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Weiterhin ALG nach 125 (Nahtlosigkeit) bei Ablehnung EU- Rente?

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bosko

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Ich bekomme seit 4 Monaten ALG 1 nach Paragraph 125 (Nahtlosigkeit). Gkleichzeitig läuft mein Antrag auf volle EU- Rente. Der Gutachter des Rententrägers sieht mich aber eingeschränkt arbeitsfähig (3-6 Stunden täglich). Sobald der Bescheid vorliegt werde ich Widerspruch einlegen.

Nun zu meinen Fragen:

- bekomme ich dann, während des Widerspruchverfahrens) weiterhin volles ALG 1 bis zur endgültigen Klärung (notfalls bis zur Entscheidung des Sozialgerichtes)?

oder wird das ALG 1 gekürzt, da ich ja nicht mehr voll einsatzfähig bin?

- Wie sollte ich mich am Besten verhalten?

Danke für die Antworten!
 

bosko

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Kennt sich denn jemand aus und kann mir helfen?
 

bosko

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Weiß denn wirklich keiner was?:confused::confused::confused:
 

gelibeh

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kann Dir da leider nicht weiterhelfen. Vielleicht ist Deine Frage im Ü50 Forumsteil nicht so richtig aufgehoben. Stell das doch nochmal im Schwerbehindertenteil
 

marisafari

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Da Ihr Rententräger Sie noch eingeschränkt leistungsfähig einschätzt, d.h. Sie noch mindestens 15h pro Woche arbeiten können, müssen Sie sich im Rahmen ihres noch bestehenden Leistungsvermögens dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen, um weiterhin ALG I zu beziehen, d.h. ab zur Arbeitsagentur. Denn nur dann gelten Sie als arbeitslos, d.h. Sie stehen der Vermittlung zur Verfügung unabhängig vom Widerspruch. Sollte der Rentenantrag scheitern, und Sie über das Sozialgericht klagen wollen, sollten Sie hedoch keinen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben(Reha-Antrag) stellen, da Sie somit bekunden, durch berufliche Rehabilitation zu versuchen wieder voll arbeitsfähig zu werden, somit ihrem Rentenwunsch konträr entgegen zu arbeiten. Aber zur Verfügung müssenSie sich stellen um ihren Anspruch auf ALG I nicht zu verlieren. Sollten Sie nämlich dann keinen Zuspruch zur Rente bekommen sieht es richtig sch.... aus.
 

katzenfreund

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Der Gutachter des Rententrägers sieht mich aber eingeschränkt arbeitsfähig (3-6 Stunden täglich). Sobald der Bescheid vorliegt werde ich Widerspruch einlegen.

Aus meiner Sicht steht Dir Rente wg. teilweiser Erwerbsminderung. Dem liegt der § 43 SGB VI zugrunde:

(1) Versicherte haben bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze Anspruch auf Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung, wenn sie 1.teilweise erwerbsgemindert sind,
2.in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung drei Jahre Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit haben und
3.vor Eintritt der Erwerbsminderung die allgemeine Wartezeit erfüllt haben.
Teilweise erwerbsgemindert sind Versicherte, die wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens sechs Stunden täglich erwerbstätig zu sein.
SGB 6 - Einzelnorm
 

Muzel

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Da du ein Ü50 bist, solltest du eigentlich Berufsschutz haben. Mein Gutachter hat mich auf den allgemeinen Arbeitsmarkt auch noch zwischen 3 und 6 h vermittelbar gehalten. Aber ich bin eben ein Uhu und so habe ich die volle Rente erhalten.
 
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