann, ist klar.
Dafür gibt es auch noch andere Möglichkeiten.
Zum Glück :icon_pause:

Und das es immer eine Abwägungssache ist, die jeder eigenverantwortlich für sich entscheiden muss, ebenso klar.
Ich, für mich, finde es riskanter, vielleicht 2 Personen einer ZAF gegenüber zu sitzen, die im Anschluss dem JC irgendwas behaupten schlimmer, als z.B. eine Bewerbung, die zwar missfällt, aber wo man nicht so richtig greifbar vielleicht ist. Und hier kann ich genau nachweisen, was faktisch an Infos geflossen ist.

Aber eines ist auch klar.
1. Wenn es mal übertrieben wird und es gibt ne Sanktion, dann wird die eben ausgesessen. Gehört zum lernen dazu.
2. Natürlich gehöre ich zu denen, die bis zum eigenen zerbrechen Widerstand unter allen Umständen mit allen Möglichkeiten leisten. Mein Name entspricht genau dieser Motivation.

Danke an Alle Antwortenden.
 

Neudenkender

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Ich, für mich, finde es riskanter, vielleicht 2 Personen einer ZAF gegenüber zu sitzen, die im Anschluss dem JC irgendwas behaupten schlimmer, als z.B. eine Bewerbung, die zwar missfällt, aber wo man nicht so richtig greifbar vielleicht ist. Und hier kann ich genau nachweisen, was faktisch an Infos geflossen ist.

Prima, DU hast genau verstanden, worauf es ankommt. Glückwunsch!

Und nochwas. Vor einer Sanktion käme immer erst Anhörung. Käme die, meldest du dich hier. Aber niemals ohne Beistand in einer mündlichen Anhörung etwas sagen, immer vesuchen, dann auf der Schriftform zu bestehen. Und alles Schriftliche immer nachweissicher versenden/übergeben, wie jede (ZAF-)Bewerbung. Ggf. hier eben hier rechtzeitig wieder melden. Viel Glück!
 
E

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Doch, kostet sie Aufwand, Zeit und ggf. ... IMAGE. Glaube mir, das vor allem ist ihre Sorge, die wollen keine Negativpresse, keine Kameras, keine Blogs, keine Shitstorms. DAS wägen die von Ausnahmen "unten" mal abgesehen, genau ab.

Kriegen sie auch nicht, woher denn? Das Risiko eines Bumerangs wegen Geschäftsschädigung und übler Nachrede ist viel zu groß, da so gut wie niemand etwas Konkretes in der Hand hat. Man schickt seine Bewerbung, die immer irgendwie auslegungsfähig ist, beim Gespräch sind Bewerber und ZAF-MA alleine (vielleicht nicht mal ein Disponent, der was entscheiden dürfte, sondern nur ein subalterner Aktenentgegennehmer). Und was dann hinter den Kulissen passiert, weiß keiner.
Ich habe mal wegen eines völlig obskuren VV bei der ZAF angerufen und keine Viertelstunde später stand schon in der jobbörse "Absage erhalten". Meinst Du, das hat die ZAF da eingetragen?
Auch Anhörung, Widerspruchsbescheid und selbst der verlorene Prozeß kratzen weder am Image der ZAF, noch an dem des JC.

Ich akzeptiere aber jeden, der das so nicht handhaben kann oder möchte.

Jeder muß den Weg so gehen, wie er es kann. Die Unterstützung im Forum ist gut und wichtig, aber spätestens im Gerichtstermin steht man ganz alleine da. Da kann man nicht im Internet fragen, was man dem Richter jetzt antworten soll.
 
E

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Gast
Ich, für mich, finde es riskanter, vielleicht 2 Personen einer ZAF gegenüber zu sitzen, die im Anschluss dem JC irgendwas behaupten schlimmer, als z.B. eine Bewerbung, die zwar missfällt, aber wo man nicht so richtig greifbar vielleicht ist. Und hier kann ich genau nachweisen, was faktisch an Infos geflossen ist.

Das Problem bei einer Bewerbung ist, daß es keine Regeln gibt. Das ist immer Auslegungssache. Stellst Du für die Arbeit irrelevante Vermittlungshemmnisse in den Raum (nicht mal in den Vordergrund), dann kann man das aufgreifen oder auch nicht.
Und wieviel Leuten Du bei der ZAF gegenübersitzt, ist letztlich egal. Auch eine(r) kann am Telefon behaupten, Dein Hosenstall sei offen gewesen und Du hättest in der Nase gebohrt. Das SBchen erfüllt erstmal sein Sanktionssoll, was die Widerspruchsstelle und das SG dann daraus machen, ist nicht sein Bier.

Aber eines ist auch klar.
1. Wenn es mal übertrieben wird und es gibt ne Sanktion, dann wird die eben ausgesessen. Gehört zum lernen dazu.

Wenn es eine Sanktion gibt, dann wird die angegriffen. Und da hat man im besten Fall keinen irgendwie belegbaren Anlaß geliefert.
 

Neudenkender

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@ P123: Hast mich nicht ganz verstanden. Oder ich mich nicht verständlich ausgedrückt. Wie auch immer:

Vom Anschreiben an lasse ich die durch die Blume spüren, was im Falle eines Falles abgeht, ich ihre Spielchen kenne, sie mit mir ihren perfekten Partner finden würden.

Und komisch, was, nach einer inzwischen dreistelligen Zahl an Zwangsbewerbungen bei ZAFs in den letzten Jahren nicht einen Vertrag unterschrieben und nicht eine Sanktion (deswegen) erhalten. Klar, kannst Recht haben, kann reines Glück sein. Aber mein fetter Bauch sagt mir, dass mein Vorgehen unter Umständen nicht völlig falsch sein kann. Bilde ich mir zumindestens ein ... :icon_party:

Manchmal denke ich mir so, ich habe vielleicht doch was gegen die Sklavenbuden?
 

Neudenkender

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aber spätestens im Gerichtstermin steht man ganz alleine da.

Nö. Wieso das denn?

Zudem müsste das Amt im Rahmen der Sanktion bzw. im Widerspruchsbescheid begründen, worauf sie denn ihre Sanktion gründet. Und dann kann man sich bestens vorbereiten, alleine oder mit Hilfe fast jede denkbare Frage im Vorfeld durchspielen. Wie in fast jedem anderen Prozess oder in fast jeder anderen Prüfung auch.

Kann nicht nachvollziehen, warum du das schon im Vorfeld als alles so ziemlich aussichtslos bis schwierig darstellst.
 
C

Catwizel

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Für Bewerbungen gibt es keine Regeln, lediglich für die Form nach
DIN 5008. Es muss ein Arbeitswille erkenntlich sein.
Eine ZAF benötigt halt eine Telefonnummer. Aus der Sicht eines
Personaldisponenten zeigt der Bewerber bei fehlenden wichtigen
Angaben kein Arbeitswillen. Ein Prepaid Handy gibt´s für 10 €,
dass man ja nicht den ganzen Tag anhaben muss.
Sollte jeder entscheiden, was er angibt oder nicht. Auf keinen Fall irgendwelche falschen Angaben!
 

Neudenkender

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Aus der Sicht eines
Personaldisponenten zeigt der Bewerber bei fehlenden wichtigen
Angaben kein Arbeitswillen. Ein Prepaid Handy gibt´s für 10 €,
dass man ja nicht den ganzen Tag anhaben muss.
Sollte jeder entscheiden, was er angibt oder nicht. Auf keinen Fall irgendwelche falschen Angaben!

Lol, keine falschen Angaben, dann wäre die Jobbörse ja fast leer!

Es gibt keine Rechtsgrundlage dafür, ein Telefon besitzen zu müssen. Nur darauf kommt es für etwaige Sanktionen an. Was ein Sklavenbudenfuzzi dazu denkt, sagt oder sich in die Kerbe schmiert, ist VÖLLIG irrelevant in diesem Kontext. Wenn ich kein Handy will, dann habe ich keines. Und Ende! Null Sanktionsgefahr, lächerlich, das probieren nicht mal "die da".
 
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@p123
Also das ich eine Sanktion zunächst versuchen würde abzuwehren ist wohl selbstverständlich. Das Abwettern ist der worst case. Deshalb schrieb ich auch unter dem anderen Punkt, mich mit allem zu wehren.

Antworten für den Richter nicht hier erfahren zu könenn in Echtzeit, alles logisch. Aber darum geht es auch NICHT. Diese Aktivitäten hier im Forum gehören für mich zu den vorbereitenden Massnahmen. Und wann immer ich Beistände mitführen darf, werde ich es machen. Aber Aufklärung und Vorbereitung ist bereits ein großer Schritt Schlachten zu gewinnen.

Ich bin ebenfalls überzeugt davon, wie z.B. Neudenkender, das wenn man dem JC jede Lampe anmacht, das eine Wirkung hat.
Meine Erfahrung rührt aus anderen Bereichen, wo nichts ging.
Und nachdem man extremst ungemütlich geworden ist und die MEGA abgenervt waren irgendwann nachgegeben haben. Die Wellen müssen nur groß genug sein. Und klar, man wägt ab. Ökonomisches Prinzip, Chancen, etc.
Aber wenn es offen ist, knick ich nicht ein. Sie dürfen mich nicht schlagen und nicht treten. Also, was soll passieren?

@Neudenkender
Ich nehm das Angebot, wenn es zu einer Anhörung kommt gerne an. :smile:
Genauso wie ich hier auch versuche anderen helfen. Klar, immer alles auf die schriftliche Ebene ziehen mit Eingangsquittung. Allein ohne Beistand zu einer Anhörung hin zu gehen ist wie: Macht mit mir, was ihr wollt, ich wehr mich nicht.

Telefonieren tue ich übrigens nicht. Weder mit SB, noch mit ZAF.
Das Telefon wird nur abgenommen wenn:
1. Anrufer identifizierbar - Nummer sichtbar?
2. Anrufer bekannt - Nummer zuordbar?
3. Anrufer erwünscht - Freund, Familie, Sonstiges?
Abnahme nur bei Erfüllung ALLER Kriterien.

Ansonsten behaupte ich nicht, das ich kein Telefon habe, sondern sage klar, das ich aus den Vorteilsgründen, die die Schriftform beinhaltet auf diese bestehe. Mal nachlesen können, weniger Missverständnisse usw. Das Übliche bla bla. SGB2 sagt postalisch, also ist alles weitergehende damit beendet.
Ach ja, ich begründe es auch mit Sanktionsangst und den Pflichten, die ich nach SGB2 habe und das ja alles nachweisen können muss. Da ich mich nie aufs Glatteis ziehen lasse, hat die SB es auch schwerer, mir nen Feger zu verpassen.

Eine Sanktion dafür, das man sich absichern möchte? Ich glaub, das geht nicht einfach so.
 

Neudenkender

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Ansonsten behaupte ich nicht, das ich kein Telefon habe, sondern sage klar, das ich aus den Vorteilsgründen, die die Schriftform beinhaltet auf diese bestehe. Mal nachlesen können, weniger Missverständnisse usw. Das Übliche bla bla. SGB2 sagt postalisch, also ist alles weitergehende damit beendet.
Ach ja, ich begründe es auch mit Sanktionsangst und den Pflichten, die ich nach SGB2 habe und das ja alles nachweisen können muss. Da ich mich nie aufs Glatteis ziehen lasse, hat die SB es auch schwerer, mir nen Feger zu verpassen.

Sieht aus, als seist du auf einem guten Weg.

Noch ein paar kurze Hinweise, nur meine Meinung, keine Rechtsberatung:

Lügen sind nur selten strafbewehrt (sonst säße die ganze ZAF-Branche ja schon lange samt Sicherheitsverwahrung im Knast). Du kannst der Tante ins Gesicht sagen, hab kein Telefon - und nebenbei offen deine SMS darauf tippen. Verbessert deine Glaubwürdigkeit bei der nicht unbedingt, würde ich auch nicht unbedingt empfehlen - aber rechtliche Konsequenzen: null!

Dann nicht soviel erklären wollen. Je mehr du denen erzählst oder deren Fragen beantwortest, desto schlechter. Du sagst, wenn angebracht, am besten immer nur, nach Paragraf xy Dingsbums xy bzw. nach Urteil vom SG//LSG/BSG/.... o. ä. sage/gebe ... ich Ihnen jetzt Folgendes.
Du gibst/sagst/schreibst denen nur, was du rechtlich zwingend musst oder was DIR klar einen Vorteil bringt.

Jede Behauptung von denen hinterfragst du freundlich:
- Auf welcher rechtlichen Grundlage fußt ihre Aussage genau, bitte?
- Geben Sie mir das bitte schriftlich.

Dein Beistand protokolliert das ganze Gespräch schriftlich, erkennbar.

Winning Hartz and minds. Making friends.
 
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Verhältnismässigkeit, Verschleierungtaktik, Glaubwürdigkeitspiel und auch das mit Beistand, schriftlich und Rechtsgrundlagen ist alles klar.
Das musste ich im Rahmen des SGB2 bereits lernen.

AAAAAAAAHHHHHHHHHHHHH

Wieso das nicht bei ZAF auch anwenden?
Stimmt überhaupt. :icon_cool:
Ist die Stelle auf die ich mich beworben habe nun vakant oder nicht?
Nein? Will ich schriftlich haben.
Das ist so wie EGV unterzeichnen - in Empfang nehmen, gleich einpacken
und nicht mehr hergeben. Vorschieben das prüfen zu wollen.
Bei einer ZAF ist es halt der Vertrag. Gleich einpacken, bei Versuch der
Wegnahme Polizei, ebenfalls Prüfung vorschieben.
Das ich daran noch nicht gedacht habe????? :icon_mad:
Klar, ich kann die Verhaltensweise ja kopieren.
Wald vor lauter Bäume.
Weil ich Bewerbungen in seriös und ZAF teile und 2 Systeme fahre,
bin ich fälschlicherweise auch beim Verhalten von einem 2er System ausgegangen. Aber ist ja nicht. SB und ZAF können mit dem gleichen bedient werden.

Wieder was gelernt, GEIL. :popcorn:
Neudenkender, Du hast mich vor einer Betriebsblindheit gerettet :wink:
 
R

Ramblin Man

Gast
Abgesehen mal von dem methodisch und statistisch äußerst fragwürdigen Ansatz deiner Absicht:

Es gibt da keine absolute Sicherheit. SB-Individuen, Bundesland, vor Gericht und auf hoher See ...

Fahnde nach Urteilen zu "Negativbewerbung".

"Sicher" bei mir (!) war wohl immer der geschickt platzierte Hinweis "Gewerkschaftsmitglied ..." Das ist offenbar der Killer. Da traut sich keiner ran. Wenn doch, dann melde dich bei mir!

Das noch gepaart mit "Persönliche Stärken: (...) ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, (...), gelebter Gemeinschaftssinn ...", gern noch garniert mit zwei, drei weiteren Leckerlies.

Wenn dann noch "kein KFZ" (noch besser: tatsächlich (!) gar kein Führerschein vorhanden) dazu kommt im LL und Telefon und E-Mail nicht vorhanden sind, reicht das alles schon. Obwohl das Anschreiben von absoluter Obergeilheit auf den Lebenstraumjob bei der Sklavenklitsche da nur so trieft ...

Mach' es nicht zu kompliziert!


Ich find das prima, Deine Vorschläge.
Der @GoGoKing meinte ja noch, mittlerweile würden einen selbst die geschicktesten Antibewerbungen nicht mehr vor VG schützen.

Wie erlebt das die Forengemeinde?

Vielleicht ist es so, dass man sich diese "Schmankerl" für das erzwungene VG aufbewahren soll? Oder doch schon im AS und LL schreiben? Bin da überfragt.

@ Indeclinabilis meinte ja dann, das Anbringen der Schmankerl im erzwungenen VG sei wesentlich "sicherer", was die Nachweisbarkeit erschwert.

Auch ein wichtiges Argument.
 
E

ExitUser

Gast
Für Bewerbungen gibt es keine Regeln, lediglich für die Form nach
DIN 5008. Es muss ein Arbeitswille erkenntlich sein.

Korrekt. Deswegen läßt sich die Ausgangsfrage, welche Formulierung (noch) regelkonform wäre, auch nicht beantworten.

Eine ZAF benötigt halt eine Telefonnummer. Aus der Sicht eines
Personaldisponenten zeigt der Bewerber bei fehlenden wichtigen
Angaben kein Arbeitswillen. Ein Prepaid Handy gibt´s für 10 €,
dass man ja nicht den ganzen Tag anhaben muss.

Falsch. Eine Karte mit Prepaid-Vertrag kostet 10 Euro. Das Telefon, wo man die reinsteckt, kommt extra. Wenn ich etwas sofort brauche, dann den üblichen Einzelhandelspreis.

Die Aussage "Habe kein Telefon" ist zeitbezogen auf den Moment, da man diese tätigt. Die sagt nichts darüber aus, ob man vor einer halben Stunde, bevor man auf dem Weg zum VG in die U-Bahn einstieg, noch eins hatte. Woraus schließt Du jetzt also so zwingend, daß der Mann vor Dir keine Lust zum arbeiten hat?

Sollte jeder entscheiden, was er angibt oder nicht. Auf keinen Fall irgendwelche falschen Angaben!

Das versteht sich von selbst.
 
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