Weiterbildungsgutschein (wie?)

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hansa

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Hallo zusammen,

anstatt eines 1.- Jobs möchte ich einen Wiedereinstieg in meinen erlernten, aber schon lange nicht mehr ausgeübten Beruf machen, denn das erscheint mir für die Zukunft sinnvoller als der 1.- Job.

Nach einem Gespräch mit der FuWe (war aus Eigeninitiative heute dort) wurde mir gesagt, daß ich einen "Weiterbildungsgutschein", oder so ähnlich, brauche.

Ist dies eine Gnade der Arge, oder habe ich darauf einen Anspruch ???
Ich würde mich sehr freuen über Tipps, wie ich da am besten vorgehe.

Gruß
Hansa
 

rheinlaenderin

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Ist ein Bildungsgutschein gemeint? Hierbei handelt es sich um eine Kann-Leistung.

Setze Dir konkrete Ziele und suche nach zertifizierten Weiterbildungsangeboten, z. B. in der Datenbank kursnet der Arbeitsagentur.
 

hansa

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Ja, genau - ein Bildungsgutschein ist gemeint. Ich wusste das genaue Wort nicht mehr.
 

hansa

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Wo kann ich denn diesen Schein bekommen, beim Arbeitsamt oder bei der ARGE ???
 
E

ExitUser

Gast
Bei der FuWe warst du also. Das es die immer noch gibt, verwunderlich.
Einen Rechtsanspruch auf einen Bildungsgutschein hast du nicht, kannst ihn aber einfach beantragen. Natürlich ist es vorteilhaft, gleich eine Fortbildung bzw. die Informationen dazu bem Antrag beizufügen.
Es liegt halt im Ermessen deines SB, ob du das durchbekommst.
Wenn du HArtz IV beziehst, mußt du den Antrag bei der ARGE abgeben.
 
E

ExitUser

Gast
hallo bennymem,
da sieht man es wieder, wie abhängig man von seinem SB ist.
Es stellt sich mir nun die Frage, wie du eine Eignung für eine Bildungsmaßnahme nachweisen sollst? Habe die denn nicht deinen Lebenslauf bzw. deinen beruflichen Werdegang?
Weiterhin frage ich mich, welche Weiterbildung einen psychologischen Test benötigt? Man lernt nie aus. Ich sehe das mittlerweile so, daß ich wohl eine der wenigen "guten" SB habe. Denn ich habe schon einmal eine Fortbildung im Bereich SAP gemacht und diese auch abgeschlossen. Nachdem ich leider Ende letzten Jahres meinen Job verlor, habe ich vor kurzem eine neue Fortbildung angesprochen. Zum Termin habe ich gleich die Unterlagen der Schule mitgenommen und ich hate den Bildungsgutschein innerhalb von 10 Minuten. Gerechnet habe ich damit ehrlich gesagt nicht, da ich ja z. Zt. auch mit der ARGE vor dem SG bin wegen einer EGV per VA.

Ich kann dir in deinem Fall nur raten, den Bildungsgutschein schriftlich zu beantragen und dann die Antwort abwarten. Aber, wie erwähnt, alles nötoge Material für die Weiterbildung beifügen und auch erwähnen, daß gerade diese Fortbildung dazu beitragen kann, daß du besser vermittelbar bist.
 
E

ExitUser

Gast
Die Antragstellung ist auch formlos möglich. Es reicht, wenn du mitteilst, dass du dich für eine Fortbildung/Weiterbildung interessierst und einen Bildungsgutschein möchtest. Ohnehin ist dieser die einzige Möglichkeit der Arge, dich beruflich weiterzuqualifizieren oder umzuschulen.
 
R

Rounddancer

Gast
Nein, da reicht ein formloser Antrag. ABER: Frag den von Dir angestrebten Bildungsträger nach der Maßnahmenummer des gewünschten Kurses,-
denn die braucht auch der willigste FM, PaP, SB, um den Kurs im Kursnet zu finden und den Bildungsgutschein, so er will, Dir auszustellen.
 

rheinlaenderin

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Ergänzend würde ich noch dazu raten, gut zu begründen, inwiefern gerade die von Dir angestrebte Weiterbildung dazu beitragen kann, dass Du wieder bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hast.

Wenn es sich um recht teure Weiterbildungen handelt, wird gerne der psychologische Dienst vorab mit einer Eignungsfeststellung beauftragt. Ob das wirklich sinnvoll ist bei dem ganzen Geld, was gleichzeitig für sinnlose Maßnahmen ausgegeben wird, ist natürlich eine andere Sache.
 
E

ExitUser

Gast
Wenn es sich um recht teure Weiterbildungen handelt, wird gerne der psychologische Dienst vorab mit einer Eignungsfeststellung beauftragt. Ob das wirklich sinnvoll ist bei dem ganzen Geld, was gleichzeitig für sinnlose Maßnahmen ausgegeben wird, ist natürlich eine andere Sache.

Ja, das Verhältnis stimmt da in der Tat nicht. Unterschied ist halt: Bei irgendwelchen Maßnahmen muss sich der Arbeitsvermittler vor niemandem rechtfertigen, wenn er irgendwelche Weiterbildungen für tausende von Euro genehmigt, schon.

Aber nicht, dass ich falsch verstanden werde, ich will dieses Prozedere nicht verteidigen. Der Psychologische Dienst erscheint mir aber immerhin sinnvoller als der Ärztliche Dienst. Bei uns ist das so, dass du eigentlich tot sein musst, um von denen arbeitsunfähig geschrieben zu werden.
 
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