Welche Hilfen gibt es bei dringender Wohnungssuche ohne Einkommen?

Salatziege

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Hallo liebe Leute,

Ich habe keine geeignete Kategorie gefunden, deshalb bin ich jetzt hier im U25 Forum. Wem es zu viel Text ist, der/die kann natürlich bis zum Ende zu dem Absatz gehen, wo ich meine Fragen stelle. Ich habe zusätzlich verschiedene Punkte meines Lebens mit eingebracht, ich erhoffe mir Handlungsempfehlungen und das geht am besten, desto mehr ihr wisst. Das wichtigste ist markiert.

Erstmal ein wenig Vorgeschichte, falls benötigt. Ich bin 20 Jahre alt, männlich und lebe mit einer Angststörung, PTBS, Panikattacken und einer Persönlichkeitsstörung aufgrund einiger Erlebnisse in meiner Kindheit, in meinem Fall Missbrauch, Freiheitsberaubung und ständiger Abwertung meiner Person, sowie öffentlichem Bloßstellen. Ich habe bereits zwei Ausbildungen abbrechen müssen, da die Psyche nicht mitspielte und ich bei einer Ausbildung vor den Augen meines Chefs aus dem Fenster springen wollte, daraufhin war ich in Therapie. Ich habe diese Seite an mir, die zu Suizidgedanken und gefährlichem Verhalten neigt, doch meine andere Seite ist diese ruhige, begabte, ehrgeizige, soziale Person, die ich nun eben bin, fern abseits von alledem, was geschehen war. Ich kämpfe für meinen Traum von einem Studium an einer privaten Akademie im nächsten Jahr, um Instrumentallehrer zu werden, da ich in der Musik mein Glück gefunden habe und meinen Ehrgeiz gerne weitergeben würde.

Jetzt zum eigentlichen Thema. Ich muss gezwungenermaßen in eine andere Stadt ziehen, nach Schwalmstadt, da sich dort mein Umfeld befindet und ich auf dieses angewiesen bin, dort auch einigen Menschen zur Seite stehen müsste. Ein sicheres, vertrautes Umfeld ist mir wichtig, da ich sonst wieder abrutsche. Ich bin seit drei Jahren mehr oder weniger in Schwalmstadt, habe dort aber noch keinen Wohnsitz, im Elternhaus 100km entfernt kann ich bezüglich der Vergangenheit nicht bleiben, da dies im harmlosesten Fall zu Panikattacken führt, im schlimmsten zu Suizidgedanken und Versuchen. Ich bin dort nicht mehr gemeldet. Das alles schadet mir und mein Wohlergehen ist mir aktuell die höchste Priorität. Natürlich kann mich keine meiner Bekanntschaften in Schwalmstadt vorübergehend bei sich wohnen lassen und die Vermieter lehnen mich ab, da ich keine Beschäftigung habe, für diese brauche ich aber die Wohnung und diese setzt wiederum eine Beschäftigung voraus, also die altbekannte Frage, was war zu erst da? Das Huhn oder das Ei? Vielmehr, die Wohnung oder die Beschäftigung? Mehrere Firmen habe ich bereits nach einer Beschäftigung angefragt, doch man verlangt natürlich zu allererst eine Wohnung. Die Vermieter sind nett zu mir, sagen mir sie verstehen meine Situation und melden sich; drei Tage später hat jemand anderes die Wohnung und das angebliche Verständnis war nur, um mich zu besänftigen, dabei muss ich in meinem Umfeld sein, da ich diese Menschen brauche und Schwalmstadt für mich meine Heimat ist. Ich war auch schon einige Tage obdachlos, da ich nirgends unterkam, es ist immer noch angenehmer als im Elternhaus und ich werde wenigstens nicht angegangen. Eine Beschäftigung suche ich mir so oder so in Schwalmstadt, nur ohne Wohnung sieht es nicht gut aus. Aktuell bereite ich mich auf die Aufnahmeprüfung für das besagte Studium vor und verdiene hier und da etwas dazu. Mittlerweile geht es mit meiner Psyche ein wenig bergauf und eine Beschäftigung ist ein großer Wunsch meinerseits, bis ich dann hoffentlich im nächsten Jahr das Studium beginnen kann. Nichts desto trotz muss ich ausziehen, finde aber nirgends Unterstützung und das nötige Verständnis. Es kommt mir so vor, als würde ich die Menschen bezahlen, damit sie mir zuhören und erzähle ihnen meine Lebensgeschichte, nur damit sie am Ende des Tages nach Hause gehen, eine Nacht drüber schlafen und sich wieder ihrem Leben widmen, wozu sollte man auch einem anderen Menschen helfen? Es sind ja nicht die eigenen Kinder oder ein wichtiger Mensch, nein, ist ja bestimmt nur jemand, der Aufmerksamkeit braucht. Die Menschen leben in ihrer Welt und tolerieren teilweise keinerlei Abweichungen von ihrer Norm, denn sie kennen nur das und wollen nicht wahrhaben, dass es Menschen gibt, denen es schlechter geht. Das Gefühl hat etwas von Unfallflucht, so als würde man jemanden verletzen, sei es körperlich oder seelisch, und anschließend wieder wie gewohnt den Tag fortsetzen, so als würde man denjenigen überhaupt nicht registrieren, geschweige denn einsehen, dass ein Mensch verletzbar und hilfsbedürftig ist. Laut der Arbeitsagentur bin ich übrigens unvermittelbar, welch ein Wunder, schließlich wollte man mich in alle möglichen Berufe drängen und mich in eine Bildungsmaßnahme stecken, in der ich unkooperativ wurde, weil all dies nicht meinem Niveau entsprach und ich dort für meine zu anständige Art sozusagen von meinen "Kollegen", "Mitschülern" oder wie man das nennen mag, gemobbt wurde. Auch die Dozenten mochten mich nicht, ich war zu "eigenwillig und nicht manipulierbar", laut einem Gespräch, dem ich lauschen konnte. Versteht mich nicht falsch, ich halte mich nicht für etwas besseres, doch weiß durch meine bisherige Lebenszeit genau was ich möchte, was nicht immer gerne gesehen ist. Für mich ist wichtig, dass ein Beruf eine gute Wirkung auf meine Psyche hat und ich somit auch gute Leistungen bringen kann, ansonsten geht das Spiel wieder von vorne los. Davon abgesehen ist es wohl üblich in Deutschland, dass meine Interessen nicht unbedingt im Vordergrund stehen, wozu auch Instrumentallehrer werden, wenn ich für den Traum eines anderen Menschen in einem Büro arbeiten kann, unterfordert bin und aus dem Fenster springen will, woraufhin man mich kündigt? Tut mir leid, das ist nicht meine Welt und das sage ich auch offen und ehrlich. Ich brauche meine Freiheiten und als Instrumentallehrer habe ich die, da ich meiner Leidenschaft nachgehe und noch dazu Menschen für Musik begeistern kann. Meine Zukunft ist auf diesen Punkt bezogen geklärt.

Jetzt die Fragen:

Kann ich einen WBS beantragen?

Ist es auch ohne Einkommen möglich? Ich habe nur Kindergeld. Nach dem Umzug werde ich in absehbarer Zeit eine Beschäftigung haben nur auch dann ist mein Einkommen zu niedrig, also würde mich ein WBS ein wenig erleichtern und ich hätte vielleicht eine Wohnung, wo ich nicht unbedingt Konkurrenz hätte, da ich wirklich dringend umziehen muss.

Gibt es andere Hilfen? Hilfen zur Wohnungssuche? Beratungen?

Gibt es zum WBS Alternativen?

Unter 25 Jahren kann ich wahrscheinlich auch keine Hilfe vom Staat bekommen, oder? Meine Eltern würden mir mittlerweile sogar Unterhalt zahlen.

Falls ich wirklich über längere Zeit obdachlos bin, was kann ich tun? Kann mir die Stadt helfen?

Hat jemand ein ähnliches Thema Bereitschaft mitgemacht und kann aus Erfahrung sprechen, was man versuchen kann und was sich nicht lohnt?

Ist hier vielleicht sogar jemand aus Schwalmstadt und kann mir helfen?


Vielen Dank schonmal, falls irgendwer überhaupt einen Durchblick gefunden hat und mir tatsächlich einen Rat geben kann.

Falls jemand eine Frage hat, ich versuche zeitnah zu antworten.

Gruß,
Salatziege
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Salatziege und :welcome:




Moderation Themenüberschrift:

Hallo ,

Ich möchte dir Forenregel 11 in Erinnerung bringen, immer eine aussagekräftige Überschrift für neue Themen zu erstellen.
Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage, die sich auch auf den Inhalt deines Erstpostings, bzw. dein Anliegen bezieht, soviel Zeit sollte sein.
Ergänzend verlinke ich auf Forenregel #11 und den Hinweis der Administration dazu...

Um dein Thema wieder allgemein für weitere Antworten zu öffnen, kannst du rechts oben, über deinem Beitrag, in dem 3 Punkte Menü "Deine Themenüberschrift bearbeiten" wählen und selbige aussagekräftiger gestalten.
Danach informiere bitte hier im verlinkten Forum einen Moderator
dass das Thema wieder geöffnet werden kann.

Wir bitten zukünftig um Beachtung und wünschen dir weiterhin einen angenehmen und hilfreichen Aufenthalt im Forum.


WBS? Umzug? Psychische Zwickmühle? Zukunftsangst?
 

Seepferdchen 2010

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Guten Tag Salatziege,

Falls ich wirklich über längere Zeit obdachlos bin, was kann ich tun? Kann mir die Stadt helfen?

Zu nächst mal eine Verständnisfrage, wo lebst du jetzt, weil du schreibst " Falls.........."

Ich stelle dir mal das Praxisbuch für junge Auszugwillige rein, hier kannst du mal in ruhe lesen
und schon vorab Informationen bekommen.


Dazu kommt noch die örtliche Richtlinie deiner Stadt auch hier bitte lesen, damit du schon für den
eventuellen Fall einen Überblick hast.


Laut der Arbeitsagentur bin ich übrigens unvermittelbar,

Hast du das schriftlich?

Unter 25 Jahren kann ich wahrscheinlich auch keine Hilfe vom Staat bekommen, oder? Meine Eltern würden mir mittlerweile sogar Unterhalt zahlen.

Hast du ein Attest das du zur Zeit nicht vermittelbar bist bzw. deine Gesundheit es nicht zulässt?

Für Schwamstadt habe ich dir mal diesen Link rausgesucht hier kannst eine Beratung erhalten bei
der Wohnungssuche.


Lies erst mal in ruhe und dann kann man dir ggf. weiterhelfen, bestimmt hat noch jemand einen
Hinweis für.
 

Salatziege

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@Seepferdchen 2010

Vielen Dank erstmal für die Antwort. Das mit dem "falls ich über längere Zeit obdachlos bin" ist so gemeint, dass ich bereits zeitweise obdachlos war, da ich nicht immer irgendwo unterkam, und Angst habe, es könnte mal länger werden als ein paar Tage. Psychisch geht das überhaupt nicht mehr. Also aktuell bin ich mal hier, mal dort, je nachdem wo ich unterkomme.

So, und die Arbeitsagentur hat mir in einem Gespräch mitgeteilt, ich sei unvermittelbar, auch aufgrund meines psychischen Zustandes, wahrscheinlich habe ich da noch irgendwo ein Schreiben herumliegen, da muss ich mal schauen. Grund war die Ausbildung, wo ich "durchgebrannt" bin und dann diesen Suizidversuch vorhatte. Aber gut, ich hatte oft genug Redebedarf, der nicht ernst genommen wurde, es wundert mich im Nachhinein nicht mehr. Bei der Kündigung wurde mir in einem Gespräch mit der Arbeitsagentur und dem Bildungswerk auch nochmal gesagt, ich sei ein schwieriger Fall, nicht von meiner Leistung her, sondern wegen meiner Psyche. Die Dozenten können ja nicht wissen, dass da jemand kommt mit einer PTBS, Angststörung usw., der ein wenig anders behandelt werden muss.

Ein Attest brauche ich meiner Meinung nach nicht, ich habe ja den Willen, jetzt, wo alles dezent bergauf geht, mir eine Beschäftigung zu suchen nur geht das für mich nur mit einer Wohnung. Dazu interessiert mich dann natürlich, ob ich ein Kandidat für den WBS wäre. Ich werde demnächst mit der Stadt Schwalmstadt mal ein wenig ins Gespräch kommen, anders wird es wohl nicht funktionieren. Bislang konnte ich mich irgendwie so über Wasser halten und bin zwischen Bekannten gependelt, um unterzukommen, doch das geht nicht länger. Ich werde in dieser Stadt bleiben wollen, brauche also eine Wohnung und eine Beschäftigung.

Mein Problem ist ja das, dass ich schauen muss, wie ich schnell vorwärts komme. Auch wegen meiner Psyche, so ganz ungefährlich ist es noch lange nicht und ich könnte schnell wieder abrutschen. Deshalb sind mir meine Kontakte in Schwalmstadt ja so wichtig. Es sind Menschen, denen ich vertrauen kann und die mir bereits in schlimmen Zeiten beigestanden haben, also ist es verständlich, wieso ich dort sein möchte. Seit drei Jahren geht das schon so und es ist ein riesen Aufwand für mich. Mit einer Wohnung würde es sicherer sein und ich wäre dauerhaft in einem mir zumutbaren Umfeld. Es geht mir hauptsächlich um die Gesundheit und meine Zukunft.

Beratungen werde ich alle abklappern, inklusive die Stadt nach einem WBS fragen. Der WBS wäre für mich natürlich ideal, da man auch eine Wohnung vermittelt bekommen kann, aber man weiß ja nie...
 
G

Gelöschtes Mitglied 63552

Gast
Kannst du nicht erstmal die Adresse von Freunden/Freundinnen/Verwandten in der Stadt als deine angeben und die als Wohnsitz angeben auch wenn du da gar nicht wohnst? Das würde schonmal das Problem der fehlenden Adresse lösen. Briefe werden dann dahin geschickt und alle paar Tage holst du die dann einfach ab. Sieht dann schonmal nicht so aus als wärst du obdachlos, was für viele Vermieter ein Ablehnungsgrund ist.
Und dann eigene Wohnung suchen sowie ALG2 beantragen.
Eventuell besteht ja auch die Möglichkeit für 1-2 Monate als Untermieter wo unterzukommen?

Da du demnächst studierst wäre vielleicht ein Studentenwohnheim auch was für dich? Sobald das Studium losgeht, besser noch sobald du die Zusage für den Studienplatz hast, BAFÖG beantragen.
 

Salatziege

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@chris1975
Ich habe meine Postadresse schon verlegt. Wohnsitz geht nicht, da meine Kontakte da nicht mitspielen. Untermieter möchte ich nicht sein und möchte auch generell alleine wohnen, da ich Verhaltensweisen an den Tag lege, die andere Menschen nicht verstehen und mich mit ständigen Panikattacken wahrscheinlich vor die Tür setzen bevor ich im Wahn irgendwelche Dinge durch die Wohnung werfe, weil ich glaube, dort sei eine Gefahr für mich. Die gute Psyche... Ich habe ein starkes Bedürfnis nach Ruhe und brauche einen Rückzugsort, wo ich ungestört sein kann. Ich will niemandem schaden.

Tatsächlich werde ich außerdem keine Gelder beantragen wollen, unter 25 Jahren vermute ich mal stark, dass man meine Eltern dann dazu auffordern würde, mir Unterhalt zu zahlen und das würden sie mittlerweile ja in der Not sogar tun. Hauptproblem ist, dass ich keine Wohnung bekomme und somit keine Beschäftigung, weil beides jeweils sich gegenseitig voraussetzt. Die Vermieter wollen eine Beschäftigung sehen und die Beschäftigung ist nicht ohne Wohnung möglich, da ich auch je nachdem an Pendeln bin, wo ich eben unterkomme, Wohnort soll aber Schwalmstadt sein und dort halte ich mich hauptsächlich auf.

Studieren werde ich erst nächsten März oder den September darauf, je nachdem wie es hinhaut. Ein Wohnheim scheint mir ein wenig unlogisch, da ich nicht wirklich daran interessiert bin, mich für ein paar Jahre an einem Ort niederzulassen, wo ich nicht sein möchte. Von Schwalmstadt aus komme ich gut mit dem Zug weg und möchte dort sein, wo meine Kontakte sind, das ist enorm wichtig, auch mein damaliger Therapeut hatte mir empfohlen, in ein mir vertrautes Umfeld zu ziehen. Gießen ist zwar auch schön aber dort möchte ich nicht leben, also gehe ich doch gleich dort hin, wo ich mir eine Existenz aufbauen möchte und mein Umfeld habe. Ich bin ein wenig darauf angewiesen. Ach, und BAföG werde ich mir auch beantragen, sobald der Platz sicher ist. Das werde ich dieses Jahr wahrscheinlich alles klären, es läuft ein wenig anders, es ist eine private Akademie.

Tut mir leid, wenn ich so wählerisch scheine aber ich weiß mittlerweile, dass vieles für mich einfach nicht geht, weil ich es entweder schon versucht habe oder es keine gute Entscheidung wäre, im Hinblick auf meine Gesundheit und Psyche.

Natürlich bedanke ich mich aber für deine Antwort und deinen Rat. Ich lasse mir ein paar Punkte nochmal durch den Kopf gehen.
 
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Salatziege

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Hallo Leute,
danke schonmal für die Ratschläge und Informationen. Könntet ihr mir aber bitte noch die Frage beantworten, ob man einen WBS beantragen kann, wenn man noch keine Beschäftigung hat, es aber zu erwarten ist, dass man diese noch innerhalb des ersten Monats mit einer Wohnung bekommen wird? Ich habe was die Beschäftigung angeht schon ein paar wenige Kontakte knüpfen können aber brauche vorher die Wohnung, es wird von den Firmen vorausgesetzt. Für einen WBS kann ich also theoretisch keine Einkommensnachweise der letzten Monate vorlegen, kann ich etwas anderes machen? Eine Erklärung meiner Eltern, dass sie bereit wären, mich die erste Zeit zu finanzieren bis ich eine Zusage einer Beschäftigung habe?
Ich klare das demnächst vor Ort noch ab aber ich würde gerne wissen, ob jemand damit Erfahrung hat. Ich brauche wirklich eine Wohnung.

Gruß,
Salatziege
 

Salatziege

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@Kerstin_K
Okay. Also ich weiß, dass es beim WBS mit dem Einkommen nach oben hin eine Grenze gibt nur nach unten glaube ich nicht?! Nur habe ich ja noch kein erwähnenswertes Einkommen und weiß nicht, wie ich das beim Antrag sinnvoll erklären kann. Ich kann mir ja erst eine Stelle suchen, wenn die Wohnung da ist, ich quasi einen festen Wohnsitz habe, und das mit der Stelle dürfte bei mir innerhalb eines Monats gehen, ich bin relativ frei in der Auswahl, es soll nur bis zum Studium reichen, egal was. Nur ob das der Stadt reicht, dass eine Beschäftigung bei mir zu erwarten ist, sobald die Wohnung fest steht? Und vielleicht der Zusatz, dass ich finanziell unterstützt werden würde, bis ich eine Beschäftigung habe. Ich muss das irgendwie hinbekommen, sonst weiß ich auch nicht mehr weiter.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Salatziege


Für einen WBS kann ich also theoretisch keine Einkommensnachweise der letzten Monate vorlegen, kann ich etwas anderes machen? Eine Erklärung meiner Eltern, dass sie bereit wären, mich die erste Zeit zu finanzieren bis ich eine Zusage einer Beschäftigung habe?

Ich habe mal auf die Web-Seite Schwamstadt geschaut, hier wird aufgeführt das auch Unterhaltszahlungen
als Nachweis anerkannt werden, also Zahlungen der letzten 12 Monate.

Nachweis über Unterhaltsleistungen

Quelle: https://schwalmstadt.de/buergerserv...as-erledige-ich-wo/27-dienstleistung-a-z.html

So, und die Arbeitsagentur hat mir in einem Gespräch mitgeteilt, ich sei unvermittelbar, auch aufgrund meines psychischen Zustandes, wahrscheinlich habe ich da noch irgendwo ein Schreiben herumliegen, da muss ich mal schauen

Das ist wichtig und wenn du das Schreiben gefunden hast, bitte unbedingt hier im Forum schreiben was genau das
Schreiben beinhaltet.

Daraus ergibt sich dann welche Leistungen dir zustehen.
 
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grün_fink

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Hier in meiner Gemeinde ist es so, dass man einen WBS beantragen kann. Kenne jemanden, die nie arbeitete und das nicht wird. Sie wurde gekündigt in der alten Wohnung (Eigenbedarf) und wohnte zwischenzeitlich zur Untermiete. Wo neue Häuser fertig wurden, bekam sie von der Gemeinde eine der Sozialwohnungen.
In meiner Nachbarstadt (Metropole) bräuchte ich beispielsweise nicht fragen. Um da einen WBS beantragen zu können, heißt es, muss man mindestens 5 Jahre dort schon wohnen. Jedenfalls bekommt da fast niemand eine Sozialwohnung, weil es viel zuwenige gibt.

Einkommen ist nicht Bedingung. Man kann seine Miete ja auch aus Sozialleistungen bezahlen.
Bedingung ist, dass man wenig genug verdient, oder wenig Sozialleistung bezieht.
 

Salatziege

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Vielen Dank für alle neuen Antworten! Ich werde mich erstmal bezüglich des WBS erkundigen, ich habe bald bei der Stadt einen Termin, wo es um den Antrag geht. Die Stadt Schwalmstadt hat mit allem kein Problem, ich muss den Antrag jedoch in der Heimat stellen und ich weiß ja nicht wie man das hier sieht. In Schwalmstadt meinte man, meine Situation mit dem Einkommen sei nicht so schlimm, sofern jemand für mich aufkommen kann im Notfall und da mir die Stadt nicht fremd ist, kann ich dort auch eine Wohnung bekommen. Also hoffe ich mal, dass es funktioniert und meine Heimatstadt den Antrag bewilligt. Ich melde mich dann nochmal hier und falls jemand mal in einer ähnlichen Lage ist wie ich, ist mein Beitrag wenigstens noch gut, um zu zeigen, dass es möglich ist.
 
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