weiteres Vorgehen unklar (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

klusil

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
13 Mai 2009
Beiträge
49
Bewertungen
4
hallo zusammen,
erst mal super, daß es so ein forum gibt indem man von anderen geholfen bekommt!!! in dem ganzen dschungel von info`s nicht mehr so einfach durchzusteigen.....:icon_klatsch:

nun kurz zu mir:
bin weiblich, 46 Jahre, ohne anhang, bankkauffrau, 2004 aus gesundheitlichen gründen aus der bank ausgeschieden, damals krank geschrieben und 2004 noch eine reha gemacht, gesundgeschrieben entlassen, jedoch mit einigen einschränkungen. einige zeit arbeitslos, danach selbständigkeit, aufgrund kündigung der räume durch den vermieter mußte mein geschäft schließen, weil kein notwendiges kapital für neue räumlichkeiten. aufgrund der ständigen existenzangst (hat immer gerade so gereicht) bin ich nach der schließung psychisch abgestürzt.
bin seit ca 1 jahr krankgeschrieben.
stehe vor der frage, wie`s weitergeht, damit ich mich richtig vorbereiten kann...

nun zu meinen fragen:
1. Fall: wenn gesundet ist der weg für mich klar:icon_party:

2. Fall: wenn ich aus der geplanten reha nicht vollständig gesundet entlassen werde, ist mir noch nicht ganz klar, wie`s weitergeht, dann bin ich ja ausgesteuert aus der krankenkasse

wer ist dann für mich zuständig?
grundsätzlich habe ich ja noch anspruch auf alg1

wenn zwischen 3-6 stunden arbeitsfähig, wie geht`s weiter,
bescheinigt mir die reha dann ob 3 oder 4 oder 5 oder 6 stunden oder wer legt die effektive stundenanzahl fest bzw. hat dann die bei der reha festgelegten einschränkungen mehr gewicht?

muß ich dann nochmal zum gutachter?

ab wann gelten dann die einschränkungen, auch rückwirkend?

welche tätigkeiten muß ich annehmen

wenn eine weiterbildung o.ä. angesetzt ist, die bis 8 stunden täglich beinhaltet, muß ich da mitmachen oder nicht?

wenn die genau feststellung der zeitlichen einschränkung getroffen und bestätigt wurde, kann/muß ich dann teilrente beantragen. das ist mir soweit klar, aber kann die auch rückwirkend gelten?

meine frage bzgl. dem rückwirkend beinhaltet den hintergrund, ich habe noch anspruch auf alg1 für ca. 4 monate aus einer zusatzersicherung für selbständige. durch meine derzeitige krankheit (kalendarisch länger als 1 jahr, aber noch nicht 1 jahr bei kk) würde ich erneut einen normalen anspruch von 360 tagen erwerben. sollte irgendwas rückwirkend gelten, habe ich ggf. keinen neuen bzw. einen kürzeren anspruch bzw. bisher gezahlte gelder werden dann ja ggf. umverteilt.

wenn ich eine teilrente bekommen sollte, die ja dann zeitlich begrenzt sein wird, bekomme ich dann soweit mein anspruch alg1 ist die noch anteilig obenauf ? gilt dann auch das jahr und dann h4?

3. Fall: erwerbsunfähigkeit

hier geht ja jetzt die richtige umverteilung los. wer legt den zeitpunkt des beginns der eu fest?

möchte dann gern: (verzeihung über den kleinen eigennutz) den anspruch 360 tage behalten

ich weiß, habe viele fragen, würde mich sehr über hilfreiche antworten freuen, damit ich überhaupt weiß, was so die rechtslage hergibt...

vielen vielen dank
klusil
 

blinky

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
17 Juni 2007
Beiträge
7.036
Bewertungen
1.910
Wenn Du weniger als 3 Stunden am Tag arbeiten kannst wirst Du über kurz oder lang in die Sozialhilfe fallen (SGB XII). Kannst Du aber mindestens 3 Stunden am Tag arbeiten kommste in ALG II (SGB II).

Was die Rente betrifft kann ich Dir nicht helfen.

Blinky
 
E

ExitUser

Gast
hallo zusammen,

auch hi und herzlich willkommen im Forum :icon_smile:
erst mal super, daß es so ein forum gibt indem man von anderen geholfen bekommt!!! in dem ganzen dschungel von info`s nicht mehr so einfach durchzusteigen.....

nun kurz zu mir:
bin weiblich, 46 Jahre, ohne anhang, bankkauffrau, 2004 aus gesundheitlichen gründen aus der bank ausgeschieden, damals krank geschrieben und 2004 noch eine reha gemacht, gesundgeschrieben entlassen, jedoch mit einigen einschränkungen. einige zeit arbeitslos, danach selbständigkeit, aufgrund kündigung der räume durch den vermieter mußte mein geschäft schließen, weil kein notwendiges kapital für neue räumlichkeiten. aufgrund der ständigen existenzangst (hat immer gerade so gereicht) bin ich nach der schließung psychisch abgestürzt.
bin seit ca 1 jahr krankgeschrieben.
stehe vor der frage, wie`s weitergeht, damit ich mich richtig vorbereiten kann...

nun zu meinen fragen:
1. Fall: wenn gesundet ist der weg für mich klar

2. Fall: wenn ich aus der geplanten reha nicht vollständig gesundet entlassen werde, ist mir noch nicht ganz klar, wie`s weitergeht, dann bin ich ja ausgesteuert aus der krankenkasse

wer ist dann für mich zuständig?
grundsätzlich habe ich ja noch anspruch auf alg1


Wenn Du den Krankengeldanspruch ausgeschöpft hast, dann wird Dir die Krankenkasse mitteilen, daß Du Dich umgehend an die Bundesagentur für Arbeit wegen ALG I zu wenden hast.

Bist Du weiterhin krank geschrieben erhältst Du kein ALG I, weil Du ja nicht vermittelbar bist.

wenn zwischen 3-6 stunden arbeitsfähig, wie geht`s weiter,
bescheinigt mir die reha dann ob 3 oder 4 oder 5 oder 6 stunden oder wer legt die effektive stundenanzahl fest bzw. hat dann die bei der reha festgelegten einschränkungen mehr gewicht?

muß ich dann nochmal zum gutachter?

Wenn Du nur einige Stunden arbeitsfähig wärest, dann schickt Dich die Bundesagentur für Arbeit mit Sicherheit zum eigenen med. Dienst.

ab wann gelten dann die einschränkungen, auch rückwirkend?

Diese Frage verstehe ich nicht so ganz. Bitte schreib nochmal deutlich wie Du das meinst.

welche tätigkeiten muß ich annehmen

Vermittelbar bist Du für Jobs, die Du mit Deinen gesundheitlichen Einschränkungen verrichten kannst.

wenn eine weiterbildung o.ä. angesetzt ist, die bis 8 stunden täglich beinhaltet, muß ich da mitmachen oder nicht?

Du bist vermittelbar, immer unter Berücksichtigung Deiner gesundheitlichen Einschränkungen.

wenn die genau feststellung der zeitlichen einschränkung getroffen und bestätigt wurde, kann/muß ich dann teilrente beantragen. das ist mir soweit klar, aber kann die auch rückwirkend gelten?

Die Bundesagentur für Arbeit wird Dir mitteilen, ob Du EU-Rente (Erwerbsminderungsrente) beantragen sollst. (Ich würde da an Deiner Stelle abwarten bis Du darauf hingewiesen wirst.)

meine frage bzgl. dem rückwirkend beinhaltet den hintergrund, ich habe noch anspruch auf alg1 für ca. 4 monate aus einer zusatzersicherung für selbständige. durch meine derzeitige krankheit (kalendarisch länger als 1 jahr, aber noch nicht 1 jahr bei kk) würde ich erneut einen normalen anspruch von 360 tagen erwerben. sollte irgendwas rückwirkend gelten, habe ich ggf. keinen neuen bzw. einen kürzeren anspruch bzw. bisher gezahlte gelder werden dann ja ggf. umverteilt.

Kann ich nicht beantworten ... ABER:
Nicht Du entscheidest, ob Du Anspruch auf ALG I hast, sondern die Bundesagentur für Arbeit entscheidet dies. Ansonsten klopft recht schnell HartzIV bei Dir an. :icon_rolleyes:


wenn ich eine teilrente bekommen sollte, die ja dann zeitlich begrenzt sein wird, bekomme ich dann soweit mein anspruch alg1 ist die noch anteilig obenauf ? gilt dann auch das jahr und dann h4?

"Obendrauf" auf Deine evtl. Teilrente bekommst Du gar nichts. Ausser Du hast eine sehr geringe Teilrente - dann müsstest Du "Grundsicherung zum Lebensunterhalt" (Sozialhilfe) beantragen.

3. Fall: erwerbsunfähigkeit

hier geht ja jetzt die richtige umverteilung los. wer legt den zeitpunkt des beginns der eu fest?

Die Deutsche Rentenversicherung.

möchte dann gern: (verzeihung über den kleinen eigennutz) den anspruch 360 tage behalten

tja .... was Du gerne möchtest ist den Behörden sch.... egal. :icon_rolleyes:

ich weiß, habe viele fragen, würde mich sehr über hilfreiche antworten freuen, damit ich überhaupt weiß, was so die rechtslage hergibt...

vielen vielen dank
klusil

SIEHE rot ....

Würde Dir eine Beratung bei einem Sozialverband (z.B. VDK) empfehlen. Die vertreten Dich auch in o.g. Dingen und setzen Deine Rechte für Dich durch. Desweiteren erklären Dir Dir ganz genau wie das bei Dir ist. (Hat ja auch immer etwas Individuelles ... bei jedem ist alles ein bisschen anders).

LG und alles Gute
 

klusil

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
13 Mai 2009
Beiträge
49
Bewertungen
4
hallo an alle,
danke für die antworten. habe mir schon den antrag für den vdk ausgedruckt und werde mich dort eintragen vorher bekomme ich sowieso keine auskünfte von denen. habs schon versucht...
schönen abend noch an alle
gruß klusil
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.574
Bewertungen
1.966
Hallo Krusil! Dann hast du aber einen Mitarbeiter an der Strippe gehabt, dessen Schwiegermutter den Besuch angesagt hat. Aber der VdK hat auch Konkurrenz, meine Selbsthilfegruppe empfiehlt den SoVD. Andere empfehlen die Caritas (Kostet auch Mitgliedsbeitrag, aber du musst nicht katholisch sein). Wenn dich der VdK am Telefon so angestoffelt hat, wäre ich etwas skeptisch. Ich bin im VdK. Aber deine Erfahrungen musste ich zum Glück noch nicht machen.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Krusil! Dann hast du aber einen Mitarbeiter an der Strippe gehabt, dessen Schwiegermutter den Besuch angesagt hat. Aber der VdK hat auch Konkurrenz, meine Selbsthilfegruppe empfiehlt den SoVD. Andere empfehlen die Caritas (Kostet auch Mitgliedsbeitrag, aber du musst nicht katholisch sein). Wenn dich der VdK am Telefon so angestoffelt hat, wäre ich etwas skeptisch. Ich bin im VdK. Aber deine Erfahrungen musste ich zum Glück noch nicht machen.
@ Muzel

Lies bitte mal richtig.

Krusil hat lediglich mitgeteilt, daß er vor Anmeldung keine Auskunft erhalten hat. Von "anstoffeln" konnte ich im Beitrag von Krusil nichts lesen. :icon_frown:

Guggst Du:
habe mir schon den antrag für den vdk ausgedruckt und werde mich dort eintragen vorher bekomme ich sowieso keine auskünfte von denen. habs schon versucht
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.574
Bewertungen
1.966
Wenn der VdK "den Hörer nicht abnimmt", ohne das Mitgliedsantrag unterschrieben ist, finde ich das unfreundlich.
 

klusil

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
13 Mai 2009
Beiträge
49
Bewertungen
4
Hallo zusammen,

nun bin ich schon etwas schlauer.
Danke für die Antworten.

Bin bei VdK gewesen, war soweit alles i.O. bin soweit gut beraten worden (hoffe ich zumindest;-)

Nein, unfreundlich war keiner, hab`s einfach zur Kenntnis genommen, daß ich halt keine weitreichenden Auskünfte bekomme, wenn ich kein Mitglied bin.

Ansonsten habe ich momentan nur das Problem, daß -sollte die Rentenbewilligung erfolgen- ein Problem mit dem Zeitpunkt des Renteneintritts bekommen könnte.
Da iczh erst ab Mai09 wieder die Vorraussetzungen für den Rentenbezug erfülle. Wenn nun der Gutachter den Rentenbeginn zum Beginn der Krankschreibung april08 legt, dann hätte ich keine Ansprüche.

Der Vdk hat mir diesbezüglich geraten, den Rentenantrag alleine zu stellen, also ohne Druck von KK bzw. AA/Bfa, dann hätte ich gute Chancen, daß das Antragsdatum als Rentenbeginn genommen wird.

Habet Ihr/Sie noch ein paar Hinweise für mich?

Danke
Gruß
Klusil
 

Linchen0307

Elo-User*in
Mitglied seit
18 Juni 2005
Beiträge
2.166
Bewertungen
67
Rentenbeginn (EM) ist der Tag der Antragstellung wurde mir bei meinem Rententräger gesagt, ich stellte den Antrag vor 2 Tagen.
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.053
Rentenbeginn (EM) ist der Tag der Antragstellung wurde mir bei meinem Rententräger gesagt, ich stellte den Antrag vor 2 Tagen.
Stimmt. Und willkommen im Club. Hoffe für Dich, dass es schnell klappt.
 

Linchen0307

Elo-User*in
Mitglied seit
18 Juni 2005
Beiträge
2.166
Bewertungen
67
Danke Geli, aber meine Aussichten stehen nicht schlecht.
Mir wäre es zwar lieber, ich könnte noch arbeiten, aber selbst der Haushalt ist schon schwer zu bewältigen.
Na ja, es hätte schlimmer kommen können.
Ich berichte, wenn die EM Rente durchgewunken wird :icon_smile:
 

klusil

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
13 Mai 2009
Beiträge
49
Bewertungen
4
Guten morgen an alle,

danke erst mal für die HILFE.

ab wann hat man denn gute Chancen die Rente bewilligt zu bekommen?

Habe nächste Woche den Gutachtertermin, konnte zu diesem Herrn aber auch im Internet nichts finden!

Gruß
Klusil
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.053

klusil

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
13 Mai 2009
Beiträge
49
Bewertungen
4
Danke Geli, aber meine Aussichten stehen nicht schlecht.
Mir wäre es zwar lieber, ich könnte noch arbeiten, aber selbst der Haushalt ist schon schwer zu bewältigen.
Na ja, es hätte schlimmer kommen können.
Ich berichte, wenn die EM Rente durchgewunken wird :icon_smile:

__________________
Hartzer Linchen:icon_stop:

Meine Frage bezieht sich auf obige Aussage, 1ter Satz.
Deshalb auch meine Frage bzgl. , ab wann hat man gute Aussichten?
Das Merkblatt habe ich mir schon durchgelesen.
Super Informationen!!!:icon_daumen:

Gruß
Klusil
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.574
Bewertungen
1.966
Hallo Klusil, ist der Gutachter ein Kh-Arzt oder ein niedergelassener? Sollte der doch niedergelassen sein, wäre es sehr ungewöhnlich im Internet nichts zu finden. Bei einem Klinikarzt ist das schon eher wahrscheinlich. Du kannst ja mal nach dem Ruf der Klinik recherchieren bzw der betreffenden Abteilung. Es wäre wichtig zu ergründen, in welchen Ausbildungsstadium er ist. Ist er FA oder ein Assistenzarzt? FAs arbeiten gewöhnlich als Oberarzt.
 

klusil

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
13 Mai 2009
Beiträge
49
Bewertungen
4
Hallo Muzel,

ich muß zum Dr. med. Psychiater und Psychotherapeut.
nach dem Namen habe ich schon gegoogelt und ihn nur in diversen Listen gefunden. Auch keine Angabe einer Hompage - auch nicht auf seinen Anschreiben. Kann ich daraus schon was schließen?

Gruß
Klusil
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.574
Bewertungen
1.966
Wenn er FA für Psychiatrie und Psychosomatik ist, dann ist das in Ordnung. Wichtig ist, dass er mit Adresse im Netz steht.
 

klusil

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
13 Mai 2009
Beiträge
49
Bewertungen
4
Ein Hallo an alle,
ich wollte allen nur eine kurze Rückmeldung geben.
Ich habe gestern meinen Rentenantrag bewilligt bekommen und zwar unbefristet.:icon_party:
Ich bin noch ganz aufgeregt und natürlich auch sehr dankbar, daß alles so problemlos bei mir abgelaufen ist. Ich kann`s noch gar nicht richtig fassen...
Ich bin so froh, daß dieser Streß nun endlich ein Ende hat...
Die Entscheidungsfindung bei der DRV hat schlappe 6 Monate gedauert :icon_klatsch:
Ich hoffe, diese Nachricht macht vielen anderen auch Mut (also nicht die 6 Monate Wartezeit, sondern das es auch mal jemanden gibt, bei dem es problemlos durchgelaufen ist) durchzuhalten!!!
Herzliche Grüße an alle
lg
Klusil
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.574
Bewertungen
1.966
Krusil, kannst du mir bitte erzählen wie deine Untersuchung gelaufen ist! Hat der Arzt irgendwelche psychologische Test gemacht?
 

klusil

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
13 Mai 2009
Beiträge
49
Bewertungen
4
Hallo Muzel,

natürlich sehr gern.
Kurz noch zur Vorgeschichte, da ich denke, nur die Untersuchung alleine hat nicht ausschließlich die Entscheidung herbeigeführt, sondern alle Komponenten zusammen.
2004 gesundheitsbedingte Kündigung durch mich
2004 psychsomatische Klinik 6 Wochen + 1 Woche Verlängerung
2008 ab April Krankschreibung durch Psychiater bis Aussteuerung November 2009
2008 Juli Antragstellung bei DRV
2008 August 4 Wochen psychiatrische Tagesklinik ohne option der Verlängerung, da Klinik keinen Sinn darin gesehen hat
nach Entlassung ca. 1 Woche später Begutachtung
der Vor-Klinikbericht der psychiatrischen Klinik war ja ganz frisch und wurde auch vom Gutachter zu den Unterlagen genommen, ob er den ausführlichen Bericht eingefordert hat, weiß ich nicht, aber gesagt hat er`s

Ich hatte jemanden als Begleitung, der durfte jedoch nicht beim Gespräch dabei sein. Der hat aber für mich die Terminierung der Begutachtung übernommen und dem Gutachter gegenüber diese auch durch meine Erkrankung auch begründet.

Mein Gespräch hat ca 1 Stunde gedauert. Ich war bei einem psychologischen Psychotherapeuten.
Vom Gutachter kamen keine provozierenden Fragen, sondern nur Fragen zur Geschichte und zur Entwicklung der Problematik.
Als Psychotherapeut darf er ja keine medizinische Untersuchung durchführen, es erfolgten keine Fragebögen o.ä.
Ich hatte den Eindruck, daß er sich bemüht hat, lediglich die Krankengeschichte gut aufzunehmen, um sie dann entsprechend als Bericht zu formulieren.
Ich habe mich trotzdem bemüht, sehr klar und deutlich meine Dinge zu formulieren und nicht verwirrt zu sein.
Es kamen weniger Fragen zum Tagesablauf, da ich ja vorher einen Kurzbericht von der psychiatrischen Tagesklinik mitbekommen habe, in der die Diagnosen und auch meine Belastbarkeit genau beschrieben wurden. Ich hatte ja schon in der Klinik genauestens mit dem Psychiater den Vor-Bericht durchgesprochen. Die Empfehlungen der Klinik waren auch in meinem Sinne und für die anstehende Begutachtung auch in meinem Sinne.

Allerdings muß ich sagen, ich habe mich sehr genau mit der Begutachtung und mit dem Ziel meiner Darstellungen vorher befaßt, so daß für mich keine Frage wirklich überraschend kam.

Er hat aber auch sehr auf mein äußeres geschaut und natürlich auf meine Fingernägel, aber ich habe keinen Ansatzpunkt geliefert...

Ich kann mich in keiner weise negativ äußern, er war sehr korrekt und zuvorkommend, hatte einen Anzug an und mich in keiner weise auch nur ansatzweise provoziert...

Einen Bericht habe ich allerdings nicht bekommen

Ich hoffe, ich konnte einen guten Einblick geben
gruß
klusil
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten