Weitergabe meiner Daten an dritte. (1 Betrachter)

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n8schicht

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Ich mache eine AGH mit Mehraufwand bei einem Bildungsträger.
Am Ende dieses Monats endet diese Maßnahme.

Ich möchte aber nicht das der Bildungsträger seine gesammelten Weisheiten und Daten über mich an die ARGE oder auch andere weiter gibt.

Kann ich dem Bildungsträger untersagen meine Daten an dritte weiter zu geben( Eine diesbezügliche Klausel ind meinem Arbeitswertrag habe ich durchgestrichen, bzw diesen nicht unterschriebn.) und die Löschung meiner Daten verlangen?

Gibt es dafür eventuell eine gesetzliche Grundlage?

Danke
 

Arania

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Also der ARGE wird er schon Bescheid sagen müssen, schliesslich ist das der Sinn der Massnahme

Auch wenn Du das untersagst wird er das tun, da dieses wiederum in seinen Verträgen steht

Und das wurde Dir sicher auch vor Antritt der Massnahme mitgeteilt
 

n8schicht

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Also ist Maßnahme und deren Verträge gewichtiger als Datenschutz?
 

Arania

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In diesem Fall schon, da Du der Weitergabe ja schon zugestimmt hast bei Antritt der Massnahme

Stell Dir vor die Lehrer in den Schulen dürften die Noten der Kinder nicht mehr an die Eltern weitergeben, würde doch auch keinen Sinn machen, oder?
 

Mario Nette

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Sehe das ähnlich wie Arania, bin mir aber nicht sicher, ob eine derartige Zustimmung wirklich um jeden Preis gültig bleibt. Alternativ kannst und solltest du dafür sorgen, dass dir Bewertungen etc. des Trägers ebenfalls zugehen, damit du weißt, was man über dich "herausgefunden" hat.

Mario Nette
 

n8schicht

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Ich habe in der EV und auch im Arbeitsvertrag
besagtes durchgestrichen, also nicht anerkannt.

Was mit meinen Daten passiert sollte für mich nachvollziehbar sein.
Kann ja sein, das die mit den Daten der Teilnehmer einen Schwunghaften Handel treiben.
Und ich wudere mich hinterher woher der ganze Werbemüll und Telefonwerbung kommen :icon_twisted:
 

Arania

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Letzteres dürfte für die völlig uninteressant sein, nun dann kannst Du ja gespannt sein wie die ARGE die Massnahme bewertet
 

avalon

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Wäre auch egal! irgendetwas durchstreichen bringt nichts, solange die Änderung nicht gegengezeichnet ist. Sonst könnte man ja in jedem Vertrag was rausstreichen, was man will und im Nachhinein behaupten, dies vor der Unterschrift getan zu haben!

Das ist halt eine Änderung, die der Schriftform bedarf.
 

n8schicht

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irgendetwas durchstreichen bringt nichts, solange die Änderung nicht gegengezeichnet ist. Sonst könnte man ja in jedem Vertrag was rausstreichen
Wie ich hier erfahren durfte ist eine ein Vertrag zwischen 2 Parteien.
Wenn mir das nicht passt was die ARGE da hinein schreibt, ich meine Unterschrift aber nicht verweigern darf wegen Zwangsandrogung, bleibt nur das streichen.

Mir legten die eine fertige EV vor da wurde vorher nichts mit mir besprochen.
Mein Unterschrift darf ich nicht verweigern sonst wird mir das Geld gesperrt.
Ich habe aber meinen SB darauf aufmerksam gemacht das ich einige Teile des Vertrages geschwärzt habe und das so nicht akzeptiere. Der hat den Vertrag entgegen genommen und in seine Ablage gelegt.
 

catwoman666666

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Ich mache eine AGH mit Mehraufwand bei einem Bildungsträger.
Am Ende dieses Monats endet diese Maßnahme.

Ich möchte aber nicht das der Bildungsträger seine gesammelten Weisheiten und Daten über mich an die ARGE oder auch andere weiter gibt.

Kann ich dem Bildungsträger untersagen meine Daten an dritte weiter zu geben( Eine diesbezügliche Klausel ind meinem Arbeitswertrag habe ich durchgestrichen, bzw diesen nicht unterschriebn.) und die Löschung meiner Daten verlangen?

Gibt es dafür eventuell eine gesetzliche Grundlage?

Danke
Wenn du einer Weitergabe deiner Daten nicht zugestimmt hast, dann machen sie sich strafbar, wenn sie deine Daten trotzdem weitergeben.

Du allein bestimmst, wer deine Daten erhält (ich leide an WFS :icon_smile:und mir fällt gerade der Fachbegriff dazu nicht ein).

Evtl. Datenschutzbeauftragten informieren

viele Grüße
catwoman
 

Arania

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Hier ist das etwas anders, die Massnahme dient ja gerade dazu das andere etwas beurteilen und das müssen sie der ARGE dann auch weitergeben, ich glaube da wird noch einiges auf die nachtschicht zukommen
 

n8schicht

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Maßnahme und deren Sinn hin oder her, ich habe Rechte, und nur weil ich Arbeitslosengeld II beziehe, gelten für mich/uns die selben wie für jeden anderen Bürger.
 

Hexe45

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Wie ich hier erfahren durfte ist eine ein Vertrag zwischen 2 Parteien.
Wenn mir das nicht passt was die ARGE da hinein schreibt, ich meine Unterschrift aber nicht verweigern darf wegen Zwangsandrogung, bleibt nur das streichen.

Mir legten die eine fertige EV vor da wurde vorher nichts mit mir besprochen.
Mein Unterschrift darf ich nicht verweigern sonst wird mir das Geld gesperrt.
Ich habe aber meinen SB darauf aufmerksam gemacht das ich einige Teile des Vertrages geschwärzt habe und das so nicht akzeptiere. Der hat den Vertrag entgegen genommen und in seine Ablage gelegt.
Hast du einfach nur gestrichen oder durchgestrichen und zB Bspl mit Sternchen makiert und dazu bemerkt nicht angenommen und abgezeichnet.

Das würde dann eventuell als stillschweigende Duldung des Vertragspartners gelten, wenn er bei Vertragsabgabe nicht dagegen protestiert hat.
SO war´s mal bei mir. Das war auch etwas mit Weitergabe meiner Daten.
Das habe ich gestrichen, markeirt und dazu geschrieben, keine Wietergabe meiner Daten ohne meine Zustimmung und von mir gegengelesen.

Damit kam ich durch, zunächst sollte es vor Gericht gehen aber dann hat der Vertragsgegner eingelenkt.

LG
Hexe
 

Martin Behrsing

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Mal ne Frage an alle Beteiligten. Habt ihr Euch jetzt schon alle mit den Zuständen abgefunden?

Ich würde dem Maßnahmeträger eine Unterlassungserklärung zustellen, dass er es unterlässt, Daten an Dritte (auch die ARGE) weiter zu geben. Einzigst dürfte er Daten weitergeben, die Deine Anwesenheit betreffen.
Hierfür würde ich eine sehr kurze Frist Frist setzen und dann müsstest Du dir allerdings einen Anwalt nehmen, der im Falle der Nichtunterzeichnung eine einstweilige Verfügung gegen den Träger beantragt.

Die ARGE forderst Du auf, dass diese es unterlässt den Träger aufzufordern, dass er personenbezogene Daten von dir weiter gibt.

Sanktionsgründe für so etwas sind im SGB II nicht vorhanden.
 

Kerstin_K

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Wenn du einer Weitergabe deiner Daten nicht zugestimmt hast, dann machen sie sich strafbar, wenn sie deine Daten trotzdem weitergeben.

Du allein bestimmst, wer deine Daten erhält (ich leide an WFS :icon_smile:und mir fällt gerade der Fachbegriff dazu nicht ein).

Evtl. Datenschutzbeauftragten informieren

viele Grüße
catwoman
Was ist denn WFS? Du meinst sicher das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.
 

Tinka

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Hier gab's doch mal einen Thread zum gleichen Thema von dem User tigerkralle, der dann hier wg. Anwaltsschreiben gestoppt wurde.
Was ist denn daraus geworden?


Ich meine mich zu erinnern (aus einem anderen Forum), dass tigerkralle mit seinen Einwänden Erfolg hatte.

:icon_klatsch:
 
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