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Welche Schlüsselwörter in ZAF Bewerbungsschreiben führten zu Sanktionen?

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#1
Hallo an Alle,

wie viele wissen, ist die ZAF Bewerbungsarbeit eine Gratwanderung.
Auf der einen Seite unterliegt man schnell einer Sanktion. Auf der anderen
Seite findet man sich schnell als Lohnsklave wieder.

Manches ist im SGB2 klar geregelt. Manches allerdings nicht.
So landet es im Ermessensspielraum eines SB`s.

Um diesen Ermessensspielraum zu minimieren habe ich folgende Frage.

Mit welchen Sätzen in Bewerbungsanschreiben oder Inhalten in Lebensläufen wurden schon Sanktionen mit Erfolg ausgesprochen? Mit welchen wurde eine Sanktion versucht, ist aber nicht durchgekommen? Wer hat da Erfahrung?
Es geht nicht darum hier 1:1 Textbausteine rein zu setzen.
Es geht lediglich um die Schlüsselwörter, damit dieser gegenseitige Erfahrungsaustausch trotz Suchmaschine anonym bleibt und eine SB da keine Verbindungen zu ALG2 Empfängern ziehen kann.

Ziel ist mir in diesem Thread heraus zu arbeiten, welche Formulierungen - Schlüsselwörter sanktionssicher sind, dennoch dafür sorgen bei einer ZAF schlechter da zu stehen. Bitte nur ZAF, denn gegen seriöse Arbeitsangebote und Arbeitgeber ist das nicht gemeint.

Wenn ich nun frage, ob eine SB es als sanktionswürdig sieht, wenn man
z.B. schreibt: Führerschein Klasse B ohne PKW
dann kann man diskutieren. Aber hier gehts um echte Erfahrungen.

Ich mach mal den Anfang.
Gehaltsverhandlungen, sanktionssicher sind die Formulierungen: nach Tarif und ortsüblich
In mündlichen Verhandlungen kann man dann seine Sichtweise des ortsblichen sehr deeeeeehnen.
 

Indeclinabilis

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#2
[...]

Um diesen Ermessensspielraum zu minimieren habe ich folgende Frage.

[...]
Das Ermessen und der daraus resultierende Ermesspielraum, ist eine Rechtsfolge, die an einen TB anknüpft.
Zu unterscheiden ist, die Ermessensentscheidung, die gebundenen Entscheidung und die "Soll" Entscheidung.
Ausschlaggebend ist daher vielmehr: Was muss der Betroffene tun, damit er den TB nicht erfüllt? :icon_wink:

:icon_pause:
 
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#3
@Indeclinabilis

Wenn der TB aber z.B. ist, das die SB sanktioniert mit der Begründung, das man selber dafür gesorgt hätte ein Arbeitsverhältnis zu verwirken?
Und dies sich dann auf z.B. einen Absatz in einem ZAF Bewerbungsschreiben begründet, aber man sich auf VV mit Belehrung natürlich beworben hat, wie will man da klar auf der sicheren Seite sein, einen TB nicht zu erfüllen und somit sanktionssicher zu sein?

Ich finde diese Formulierung im Gesetz darüber, das man nichts verwirken darf sehr schwammig. Aber anhand Deines smiley fehlt mir da vielleicht noch ein Verständnisbruchstück. Wirf mal ein Bruchstück :icon_smile:
 

Neudenkender

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#4
Ziel ist mir in diesem Thread heraus zu arbeiten, welche Formulierungen - Schlüsselwörter sanktionssicher sind,
Abgesehen mal von dem methodisch und statistisch äußerst fragwürdigen Ansatz deiner Absicht:

Es gibt da keine absolute Sicherheit. SB-Individuen, Bundesland, vor Gericht und auf hoher See ...

Fahnde nach Urteilen zu "Negativbewerbung".

"Sicher" bei mir (!) war wohl immer der geschickt platzierte Hinweis "Gewerkschaftsmitglied ..." Das ist offenbar der Killer. Da traut sich keiner ran. Wenn doch, dann melde dich bei mir!

Das noch gepaart mit "Persönliche Stärken: (...) ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, (...), gelebter Gemeinschaftssinn ...", gern noch garniert mit zwei, drei weiteren Leckerlies.

Wenn dann noch "kein KFZ" (noch besser: tatsächlich (!) gar kein Führerschein vorhanden) dazu kommt im LL und Telefon und E-Mail nicht vorhanden sind, reicht das alles schon. Obwohl das Anschreiben von absoluter Obergeilheit auf den Lebenstraumjob bei der Sklavenklitsche da nur so trieft ...

Mach' es nicht zu kompliziert!
 

Indeclinabilis

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#5
@Indeclinabilis

Wenn der TB aber z.B. ist, das die SB sanktioniert mit der Begründung, das man selber dafür gesorgt hätte ein Arbeitsverhältnis zu verwirken?

Und dies sich dann auf z.B. einen Absatz in einem ZAF Bewerbungsschreiben begründet, aber man sich auf VV mit Belehrung natürlich beworben hat, wie will man da klar auf der sicheren Seite sein, einen TB nicht zu erfüllen und somit sanktionssicher zu sein?

Ich finde diese Formulierung im Gesetz darüber, das man nichts verwirken darf sehr schwammig. Aber anhand Deines smiley fehlt mir da vielleicht noch ein Verständnisbruchstück. Wirf mal ein Bruchstück :icon_smile:

Tja, da das Gesetz auszulegen ist, legt es der SB natürlich auch aus.:icon_party:
Folglich sind "zweideutige" Formulierungen in Bewerbungen immer gefährlich. Sinnvoller wäre es - m.M.n - im Gespräch mit dem potenziellen AG diverse "Gründe" aufzufahren, denn das pers. Gespräch lässt sich nicht so schön "Auslegen" wie eine schriftliche Bewerbung. :icon_wink:
 
E

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Gast
#6
Ehrlich gesagt fände ich es jetzt etwas "gefährlich" funktionierende,
aber haarscharf an einer Sanktion vorbeigehende Bewerbungsfloskeln
und den argumentativen Hintergrund dazu ausgerechnet in einem
öffentlichen Forum auszubreiten.

Feind liest mit.

Schlüsselwörter, die zu einer Sanktion führen können:
- kann ich nicht
- will ich nicht
- werde ich nicht

Helfen können dagegen Varianten des:
- ja, aber...
- nein, aber...
 

TBone

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#7
also allem anschein nach sind die "Buden" schon abgeschreckt wenn ich meine Seminare in "Arbeitssicherheitsbeauftragter" und "Praxiswissen Recht" im Lebenslauf angebe, aber was soll ich machen hab ich nun mal inne Täsch!:icon_twisted:
 
E

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Gast
#8
Sofern man beides im Zweifel nachweisen kann.
Viele Schreiben ähnliche Dinge und wundern sich dann über eine Sanktion
 
E

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#9
Abgesehen mal von dem methodisch und statistisch äußerst fragwürdigen Ansatz deiner Absicht: ...
Nach ausgiebiger Lektüre der Foren sollte man schon zu dem Ergebnis kommen, daß die Fragestellung fehl geht.
Überlegt man sich, was gemeinhin so als Vermittlungshemmnis gesehen wird, schaut man sich seinen (oder irgendeinen) Datensatz in der jobbörse an und überlegt, weshalb die ZAF trotzdem auf die Idee kommt, einen zum VG einzuladen, dann wird doch klar, daß man das nicht mit Sicherheit gefahrlos im Anschreiben abbiegen kann. Das leitet die ZAF im Zweifel sowieso ans JC weiter (per e-mail oder Fax, je nachdem). Und selbst wenn das nichts hergibt, kann sich das Amt immer noch auf die Einschätzung der ZAF stützen. Bei denjenigen, die sich nicht gegen eine Sanktion wehren (und das ist wohl die Mehrheit), kommen sie damit durch.
 

Neudenkender

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#10
Bei denjenigen, die sich nicht gegen eine Sanktion wehren (und das ist wohl die Mehrheit), kommen sie damit durch.
Eben. Wenn die Flügelzange JC/ZAF damit rechnen muss, dass du dich mit allen Mitteln gegen eine etwaige Sanktion wehren würdest, an die Öffentlichkeit gehen würdest, Unterstützer suchen würdest, Negativpresse oder gar einen Shitstorm auslösen könntest, weil du außer den paar Abfütterkröten sowieso nichts zu verlieren hast, ... ja, dann nehmen sie im Rahmen ihrer laufenden Interessenabwägungen eben eher Kauf, dass du damit durchkommst.

Wenn sie aber spüren, dass du kuschst, dann kassieren sie dich eben ein.

"Sicher" weißt du das vorher nie. Da musst du schon auf dem Rathaus gewesen sein ... Wenn du DAS Risiko vermeiden willst, dann werde Sklave. Da dauert es ggf. dann lediglich etwas länger, bis du nervlich, körperlich und finanziell völlig am Ende bist.

Kann jeder selbst entscheiden.
 
E

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Gast
#11
Eben. Wenn die Flügelzange JC/ZAF damit rechnen muss, dass du dich mit allen Mitteln gegen eine etwaige Sanktion wehren würdest, an die Öffentlichkeit gehen würdest, Unterstützer suchen würdest, Negativpresse oder gar einen Shitstorm auslösen könntest, weil du außer den paar Abfütterkröten sowieso nichts zu verlieren hast, ... ja, dann nehmen sie im Rahmen ihrer laufenden Interessenabwägungen eben eher Kauf, dass du damit durchkommst.

Wenn sie aber spüren, dass du kuschst, dann kassieren sie dich eben ein.
Ich denke mal, sie kassieren die Leute routinemäßig ein, wenn sie wollen. Eine Gelegenheit dazu bietet sich quasi immer irgendwie. Ob sie damit durchkommen, ist der ZAF und dem JC egal, denn das Spiel kostet sie nichts. Anderenfalls hätten die Leute nach dem ersten gewonnenen Prozeß ihre Ruhe.
 

Neudenkender

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#12
ist der ZAF und dem JC egal, denn das Spiel kostet sie nichts. Anderenfalls hätten die Leute nach dem ersten gewonnenen Prozeß ihre Ruhe.
Doch, kostet sie Aufwand, Zeit und ggf. ... IMAGE. Glaube mir, das vor allem ist ihre Sorge, die wollen keine Negativpresse, keine Kameras, keine Blogs, keine Shitstorms. DAS wägen die von Ausnahmen "unten" mal abgesehen, genau ab. Die wissen auch, dass nur die wenigsten diesen Weg gehen werden. Die Angst ihrer Opfer ist stärkste Waffe, ihr wichtigster Hebel.

Ein Restrisiko bleibt immer, ja. Na und? Alles besser als ein Sklavendasein. Meiner Meinung nach. Ich akzeptiere aber jeden, der das so nicht handhaben kann oder möchte.
 
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#13
Das man nicht immer alles offen in einem Forum schreiben kann, ist klar.
Dafür gibt es auch noch andere Möglichkeiten.
Zum Glück :icon_pause:

Und das es immer eine Abwägungssache ist, die jeder eigenverantwortlich für sich entscheiden muss, ebenso klar.
Ich, für mich, finde es riskanter, vielleicht 2 Personen einer ZAF gegenüber zu sitzen, die im Anschluss dem JC irgendwas behaupten schlimmer, als z.B. eine Bewerbung, die zwar missfällt, aber wo man nicht so richtig greifbar vielleicht ist. Und hier kann ich genau nachweisen, was faktisch an Infos geflossen ist.

Aber eines ist auch klar.
1. Wenn es mal übertrieben wird und es gibt ne Sanktion, dann wird die eben ausgesessen. Gehört zum lernen dazu.
2. Natürlich gehöre ich zu denen, die bis zum eigenen zerbrechen Widerstand unter allen Umständen mit allen Möglichkeiten leisten. Mein Name entspricht genau dieser Motivation.

Danke an Alle Antwortenden.
 

Neudenkender

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#14
Ich, für mich, finde es riskanter, vielleicht 2 Personen einer ZAF gegenüber zu sitzen, die im Anschluss dem JC irgendwas behaupten schlimmer, als z.B. eine Bewerbung, die zwar missfällt, aber wo man nicht so richtig greifbar vielleicht ist. Und hier kann ich genau nachweisen, was faktisch an Infos geflossen ist.
Prima, DU hast genau verstanden, worauf es ankommt. Glückwunsch!

Und nochwas. Vor einer Sanktion käme immer erst Anhörung. Käme die, meldest du dich hier. Aber niemals ohne Beistand in einer mündlichen Anhörung etwas sagen, immer vesuchen, dann auf der Schriftform zu bestehen. Und alles Schriftliche immer nachweissicher versenden/übergeben, wie jede (ZAF-)Bewerbung. Ggf. hier eben hier rechtzeitig wieder melden. Viel Glück!
 
E

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#15
Doch, kostet sie Aufwand, Zeit und ggf. ... IMAGE. Glaube mir, das vor allem ist ihre Sorge, die wollen keine Negativpresse, keine Kameras, keine Blogs, keine Shitstorms. DAS wägen die von Ausnahmen "unten" mal abgesehen, genau ab.
Kriegen sie auch nicht, woher denn? Das Risiko eines Bumerangs wegen Geschäftsschädigung und übler Nachrede ist viel zu groß, da so gut wie niemand etwas Konkretes in der Hand hat. Man schickt seine Bewerbung, die immer irgendwie auslegungsfähig ist, beim Gespräch sind Bewerber und ZAF-MA alleine (vielleicht nicht mal ein Disponent, der was entscheiden dürfte, sondern nur ein subalterner Aktenentgegennehmer). Und was dann hinter den Kulissen passiert, weiß keiner.
Ich habe mal wegen eines völlig obskuren VV bei der ZAF angerufen und keine Viertelstunde später stand schon in der jobbörse "Absage erhalten". Meinst Du, das hat die ZAF da eingetragen?
Auch Anhörung, Widerspruchsbescheid und selbst der verlorene Prozeß kratzen weder am Image der ZAF, noch an dem des JC.

Ich akzeptiere aber jeden, der das so nicht handhaben kann oder möchte.
Jeder muß den Weg so gehen, wie er es kann. Die Unterstützung im Forum ist gut und wichtig, aber spätestens im Gerichtstermin steht man ganz alleine da. Da kann man nicht im Internet fragen, was man dem Richter jetzt antworten soll.
 
E

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Gast
#16
Ich, für mich, finde es riskanter, vielleicht 2 Personen einer ZAF gegenüber zu sitzen, die im Anschluss dem JC irgendwas behaupten schlimmer, als z.B. eine Bewerbung, die zwar missfällt, aber wo man nicht so richtig greifbar vielleicht ist. Und hier kann ich genau nachweisen, was faktisch an Infos geflossen ist.
Das Problem bei einer Bewerbung ist, daß es keine Regeln gibt. Das ist immer Auslegungssache. Stellst Du für die Arbeit irrelevante Vermittlungshemmnisse in den Raum (nicht mal in den Vordergrund), dann kann man das aufgreifen oder auch nicht.
Und wieviel Leuten Du bei der ZAF gegenübersitzt, ist letztlich egal. Auch eine(r) kann am Telefon behaupten, Dein Hosenstall sei offen gewesen und Du hättest in der Nase gebohrt. Das SBchen erfüllt erstmal sein Sanktionssoll, was die Widerspruchsstelle und das SG dann daraus machen, ist nicht sein Bier.

Aber eines ist auch klar.
1. Wenn es mal übertrieben wird und es gibt ne Sanktion, dann wird die eben ausgesessen. Gehört zum lernen dazu.
Wenn es eine Sanktion gibt, dann wird die angegriffen. Und da hat man im besten Fall keinen irgendwie belegbaren Anlaß geliefert.
 

Neudenkender

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#17
@ P123: Hast mich nicht ganz verstanden. Oder ich mich nicht verständlich ausgedrückt. Wie auch immer:

Vom Anschreiben an lasse ich die durch die Blume spüren, was im Falle eines Falles abgeht, ich ihre Spielchen kenne, sie mit mir ihren perfekten Partner finden würden.

Und komisch, was, nach einer inzwischen dreistelligen Zahl an Zwangsbewerbungen bei ZAFs in den letzten Jahren nicht einen Vertrag unterschrieben und nicht eine Sanktion (deswegen) erhalten. Klar, kannst Recht haben, kann reines Glück sein. Aber mein fetter Bauch sagt mir, dass mein Vorgehen unter Umständen nicht völlig falsch sein kann. Bilde ich mir zumindestens ein ... :icon_party:

Manchmal denke ich mir so, ich habe vielleicht doch was gegen die Sklavenbuden?
 

Neudenkender

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#18
aber spätestens im Gerichtstermin steht man ganz alleine da.
Nö. Wieso das denn?

Zudem müsste das Amt im Rahmen der Sanktion bzw. im Widerspruchsbescheid begründen, worauf sie denn ihre Sanktion gründet. Und dann kann man sich bestens vorbereiten, alleine oder mit Hilfe fast jede denkbare Frage im Vorfeld durchspielen. Wie in fast jedem anderen Prozess oder in fast jeder anderen Prüfung auch.

Kann nicht nachvollziehen, warum du das schon im Vorfeld als alles so ziemlich aussichtslos bis schwierig darstellst.
 

Catwizel

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#19
Für Bewerbungen gibt es keine Regeln, lediglich für die Form nach
DIN 5008. Es muss ein Arbeitswille erkenntlich sein.
Eine ZAF benötigt halt eine Telefonnummer. Aus der Sicht eines
Personaldisponenten zeigt der Bewerber bei fehlenden wichtigen
Angaben kein Arbeitswillen. Ein Prepaid Handy gibt´s für 10 €,
dass man ja nicht den ganzen Tag anhaben muss.
Sollte jeder entscheiden, was er angibt oder nicht. Auf keinen Fall irgendwelche falschen Angaben!
 

Neudenkender

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#20
Aus der Sicht eines
Personaldisponenten zeigt der Bewerber bei fehlenden wichtigen
Angaben kein Arbeitswillen. Ein Prepaid Handy gibt´s für 10 €,
dass man ja nicht den ganzen Tag anhaben muss.
Sollte jeder entscheiden, was er angibt oder nicht. Auf keinen Fall irgendwelche falschen Angaben!
Lol, keine falschen Angaben, dann wäre die Jobbörse ja fast leer!

Es gibt keine Rechtsgrundlage dafür, ein Telefon besitzen zu müssen. Nur darauf kommt es für etwaige Sanktionen an. Was ein Sklavenbudenfuzzi dazu denkt, sagt oder sich in die Kerbe schmiert, ist VÖLLIG irrelevant in diesem Kontext. Wenn ich kein Handy will, dann habe ich keines. Und Ende! Null Sanktionsgefahr, lächerlich, das probieren nicht mal "die da".
 
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#21
@p123
Also das ich eine Sanktion zunächst versuchen würde abzuwehren ist wohl selbstverständlich. Das Abwettern ist der worst case. Deshalb schrieb ich auch unter dem anderen Punkt, mich mit allem zu wehren.

Antworten für den Richter nicht hier erfahren zu könenn in Echtzeit, alles logisch. Aber darum geht es auch NICHT. Diese Aktivitäten hier im Forum gehören für mich zu den vorbereitenden Massnahmen. Und wann immer ich Beistände mitführen darf, werde ich es machen. Aber Aufklärung und Vorbereitung ist bereits ein großer Schritt Schlachten zu gewinnen.

Ich bin ebenfalls überzeugt davon, wie z.B. Neudenkender, das wenn man dem JC jede Lampe anmacht, das eine Wirkung hat.
Meine Erfahrung rührt aus anderen Bereichen, wo nichts ging.
Und nachdem man extremst ungemütlich geworden ist und die MEGA abgenervt waren irgendwann nachgegeben haben. Die Wellen müssen nur groß genug sein. Und klar, man wägt ab. Ökonomisches Prinzip, Chancen, etc.
Aber wenn es offen ist, knick ich nicht ein. Sie dürfen mich nicht schlagen und nicht treten. Also, was soll passieren?

@Neudenkender
Ich nehm das Angebot, wenn es zu einer Anhörung kommt gerne an. :smile:
Genauso wie ich hier auch versuche anderen helfen. Klar, immer alles auf die schriftliche Ebene ziehen mit Eingangsquittung. Allein ohne Beistand zu einer Anhörung hin zu gehen ist wie: Macht mit mir, was ihr wollt, ich wehr mich nicht.

Telefonieren tue ich übrigens nicht. Weder mit SB, noch mit ZAF.
Das Telefon wird nur abgenommen wenn:
1. Anrufer identifizierbar - Nummer sichtbar?
2. Anrufer bekannt - Nummer zuordbar?
3. Anrufer erwünscht - Freund, Familie, Sonstiges?
Abnahme nur bei Erfüllung ALLER Kriterien.

Ansonsten behaupte ich nicht, das ich kein Telefon habe, sondern sage klar, das ich aus den Vorteilsgründen, die die Schriftform beinhaltet auf diese bestehe. Mal nachlesen können, weniger Missverständnisse usw. Das Übliche bla bla. SGB2 sagt postalisch, also ist alles weitergehende damit beendet.
Ach ja, ich begründe es auch mit Sanktionsangst und den Pflichten, die ich nach SGB2 habe und das ja alles nachweisen können muss. Da ich mich nie aufs Glatteis ziehen lasse, hat die SB es auch schwerer, mir nen Feger zu verpassen.

Eine Sanktion dafür, das man sich absichern möchte? Ich glaub, das geht nicht einfach so.
 

Neudenkender

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#22
Ansonsten behaupte ich nicht, das ich kein Telefon habe, sondern sage klar, das ich aus den Vorteilsgründen, die die Schriftform beinhaltet auf diese bestehe. Mal nachlesen können, weniger Missverständnisse usw. Das Übliche bla bla. SGB2 sagt postalisch, also ist alles weitergehende damit beendet.
Ach ja, ich begründe es auch mit Sanktionsangst und den Pflichten, die ich nach SGB2 habe und das ja alles nachweisen können muss. Da ich mich nie aufs Glatteis ziehen lasse, hat die SB es auch schwerer, mir nen Feger zu verpassen.
Sieht aus, als seist du auf einem guten Weg.

Noch ein paar kurze Hinweise, nur meine Meinung, keine Rechtsberatung:

Lügen sind nur selten strafbewehrt (sonst säße die ganze ZAF-Branche ja schon lange samt Sicherheitsverwahrung im Knast). Du kannst der Tante ins Gesicht sagen, hab kein Telefon - und nebenbei offen deine SMS darauf tippen. Verbessert deine Glaubwürdigkeit bei der nicht unbedingt, würde ich auch nicht unbedingt empfehlen - aber rechtliche Konsequenzen: null!

Dann nicht soviel erklären wollen. Je mehr du denen erzählst oder deren Fragen beantwortest, desto schlechter. Du sagst, wenn angebracht, am besten immer nur, nach Paragraf xy Dingsbums xy bzw. nach Urteil vom SG//LSG/BSG/.... o. ä. sage/gebe ... ich Ihnen jetzt Folgendes.
Du gibst/sagst/schreibst denen nur, was du rechtlich zwingend musst oder was DIR klar einen Vorteil bringt.

Jede Behauptung von denen hinterfragst du freundlich:
- Auf welcher rechtlichen Grundlage fußt ihre Aussage genau, bitte?
- Geben Sie mir das bitte schriftlich.

Dein Beistand protokolliert das ganze Gespräch schriftlich, erkennbar.

Winning Hartz and minds. Making friends.
 
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#23
Verhältnismässigkeit, Verschleierungtaktik, Glaubwürdigkeitspiel und auch das mit Beistand, schriftlich und Rechtsgrundlagen ist alles klar.
Das musste ich im Rahmen des SGB2 bereits lernen.

AAAAAAAAHHHHHHHHHHHHH

Wieso das nicht bei ZAF auch anwenden?
Stimmt überhaupt. :icon_cool:
Ist die Stelle auf die ich mich beworben habe nun vakant oder nicht?
Nein? Will ich schriftlich haben.
Das ist so wie EGV unterzeichnen - in Empfang nehmen, gleich einpacken
und nicht mehr hergeben. Vorschieben das prüfen zu wollen.
Bei einer ZAF ist es halt der Vertrag. Gleich einpacken, bei Versuch der
Wegnahme Polizei, ebenfalls Prüfung vorschieben.
Das ich daran noch nicht gedacht habe????? :icon_mad:
Klar, ich kann die Verhaltensweise ja kopieren.
Wald vor lauter Bäume.
Weil ich Bewerbungen in seriös und ZAF teile und 2 Systeme fahre,
bin ich fälschlicherweise auch beim Verhalten von einem 2er System ausgegangen. Aber ist ja nicht. SB und ZAF können mit dem gleichen bedient werden.

Wieder was gelernt, GEIL. :popcorn:
Neudenkender, Du hast mich vor einer Betriebsblindheit gerettet :wink:
 

Ramblin Man

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#24
Abgesehen mal von dem methodisch und statistisch äußerst fragwürdigen Ansatz deiner Absicht:

Es gibt da keine absolute Sicherheit. SB-Individuen, Bundesland, vor Gericht und auf hoher See ...

Fahnde nach Urteilen zu "Negativbewerbung".

"Sicher" bei mir (!) war wohl immer der geschickt platzierte Hinweis "Gewerkschaftsmitglied ..." Das ist offenbar der Killer. Da traut sich keiner ran. Wenn doch, dann melde dich bei mir!

Das noch gepaart mit "Persönliche Stärken: (...) ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, (...), gelebter Gemeinschaftssinn ...", gern noch garniert mit zwei, drei weiteren Leckerlies.

Wenn dann noch "kein KFZ" (noch besser: tatsächlich (!) gar kein Führerschein vorhanden) dazu kommt im LL und Telefon und E-Mail nicht vorhanden sind, reicht das alles schon. Obwohl das Anschreiben von absoluter Obergeilheit auf den Lebenstraumjob bei der Sklavenklitsche da nur so trieft ...

Mach' es nicht zu kompliziert!

Ich find das prima, Deine Vorschläge.
Der @GoGoKing meinte ja noch, mittlerweile würden einen selbst die geschicktesten Antibewerbungen nicht mehr vor VG schützen.

Wie erlebt das die Forengemeinde?

Vielleicht ist es so, dass man sich diese "Schmankerl" für das erzwungene VG aufbewahren soll? Oder doch schon im AS und LL schreiben? Bin da überfragt.

@ Indeclinabilis meinte ja dann, das Anbringen der Schmankerl im erzwungenen VG sei wesentlich "sicherer", was die Nachweisbarkeit erschwert.

Auch ein wichtiges Argument.
 
E

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#25
Für Bewerbungen gibt es keine Regeln, lediglich für die Form nach
DIN 5008. Es muss ein Arbeitswille erkenntlich sein.
Korrekt. Deswegen läßt sich die Ausgangsfrage, welche Formulierung (noch) regelkonform wäre, auch nicht beantworten.

Eine ZAF benötigt halt eine Telefonnummer. Aus der Sicht eines
Personaldisponenten zeigt der Bewerber bei fehlenden wichtigen
Angaben kein Arbeitswillen. Ein Prepaid Handy gibt´s für 10 €,
dass man ja nicht den ganzen Tag anhaben muss.
Falsch. Eine Karte mit Prepaid-Vertrag kostet 10 Euro. Das Telefon, wo man die reinsteckt, kommt extra. Wenn ich etwas sofort brauche, dann den üblichen Einzelhandelspreis.

Die Aussage "Habe kein Telefon" ist zeitbezogen auf den Moment, da man diese tätigt. Die sagt nichts darüber aus, ob man vor einer halben Stunde, bevor man auf dem Weg zum VG in die U-Bahn einstieg, noch eins hatte. Woraus schließt Du jetzt also so zwingend, daß der Mann vor Dir keine Lust zum arbeiten hat?

Sollte jeder entscheiden, was er angibt oder nicht. Auf keinen Fall irgendwelche falschen Angaben!
Das versteht sich von selbst.
 

Ramblin Man

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#26
kann ich nicht
- will ich nicht
- werde ich nicht
1. Ich werde mich bemühen, die Anforderungen des Arbeitsplatzes zu Ihrer vollsten Zufriedenheit zu erfüllen.

2. Meine Stärken liegen in (nun etwas einsetzen, was mit dem Job nichts zu tun hat und stimmt)

3. Derzeit arbeite ich in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis (wenn dem so ist)
 
E

ExitUser

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#27
Ist die Stelle auf die ich mich beworben habe nun vakant oder nicht?
Nein? Will ich schriftlich haben.
Klar, Dein gutes Recht. Das untermauert man im Zweifel, indem man im Anschreiben auf bestimmte Details der (womöglich offensichtlich gefakten) Stellenausschreibung eingeht. Ich habe mich auf diese Stelle beworben. Die explizite Antwort, daß ich mit der Anzeige gelinkt werden sollte, habe ich - bin ein höflicher Mensch - gerade nicht mitbekommen.
Also wenn die Stelle nicht zur Verfügung steht, dann bitte ich um eine diesbezüglich begründete Absage. Punkt.

Dann kommt natürlich das Angebot zu Datenspeicherung und freiem Breitstreuen. Das muß man nicht mal explizit ablehnen. Ich gehe da nicht darauf ein und frage nach aktuell weiteren Stellenangeboten, die auf mein Profil passen würden. Im Internet habe ich keine gesehen, muß ja nicht alles eingepflegt gewesen sein. Wenn man nicht dem entspricht, was die ZAF sich bei ihren Kunden vorstellt, dann gibt es da keine. Also kann man für den Fall, daß der Gegenüber wieder mal annonciert, eine weitere Bewerbung auf die dann zur Verfügung stehende Vakanz in Aussicht stellen.

Weil ich Bewerbungen in seriös und ZAF teile, ...
Kann ich so nicht nachvollziehen.
Weshalb schaltet ein Unternehmen eine Stellenanzeige?

1. Normale Werbung, Imagepflege.
2. Antwort auf die Frage: Gibt der Markt billigeres Personal her?
3. Den eigenen Leuten Dampf machen, die genau wissen, daß niemand gebraucht wird.
...
x. Eine echte Vakanz.
 

Neudenkender

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#28
Ich find das prima, Deine Vorschläge.
@ Indeclinabilis meinte ja dann, das Anbringen der Schmankerl im erzwungenen VG sei wesentlich "sicherer", was die Nachweisbarkeit erschwert.

Auch ein wichtiges Argument.
Meine Meinung, immer wieder: EBEN NICHT!!!

Da musst du immer auf die Parität achten. Da sagen die z. B. später dann trotz 1:1, die Sekretärin hätte das (Tür war zu, ich habe zudem von der Tür weg gesprochen, Verkehrslärm draußen!) aber "zufällig" mitgehört, dass ich xy gesagt hätte. Lügner, Betrüger, Abzocker! Durch und durch.

Aber wenn ihr aufgestrapst unbedingt in den Dark Room gehen möchtet, in der festen Hoffnung, dort schon nicht angefasst zu werden ... bitte, macht euer Ding, viel Spaß beim Gef...-Werden!
 
E

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#29
Der @GoGoKing meinte ja noch, mittlerweile würden einen selbst die geschicktesten Antibewerbungen nicht mehr vor VG schützen.
Habe auch schon VG völlig ohne Bewerbungsunterlagen bekommen. Das sind so die Fälle, wo die ZAF tatsächlich mal einen Auftrag hat. Da will man einfach nur schneller sein als die Konkurrenz und datiert das Gespräch nicht erst in vier Wochen.

Oder doch schon im AS und LL schreiben? Bin da überfragt.
Geh einfach davon aus, daß alles, was Du schriftlich aus der Hand gibst, ohne jeden Aufwand beim JC (und damit in der Klageerwiderung) landen kann.
 

Neudenkender

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#30
Wieso das nicht bei ZAF auch anwenden?
Weil das strategisch/taktisch/rechtlich unterschiedliche "Terrains" sind, deshalb solltest du die NICHT hinsichtlich des Mitteleinsatzes über einen Kamm scheren.

Das Amt muss und wird sich am Ende eher irgendwo an Recht und Gesetz halten müssen. Die ZAF-Lügner können hingegen eher machen, was sie wollen, die sind rechtlich (Zivilrecht, Strafrecht) viel schwieriger zu packen als Ämter.

Der erfahrene Handwerker ist daher stets bemüht, die für die jeweilige Situation geeignetsten Werkzeuge einzusetzen.

ZAFs werden immer versuchen, dich beim Amt wegen Negativverhaltens anzukacken. Auch, weil das allgemein den Druck im Kessel halten soll. Denen kommt man cool bei, wenn die frühzeitig spüren, dass du der aber so was von genau Falsche zum Ankacken bist. Das Spiel kann aber nicht jeder spielen, deshalb bitte immer Vorsicht vor Verallgemeinerungen, gerade was vorzuschlagende Taktiken betrifft ...
 
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#31
Da musst du immer auf die Parität achten.
Die gibt es sowieso nicht. Auch wenn die vielleicht nicht Psychologie studiert haben: Die sehen jeden Tag ein oder wenigstens ein halbes Dutzend Bewerber, wir haben im Monat vielleicht zwei oder drei VG. Wo soll da die gleiche Augenhöhe herkommen? Damit will ich jetzt keinen entmutigen, nur muß man sich des Erfahrungsabstandes einfach bewußt bleiben.

Lügner, Betrüger, Abzocker! Durch und durch.
Nicht alle, aber auch das gibt es natürlich. Mein Gegenüber hat Vorgaben mit Kennziffern. Wenn er die nicht erfüllt, ist er bald nicht mehr da. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß genug. Obwohl sich hier 740 ZAF und PAV tummeln, trifft man manchen Disponenten schon bald bei der Konkurrenz wieder. In seinem ehemaligen Zimmer steht jetzt eine Sesselgarnitur und ein Couchtisch für die Kunden ...
Da stellt sich doch die Frage, ob man einen normalen Menschen mit offensichtlich unkooperativem Verhalten nicht nur in die Enge treibt, sondern dazu auch noch etwas in die Hand gibt, um sich bei seinem Vorgesetzten seiner Haut zu wehren.

Aber wenn ihr aufgestrapst unbedingt in den Dark Room gehen möchtet, in der festen Hoffnung, dort schon nicht angefasst zu werden ... bitte, macht euer Ding, viel Spaß beim Gef...-Werden!
Schönes Bild.
 

Neudenkender

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#32
@P123: "Parität" bezieht sich jetzt bei mir rein auf das Zahlenverhältnis. Aber selbst da schummeln die hinterher ggü. dem Amt, die können eben gar nicht andes, das ist wie so bei Kleptomanie ... ein Zwang gewissermaßen, quasi natürlich.
 
E

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#33
@P123: "Parität" bezieht sich jetzt bei mir rein auf das Zahlenverhältnis.
Meiner Meinung nach ein Nebenkriegsschauplatz: Weshalb sollte die ZAF hier nicht auch im Nachgang dick auftragen, wenn ihr das Spaß macht? Und selbst wenn: was entkräftet man, wenn man einen Gegenbeweis hätte?
 

Catwizel

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#34
Meint ihr die Personaler wären nicht frustriert.
Da haben die einen Kundenauftrag und können keinen passenden
Bewerber anbieten, da hat einer einen Arbeitsvertrag unterschrieben
und fehlt bereits am ersten Tag, Mitarbeiter melden sich krank.
Dann kriegt ein armer Erwerbsloser auf einmal einen reingedrückt,
obwohl er sich eigentlich korrekt verhalten hat. So als Frustabbau.
So ein Frustabbau, wie wir ihn im Forum betreiben.

Ich hatte auch mal so ein Erlebnis. Vorstellungsgespräch bei einem
Zulieferer morgens. In dem Betrieb gab es wohl ein Problem mit einem Mitarbeiter. Der ganze Frust des Personalers entlud sich bei mir.
Da dachte ich: Was geht jetzt denn ab!
 
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#35
Weil das strategisch/taktisch/rechtlich unterschiedliche "Terrains" sind, deshalb solltest du die NICHT hinsichtlich des Mitteleinsatzes über einen Kamm scheren.
Ok.
Klar ist aber auch, das ich genauso die Möglichkeiten habe,wenn die andere Seite nicht fair spielt ebenfalls nicht mehr auf fairen Niveau zu bleiben. :icon_cool:
Mehr sage ich offen dazu nicht.
Das immer wieder irgendwer nicht fair spielt, das muss man ohnehin einplanen.

Ich für meinen Teil möchte bereits bei der Bewerbung signalisieren:
Mit mir nicht.
Mache ich dies nicht und lande im VG, dann hab ich die erste Linie ohne Wehrversuch bereits verloren. Und das kann es nicht sein.

@p123
Also eine Datenschutzklausel kommt bei mir immer rein.
Das die Daten dennoch weiter gegeben werden können, das dies oft gemacht wird, ist klar. Aber nichts zu schreiben halte ich für mich für falsch. Und ZAF`s frag ich ganz sicher nicht nach weiteren Stellen. Ich rede über nichts ausser über die Stelle, zu der ich mich bewerben musste.
 

Neudenkender

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#37
Also eine Datenschutzklausel kommt bei mir immer rein.
Das die Daten dennoch weiter gegeben werden können, das dies oft gemacht wird, ist klar.
Das mit der Datenschutzklausel hat in meinen Augen eh nur den Sinn, den Buden zu signalieren, dass man ein eher schwieriger, weil nicht ganz unwissender Kunde/Patient ist.

Inhaltlich kümmern die sich einen Mist darum. Die scannen und speichern und leiten deine Unterlagen weiter, wie sie wollen, juckt die alles nicht.
 

KAHMANN

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#38
Das mit der Datenschutzklausel hat in meinen Augen eh nur den Sinn, den Buden zu signalieren, dass man ein eher schwieriger, weil nicht ganz unwissender Kunde/Patient ist.

Inhaltlich kümmern die sich einen Mist darum. Die scannen und speichern und leiten deine Unterlagen weiter, wie sie wollen, juckt die alles nicht.

Tja dafür gibt es dann den Datenschutzbeauftragten und der hat selbst keinen Schimmer was in seinem Saftladen abgeht.

Darum sollte man sich regelmässig über eine Akteneinsicht schlau machen, was die Gegenseite so alles in Ihrem Intranet verbreitet.

Die Argumentationen der Regionaldirektionen zu heimlichen Vermerken oder zum Zugang der Verbisinhalte, sind ebenfalls haarsträubend und daraus ergibt sich dann beim leistungsberechtigten auch eine Ignoranz gegenüber den Daten der Sachbearbeiter.

In jedem Fall kann eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wg. Verstoss gegen das Sozialgeheimniss Schwung in den Laden bringen.
 

Indeclinabilis

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#39
Meine Meinung, immer wieder: EBEN NICHT!!!

Da musst du immer auf die Parität achten. Da sagen die z. B. später dann trotz 1:1, die Sekretärin hätte das (Tür war zu, ich habe zudem von der Tür weg gesprochen, Verkehrslärm draußen!) aber "zufällig" mitgehört, dass ich xy gesagt hätte. Lügner, Betrüger, Abzocker! Durch und durch.

Aber wenn ihr aufgestrapst unbedingt in den Dark Room gehen möchtet, in der festen Hoffnung, dort schon nicht angefasst zu werden ... bitte, macht euer Ding, viel Spaß beim Gef...-Werden!
Inwieweit kann es den schädlich sein, im "Gespräch", ...
eine Gewerkschaftszugehörigkeit zu erwähnen?
oder als Hobby, die Juristerei anzugeben?
oder den Behindertenausweis anzusprechen?
oder das ehmalige Rückenleiden vorzutragen?
oder die Frage nach einer geplanten Schwangerschaft zu bejahen..:tongue:

etc.:icon_mad:
 

Neudenkender

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#42
Inwieweit kann es den schädlich sein im "Gespräch", ...
... weil ich überhaupt bis fast keinen Beleg dafür habe, was in einem Gespräch wirklich gesagt wurde. Und die Drexxxbude dem Amt rückmelden kann, was immer sie will, negatives Verhalten etc.

Und wieder Schreiben, Rechtfertigungen, ... Brauch ich alles nicht.

War ich (ggf. nachweisbar) nie in einem Gespräch, können die auch nix (glaubhaft) über den Inhalt eines solchen Gespräches behaupten. Hatte ich alles schon.
 

Indeclinabilis

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#43
... weil ich überhaupt bis fast keinen Beleg dafür habe, was in einem Gespräch wirklich gesagt wurde. Und die Drexxxbude dem Amt rückmelden kann, was immer sie will, negatives Verhalten etc.

Und wieder Schreiben, Rechtfertigungen, ... Brauch ich alles nicht.

War ich (ggf. nachweisbar) nie in einem Gespräch, können die auch nix (glaubhaft) über den Inhalt eines solchen Gespräches behaupten. Hatte ich alles schon.
Also, wenn dich die ZAF "fisten" will, dann tut sie das auch und dann ist es auch egal was du schreibst oder sagst. :wink:
 

franky0815

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#44
. Denen kommt man cool bei, wenn die frühzeitig spüren, dass du der aber so was von genau Falsche zum Ankacken bist. Das Spiel kann aber nicht jeder spielen, deshalb bitte immer Vorsicht vor Verallgemeinerungen, gerade was vorzuschlagende Taktiken betrifft ...
was wäre denn eine erfolgreiche taktik?
meine idee wäre die, dass ich mich vor dem vg umfassend über diese zaf und insbesondere meinen gesprächspartner zu informieren und dann während des gesprächs einfliessen lassen das ich genau weiss mit wem ich es zu tun habe. natürlich nich zu direkt, so nach dem motto " ich weiss wo du mit deiner familie wohnst "
 

Neudenkender

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#45
Also, wenn dich die ZAF "fisten" will, dann tut sie das auch, egal was du schreibst oder sagst. :wink:
Nö. Bei mir funzt die Nummer offenbar seit Jahren nicht. Trotz einer inzwischen dreistelligen Anzahl an Zwangskontaktaufnahmen immer noch völlig unbefleckt in dieser Hinsicht. Und da kannst du auch fett einen drauf lassen, dass das so bleibt.

Ich gehe völlig unberührt in eine etwaige Ehe. Und suche mir sogar noch den Partner dazu aus. Sollte mir danach sein. Mit wem und wann. Oder auch gar nicht.

Einmal fest zu diesem Ansatz entschlossen und gut ist. Keine ZAF wird meinen Keuschheitsgürtel je knacken. Versprochen!
 

Catwizel

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#46
Bist Du Dir da so sicher, wenn es demnächst Lebensmittelbons
anstelle Geld gibt.:icon_wink:
Hier ist noch nicht aller Tage Abend.
 

Indeclinabilis

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#47
Nö. Bei mir funzt die Nummer offenbar seit Jahren nicht. Trotz einer inzwischen dreistelligen Anzahl an Zwangskontaktaufnahmen immer noch völlig unbefleckt in dieser Hinsicht. Und da kannst du auch fett einen drauf lassen, dass das so bleibt.

Ich gehe völlig unberührt in eine etwaige Ehe. Und suche mir sogar noch den Partner dazu aus. Sollte mir danach sein. Mit wem und wann. Oder auch gar nicht.

Einmal fest zu diesem Ansatz entschlossen und gut ist. Keine ZAF wird meinen Keuschheitsgürtel je knacken. Versprochen!
Dem Anschein nach, haben wir halt unterschiedliche Vorgehensweisen. Ist ja auch nicht schlimm.
Denn jeder muss im Endeffekt selbst entscheiden, wie er seinen "Keuschheitsgürtel" verteidigt. :biggrin:
 
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#48
Und ZAF`s frag ich ganz sicher nicht nach weiteren Stellen. Ich rede über nichts ausser über die Stelle, zu der ich mich bewerben musste.
Wenn Du denen nicht ins Raster paßt, kannst Du völlig gefahrlos Interesse bekunden.
 

Neudenkender

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#49
Denn jeder muss im Endeffekt selbst entscheiden, wie er seinen "Keuschheitsgürtel" verteidigt. :biggrin:
Genau. Hier werden dankenswerter Weise verschiedene Modelle vorgestellt und diskutiert. Und dann kann jeder entscheiden, welches einem am besten passt. Falls man überhaupt eines möchte. Manche stehen ja auf ohne Gürtel, also unten komplett nackig und völlig offen. Ich eben nicht. Und das ist auch gut so. :tongue:
 

Catwizel

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#50
Jeder ist mal dran. Kriegst kurzfristig noch einen neuen SB.
Der schaut in deine Akte. Also der Herr Neudenkender hat so lange nichts mehr gemacht, den stellen wir jetzt als Weihnachtsmann in einen Shoppingcenter. :biggrin:
 

Neudenkender

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#51
den stellen wir jetzt als Weihnachtsmann in einen Shoppingcenter. :biggrin:
AU-ch kaum vorstellbar. :icon_razz:

Frohes Fest!

(Warum gibt es hier eigentlich keine Weihnachtsicons? Also bei mir in den Läden hier ist seit Ende August alles an Weihnachtsutensilien direkt vorhanden. Skandal, hier!)
 

Catwizel

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#52
Ein bisschen Spaß muss sein. :icon_wink:

Wünsche ich Dir auch! :icon_smile:

Wir leben in einer verrückten Welt.
Manche kaufen jetzt schon den Tannenbaum.
 

Catwizel

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#54
jau hamwe noch. Wenn Du noch keinen hast, kannst vorbei
kommen. Einen Glühwein kann ich Dir auch anbieten.
Gibt´s bestimmt bei euch auch nicht mehr. :icon_wink:
 
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#55
Glühwein muss bei mir warten :icon_smile:

Ich bin gerade fleissig.

Wenn ein AG aufgrund des objektiven Inhalts und der Form davon ausgehen kann, das der Bewerber an der Arbeitsaufnahme
nicht interessiert ist, ist die Bewerbung einer Nichtbewerbung gleichzusetzen und sanktionswürdig.
Das ist der Grundsatz.


Und nun mal einige Lehren aus Urteilen, ohne Gewähr:


Landessozialgericht NRW, L 19 AS 1870/11 B ER und L 19 AS 1871/11 B
Geforderte Einreichungsform des AG für Bewerbung beachten
Geforderte Unterlagen einreichen, wenn kein AGG Verstoss. Hier fehlten LL und Zeugnisse
Kein Hinweis auf mangelnde Flexibilität, mit der Begründung Teilnahme an Fernlehrgang für einen nicht VZ-Job


BSG · Urteil vom 5. September 2006 · Az. B 7a AL 14/05 R
Killerformulierung:
Nach inzwischen langer Arbeitssuche ist es mir vor allem wichtig, wieder einer geregelten Tätigkeit nachzugehen - vorausgesetzt,
sie bietet mir eine gewisse Perspektive und liegt im Bereich meiner Interessen und Fähigkeiten!
und
Trotzdem ich denke, über eine gute Qualifikation zu verfügen möchte ich darauf hinweisen, dass ich im Bereich AV (Arbeitsvorbereitung)
weder über eine Ausbildung noch über jedwede Berufspraxis verfüge und dies auch keine Wunsch-Tätigkeit wäre.


Sozialgericht Duisburg, Urteil vom 23.10.2013 - S 33 AS 4377/12
Bringt die Leistungsbezieherin an keiner Stelle ihres Bewerbungsschreibens in irgendeiner Art und Weise zum Ausdruck, dass sie
an der angebotenen Stelle trotz ihrer gesundheitlichen Einschränkungen Interesse hat und gewillt ist, mit dem Arbeitgeber
entsprechende Einsatzmöglichkeiten zu besprechen, ist die Bewerbung im Gesamtzusammenhang nicht geeignet, bei einem verständigen
Arbeitgeber ein Interesse für eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch hervorzurufen.
Begibt sich der erwerbslose Leistungsempfänger in die Kontaktaufnahmephase zum künftigen Arbeitgeber so hat er jedenfalls bis zur
aufgezeigten Grenze einer überzogenen Selbstdarstellung Interesse an der angebotenen Arbeit zu bekunden.


Interessant, weil es ein Grenzfall war, entschieden zugunsten des Leisungsempfängers: :icon_twisted:

Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 18. Senat, 13.12.2006, Aktenzeichen: L 18 AS 1191/06
Gefordertes Foto muss nach AGG nicht geschickt werden
Auf wahrheitsgemäße Darstellung der Berufsbiografie beschränken
Wenn AG Gelegenheit gibt, eine Bewerbung zu vervollständigen bedeutet dies im Umkehrschluss, das die die Bewerbung nicht offensichtlich
unernst eingestuft hat.
Weiterhin:
Insoweit hat der Kläger in dem in Rede stehende Schreiben zutreffend ausgeführt, dass er den - im Vermittlungsvorschlag lediglich als
vorteilhaft bezeichneten - MCSE-Schein nicht besitze und auch keine einschlägigen Kenntnisse in den im Vermittlungsvorschlag aufgeführt
en Betriebssystemen habe. Dennoch hat er auf seine EDV-Kenntnisse in anderen Betriebs- bzw. Programmierungssystemen hingewiesen und
um ein persönliches Bewerbungsgespräch gebeten, falls der Arbeitgeber dennoch eine Beschäftigungsmöglichkeit sehe. Damit hat der
Kläger aber sein Interesse trotz der nicht unmittelbar einschlägigen Vorkenntnisse bekundet und die Option offen gehalten, zu einem
Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden.


Den Profis hier ist das alles sicherlich bekannt. :icon_party:
 
E

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#56
Inwieweit kann es den schädlich sein, im "Gespräch", ...
eine Gewerkschaftszugehörigkeit zu erwähnen?
oder als Hobby, die Juristerei anzugeben?
oder den Behindertenausweis anzusprechen?
oder das ehmalige Rückenleiden vorzutragen?
oder die Frage nach einer geplanten Schwangerschaft zu bejahen..:tongue:

etc.:icon_mad:
Schließlich werden diese Fragen (Zipperlein) noch tiefer in wirklich allen Bewerberbögen abgefragt.
Ich sehe daher nicht, wo das Problem sein soll, wenn man diesen Fragen selbst im Lebenslauf vorgreift.
Im Gespräch bringt man dann nur noch das ins Gedächtnis was die zuvor im Bewerberbogen wissen wollte.

ich würde die Gesprächinhalte von ZAF zu ZAF variieren, damit sich kein Bild nach der 3., 4. Anhörung formt.

Allerdings erschließt sich mir nach wie vor nicht der Witz, wenn ich eine Gewerkschaftszugehörigkeit vorbringe.
 
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#57
Allerdings stelle ich mir manchmal schon die Frage wie man sich auf eine Stelle bewirbt, also Reklame betreibt, wenn man von dem Job -wie bei VV wahrscheinlich zu 95% der Fall- keine Ahnung hat.

Vielmehr zu schreiben, als dass man (kurzgefaßt)
- von dem Job keine Ahnung hat,
- aber man es gerne sehen würde, dass sich der AG die Zeit nimmt einen in den Job einzuweisen,
geht sowieso nicht.

Dass die Kombination "kann ich nicht" mit einem strikten "will ich nicht"/"werde ich nicht" ein Schuß ins Höschen ist, dürfte inzwischen allen Foristen klar sein.
Trotz Gefeile und Gesäge an Bewerbungen wird sich immer eine ZAF finden lassen, die sich in ihrem Stolz gekränkt und angepinkelt fühlt und eine Beschwerde ans JC richtet.
Zumal das JC, gleich einer Sippenhaft, sowieso davon ausgeht, dass jede Bewerbung von uns eine Negativbewerbung darstellt. Insofern tut sich das JC auch nicht sehr schwer damit eine Sanktion in Aussicht zu stellen.

Ich warte auch beinahe täglich auf eine x-beliebige Sanktionsanhörungen, da eine meiner Bewerbungen nicht gepaßt haben soll. Das ist eben das Schicksal eines Hartz IV-Empfängers.

Was die JC und ZAf erwarten, sind keine Bewerbungen, sondern Bittstellschriften.
 

Neudenkender

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#58
Allerdings erschließt sich mir nach wie vor nicht der Witz, wenn ich eine Gewerkschaftszugehörigkeit vorbringe.
Der Sklavenhändler will willige, einfach zu händelnde Opfer. Alles andere kostet ihn unter Umständen Zeit, Nerven, Ruhe ... schmälert den aus den Humanressourcen herausquetschbaren Profit.

Schon der bloße Hinweis auf eine Gewerkschaftsmitgliedschaft kann in der Sklavenhändlergehirnzelle Assoziationen hinsichtlich des Bewerbers auslösen wie:

- Der weiß wahrscheinlich , dass man organisiert stärker ist.
- Der schlaut andere meiner Arbeit"nehmer" (= meine Sklaven) auf.
- Der holt mir und/oder meinen Kunden die Gewerkschaften ins Haus.
- Der kennt sich möglicherweise mit dem Arbeits- udn Tarifrecht aus.
- Der kann in Problemfällen immer Rat bei seiner Gewerkschaft holen.
- Der kann einfach an Rechtsschutz herankommen.
- Dem macht ein Streik weniger aus.
- Der war womöglich schon einmal im Betriebsat.
- Der ist womöglich ein Linker. Oder eine linke Bazille. Ansteckend.
- ...

Wenn du dann noch z. B. mindestens ein Weiterbildungszertifikat von der Gewerkschaft beilegen bzw. erwähnen kannst (wofür auch immer, der Zertifikatskopf zählt!) oder gar irgendwo dezent den Hinweis platzieren kannst, dass du da irgendwo aktiv mitarbeitest (Demos, Jugendbetreuung, Mitgliederwerbung, ...) :icon_party:, dann brauchst du dir um eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch absolut keine Sorgen mehr zu machen. Meine Erfahrung. Und die auch noch völlig sanktionsfrei (deswegen).

ICH verstehe deshalb deinen Hinweis nicht ... :icon_twisted:
 

Neudenkender

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#60
Ich sehe die Gewerkschaften in Sachen Zeitarbeit nicht als Lösung, sondern als dicken Teil des Problems, da völlig phlegmatisch, tatenlos und um sich selbst kreisend.
Das mag so sein. Bloß ist das ein Vorwurf bzw. Hinweis aus einer anderen Ebene. Und für die allgemein-politische Diskussion. In Presse, Funk und Fernsehen. Oder am Stammtisch oder in Foren.

HIER gehts es aber um Tipps für das individuelle A-priori-Abwehren von Sklavenhändlern. Also um die Mission. Die zählt. Für mich. PUNKT. :icon_lol:

Und wenn es sein müsste, um nicht versklavt zu werden, dann würde ich auch in (fast) sämtliche Parteien, Kirchen oder Sekten eintreten - völlig egal, was die machten (solange legal), wenn es helfen würde.

Brauche ich aber gar nicht. Gewerkschaft reicht offenbar. Mission accomplished. Eine Runde weiter ...
Bring on the next opponent, pleeaasse! :icon_razz:
 
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#61
Hallo,

meine Erfahrung zum Beitrag #55 von @Zerstörer:
... einige Lehren aus Urteilen ...

Geforderte Unterlagen einreichen:
Bei ZAF-VVs prüfe ich ob im VV-Anschreiben der Textbaustein:
"… Anlagen/Unterlagen sind beizufügen bzw. mitzubringen: …" enthalten ist.

Falls ja; füge ich meinen Textbaustein: "Unterlagen würde ich auf Verlangen nachreichen bzw. vorlegen." ein.

Eine ZAF hat einmal meine (Kurz-)Bewerbung der AfA zugespielt, trotz Datenschutzklausel!
Natürlich hat sich SB im Gespräch aufgeplustert!!;
wie komme ich dazu meinem (möglicherweise) neuen (ZAF-)Arbeitgeber schon im Anschreiben Fragen zu stellen??? Dass muss bis zum VG warten!!!
z. B.:
  1. in welcher Stadt ist der Einsatzort oder die grobe Entfernung zum Einsatzort mit den Öffentlichen => im VV hieß es; im Raum xx (das bedeutet ein 35km Radius um die nächstgelegene Großstadt. Wobei ich im Osten wohne und der Einsatzort im Südosten ist) oder es waren verschiedene Einsatzorte möglich.
  2. Angaben zum Gehalt => im VV war nur die Rede von: nach Tarif iGZ/DGB
Wegen meinem Passus bzgl. Lebenslauf und Zeugnissen im Anschreiben kam gar keine Reaktion!!
Ich habe doch angeboten diese mitzubringen. Ist es meine Schuld wenn die ZAF keine Einladung anbietet?

Meiner Meinung nach habe ich durch diese Fragen mein Interesse an der angebotenen Arbeit bekundet!!.


Damals habe ich SB gefragt:
zu:
  1. ich sollte schon wissen; wo und wie ich zum Einsatzort komme. Falls es keine Busverbindung "direkt über die Berge" gibt (ca. 20km) muss ich mit dem Zug "um den Berg herum" fahren (ca. 50km).
    Im Hinterkopf hatte ich schon folgende Berechnung parat:
    Weil das Finanzamt nachträglich die Hälfte der Strecke übernimmt, muss ich jeden Monat in Vorleistung gehen, und zwar für;
    100km Fahrtstrecke am Tag bei 20 Arbeitstagen im Monat und einem Kilometergeld von EUR0,30
    => bedeutet; pauschale Fahrtkosten von EUR600 jeden Monat bei einem wahrscheinlichen Bruttolohn von EUR1.700 (11,20EUR/h).
    Die Alternative: Eine regionale Monatskarte (die vom Arbeitgeber gesponsert werden muss) für ca. EUR250 aber einer täglichen Gesamtpendelzeit von mindestens 3 Stunden.
  2. Sie haben mir doch dass mit der Zumutbarkeit erklärt! Wie kann ich mit der Aussage "Gehalt nach Tarif" die Zumutbarkeit prüfen? Oder darf ich das so verstehen: Weil der Arbeitgeber den DGB genannt hat und ich aus der Metall- & Elektroindustrie komme werde ich (bei der ZAF) mindestens als Facharbeiter nach IGM-ERA-TV in EG7 (EUR3.000 entspricht etwa einem Berufsanfänger mit tariflichen Zulagen) eingestuft?
Das Ergebnis waren tellergroße Augen, leichte Schnappatmung und nichts weiter!!

Das von mir geschriebene Verhalten ist natürlich keine Garantie von einer/einem SB nicht doch sanktioniert zu werden.

AnonNemo
 
E

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#62
Ob es nun gleich Sanktionen werden, kann man nicht in jedem Falle sagen.
"Existenzsichernder Lohn" wäre eine Schlüsselwortkombination und auch "zusätzliche Sozialleistung", die zu Nichteinstellung führen.
In manchen Fällen genügt auch die ungeschönte Angabe des Geburtsdatum und wenn berufliche Ausbildungen aus Platzgründen in Listenform eingereicht werden.
Adecco teilte mir ein Mal auf eine Kurzbewerbung mit, dass sie kein Interesse haben, da ich nicht zur Zielgruppe gehöre :icon_lol:

Seit dem führen Arbeitsangebote, die nach Zeitarbeit nur im Entferntesten riechen, regelmäßig konsequent zur Ablehnung von meiner Seite!
 

götzb

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#63
Es wäre doch eigentlich ich Sinne der Klitschen, wenn die wissen der Bewerber will nicht, muss aber...

Denn ist es besser das Arbeitsloser sich mit vollen Schmuck bewirbt, weil er Angst hat sonst sanktioniert zu werden, und dann nach Einstellung so arbeitet, das der Arbeitgeber ihn schnell wieder feuert ?
Viel Aufwand für den Arbeitgeber.
Denn jemand der nicht will, hat andere Fähigkeiten, als jemand der will. :icon_razz:
 

hartaber4

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#64
Welche Schlüsselwörter in ZAF Bewerbungsschreiben führten zu Sanktionen?


Aus meinen "SGB II-Zeiten":



.....GäääääääRNE würde ich mit Ihnen auch über den gesetzlichen Zusatzurlaub aufgrund meiner Schwerbehinderung im Vorstellungsgespräch sprechen.....



Gab eine Sanktion, die aber im Eilverfahren wieder aufgehoben wurde...
 
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#65
Also mein Gebdatum gebe ich nicht an.
ALLES lt. AGG gebe ich nicht an.
Ausser, es ist negativ, aber Wahrheit.

Beispiel: Wenn ich 60 wäre, dann muss das Geb Datum rein.
Als 20 jähriger lieber nicht.
Hab ich Kinder und bin ledig, dann rein damit. Dann wirkt das als
wäre ich alleinerziehend.
Bin ich ledig ohne Kinder, dann kommt der ganze Passus nicht rein.
Und so geh ich alles durch.
No go: z.B. Foto
naja und das Übliche.
Ich teste gerade, ob eine Bewerbung über eine Wegwerf-Emailadresse
zu irgendwas führt. Denn die ZAF kann nicht antworten :icon_lol:
Mein erstes Signal meiner Einstellung.
 
E

ExitUser

Gast
#66
Allerdings erschließt sich mir nach wie vor nicht der Witz, wenn ich eine Gewerkschaftszugehörigkeit vorbringe.
Wenn Du Dich bei der Gewerkschaft bewirbst, wird die Mitgliedschaft vorausgesetzt. Ansonsten ist die Frage, ob man sich noch für die nächste Betriebsratswahl aufstellen lassen kann, wohl nicht so zielführend. Zumal der BR einer ZAF in der Regel schon zweckentsprechend besetzt ist ...
 

Neudenkender

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#68
Ich teste gerade, ob eine Bewerbung über eine Wegwerf-Emailadresse zu irgendwas führt.
Sehe die Vorteile nicht so ganz?:

1) "Hautgout" der Kontaktvermeidung: hat offenbar Inet, sendet per Inet, will aber keine Antwort erhalten ... warum bloß? ... könnte der SG-Richter denken ... und diesen Gedanken in eine Gesamtbewertung zum Bewerbungsverhaltenanschein einfließen lassen - ggf. in Richtung "negativ".

2) Ich diente quasi der ZAF-Datenkrake, denn die hätte nun meine Daten (PDFs?) schon elektronisch bequem parat. MEINE Post müssen sie erstmal scannen, ggf. noch konvertieren, benennen, speichern, ...

3) Schwierigerer Nachweis. ICH habe einen superhübschen Posteinlieferungsbeleg. Samt Tracking-Ergebnis.

4) Kostenerstattung: Was bekomme ich für eine E-Mail, was für eine Post-Bewerbung?

5) Mit MEINEN schriftlichen Unterlagen müssen meine Sklavenbuden-Lieblinge was Handfestes machen. Vernichten. Entsorgen. Aufheben. Zurücksenden. ...
Macht denen alles Arbeit, Kleinvieh macht auch Mist. :icon_razz:

5) Ich schaffe (prekäre) Arbeit für die Postboten(innen). Immerhin(nen). :icon_lol:

Und das Allerbeste am Schluss:

6) Außerdem ist neben meiner Post ein ganz tolles Bäckerei-Café! :popcorn:

SWTF?
 
E

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#69
Allerdings stelle ich mir manchmal schon die Frage wie man sich auf eine Stelle bewirbt, also Reklame betreibt, wenn man von dem Job - wie bei VV wahrscheinlich zu 95% der Fall - keine Ahnung hat.

Vielmehr zu schreiben, als dass man (kurzgefaßt)
- von dem Job keine Ahnung hat,
- aber man es gerne sehen würde, dass sich der AG die Zeit nimmt einen in den Job einzuweisen,
geht sowieso nicht.
Stimmt. Nun ist es aber so, daß die Arbeitsverwaltung konsequent ihre Mannschaft ausdünnt und VV vom Computer erstellt werden. Wird irgendwo eine Sekretärin mit Buchhaltungskenntnissen gesucht, dann schickt der Idiot aus Blech und Buntmetall da auch schon mal jemanden hin, der die Buchhaltungsabteilung eines Unternehmens leiten könnte. Schließlich steht ja in beidem (im Profil und im Stellenangebot) das Wort "Buchhaltung" drin.

Was man in dem Fall macht? Im Anschreiben schildern, was man bisher getrieben hat, was man besonders gut kann, eine normale Bewerbung eben. Die ZAF hat den VV des Amtes ja sowieso eher als der Bewerber, weiß also, woher der Wind weht. Festzustellen, daß in den Unterlagen keine Spuren von dem zu finden sind, was sie braucht, ist ihr Bier. Man wird einen Nobelpreisträger nicht dafür sanktionieren können, daß er nicht wahrheitswidrig behauptet, einen Staplerschein zu haben. Der darf im Bewerbungsbogen auch das Feld mit der Anzahl Anschläge bzw. Silben je Minute frei lassen.
 
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#70
@p123
Also wenn man aussieht wie der Glöckner von Notre Dame und sich nicht für die Geisterbahn bewirbt, dann gehört das Foto natürlich in die Bewerbung.
:smile:


Sehe die Vorteile nicht so ganz?:

1) "Hautgout" der Kontaktvermeidung: hat offenbar Inet, sendet per Inet, will aber keine Antwort erhalten ... warum bloß? ... könnte der SG-Richter denken ... und diesen Gedanken in eine Gesamtbewertung zum Bewerbungsverhaltenanschein einfließen lassen - ggf. in Richtung "negativ".

2) Ich diente quasi der ZAF-Datenkrake, denn die hätte nun meine Daten (PDFs?) schon elektronisch bequem parat. MEINE Post müssen sie erstmal scannen, ggf. noch konvertieren, benennen, speichern, ...

3) Schwierigerer Nachweis. ICH habe einen superhübschen Posteinlieferungsbeleg. Samt Tracking-Ergebnis.

4) Kostenerstattung: Was bekomme ich für eine E-Mail, was für eine Post-Bewerbung?

5) Mit MEINEN schriftlichen Unterlagen müssen meine Sklavenbuden-Lieblinge was Handfestes machen. Vernichten. Entsorgen. Aufheben. Zurücksenden. ...
Macht denen alles Arbeit, Kleinvieh macht auch Mist.

5) Ich schaffe (prekäre) Arbeit für die Postboten(innen). Immerhin(nen). :icon_lol:

Und das Allerbeste am Schluss:

6) Außerdem ist neben meiner Post ein ganz tolles Bäckerei-Café!

SWTF?
Zu 1: Ich würde argumentieren, das die SB trotz meines Antrages mir KEINERLEI Bewerbungskosten oder Fahrtkosten genehmigt hat. Diese Email würde ich vorlegen und dazu die EGV aus der hervor geht, das nichts erstattet wird. Der AG hat bestimmte Einreichungsformen angegeben, die nach einem Urteil eingehalten werden müssen. Also habe ich per Email geschickt, um die Einreichungsform zu wahren und gleichzeitig die mangelnde Förderung der SB auszubügeln. Allerdings habe ich leider immer wieder unseriöse Kontakte per Telefon und per Email erhalten von ZAF. Deshalb muss ich leider auf einen nachweisbaren Weg bestehen, der seriösen Firmen keine Probleme bereitet.

Zu 2: Zettel einzuscannen geht heutzutage wirklich superschnell.
Da werden die 100 Seiten Post in das Gerät gelegt und auf eine Taste gedrückt und dann rattert das Ding mit automatischem Einzug alles rein.
Sie haben so aber mehr Aufwand, weil sie mir nun einen Brief statt einer Email schreiben müssen. Im Ideal schreiben Sie die Email, dann kommt die zurück, dann lesen sie genau und dann erkennen sie, das ich sie sogar darauf aufmerksam gemacht habe, während im Anschreiben steht: ich bin jederzeit für Sie postalisch erreichbar. Der Grund ist, ich will keine NAchrichten in denen drin steht: bitte teilen Sie uns ihre Telefonnummer mit. Die sollen gleich merken, das hier ein A am Werk ist.

Zu 3: Emails versende ich wie Anwälte. Also geht immer eine BCC in ein Archiv, was die ZAF nicht sieht. So hab ich einmal einen Ausgang und einmal einen Eingang im Spiegelsystem. Wenn Anwälte das machen, kann es nicht schlecht sein.

Zu 4: Für beides bekomme ich leider 0,00 Euro

Zu 5: Ist was dran. Aber ist der Aufwand so gross? Das wird die Aufgabe für einen Praktikanten sein da mal sauber zu machen.

Zu 5-Nr.2: Ok, das ist ein Argument. Zumal unsere Postbotin hier echt ne Süsse ist. Knabber :popcorn:

Zu 6: Geb ich mich auch geschlagen. Wenn da so ne arme Bäckereifachverkäuferin steht, die ihr Leben lang arbeitet und doch nur Grundsicherung bekommen wird, aber zuckersüss ist, dann schmeckt der :icon_pause: gleich besser.

Ok, zum Thema. Es ist verstanden. Du möchtest mich netterweise warnen, das solche Spielchen nach hinten losgehen können:smile:. Und Email hat auch bestimmte Nachteile, keine Frage. Diese Form der ZAF Verarschung ist vielleicht bisschen zu auffällig. Ein Stück habe ich meinen Weg gefunden. Ein Stück weit suche ich ihn noch. Und ich finde immer wieder hier tolle Antworten von allmöglichen Schreibern und lerne. Ich werde darüber nachdenken. Ich vermute auch stark, das in meiner nächsten EGV Bewerbungskostenerstattung Thema sein wird. Wenn ich sie denn unterschreibe :icon_lol: Die letzte war harmlos, deshalb hab ich das gemacht.
Muss man sehen. Sonst spiele ich auf Zeit - einpacken - prüfen wollen - Frist verstreichen lassen - VA. Bla bla. SGB2 sitzt besser als ZAF.
Da ist schon alles eingespielt.
DANKE.
 
E

ExitUser

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#71
@p123
Also wenn man aussieht wie der Glöckner von Notre Dame und sich nicht für die Geisterbahn bewirbt, dann gehört das Foto natürlich in die Bewerbung.
:smile:
Oder wenn in der Mappe ein Bild von Claudia Schiffer klebt, aber beim VG kommt Mutti um die Ecke geschlichen ...
 
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#72
@p123
:biggrin: Also wenn Du mit Mutti den Hosenanzug meinst, von dem mir noch immer nicht klar ist, für welche Politik sie eigentlich steht?
Das hab ich bis heute nicht begriffen.
Seite 1: Merxxx empört, Botschafter wird ins Amt gerufen
5 Tage später, Seite 15: Merxxx hat mal wieder klein beigegeben
 

Sturmnacht

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#73
Wo ihr oben von Zeugnissen geschrieben habt. Ich hab da mal eine äusserst blöde Frage, auf die ich aber gerne eine echte Antwort hätte. :smile:

Ich bin seit vielen Jahren aus dem ursprünglich erlernten raus. War lange selbständig in einem ganz anderen Bereich tätig und mir wird immer gesagt, dass ich aufgrund der langen Zeit als ungelernt gelte.

Kann mir beim Jobcenter eigentlich irgendwer was, wenn ich Schulzeugnisse, Gesellenbrief, Hochschulreifezeugnis usw. einfach entsorge? Nach dem Motto, "Ich hab die nicht mehr?"
Natürlich nur bei unliebsamen Jobs bei ZA-firmen?
 

dagobert1

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#74
Kann mir beim Jobcenter eigentlich irgendwer was, wenn ich Schulzeugnisse, Gesellenbrief, Hochschulreifezeugnis usw. einfach entsorge? Nach dem Motto, "Ich hab die nicht mehr?"
Schulzeugnisse leg ich schon seit Jahren nicht mehr bei, fragt auch keiner nach. :icon_razz:
Mit dem Gesellenbrief ist das was anderes. Bei einigen Bewerbungen hast du ihn entsorgt, bei anderen ist er dann plötzlich wieder da? Würde ich nicht machen, wäre mir zu riskant.
Dann eher diese Variante: Deiner Ansicht nach spielt der Brief (oder anderes Zeugnis) für die betreffende Stelle keine Rolle und wurde deshalb nicht beigelegt.
 

Neudenkender

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#75
Kann mir beim Jobcenter eigentlich irgendwer was, wenn ich Schulzeugnisse, Gesellenbrief, Hochschulreifezeugnis usw. einfach entsorge? Nach dem Motto, "Ich hab die nicht mehr?"
Wer hatte denn noch keinen Brand, noch keinen Wasserschaden, noch keine Überflutung, noch keine Komplettausb**bung, noch keinen Erdbebenkomplettschaden ...?

So ist das Leben.

Vieles weg. Manches nicht. Manches konnte von einigen Firmen/Organisationen mit großem, unverhältnismäßigem Aufwand wiederbesorgt werden

Hauptsache war doch, dass man das nackte Leben retten konnte. Nicht wahr?
 
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