weitere Unterlagen zur abschließenden EKS (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Spanky112

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Moin zusammen

ich habe die Aufforderung erhalten mit der abschließenden EKS weitere Dokumente in Kopie einzureichen.

z. B.
  • Fahrzeugschein
  • Leasingvertrag
  • Dienstleistungsverträge
  • Versicherungspolicen

Meiner Meinung nach geht das ganze dann doch etwas sehr weit. Was will das Jobcenter damit? Ich musste schon meine Verträge mit Kunden bei denen Vorlegen.

Kann man eingereichte Unterlagen zurückfordern?

Evtl. hat ja jemand schon mal so eine Situation gehabt?!
 

Helga40

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Sind das nicht ein Teil deiner Betriebsausgaben? Du kannst ja nicht einfach behaupten, dass du z. B. 150 Euro Leasingrate hast und das Amt muss dir das einfach glauben. Deine Ausgaben musst du da schon belegen.

Hast du Unterlagen im Original abgegeben oder was meinst du mit der Frage, ob du eingereichte Unterlagen zurück fordern kannst?
 

Spanky112

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Moin,

bisher haben da die Kontoauszüge und etc. gereicht. In den meisten verträgen steht nichtmal genau drin was im Monat abgerechnet wird. Sind halt Dienstleistungsverträge mit SLA .
 

darkenangel77

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Also das Gesetz heisst nicht wir nehmen in Kopie in die Akte auf, sondern zur VORLAGE!

Was haben deine Verträge mit Kunden in deiner Akte zu suchen?
DATENSCHUTZ??? !!!!!

Einnahmen dürfen in deiner Leistungsakte vermerkt werden, aber doch keine Verträge!
Versicherungspolicen sind grad noch Ok die als Beleg anzufordern.
Kontoauszüge auch nur Vorlegen und die sollen sich die Punkte der Einnahmen notieren.
Hierbei darf der Name deines Kunden jedoch geschwärzt werden. In Deutschland herrscht auch für das JC das Datenschutzgesetz.

Schreib den Datenschutzbeauftragte mal an und erkundige dich was die aus deine Selbständigkeit an Daten deiner Kunden in die Akte aufnehmen dürfen.
Also ich würde dich als Dienstleister Anzeigen, wenn du dem Jobcenter mitteilst, dass ich Kunde bei dir bin und wieviel Umsatz du mit mir machst. Das hat maximal dem Finanzamt zu interessieren.

Dein JC kennt das neue Datenschutzgesetz wohl nicht.
Was haben Dienstleistungsverträge mit der Leistungserfassung zu tun?
Und was gehen diese Verträge dem JC an? Die rechtliche Grundlage würde ich mir geben lassen.
Das Jobcenter legt dir auch keine Verträge vor die sie mit irgendwelchen Maßnahmeträgern gemacht haben, wo du hingeschickt wirst.

Du bist nur verpflichtet alle Einnahmen zu belegen und auch vorzulegen. Ebenso die Ausgaben. Fahrzeugschein? Wofür? Was kann man daran erkennen? Außer dass der Wagen auf dich zugelassen ist. Würde ich nur Vorlegen und max. die vordere Seite als Kopie gestatten.

Zurückbekommen wirst du die eingereichten Unterlagen nicht, aber die kannst Datenlöschung beantragen.

Lies dich hier mal ein bisschen durch
 
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