Weiterbuldungsmaßnahme und ALG1 Anspruch (1 Betrachter)

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StrixNebulosa

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Hallo zusammen,

Ich befinde mich aktuell in einer Maßnahme zur Aktivierung und Wiedereingliederung und mein Anspruch auf ALG1 lief vor einigen Tagen aus.

Generell dachte ich, dass bei Weiterbildungsmaßnahmen die Regel gibt, dass der ALG1 Anspruch nur aufgebraucht wird, bis 30 Tage Restanspruch bestehen und dann bis zum Maßnahmenende genau dieser Anspruch bestehen bleibt.

Da nun - wie mir die ALG1 Zahlung dieses Monats zeigt - mein Anspruch wirklich auslief habe ich mich beim Amt gemeldet und die sagten mir, dass diese Regelung nur für Umschulungen greift.

Ist es wirklich so, dass dies nur für Umschulungen gilt und Maßnahmen zur Wiedereingliederung davon ausgenommen sind. Hat vielleicht jemand von Euch einen deratigen Fall schon hinter sich?

Danke und Gruß

Alf
 

Gaddezwerg

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Ist es wirklich so, dass dies nur für Umschulungen gilt und Maßnahmen zur Wiedereingliederung davon ausgenommen sind. Hat vielleicht jemand von Euch einen deratigen Fall schon hinter sich?
Es gilt nicht nur für Umschulungen, sondern generell für alle beruflichen Weiterbildungen, die mit Bildungsgutschein (BGS) gefördert werden. Hier erhält man während der Weiterbildung dann "Arbeitslosengeld bei Weiterbildung" statt nur Arbeitslosengeld.
Du hast etwas von Aktivierung geschrieben, das klingt so als wäre es entweder eine eingekaufte Maßnahme, wo du zugewiesen wurdest oder die über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) abgewickelt wird. In diesen beiden Fällen gibt es das normale Arbeitslosengeld, was auch während der Maßnahme/Qualifizierung auslaufen kann.
 
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