Welche Auskunftspflichten beim Antrag??

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hummellinge

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Hallo,

ich habe ein Problem, besser gesagt sehe ich den Sinn der Sache nicht und bin kurz vorm Durchdrehen.... :cry:

Zum Sachverhalt:

Mein Sohn und ich leben in einem kostenfreien Mietverhältnis! Kurz gesagt habe ich auch einen Wohnungszuschuss beantragt! Jetzt habe ich die Mitteilung bekommen, dass ich eigentlich den orginalen Mietvertrag des Wohnungsinhabers und die letzte Betriebskostenabrechnung einreichen soll. Ich verstehe nicht warum?!?!?!?!?!

Ich drücke die Sache jetzt mal salopp aus:
Ich kenne den Mann seit Januar diesen Jahres, weder er noch ich würden gegeneinander einstehen im Geldbereich - einerseits weil es jeder nicht kann (geschieden mit Unterhaltszahlungen und ich naja ohne weitere Worte). Gegenüber meines Sohnes geht er keinerlei Verpflichtungen ein sowie ich gegenüber seiner Tochter in der Richtung nichts mache. Man vergnügt sich miteinander usw. "Ein freundlicher Mitarbeiter der ARGE " war auch schon da, und er hat gesehen, das jeder über seinen eignen Rückzugsraum verfügt wenn es notwendig ist. Aber die SB des Amtes reicht schon alleine die Möglichkeit, dass man miteinander zu späteren Stunde am Abend die Möglichkeit hat sich zu vergnügen, dass jeder für jeden aufkommt. Über diese Feststellung des Amtes hab ich gefragt - entschuldigung schon mal für den Ausdruck - ob ich ein Tagebuch führen soll, und der ARGE einreichen soll monatlich wann und in welchen Stellungen die Vergnügungen erfolgen. Ist es wirklich so, das eine "Betthupfgeschichte" ausreichend ist, die Unterlagen so einzureichen? Ich versteh die Welt nicht mehr, wenn es hart auf hart kommt, habe ich doch andererseits keine rechtlichen Ansprüche, da ich ja nicht verheiratet bin, sarkastisch gesagt keine Witwenrente ect., theoretisch kann er mich ja nich ma familienversichern, also was soll das?

Aber warum wollen die jetzt die Unterlagen? Muss ich die abgeben? Kann ich mich evt. in einer Richtlinie auf den Datenschutz beziehen?

Danke Hummel
 
E

ExitUser

Gast
?

Du wohnst kostenlos bei ihm, ihr würdet aber nicht füreinander einstehen?
Ihr seid eine eäG und deshalb muss sein Geld miteinberechnet werden. Die Krankenkassenbeiträge werden, wenn sie selbst bezahlt werden müssen, berücksichtigt und ebenso wie ein Einkommensfreibetrag von seinem Gehalt abgerechnet.
Wenn du kostenlos eigentlich wohnst und ihn nicht mit als Partner angegeben hast, kann das leicht nach hinten losgehen.
Für ne WG brauchts mehr als nur "Rückzugsmöglichkeiten".
Für deinen Sohn braucht er jedoch nicht mit seinem vollen Geld einzustehen ,- siehe Stiefkinderregelung.
 

hummellinge

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Hallo,
für die Konstellation bedarf es einer kleinen ausholung....

also ich kenne meinen freund seit anfang des jahres - ich wohnte damals in sachsen - jetzt berlin.

im mai machte auf einmal mein vermieter die firma dicht, ohne vorher zu sagen das ich eine neue wohnung brauche - also ich wohnte als firmenfremde da.

dann bin ich in des hartz iv geld reingekommen - hatte von heute auf morgen keine wohnung mehr mit meinem sohn. bin dann aufs amt in sachsen gegangen, mit der bitte um schnelle hilfe....

aber fehlanzeige - ich solle bis was entschieden ist und der antrag bearbeitet ist mich bei meinen freunden und meiner familie durchschlauen und damit war für die das thema erledigt. gut die verpflegungsfrage war für geklärt - kindergeld + unterhaltsvorschuss - aber die wohnungsfrage nicht. der konkursverwalter hatte mir für den auszug 2 wochen gesetzt - also blieb mir nur die entscheidung mgl. nach 5 monaten notgedrungen nach berlin zu ziehen.

so beim ersten antrag hatte ich das alles erklärt - wie es gelaufen ist ect. da hat man mir gesagt - weil ich auch klipp und klar gesagt habe, dass es eine notfallentscheidung war und sonst nicht zusammengezogen wäre. dann war ich ja 3 monate arbeiten und in der zwischenzeit hat sich an der sache nichts geändert. jeder seinen topf, halt bis auf das mietfreie. wir haben kein gemeinsames konto, er hat keine aufpasspflichten meinem sohn gegenüber und wir haben keine gemeinsamen versicherungen.... jeder seines. alles andere geht ja auch nicht, lebe ja in scheidung die gerichte kommen ja nich aus dem NoNo..... sorry für den ausdruck

dieses konstellation - war nich anderes beim ersten antrag - da wurde sie aktzeptiert und anerkannt und jetzt so ein zirkus. und ich frage mich immer noch, warum die die betriebskostenabrechnung sehen wollen - die ist eh unreell...

Grund: letztes jahr hat er alleine in der 4 raum wohnung gelebt - daher ist ja der nebenkostenanteil ect. doch erheblich niedriger und in dem sinnne nicht vergleichbar....

tschüß hummel
 
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