Welche Entfernung zum Jobcenter ist zumutbar? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

moses66

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Hallo,
bisher wurde ich bei Bedarf in ein Jobcenter eingeladen, das ca, 12 km von meinem Wohnort entfernt ist.
Jetzt habe ich ein Schreiben erhalten in dem mir erklärt wird, dass das bisherige Jobcenter für mich nicht mehr zuständig ist, weil der Bereich Ü 50 an ein anderes Jobcenter abgegeben worden ist.
Ich soll jetzt künftig einen einfachen Anreiseweg von 27 km akzeptieren.
Abgesehen von dem erheblich längeren An- und Abreiseweg halte ich das Ganze für eine Diskriminierung der Leute, die über 50 Jahre alt sind.
Könnt Ihr vielleicht einen Hinweis geben ob ich dies so akzeptieren muss.
Wie lang darf eigentlich der maximale Anreiseweg zum Jobcenter sein?
Ich wäre dankbar für eure Hinweise.
Moses66
 

Fritz Fleißig

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AW: Entfernung zum Jobcenter

Es gibt keinen "maximalen Anreiseweg zum JC", sondern das richtet sich nach der örtlichen Zuständigkeit, auf welche du keinen Einfluß hast. Durchaus möglich, daß für bestimmte Personengruppen ein anderes JC zuständig ist.

Du kannst aber natürlich deine Reisekosten für Meldetermine ersetzt verlangen. Genauso wird bei größerem Zeitaufwand ein gewünschter Meldetermin eher unzumutbar sein, wenn die Sache auch schriftlich erledigt werden kann.
 

Strolchenmann

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AW: Entfernung zum Jobcenter

Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern damit das die Ü50 Hartzler meist an einem Standort des JC stationiert sind, ich habe so schon 25km zum JC, aber da die Fahrtkosten erstattet werden ist es eh egal

Seit kurzem ist der Antrag dazu schon fix und fertig im Termin und muss nur unterschrieben werden, der SB reicht denn dann weiter
 
E

ExitUser

Gast
Und dann gibt's auch tatsächlich Geld? Hier fängt manches JC erst NACH Abschluß einer zugewiesenen Maßnahme an, selbst zweistellige Fahrtkostenerstattungen in Raten abzustottern.
 
E

ExitUser

Gast
Ich denke, dass hier die Zeit wichtig ist wie auch bei einem Job.

Wie lang bist Du denn unterwegs für die 27 km?

Ich sollte mal zum psychologischen Dienst irgendwo in der Pampa. Da wär ich pro Strecke 2,5 Stunden unterwegs gewesen, weil die Verbindungen mit den öffentlichen mies sind. Als ich das ansprach, ging es auf einmal, dass der Psychologe in "mein" JC kommt.

Es hängt nicht von der Entfernung ab, sondern von den Verkehrsanbindungen. Wenn Du nachweisen kannst, dass Du da für einen halbstündigen Termin pro Strecke 2,5 Stunden durch die Gegend fahren musst, dürfte das nicht zumutbar sein.

Aber die Entfernung an sich ist da unwichtig. Bei mir gibt es Gegenden in Nachbarstädten, die 30 km entfernt sind und die kann ich in 45 Minuten erreichen mit dem Bus. Und es gibt in anderen Städten Gegenden, die nur 15 km entfernt sind, da bin ich über 2 Stunden unterwegs.

Ich denke, hier wär wichtig, wie lange Du unterwegs wärst. Nicht die Entfernung an sich ist wichtig. Und natürlich müssen Dir die Reisekosten erstattet werden.
 
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