Weiterhin Ärger mit "übereifriger" SB. (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

gila

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Sorry - bin etwas "desolat" - und war seit Sonntag mit Blaulicht in der Klinik - nach einer schweren Magen-Darminfektion streikte das Herz und es gab "Kammerflimmern" - nicht lustig und sicherlich AUCH ein Ergebnis des vollkommen überflüssigen Stresses, den diese Ganze Ämter-Ka.cke einem tagein tagaus beschert.

ACHTET auf Eure Gesundheit!


Nun zu dir kurz - bin erst heute wieder raus und schau nur eben rein: mach ruhig den Widerspruch so - es muss ja von Amts wegen ermittelt werden.
An das Gericht würde ich noch zusetzen, dass der SB bekannt ist, dass du ja NACH dem Gutachten eine erhebliche Verschlechterung deines Gesundheitszustandes erlitten hast und eine OP sowie Reha "zum derzeitigen Zeitpunkt" unausweichlich erscheinen.
Der ständige Druck durch völlig sinnfreie Einladungen und VAs, denen du derzeit nicht gerecht werden KANNST - erschweren dir zusätzlich ein gesundheitliches Fortkommen sowie auch deine Bemühungen, deinen derzeitigen HALBTAGSJOB nicht auch noch zu verlieren. Insofern ist nach bekannter Sach- und Aktenlage das Verhalten der Sachbearbeitung als "mutwillig" und schikanös anzusehen


Sprecht auch mit den Gerichten DEUTSCH!
Die meisten Richter sind "not amused", wenn sie so einen Mist auf den Tisch bekommen - und die SB wird es ebenso nicht sein, wenn sie den Spiegel ihres Egos schriftlich benannt auf dem Richtertisch zur Hinterfragung sieht :icon_hihi:
 

obi68

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Weia! Gute Besserung, gila! :)

Ja, kein Job und schon gar keine merkbefreiten JC-Mit"arbeiter" sind es wert, die Gesundheit zu ruinieren.
 

gila

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OT: Ein paar Elektroschocks (Kardioversion) haben den Bösewicht "Puls" vorerst wieder ins Gesamtorchester eingeordnet. AUFPASSEN und Achtsamkeit ... heißt es noch mehr denn je ...
Danke für Eure Wünsche!
 

wernhard

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Oh je oh je, dennoch Danke für die Antworten.

Nun muss ich mich bis nächste Woche ja auf 6 Stellen bewerben auch wenn ich den Zeitraum ein wenig knapp finde.
Im nächsten VA kommen dann 20 Bewerbungen innerhalb 1 Woche - macht der SB ja nix, ich muss dem ja Folge leisten bis die aufschiebende Wirkung vom SG da ist. :mad:

Ich darf in meiner Bewerbung auf meine Krankheit hinweisen. Wie weit kann ich da gehen ohne Gefahr zu laufen sanktioniert zu werden?
Da es ja Zwangsbewerbungen sind würde ich sehr gerne irgendeinen Standardmist verfassen den ich online an irgendwelche Stellenangebot verschicke aber ich möchte mich schon so "unattraktiv" wie möglich für den "zukünftigen Arbeitgeber" machen mit meinem kaputten Knie.

Ich hab neben meinem jetzigen Job nämlich echt keinen Bock noch zu irgendwelchen Vorstellungsgesprächen zu latschen.

Danke schon mal für eure Hilfe!
 

gila

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Mal davon abgesehen ... ICH persönlich würde mich in so einer gesundheitlich völlig offenen Situation NICHT verpflichtet fühlen, dem VA in diesem Punkt Folge zu leisten und hier sinnlose Bewerbungen zu tätigen - auf die du ja gar nicht (sollte überhaupt Interesse seitens eines Arbeitgebers bestehen) verbindlich und adäquat reagieren KANNST.
ICH würde mich dann ggf. später (sofern es dazu kommt) mit dem JC bis zum SG darum streiten, ob man mich dafür sanktionieren DÜRFTE, dass ich offensichtlich sinnfreie Forderungen des JCs nicht erfüllen kann ...
 

wernhard

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Ich würde es lieber erst mal nicht bis zur Sanktionsandrohung kommen lassen sondern 6 Bewerbungen raushauen bei denen ich auf jeden Fall nicht genommen werde, sollte das möglich sein.

Die Sache ist die: Ob eine OP aktuell ansteht weiß ich noch nicht. Zwar sagte mein einer Arzt er würde mir das empfehlen, doch ich war vor Kurzem bei einem sehr renommiertem Arzt der mir empfahl dass ich mir das SEHR GUT überlegen solle, da ich seiner Meinung nach noch nicht in einem Stadium sei in dem man sagen könne das eine OP garantiert eine Verbesserung und nicht vielleicht doch sogar eine Verschlechterung bringen würde.

Nichtsdestotrotz existiert das Gutachten vom Amtsarzt in dem so gut wie jede Tätigkeit ausgeschlossen wurde. Seitens des Jobcenters kommt KEIN EINZIGER Vermittlungsvorschlag, ich muss in dem Sinne "alles alleine machen". Das sagt mir irgendwie das die SB selbst keine Ahnung hat was ich machen kann/darf?!

Tja, also was tun? Drauf ankommen lassen und Sanktionsanhörung abwarten. Auf das Attest berufen, darauf dass das Jobcenter selbst nie VV's schickt und das ein weiterer Job meine gesundheitliche Situation verschlechtern würde?
Hat mein Gesagtes irgendeine rechtliche Substanz? :icon_mrgreen:
 

wernhard

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So, ich hab heute schnell die 6 Bewerbungen rausgeschickt.
Mit einigen Tipps die ich aus einem sehr langem Thema hier aus dem elo-forum hab wie man Bewerbungen verfasst die einem nicht oder nur schwer als Negativbewerbung angelastet werden können, hab ich eine sehr knapp gehaltene, mich unattraktiv machende Standardbewerbung verfasst.
In etwa so:
"Obwohl ich über keine Ausbildung und Erfahrung auf diesem Arbeitssektor verfüge, sehe ich es als Herausforderung an, mir das notwendige Kompetenzprofil zu erarbeiten.*

Ich verfüge mit erstklassigen persönlichen Attributen und Fertigkeiten wie Pünktlichkeit, Genauigkeit, der Fähigkeit selbstständig zu arbeiten, Ruhe und Gelassenheit auch in schwierigen Situationen, Intelligenz und rationaler Denkfähigkeit über sehr gute Voraussetzungen um die Stelle zur Zufriedenheit des Arbeitgebers zu besetzen.

Sollten Sie mich für die ausgeschriebene Stelle als passend empfinden, so würde ich mich über die Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch freuen. Kopien meiner Zeugnisse würde ich auf Verlangen vorlegen.*"


Telefonnummer rausgelassen. Verschickt hab ich die Bewerbungen alle per Email aus einem Uralt Email Account aus meiner Jugendzeit der tatsächlich noch aktiv war.

Mal sehen was da kommt. Sollte tatsächlich mal eine Einladung kommen werde ich mir natürlich das Knie halten und hin und wieder einen schmerzerfüllten Gesichtsausdruck auflegen. Das sollte sein Übrigstes tun.
Ich hoffe ja das diese Woche schon irgendwas vom SG kommt.
 

wernhard

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Dem Widerspruch wurde in vollem Umfang statt gegeben.
Und das kam schon letzte Woche vom Jobcenter ohne das überhaupt was vom SG kam. :icon_mrgreen:

Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung. Wir lesen uns dann wenn die nächste "Einladung" kommt.
 

gila

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Dem Widerspruch wurde in vollem Umfang statt gegeben.
Und das kam schon letzte Woche vom Jobcenter ohne das überhaupt was vom SG kam. :icon_mrgreen:

Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung. Wir lesen uns dann wenn die nächste "Einladung" kommt.
Freut mich erstmal sehr für dich - sende dir Grüße aus der Reha, die ich gerade
durchziehen (muss)! :icon_daumen:
 

wernhard

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Oha, gute Besserung.

Tja, wie schon erwartet. Der nächste Termin flatterte heute ins Haus.
In 2 Wochen lädt mich, entschuldigt die Ausdrucksweise, dieses ********* von SB schon wieder vor.
Kann es echt sein das ich präventiv nix machen kann außer jedes Mal hingehen, volllabern lassen, EingV oder VA entgegennehmen, Widerspruch einlegen und hoffen das man "gewinnt oder verliert"?

Kann die mich wie einen Spielball dauernd einladen? Das ist Lebenszeit die ich nicht wieder bekomme und ihre Termine sind reine Schikane, das führt zu nix. Kann ich keine Beschwerde einlegen wo dann wenigstens erst mal "überprüft" wird ob der SB noch für mich geeignet ist und ich 'n paar Wochen Ruhe hab? Es geht mir langsam gegen den Strich mich von dieser Frau ständig vorladen zu lassen und die kann machen was sie will ohne Konsequenzen zu erleiden.

Und das ich bis dahin einen Beistand finde ist auch nicht garantiert. Nun wird sie mir wieder mit dieser Maßnahme Oktopuss kommen in die sie mich vor 2 Verwaltungsakten schon zwingen wollte. Und sie wird mit Sicherheit wieder einen VA erstellen, denn für SIE hat es ja keine Konsequenzen. Und ich darf in meiner freien Zeit zu dieser mistigen Maßnahme fahren, und die werden mir genauso wie letztes Mal sagen das ich mit den Vertrag nicht mitnehmen darf bevor ich ihn unterschreibe. :mad:
 

Wutbuerger

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Es gibt zwar im SGB den Begriff der Schikane , nur den § hab ich nicht zur Hand .
Sobald man angibt " ich möchte mit ihnen über ihre berufliche Situation sprechen " ist das ein zulässiger Meldegrund , auch wenn SBchen die Absicht hat dir eine EGV anzuhängen ...man braucht ja nur mit einem Satz über deine Vermittlung sprechen .
Theoretisch bleibt dir die Beschwerde , aber ich fürchte , auch das hat keine Konsequenzen -- jedenfalls fürs SBchen nicht .
 

Ramteid

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Oha, gute Besserung.

Tja, wie schon erwartet. Der nächste Termin flatterte heute ins Haus.
In 2 Wochen lädt mich, entschuldigt die Ausdrucksweise, dieses ********* von SB schon wieder vor.
Kann es echt sein das ich präventiv nix machen kann außer jedes Mal hingehen, volllabern lassen, EingV oder VA entgegennehmen, Widerspruch einlegen und hoffen das man "gewinnt oder verliert"?
So eine hatte ich anfang dieses Jahres auch! Ekelhaft penetrant. Obwohl sonst die höflichkeit in Person, wurde ich alle 2 Wochen lauter, ohne beleidigend oder böse zu werden.
Schon beim anklopfen erschreckte sie sich sehr und meinte: Das anklopfen geht auch leiser...
Das ganze Gespräch wurde für sie immer unangenehmer und ihre einzigste Frage welche Massnahme ich besuchen wolle, beantwortete ich damit das sich seit dem letztem Termin vor 3 Wochen nichts geändert habe und meine Meinung die selbe sei, und ich die bisher Vorgeschlagenen Massnahmen nicht zielführend sein.
Ihren VA habe ich widersprochen und eine Massnahme abgewiegelt.
Danach bekam ich einen menschlichen Fallmanger der bisher ohne krumme Touren auskommt.
Bleib also stur und mach ihr die Gespräche recht unangenehm, vllt mal ordentlich Knoblauch essen, böse T-Shirts tragen uva. Fantasy zählt .)

Lass dich nicht weich kochen!
 

Pixelschieberin

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Gegen die Kontaktdichte kannst nichts machen, das gehört zum sog. Fördern.
SBs haben Vorgaben - und du bist - wie auch immer - auf ihren Suchradar geraten.
Gut vorbereitet kannst du ihr Fragen über Fragen stellen.
Wie ungemütlich, wenn die hinterher noch Mal schriftlich nachgereicht werden.
Einleitung:
Bei dem Termin am dd.mm.yy konnten Sie mir keine Auskunft auf folgende Fragen geben.
Ich bitte Sie deshalb, Ihrer Auskunfsts.- und Beratungspflicht schriftlich nachzukommen.
Ooops - wenn das nachweisbar versandt wurde - und in der Akte landet...
SB wird nicht antworten - deren Überlastung und so - aber - du wirst beim nächsten Date darauf aufsatteln.

Wenn sich in ihrem Hirn - nach olle Pawlows Vorbild - der Reflex manifestiert hat, mit dem macht's keinen Spaß, der läßt sich nicht quälen - wie bald wird ihr die Lust vergehen?
SBs merken, wenn einem diese Termine gegen den Strich gehen - und die sonst nichts zu vermelden haben, ergötzen sich an der schlechten Stimmung des Gegenübers.
Also laß es nicht raushängen.
Tu so als ob du dich - vergeblich naiv dreinschauen wollend - über ihr Engagement freust.
Auch daß du in aller Herrgottsfrühe für Dummfug hinzitiert wurdest - wunderbar, da ist der Tag nicht so zerrissen.
So wie man es mit bockigen Kindern macht.
Für "danach" nehme ich mir immer was richtig Schönes vor und halte mir das während des Termins vor Augen.
SB wird nie erfahren, was mich so ausgeglichen und (schneidend) freundlich stimmt. :icon_wink:
[...] , vllt mal ordentlich Knoblauch essen, böse T-Shirts tragen uva.
Damit bedienst deren Vorurteile und die nächste Maßnahme - mit Lehrinhalt "Businessetikette" - wäre sogar gerechtfertigt.
 

rumpfi

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Stimme da Pixelschieberin zu. Die einzige Möglichkeit dich zu wehren ist selbst aktiv zu werden.
Stell Fragen über Fragen, Anträge über Anträge und hake immer wieder nach. Sehe es als Sport an ;)
Je mehr Arbeit du dem SB machst umso eher lässt er von dir ab und sucht sich einfache Opfer (macht ja leider den Großteil der Hilfeempfänger aus).
Ist schwierig seine Wut runterzuschlucken aber die Mühe lohnt sich.
 

wernhard

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Stimme da Pixelschieberin zu. Die einzige Möglichkeit dich zu wehren ist selbst aktiv zu werden.
Stell Fragen über Fragen, Anträge über Anträge und hake immer wieder nach. Sehe es als Sport an ;)
Je mehr Arbeit du dem SB machst umso eher lässt er von dir ab und sucht sich einfache Opfer (macht ja leider den Großteil der Hilfeempfänger aus).
Ist schwierig seine Wut runterzuschlucken aber die Mühe lohnt sich.
Leichter gesagt als getan. Als Laie der sich nicht auskennt, mit welchen Fragen und Anträgen soll ich die denn überschütten?
 

götzb

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Hausverbot provozieren, und dann kommt es oft nicht mehr zu Einladungen. zumindest in den größeren Arbeitslosenanstalten.
-> Zwar gibt es Anweisungen zur Kontaktdichte der jeweiligen Abteilungsleiter, aber es gibt auch eine Fürsorgepflicht des
Arbeitgebers für seine Angestellten, z.b als Schutz vor bedrohliche Arbeitslose; vor allen wenn der Ars... von SB so .engagiert. ist macht es Sinn.
 

gila

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Hast du eine offizielle Einladung nach § 309 erhalten?

Man könnte versuchen, die Einladung der Geschäftsleitung zu schicken und auf die bekannte Sachlage hinzuweisen - dass man nicht bereit sei, dieses sich ständig wiederholende "Spiel" der SB mitzuspielen, denn die hinreichend geschilderten Tatsachen haben sich nicht verändert und die dauernden sinnfreien Auseinandersetzungen und belastenden persönlichen Gesprächen ohne jeglichen brauchbaren Inhalt, bis hin zu Klagen auf dem SG seien auch wenig der mom. Gesundheitslage zuträglich.
Man verweist hier auch auf das Schikaneverbot nach § 226 BGB und bittet um Zuteilung einer anderen Sachbearbeitung, da sich mittlerweile die Vermutung aufdrängt, dass Frau X. hier "persönliche Animositäten" pflegt, denen man sich nicht weiter ausgesetzt fühlen möchte. Es könne auch nicht sein, dass das JC daran interessiert ist, dass hierbei deine (noch) gesundheitlich durchführbare Teilzeitstelle aufs Spiel gesetzt wird.
 

wernhard

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Hi, ja ist eine Einladung nach §309, warum sollte sie auch was anderes verschicken?

Werde deinen Text mal 1 zu 1 übernehmen und das an die Geschäftsleitung schicken.
Passieren kann ja nix, ein Versuch ist es wert.
Nur wahrscheinlich werde ich in den nächsten Wochen keine Antwort von denen erhalten somit nützt das wenn dann überhaupt für vielleicht kommende Termine.

Danke an dieser Stelle und ein schönes WE
 
E

ExitUser

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Gegen die Kontaktdichte kannst nichts machen, das gehört zum sog. Fördern. SBs haben Vorgaben - und du bist - wie auch immer - auf ihren Suchradar geraten.
So ist es. Daher wird, so meine Überzeugung, eine Beschwerde bei der Geschäftsführung vermutlich auch nix bringen. Sicher, ein Versuch ist das wert, wenn man sich durch die vielen Einladungen schon psychisch geschädigt fühlt. Aber es kann leider auch nach hinten losgehen. Es kann nämlich sein, dass die SB durch die Beschwerde nicht etwa von weiter oben gemaßregelt wird, sondern ganz im Gegenteil gelobt und erst recht darin bestärkt wird, den [durchgestrichen]wehrhaften[/durchgestrichen] renitenten wernhard mal so richtig in die Maßnahme-, VV- und [durchgestrichen]Vorladungs-[/durchgestrichen] Einladungs-Mangel zu nehmen.

Die Rückendeckung der Geschäftsführung, das zu tun, wird die SB wohl haben, denn es ist ja gerade die Geschäftsführung, die soche Kontaktdichtevorgaben macht, welche dazu führen, dass die "Kunden" teils alle 2-3 Wochen zum [durchgestrichen]angstbesetzten Beschimpfrapport[/durchgestrichen] konstruktiven Vermittlungsgespräch antreten [durchgestrichen]müssen[/durchgestrichen] dürfen. Der SB ist nur ausführende Kraft. Der setzt letztlich nur die Integrationsstrategie um, die das Büro der Geschäftsführung ausgibt. Dazu zählen Kundenkontaktdichte, Maßnahme- und EGV-Abschlussquote usw.

Etwas offtopic zur Erläuterung: Ich selbst war ja beruflich in mehreren JCs aktiv. In einem (Optionskommune) war ich mehrere Monate in einem Projekt eingesetzt, dass sich BOIVAGA nannte (ich wette, es errät keiner, wofür das steht. :biggrin: Bei stupiden Abürzungen sind JCs jedenfalls ähnlich kreativ wie Maßnahmeträger mit ihrem Aviba-Oktopuss-Fugidam-Push-und-sonstewas-Bullshit. :wink:) Jedenfalls musste ich als engagierter BOIVAGA-Vermittler meine 70 "Kunden" sogar alle 2 Wochen einladen, eben weil es die Geschäftsführung so wollte. Über eine Beschwerde von Kunden hätte die GF da nur müde gelächelt bzw. gesagt: So ist richtig, das zeigt, dass es wirkt. Die werden aktiv!

Das Projekt [durchgestrichen]verlief dann aber nach ein paar Monaten grandios im Sand[/durchgestrichen] wurden dann nach kurzer Zeit sehr erfolgreich zum Abschluss gebracht und die KKD wurde wieder ausgeweitet, wie die Kundenanzahl auch. Aber da war ich schon wieder fort. Will eigentlich nur sagen: Wenn die ständigen Einladungen im Projekt, in dem wernhard sich vielleicht befindet, so vorgesehen sind (und das steht zu vermuten), wird wernhard die Vorsprachen mit noch so vielen Beschwerdebriefen wohl nicht abstellen können.
 

wernhard

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So Leute es geht in die nächste Runde und ich habe diesmal das Gefühl das die auch so langsam keinen Bock mehr hat.
Denn zumindest in meinen Augen sieht die EingV sehr positiv aus.
Wenn da kein versteckter Haken dran ist finde ich kann man es kaum besser treffen als mit nur 4 Bewerbungen pro Monat.

Das Gespräch war kurz, die hat mir die EingV hingelegt und gefragt wie lange ich für eine Durchsicht brauche. Ich sagte bestimmt so eine Woche und sie meinte das wir uns wiedersehen wenn ich nicht unterschreibe.
Ich fragte ob sie mir den VA dann nicht einfach zuschicken könne und sie sagte das sie mich in 2 Wochen kurz nach Weihnachten erneut vorladen will "um mir den Verwaltungsakt persönlich zu geben"...:icon_kratz:

Wäre das ok so? Kann die mich wegen so einem exkrement in 2 Wochen noch mal vorladen? Das hat doch nix mehr mit "über berufliche Situation sprechen" zu tun..

Grundsätzlich mal die Frage: Spricht etwas gegen eine Unterschrift einer EingV wenn der Inhalt absolut ok ist?
Wenn da kein Haken im EingV ist habe ich kein Problem 4 Bewerbungen im Monat rauszuhauen wenn ich dann nen halbes Jahr Ruhe vor der habe.

Danke schon mal für eure Hilfe.
 

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gila

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ABER HALLO!

SO einen BULLSHIT kannst du nun wirklich nicht unterschreiben - und den DARF die auch so gar nicht fordern!

Lass das mal als VA kommen - da reicht für Widerspruch und Klage 1 Sätzchen: Der VA hat Inhalte, die nicht über eine EGV-VA regelbar und rechtskonform sind und die der Hilfebedürftige im Zweifel nicht beeinflussen oder vertreten kann.

Samma - die hat nun wirklich ein sehr gepflegtes Rad ab!
Dich verpflichten, deine Stelle wegen mehr Kohle aufzugeben - würde auch bedingen, dass OHNE Rücksicht darauf, dass dein jetziger Arbeitsplatz ja auch "leidensgerecht" ist und du ihn bewältigen KANNST - hier vonseiten der SB eingegriffen wird und du dann dem RISIKO ausgesetzt wärest, im neuen Job in der Probezeit rauszufliegen und DANN?

:icon_evil::icon_evil::icon_evil:

Bis hierher war es ja noch "harmlos" - jetzt wird es aber nicht mehr feierlich!

ICH würde wohl auf den VA warten - solltest du hierzu wieder eingeladen werden, dann möglichst mit Beistand hin - keine Diskussion, schweigend mit innerem Grinsen entgegen nehmen und gleich Widerspruch und Einstweilige Anweisung, dass dieser Schwachsinn nicht durchzuführen ist!

Parallel auch endlich mal Beschwerde an "ganz oben" (Kundenreaktionsmanagement und BA Nürnberg!)

Hach, regt mich das wieder auf :mad:

vielleicht wäre es hier dann auch ganz gut, vom SG ein Urteil zu erhalten!
 

Wutbuerger

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Was du darfst deine Arbeit weder verringern noch kündigen ? Auch nicht bei Vorliegen medizinischer Gründe ? Oder Weil du wegen schlechtem Betriebsklima leidest ?
Ich möchte mal wissen was passiert wenn SBchen einen Mietvertrag vorgelegt bekäme wo drin steht --sie verpflichten sich um 21.00 schlafen zu gehen , keinen Besuch zu empfangen und dem an einem Tag in der Woche dem Vermieter zu Diensten zu stehen ? Manchmal fragt man sich :geht's noch ?
Diese EGV ist nix zur Unterschrift , die gehört eingerahmt :icon_hihi:
 
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