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Welche Angaben im Vorstellungsgespräch?

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Nicht offen für weitere Antworten.

Cathrin

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Feb 2009
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#1
Hallo,

mich interessiert welche Angaben ich in einem Vorstellungsgespräch machen muss.
Kann ich zur Beantwortung von Fragen nach Lebenssituation, Schulden, Alkohol- und Drogenproblemen gezwungen werden? Und wachsen mir daraus Sanktionen, wenn bei Weigerung der Beantwortung solcher Fragen kein Arbeitsverhältnis (hier 1€ Job) nicht zu stande kommt? Wo kann ich nachlesen?

Danke im Voraus.
Cathrin
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderator/in
Mitglied seit
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#2
Hi,

es gibt gewisse Fragen auf die du "unwahr" antworten darfst, weil diese privat sind und dem potentiellen Arbeitgeber nicht zu interessieren haben. Dazu zählen eine reihe von den Fragen die du aufgelistet hast.

Vielleicht hilft dir das weiter:

fragen+bewerbungsgespräch - Google-Suche

Gruss

Paolo
 

Tinka

VIP Nutzer/in
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#4
Hallo Cathrin,

hier wird m.E. alles sehr gut geschildert:

Arbeitsrecht Einstellung Einstellungsgespräch

Hier geht's um nur um einen 1€-Job, nicht um reguläre Arbeit!

Gelten diese Regelungen dann auch oder kann man dann diese Art von Fragen (falls sie überhaupt kommen sollten) dann unbeantwortet lassen?

Imho ist es für einen Ein-Euro-Job völlig egal, was und ob man antwortet, die nehmen eh Jeden, den sie kriegen können.

In meinen MAE-Tätigkeiten waren sehr viele Menschen, die fast kein Deutsch sprachen und die garantiert nicht wegen korrekt geführter Vorstellungsgespräche dort gelandet sind, sondern einzig wg. ihrer Muskelkraft...
 
E

ExitUser

Gast
#5
Hallo,

meine Antwort bei 'Vorstellungsgesprächen' (EEJ):

"Das AA hat mich zur Zwangsarbeit verpflichtet, weil es der Meinung ist, abc muss getestet/trainiert/wiederhergestellt werden.
Sie wissen das und es liegt bei ihnen, dieses Risiko einzugehen. Für die Bereitstellung von Zwangsarbeit erhalten sie staatliche Gelder.
Ich bin nicht verpflichtet, mich ihnen gegenüber zu offenbaren."

Bei intensiveren Fragen und unablässigem Bohren nach einer Antwort sage ich denen ganz offen, dass ich lügen werde.
 
E

ExitUser

Gast
#8
Hallo,
meine Antwort bei 'Vorstellungsgesprächen' (Ein-Euro-Job):
"Das AA hat mich zur Zwangsarbeit verpflichtet, weil es der Meinung ist, abc muss getestet/trainiert/wiederhergestellt werden.
Sie wissen das und es liegt bei ihnen, dieses Risiko einzugehen. Für die Bereitstellung von Zwangsarbeit erhalten sie staatliche Gelder.
Ich bin nicht verpflichtet, mich ihnen gegenüber zu offenbaren."
Bei intensiveren Fragen und unablässigem Bohren nach einer Antwort sage ich denen ganz offen, dass ich lügen werde.
:icon_twisted: :icon_twisted: Du hast meinen Tag gerettet! Danke, das werde ich mir merken:
"Das AA hat mich zur Zwangsarbeit verpflichtet,.......Für die Bereitstellung von Zwangsarbeit erhalten sie staatliche Gelder........Bei intensiveren Fragen.....sage ich denen ganz offen, dass ich lügen werde........."
Herrlich!:icon_daumen: Und? Welche Reaktionen bekommst du von den Ausbeutern?

LG :icon_smile:
 

Arania

Elo-User/in

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#9
Mich würde eher die Reaktion der ARGE interessieren, das kann man alles doch stressfreier haben
 

Arania

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Sep 2005
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#11
Ja das haben aber einige hier im Forum schon sehr gut beschrieben, in dem man sich ganz genau beim Träger informiert inwiefern die Arbeit zusätzlich ist, und alles verweigert was diesem nicht enstpricht, in dem man höflich darauf hinweist welche gesetzlichen Vorgaben die 1-Euro-Jobs erfüllen müssen etc. etc. das steht hier wirklich schon im Forum sehr anschaulich beschrieben

Diese Maximalverweigerung endet meistens in Sanktionen die dann erstmal wieder schwer loszuwerden sind

Dann kann natürlich jeder auch noch individuelle Stärken oder Schwächen ins Feld werfen, also gesundheitliche Handicaps zum Beispiel
Oder auch im Gespräch verbal zeigen das man intellektuell durchaus mit dem Gegenüber mithalten kann oder ihm auch überlegen ist, das sind Sachen mit denen wir hier gute Erfolge haben
 
E

ExitUser

Gast
#12
Hamburgeryn: sagte :
Du hast meinen Tag gerettet! Danke, das werde ich mir merken:

Herrlich!:icon_daumen: Und? Welche Reaktionen bekommst du von den Ausbeutern?


Einmal hat man mich wieder weggeschickt, weil ich 'ungeeignet' war, die anderen Vereine haben mich engagiert.:icon_motz::icon_cry:



Man hat mich dann doch ziemlich zuvorkommend behandelt und war ganz froh, als ich dann wieder ging. (Meist kann ich meinen Mund nicht halten und mische die Truppe auf.)

Das AA interessiert nur, dass man überwacht wird, von wem, ist denen wurrrscht.
 
E

ExitUser

Gast
#13
Einmal hat man mich wieder weggeschickt, weil ich 'ungeeignet' war, die anderen Vereine haben mich engagiert.:icon_motz::icon_cry:
Ich würde auch bitterlich weinen, wenn die mich nicht nehmen würden *schnief* :icon_mrgreen:.
Man hat mich dann doch ziemlich zuvorkommend behandelt und war ganz froh, als ich dann wieder ging. (Meist kann ich meinen Mund nicht halten und mische die Truppe auf.)
:icon_daumen:
Und wie sah es mit Sanktionen aus? Ärger mit der Arge?

Das AA interessiert nur, dass man überwacht wird, von wem, ist denen wurrrscht.
Und wer überwacht die Arge???

LG
 
E

ExitUser

Gast
#14
Arania: sagte :
...

Diese Maximalverweigerung endet meistens in Sanktionen die dann erstmal wieder schwer loszuwerden sind...
Wer das tut, dem ist nicht mehr zu helfen.

Selbstverständlich sollte man sein Gegenüber ausdrücklich und ganz intensiv und möglichst die gesamte 'Gesprächszeit' über darauf hinweisen, dass man jede Arbeit annimmt, weil man sie ganz einfach annehmen muss. Dass man sich auf gar keinen Fall dagegen verweigert. Einfach, weil man dann von der Arbeitslosenverwaltungsanstalt körperlich gezüchtigt wird (hungern, frieren, etc).

Ich war übrigens schon mit Beistand zu solch einem 'Gespräch':icon_twisted::icon_twisted:

Stressfrei? Was ist das?
 

Arania

Elo-User/in

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#15
siehe Beitrag 11, aber ich sehe wir meinen ungefähr dasselbe
 
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