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Weitergabe meiner Daten an dritte.

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n8schicht

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#1
Ich mache eine AGH mit Mehraufwand bei einem Bildungsträger.
Am Ende dieses Monats endet diese Maßnahme.

Ich möchte aber nicht das der Bildungsträger seine gesammelten Weisheiten und Daten über mich an die ARGE oder auch andere weiter gibt.

Kann ich dem Bildungsträger untersagen meine Daten an dritte weiter zu geben( Eine diesbezügliche Klausel ind meinem Arbeitswertrag habe ich durchgestrichen, bzw diesen nicht unterschriebn.) und die Löschung meiner Daten verlangen?

Gibt es dafür eventuell eine gesetzliche Grundlage?

Danke
 

Arania

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#2
Also der ARGE wird er schon Bescheid sagen müssen, schliesslich ist das der Sinn der Massnahme

Auch wenn Du das untersagst wird er das tun, da dieses wiederum in seinen Verträgen steht

Und das wurde Dir sicher auch vor Antritt der Massnahme mitgeteilt
 

n8schicht

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#3
Also ist Maßnahme und deren Verträge gewichtiger als Datenschutz?
 

Arania

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#4
In diesem Fall schon, da Du der Weitergabe ja schon zugestimmt hast bei Antritt der Massnahme

Stell Dir vor die Lehrer in den Schulen dürften die Noten der Kinder nicht mehr an die Eltern weitergeben, würde doch auch keinen Sinn machen, oder?
 

Mario Nette

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#5
Sehe das ähnlich wie Arania, bin mir aber nicht sicher, ob eine derartige Zustimmung wirklich um jeden Preis gültig bleibt. Alternativ kannst und solltest du dafür sorgen, dass dir Bewertungen etc. des Trägers ebenfalls zugehen, damit du weißt, was man über dich "herausgefunden" hat.

Mario Nette
 

n8schicht

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#6
Ich habe in der EV und auch im Arbeitsvertrag
besagtes durchgestrichen, also nicht anerkannt.

Was mit meinen Daten passiert sollte für mich nachvollziehbar sein.
Kann ja sein, das die mit den Daten der Teilnehmer einen Schwunghaften Handel treiben.
Und ich wudere mich hinterher woher der ganze Werbemüll und Telefonwerbung kommen :icon_twisted:
 

Arania

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#7
Letzteres dürfte für die völlig uninteressant sein, nun dann kannst Du ja gespannt sein wie die ARGE die Massnahme bewertet
 

avalon

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#10
Wäre auch egal! irgendetwas durchstreichen bringt nichts, solange die Änderung nicht gegengezeichnet ist. Sonst könnte man ja in jedem Vertrag was rausstreichen, was man will und im Nachhinein behaupten, dies vor der Unterschrift getan zu haben!

Das ist halt eine Änderung, die der Schriftform bedarf.
 

n8schicht

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#11
irgendetwas durchstreichen bringt nichts, solange die Änderung nicht gegengezeichnet ist. Sonst könnte man ja in jedem Vertrag was rausstreichen
Wie ich hier erfahren durfte ist eine ein Vertrag zwischen 2 Parteien.
Wenn mir das nicht passt was die ARGE da hinein schreibt, ich meine Unterschrift aber nicht verweigern darf wegen Zwangsandrogung, bleibt nur das streichen.

Mir legten die eine fertige EV vor da wurde vorher nichts mit mir besprochen.
Mein Unterschrift darf ich nicht verweigern sonst wird mir das Geld gesperrt.
Ich habe aber meinen SB darauf aufmerksam gemacht das ich einige Teile des Vertrages geschwärzt habe und das so nicht akzeptiere. Der hat den Vertrag entgegen genommen und in seine Ablage gelegt.
 

n8schicht

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#12
Um was für Daten geht es denn eigentlich?
Zum Beispiel um Gespräche mit Psychologen, Jobtrainern, meine Berwerbungsdaten, usw.
 

catwoman666666

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#13
Ich mache eine AGH mit Mehraufwand bei einem Bildungsträger.
Am Ende dieses Monats endet diese Maßnahme.

Ich möchte aber nicht das der Bildungsträger seine gesammelten Weisheiten und Daten über mich an die ARGE oder auch andere weiter gibt.

Kann ich dem Bildungsträger untersagen meine Daten an dritte weiter zu geben( Eine diesbezügliche Klausel ind meinem Arbeitswertrag habe ich durchgestrichen, bzw diesen nicht unterschriebn.) und die Löschung meiner Daten verlangen?

Gibt es dafür eventuell eine gesetzliche Grundlage?

Danke
Wenn du einer Weitergabe deiner Daten nicht zugestimmt hast, dann machen sie sich strafbar, wenn sie deine Daten trotzdem weitergeben.

Du allein bestimmst, wer deine Daten erhält (ich leide an WFS :icon_smile:und mir fällt gerade der Fachbegriff dazu nicht ein).

Evtl. Datenschutzbeauftragten informieren

viele Grüße
catwoman
 

Arania

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#14
Hier ist das etwas anders, die Massnahme dient ja gerade dazu das andere etwas beurteilen und das müssen sie der ARGE dann auch weitergeben, ich glaube da wird noch einiges auf die nachtschicht zukommen
 

n8schicht

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#15
Maßnahme und deren Sinn hin oder her, ich habe Rechte, und nur weil ich Arbeitslosengeld II beziehe, gelten für mich/uns die selben wie für jeden anderen Bürger.
 

Hexe45

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#17
Wie ich hier erfahren durfte ist eine ein Vertrag zwischen 2 Parteien.
Wenn mir das nicht passt was die ARGE da hinein schreibt, ich meine Unterschrift aber nicht verweigern darf wegen Zwangsandrogung, bleibt nur das streichen.

Mir legten die eine fertige EV vor da wurde vorher nichts mit mir besprochen.
Mein Unterschrift darf ich nicht verweigern sonst wird mir das Geld gesperrt.
Ich habe aber meinen SB darauf aufmerksam gemacht das ich einige Teile des Vertrages geschwärzt habe und das so nicht akzeptiere. Der hat den Vertrag entgegen genommen und in seine Ablage gelegt.
Hast du einfach nur gestrichen oder durchgestrichen und zB Bspl mit Sternchen makiert und dazu bemerkt nicht angenommen und abgezeichnet.

Das würde dann eventuell als stillschweigende Duldung des Vertragspartners gelten, wenn er bei Vertragsabgabe nicht dagegen protestiert hat.
SO war´s mal bei mir. Das war auch etwas mit Weitergabe meiner Daten.
Das habe ich gestrichen, markeirt und dazu geschrieben, keine Wietergabe meiner Daten ohne meine Zustimmung und von mir gegengelesen.

Damit kam ich durch, zunächst sollte es vor Gericht gehen aber dann hat der Vertragsgegner eingelenkt.

LG
Hexe
 

Martin Behrsing

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#18
Mal ne Frage an alle Beteiligten. Habt ihr Euch jetzt schon alle mit den Zuständen abgefunden?

Ich würde dem Maßnahmeträger eine Unterlassungserklärung zustellen, dass er es unterlässt, Daten an Dritte (auch die ARGE) weiter zu geben. Einzigst dürfte er Daten weitergeben, die Deine Anwesenheit betreffen.
Hierfür würde ich eine sehr kurze Frist Frist setzen und dann müsstest Du dir allerdings einen Anwalt nehmen, der im Falle der Nichtunterzeichnung eine einstweilige Verfügung gegen den Träger beantragt.

Die ARGE forderst Du auf, dass diese es unterlässt den Träger aufzufordern, dass er personenbezogene Daten von dir weiter gibt.

Sanktionsgründe für so etwas sind im SGB II nicht vorhanden.
 

Kerstin_K

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#19
Wenn du einer Weitergabe deiner Daten nicht zugestimmt hast, dann machen sie sich strafbar, wenn sie deine Daten trotzdem weitergeben.

Du allein bestimmst, wer deine Daten erhält (ich leide an WFS :icon_smile:und mir fällt gerade der Fachbegriff dazu nicht ein).

Evtl. Datenschutzbeauftragten informieren

viele Grüße
catwoman
Was ist denn WFS? Du meinst sicher das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.
 

Tinka

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#20
Hier gab's doch mal einen Thread zum gleichen Thema von dem User tigerkralle, der dann hier wg. Anwaltsschreiben gestoppt wurde.
Was ist denn daraus geworden?


Ich meine mich zu erinnern (aus einem anderen Forum), dass tigerkralle mit seinen Einwänden Erfolg hatte.

:icon_klatsch:
 

Hexe45

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#21
Mal ne Frage an alle Beteiligten. Habt ihr Euch jetzt schon alle mit den Zuständen abgefunden?

Ich würde dem Maßnahmeträger eine Unterlassungserklärung zustellen, dass er es unterlässt, Daten an Dritte (auch die ARGE) weiter zu geben. Einzigst dürfte er Daten weitergeben, die Deine Anwesenheit betreffen.
Hierfür würde ich eine sehr kurze Frist Frist setzen und dann müsstest Du dir allerdings einen Anwalt nehmen, der im Falle der Nichtunterzeichnung eine einstweilige Verfügung gegen den Träger beantragt.

Die ARGE forderst Du auf, dass diese es unterlässt den Träger aufzufordern, dass er personenbezogene Daten von dir weiter gibt.

Sanktionsgründe für so etwas sind im SGB II nicht vorhanden.
Genau @ Martin
 

Arania

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#22
Mal ne Frage an alle Beteiligten. Habt ihr Euch jetzt schon alle mit den Zuständen abgefunden?

Ich würde dem Maßnahmeträger eine Unterlassungserklärung zustellen, dass er es unterlässt, Daten an Dritte (auch die ARGE) weiter zu geben. Einzigst dürfte er Daten weitergeben, die Deine Anwesenheit betreffen.
Hierfür würde ich eine sehr kurze Frist Frist setzen und dann müsstest Du dir allerdings einen Anwalt nehmen, der im Falle der Nichtunterzeichnung eine einstweilige Verfügung gegen den Träger beantragt.

Die ARGE forderst Du auf, dass diese es unterlässt den Träger aufzufordern, dass er personenbezogene Daten von dir weiter gibt.

Sanktionsgründe für so etwas sind im SGB II nicht vorhanden.
Sorry aber wenn ich nicht will das Daten was ich in einer Massnahme gemacht habe, wie oft ich anwesend war oder nicht, wie ich mitgearbeitet habe oder nicht, der ARGE bekannt werden, dann kläre ich das VORHER und mache gar keine Massnahme mit, nachträglich kann man weder Verträge ändern ( und wie beschrieben wurde etwas durchstreichen) noch etwas zusätzliches verlangen

Gegenwehr hin, Gegenwehr her, blindes Dagegensein hat noch nie weitergeholfen und ich wette hier gibt es noch Ärger
 
E

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Gast
#23
Das nach einer Maßnahme die Arge eventuell ein paar Ergebnisse braucht vom Träger für eine Beurteilung, das kann ich ja noch nachvollziehen. Aber, warum kann ich die Ergebnisse vom Träger nicht selber der Arge zugänglich machen? Wollen die Träger so vermeiden, dass man Einblick bekommt zu welcher Erkenntnis die bezüglich unserer weiteren Zukunft die gekommen sind? Was haben die denn zu verbergen, frag ich mich. Wenn alles normal und richtig ablaufen würde, dann würde sich darum wahrscheinlich nicht aufgeregt werden. Also ich will wissen, was da an die Arge weiter gereicht werden soll. Schließlich können die einem ja sonst was andichten, und man könnte sich nicht mal dagegen wehren.
 

Arania

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#24
Das bekommst Du doch auch zu sehen, Du hast ein Recht darauf die Beurteilung einzusehen
 

n8schicht

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#25
Entlich mal eine Aussage. Martin Behrsing schreibt
Habt ihr Euch jetzt schon alle mit den Zuständen abgefunden?
Ich nicht.
Deswegen lese ich mir sowas ja auch vorher durch, bevor ich einen Habt ihr Euch jetzt schon alle mit den Zuständen abgefunden Vertrag unterschreibe. Es gibt kein Gesetz das von mir verlangt das ich dem zustimmen muss. Also streiche ich das vor Vertragsunterzeichnung durch.

Meine Maßnahme endet am 31 Januar.

Ich werde, da ich mir keine Anwalt leisten kann, selbst einen Brief aufsetzen müssen in dem ich meinem jetzigen Arbeitgeber ( Maßnahmeträger) untersagen meine Daten an dritte weiter zu geben, und ich mir bei Zuwiederhandlung Gerichtliche Schritte vorbehalte.
 
E

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Gast
#26
Entlich mal eine Aussage. Martin Behrsing schreibt

Ich nicht.
Deswegen lese ich mir sowas ja auch vorher durch, bevor ich einen Habt ihr Euch jetzt schon alle mit den Zuständen abgefunden Vertrag unterschreibe. Es gibt kein Gesetz das von mir verlangt das ich dem zustimmen muss. Also streiche ich das vor Vertragsunterzeichnung durch.

Meine Maßnahme endet am 31 Januar.

Ich werde, da ich mir keine Anwalt leisten kann, selbst einen Brief aufsetzen müssen in dem ich meinem jetzigen Arbeitgeber ( Maßnahmeträger) untersagen meine Daten an dritte weiter zu geben, und ich mir bei Zuwiederhandlung Gerichtliche Schritte vorbehalte.
Und was glaubst Du, wer wird Dir die Zuwiderhandlung mitteilen?
 

Arania

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#27
die ARGE wenn sie Sanktionen auferlegt wegen eventuellem Fehlverhalten während der Massnahme:cool:
 
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#28
Das bekommst Du doch auch zu sehen, Du hast ein Recht darauf die Beurteilung einzusehen
Ja sicher bekomme ich eine Beurteilung zu sehen. Nur ob das die Version ist, die dann auch an die Arge geht... traue niemandem nur dir selber... hat mir mal jemand gesagt.
Also bring ich die Beurteilung dann doch lieber selber zur Arge. Ich bin doch selbständig und kann laufen.:icon_twisted:
 

avalon

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#29
Nochmal: Welche Daten meinst Du genau.

Es gibt ohne Zweifel Daten, die nicht weitergegeben werden dürfen, insbesondere wahrscheinlich subjektive Beurteilungen von Mitarbeitern des Massnahmenträgers.

Bei anderen wird das anders aussehen: wenn z.B. irgend eine formale Qualifikation während der Massnahme erworben wird, wird die ARGE darüber informiert. Die Erfolgsquote in solchen Massnahmen muss ermittelt werden, allein schon für die nächste Ausschreibung.

Wenn jemand häufiger unentschuldigt fehlt, wird das zwingend gemeldet werden. Dazu ist der Massnahmenträger sogar verpflichtet, der will das (je nach Massnahme) garnicht immer. Solche Teinehmer bringen (je nach Vertrag) nur Geld, solange die ARGE das nicht mitbekommt!
 

Arania

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#31
Ja sicher bekomme ich eine Beurteilung zu sehen. Nur ob das die Version ist, die dann auch an die Arge geht... traue niemandem nur dir selber... hat mir mal jemand gesagt.
Also bring ich die Beurteilung dann doch lieber selber zur Arge. Ich bin doch selbständig und kann laufen.:icon_twisted:

Das bringt doch auch nichts, dann bekommst Du eine Version und die ARGE hintenrum eine andere, der ganze Datenschutz ist doch eh schon für die Katz, das liegt daran das eine Verletzung des Datenschutzes nicht genügend bestraft wird und zweitens daran das die meisten Menschen ihre Daten eh freiwillig jedem hinterherschmeissen

Schau Dir doch mal an was Menschen im Internet über sich veröffentlichen oder einfach dem nächsten Nachbarn oder sogar Fremden auf der Strasse erzählen, da kann man nur staunen:cool:
 
E

ExitUser

Gast
#32
Hast auch wieder Recht, soweit hab ich nicht gedacht.

OT
Wenn ich meinen Namen bei google oder so eingebe, dann kommt immer was mit Forschung und Universität.:icon_klatsch: Dabei habe ich damit nix zu tun.
Aber ich liebe meine Doppelgängerin.
 
E

ExitUser

Gast
#34
Jetzt mal ganz ehrlich!
Seid ihr alle so schlecht bewandert, was die Mitwirkungspflicht angeht?

Mit der Maßnahme, die gemacht werden sollte, wollte die ARGE sicher etwas heraus finden.
Der Staat, als Financier der Maßnahme, hat ein Anrecht darauf, die Ergebnisse zu erfahren, egal, ob man sich nun weigert oder nicht.
Die netten Damen und Herren der ARGE scheren sich einen Dreck darum, was man selbst will!
Mit dem Unterschreiben des Antrags auf ALG2 hat man eine Art von Vertrag abgeschlossen, ähnlich wie der Verkauf der Seele an den Teufel.

Habe das selbst erlebt, wurde mit 28 in eine Maßnahme gesteckt, um heraus zu finden, wie schlau ich bin, zusammen mit 21 jährigen!
Ich hatte die Wahl zwischen Kürzung von 30% auf drei Monate oder Teilnahme ohne Fehlzeit!
Am Ende der Maßnahme stellte sich heraus, das der Leiter der Maßnahme, frisch von der Uni und Sozialpädagoge selbst nichts wußte übers ALG2- Geschäft und sich wunderte, das alle so teilnahmslos waren!

Bei uns hier ist das mit dem Datenschutz eh nicht so genau!
Wenn man einen Neuantrag stellt, kriegt man Tage später nette Fanpost von der GEZ! Ohne zu wissen, das die Daten weitergegeben wurden!

So long
 

Kerstin_K

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#35
Jetzt mal ganz ehrlich!
Seid ihr alle so schlecht bewandert, was die Mitwirkungspflicht angeht?

Mit der Maßnahme, die gemacht werden sollte, wollte die ARGE sicher etwas heraus finden.
Der Staat, als Financier der Maßnahme, hat ein Anrecht darauf, die Ergebnisse zu erfahren, egal, ob man sich nun weigert oder nicht.
Die netten Damen und Herren der ARGE scheren sich einen Dreck darum, was man selbst will!
Mit dem Unterschreiben des Antrags auf ALG2 hat man eine Art von Vertrag abgeschlossen, ähnlich wie der Verkauf der Seele an den Teufel.

Habe das selbst erlebt, wurde mit 28 in eine Maßnahme gesteckt, um heraus zu finden, wie schlau ich bin, zusammen mit 21 jährigen!
Ich hatte die Wahl zwischen Kürzung von 30% auf drei Monate oder Teilnahme ohne Fehlzeit!
Am Ende der Maßnahme stellte sich heraus, das der Leiter der Maßnahme, frisch von der Uni und Sozialpädagoge selbst nichts wußte übers ALG2- Geschäft und sich wunderte, das alle so teilnahmslos waren!

Bei uns hier ist das mit dem Datenschutz eh nicht so genau!
Wenn man einen Neuantrag stellt, kriegt man Tage später nette Fanpost von der GEZ! Ohne zu wissen, das die Daten weitergegeben wurden!

So long
Man muss sich aber auch nicht alles gefallen lassen. Wenn Du schon von einem Vertrag sprichst, dazu gehören Rechte und Pflichten für beide Parteien. Verstöße gegen den Datenschutz sind kein Kavalirsdelikt.
 

theota

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#36
Jetzt mal ganz ehrlich!
Seid ihr alle so schlecht bewandert, was die Mitwirkungspflicht angeht?

Mit der Maßnahme, die gemacht werden sollte, wollte die ARGE sicher etwas heraus finden.
Der Staat, als Financier der Maßnahme, hat ein Anrecht darauf, die Ergebnisse zu erfahren, egal, ob man sich nun weigert oder nicht.
Die netten Damen und Herren der ARGE scheren sich einen Dreck darum, was man selbst will!
Mit dem Unterschreiben des Antrags auf ALG2 hat man eine Art von Vertrag abgeschlossen, ähnlich wie der Verkauf der Seele an den Teufel.

Habe das selbst erlebt, wurde mit 28 in eine Maßnahme gesteckt, um heraus zu finden, wie schlau ich bin, zusammen mit 21 jährigen!
Ich hatte die Wahl zwischen Kürzung von 30% auf drei Monate oder Teilnahme ohne Fehlzeit!
Am Ende der Maßnahme stellte sich heraus, das der Leiter der Maßnahme, frisch von der Uni und Sozialpädagoge selbst nichts wußte übers ALG2- Geschäft und sich wunderte, das alle so teilnahmslos waren!
zu Anfang hab ich das den Maßnahmeträgern, bzw. Dozenten auch noch abgenommen, diese Schockiertheit, diese Ungläubigkeit

nur leider sind die Meisten nur ganz mäßige Schauspieler

wenn denn heute auch noch jemand von denen so tun würde, als sei er überrascht, wenn du ihm mal ein bißchen mehr von "hinter den Kulissen" erzählst, ist er entweder ein besserer Schauspieler als seine Berufsgenossen oder er lebt wirklich hinter dem Mond

die Maßnahmeträger haben diese Goldgrube längst für sich entdeckt, damit erzählst du uns hier nix Neues :icon_smile:

Bei uns hier ist das mit dem Datenschutz eh nicht so genau!
Wenn man einen Neuantrag stellt, kriegt man Tage später nette Fanpost von der GEZ! Ohne zu wissen, das die Daten weitergegeben wurden!

So long
Letzteres ist alt, darüber haben mein Bekanntenkreis und ich schon Jahre vor Hartz IV immer wieder diskutiert, wie diese Weitergabe von Daten (damals bei Umzug) wohl am geschicktesten auszuhebeln wäre - leider schon damals mit nur mäßigem Erfolg :icon_sad: auch ein einfaches "nicht-zuschicken-der-Abmeldebescheinigung-aus-der-alten-Wohnung" war nicht möglich
 
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