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Manuela

Elo-User/in

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#1
Hi....
.... und schon ein weiteres Prob.

Es geht um folgendes: Mein Freund und ich leben zusammen und sind eine Bedarfsgemeinschaft, beziehen beide ALG II vom Sozialamt. Beide haben wir 12/05 eine EGV unterschrieben. Nun haben sie meinen Freund im Visier.
Heute bekam er per Post eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch bei der Volkshochschule mit folgenden Wortlaut...." Ihre Arbeitsvermittlerin Frau XY hat Sie an ProJob weitergeleitet, damit wir Sie für Ihren Wiedereinstieg ins Berufsleben entsprechend beraten". Termin 6.4.06, 13:30. Soweit so gut. Das kennt er aber schon. Bereits 12/03 hatte er einen solchen Termin vermittelt bekommen, damals vom Arbeitsamt. Das Ende vom Lied: EDV-Grundkurs I, Bewerbungstraining. Nun das ganze von neuem??

Unsere Frage:
Ist es rechtens, dass die Arbeitsvermittlerin vom Sozialamt ohne sein Wissen ihn einfach an die vhs weiterleitet?
Er hat keine Lust nochmal stundenlang zu üben wie man einen PC startet und den Explorer öffnet.

Gruß, Manuela
 

Arco

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#2
Hi.....

ich würde so auf die Schnelle sagen, N E I N oder was steht in der Eingliederungsvereinbarung.

Soweit ich weiß kann die Arge einen nicht ohne seine Zustimmung (Zuweisung) an Dritte weitergeben.

Also was steht in der Eingliederungsvereinbarung.
 

Manuela

Elo-User/in

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#3
Hi Arco...

hab mir grad nochmal die EGV zu Gemüte geführt und das kleingedruckte gelesen.

Fürchte er muss das ganze nochmal mitmachen. Denn unter "Leistungen der Arbeitsvermittlung" steht u.a. folgender Satz: "Beim Vorliegen von Vermittlungshemmnissen kann die Betreuungs- und Qualifizierungsleistung an die Volkshochschule Heidekreis gGmbH übertragen werden."

Sieht schlecht für ihn aus, oder?
 

Manuela

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#5
:cry: uns bleibt auch nix erspart

Trotzdem Danke für Deine schnelle Beantwortung
 

Arco

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#6
:cry: :cry: :cry:

es kommen auch mal wieder bessere Zeiten :daumen: :daumen:
 

gelibeh

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#7
Beim Vorliegen von Vermittlungshemmnissen kann die Betreuungs- und Qualifizierungsleistung an die Volkshochschule Heidekreis gGmbH übertragen werden."
Da ja ein Vermittlungshemmnis vorliegt, muss das ja durch ein Profiling festgestellt worden sein. Hat man sowas schon gemacht?
 

Manuela

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#8
Hi gelibeh.

Wir denken dass mit Vermittlungshemmnis folgendes gemeint ist: Mein Freund hatte eine Umschulungsmassnahme angetreten, welche aus zu vielen AU-Tagen vom Leistungsträger (Aamt) im Januar 2005 beendet wurde.
Im Januar 2006 schlug die Arbeitsvermittlerin vom Sozialamt vor meinem Freund zu helfen, die abgebrochene Umschulung wieder aufzunehmen. Das ging soweit auch alles glatt. Er sollte an dem Standpunkt weitermachen wo er aufgehört hatte. Sprich ein Betriebspraktikum. Nun war es aber so, daß die Praktikumsstätte vorgegeben wurde und weit außerhalb von unserem Wohnort liegt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwar zu erreichen aber nicht pünktlich zum Arbeitsbeginn. Also hätten die Fahrten mit dem Pkw gemacht werden müssen. Das Problem... Fahrkosten werden nicht in voller Höhe für Pkw übernommen. Wir hätten von unserem ALG II ca. 60 Euro im Monat zu den Fahrkosten zubuttern müssen. Das kriegen wir aber nicht gewuppt.
Daraufhin Gespräch mit besagter SB, diese sagte dann nagut, dann starten wir die Umschulung jetzt nicht, vielleicht später wenn ein Praktikumsbetrieb vor Ort gefunden wurde.
 
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