Weiterbildung verweigert - erst Jobakademie inkl EGV

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GenPas

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Hallo,

ich bräuchte einmal Rat. Ich habe einen Honorarjob (450€ also ohne Versicherungen o.ä.) und bin dadurch sofort ins ALG II gerutscht. Bisher war meine SB sehr verständnisvoll, was mich unendlich überrascht hat.

Leider erreichen wir jetzt einen Punkt, an dem wir uns ein wenig verlieren. Mein Ziel ist es PR/ Pressesprecherin zu werden. Das habe ich meiner SB mitgeteilt. Erst vor kurzem habe ich mich auf eine hohe Stelle beworben und meine Bewerbung ist als eine von insgesamt sechs auf dem Tisch des Chefs gelandet. Leider bin ich abgelehnt worden, weil mir grafische Fähigkeiten fehlen. Das wurde klar so mitgeteilt und das habe ich auch meiner SB so weitergegeben.

Hier im Umkreis gibt es weder passende Privatschulen und/ oder entsprechende Kurse um diese Lücke zu füllen. Ich habe nun ein Fernstudium gefunden, das genau passen würde. Nur leisten kann ich es mir in meiner Situation natürlich nicht. Ich habe aber herausgefunden, dass es für den Kurs eine "Maßnahmen-Nummer" gibt. Die habe ich meiner SB mitgeteilt. Sie hat alles nötige auf den Weg gebracht. Dann ist nochmal fast ein Monat vergangen und letztens hatte ich wieder einen Termin.

Bei diesem meinte sie dann, ich solle zuerst zur Jobakademie. Sie war von Anfang an von dieser Idee wie besessen! Allerdings sind meine Bewerbungen super, das habe ich bereits mehrfach gehört. Es geht wirklich nur um fehlende Qualifikation, die mich von den entsprechenden Stellen abhalten.

Natürlich bewerbe ich mich in der Zwischenzeit weiter. Und anstatt weiter Zeit durch einen 8 wöchigen sinnlos Kurs der Jobakademie zu verplempern, würde ich lieber mit dem Studium beginnen. In der dazugehörigen EGV ist sogar davon die Rede, dass ich - sollte es keinen Vermittlungserfolg geben - einen x-beliebigen Job annehmen muss.

Dabei meinte meine SB ich solle bis Dezember ruhig meine Ziele verfolgen. Und sie bekommt auch die entsprechenden Nachweise, dass ich mich bemühe.

Wie kann ich also klar machen, dass ich diese Maßnahme Jobakademie nicht brauche? Selbst wenn dort zum Schluss raus kommt, dass ich die Weiterbildung machen soll?

Ich habe auch viel gelesen, dass man EGVs nicht unterschreiben sollte. Aber ich habe definitiv zu wenig Ahnung vom Thema, um mich entsprechend wehren zu können.

Wäre also um jeden Rat und Tipp, der mich weiterbringt dankbar!
 


Onkel Tom

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Ideal ist ein "unverbindlicher Informationsbesuch" bei der Jobakademie,
um an Infos zu kommen, die dazu geeignet sind, sich gegen die
Zuweisung zu wehren, sprich zu widersprechen.

Ich hoffe, eine EGV wurde nicht unterzeichnet und um hier bessere
Hilfestellung geben zu können, lade bitte die EGV in anonymisierter
Form hoch..

Eigenständige Fortbildung ist eigendlich eine gute Sache, wenn denn
SB nicht mit unsinnigen Masnahmen kontert.

In der Tat bedarf es viel Überzeugungsarbeit, einer selbst gewählten
sinnvollen Fortschulung durch zu setzen und diesbezüglich vom JC
gefördert zu werden.
 

Zeitkind

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Wie kann ich also klar machen, dass ich diese Maßnahme Jobakademie nicht brauche?
Selbst wenn dort zum Schluss raus kommt, dass ich die Weiterbildung machen soll?
Lasse Dir ausführlich die Gründe nennen, warum gerade diese Maßnahme Dich in einen Job bringen soll.
Schreibe dabei fleißig mit und nehme ihren Argumente Stück für Stück auseinander. Lasse Dir Zeit.
Betrachte es als spannendes Frage-Antwort Spiel. Sie ist in der Beratungspflcht und muß es Dir begründen.
Du darfst sie mit stoischer Gelassenheit zur Weißglut bringen. :wink:

Zu Deiner angestrebten Weiterbildung:

Du hast ja bereits Fakten genannt, welche für diese passende Weiterbildung sprechen.
Solche Ziele muß man beim Jobcenter allerdings mit geeigneten Mitteln dingfest machen.
Die SB sind im Hinhalten, Versprechen und Lügen geschult, um Kosten einzusparen.
Selbst wenn Du gut argumentierst, wirst Du von einer solchen niemals eine Bewilligung erhalten.

Beantrage die Weiterbildung schriftlich nachweisbar.
Darin eine ausführliche, stichhaltige Begründung, warum Dich gerade diese Weiterbildung aus der Hifebedürftigkeit bringt.
Sehr gut wäre der Nachweis eines AG, daß er Dich mit dieser Qualifizierung einstellen würde.
Mit dem Schreiben hast Du nun Anspruch auf einen Bescheid. Ist der ablehnend, hast Du etwas in der Hand,
wogegen Du, je nach Art des Bescheides, Beschwerde-, Widerspruch- oder Klage erheben kannst.
Ideal ist ein "unverbindlicher Informationsbesuch" bei der Jobakademie, um an Infos zu kommen,
die dazu geeignet sind, sich gegen die Zuweisung zu wehren, sprich zu widersprechen.
Ob es ideal ist, sich freiwillig in so eine Geisterbude zu begeben, wage ich zu bezweifeln.
Wenn der Klient Pech hat, wird er dabei noch von einem SB gesehen.
Huch, der interessiert sich ja heimlich doch für eine Geisterrolle. :icon_pfeiff:
Und ehe sich Klient versieht, liegt das Ticket im Briefkasten.
Wenn es zur Zuweisung kommt, gibt es hier im Unterforum genügend Erfahrungen für eine wirksame Gegenwehr.
 

GenPas

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Danke für die Hinweise Onkel Tom! Nein, ich habe die EGV noch nicht unterschrieben. Eigentlich wollte sich meine SB am Freitag bezüglich der Jobakademie noch einmal gemeldet haben, auch das ist nicht passiert.

Ich habe selber leider nichts zum einscannen, habe es aber anonymisiert und abfotografiert:
DSC_0952_2.jpg

DSC_0953_2.jpg

DSC_0954_2.jpg

Danke auch Aufgewachter! Ich war so naiv der SB zu vertrauen, wenn sie den Antrag stellt und sich darum kümmert :icon_neutral: Gibt es ein spezielles Formular oder ist ein eigenes Schreiben, dass ich an meine SB schicke, ausreichend?
 

Zeitkind

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Gibt es ein spezielles Formular oder ist ein eigenes Schreiben, dass ich an meine SB schicke, ausreichend?
Nein, den Antrag auf Weiterbildung kannst Du formlos stellen.
In der EGV ist die Erstattung von Fahrtkosten nicht zugesichert. Würde ich aber auch so niemals unterschreiben,
da die Rechtsfolgebelehrung einseitig ist. Desweiteren sollst Du auf Kosten des Steuerzahlers an die Trägermafia verheizt werden.

Ich nehme an, daß die Daten(schleuder)klausel auf Seite 2 in einem ersetzenden VA (wenn Du nicht unterschreibst) bestehen bleibt.
Und empfehle Dir deshalb einer Datenweitergabe an Dritte zu widersprechen.
Dafür kannst Du diese Vorlage (Direktdownload) anpassen und nachweisbar an das JC abschicken.
Weder über Telefon noch über E-Mailkontakt mit dem JC kommunizieren. Dazu bist Du nicht verpflichtet.
Nutze rechtssichere, nachweisbare Wege, also mit Schneckenpost als Einschreiben oder per Fax mit Sendebericht.
Hast Du denn bereits eine Zuweisung zur Maßnahme erhalten?
 

GenPas

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Wie gut das es dieses Forum gibt!

Also die EGV habe ich noch nicht unterschrieben. Ich habe auch noch keine Zuweisung erhalten.
Ich habe von EGV und VA gehört aber nur sehr wage Ahnung davon. Kann man sich jemanden an die Seite holen, der einem behilflich ist und Ahnung von der ganzen Sache hat? Sonst verrenne ich mich da noch...

Was ist eine Zuweisung zur Maßnahme und wann muss ich damit rechnen? Denn wie gesagt die EGV habe ich nicht unterschrieben! Und das weiß meine SB auch, kann auch sein, dass sie zunächst eine neue EGV per Post schickt, die ich aber auch nicht unterschreiben werde.
In dem Falle muss ich auch sicher nicht der Datenklausel widersprechen oder ist es sinnvoll das trotzdem zu tun?

Und wenn ich diesen Antrag gestellt habe - erhalte ich dann Antwort darauf? Womit kann ich rechnen?

Oh je, ich bin so verloren :(
 

Friese76

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Ich kann dir nur grob ein wenig mit den Begrifflichkeiten helfen. Ich kenne das, dass man sich am Anfang ein wenig schwer damit tut.

Die EGV ist die Eingliederungsvereinbarung, sie ist nur gültig, wenn du sie unterschrieben hat. Dort drin sind deine Rechte und Pflichten geregelt.
Seit einigen Jahren gibt es keine Pflicht mehr, die EGV zu unterschreiben. Du kannst die EGV prüfen und dann z.B. dem SB Vorschläge zur Verbesserung der EGV machen.

Aufgewachter hat dazu schon Tipps gegeben, wie z.B. das die Fahrtkosten nicht zugesichert werden.
Wenn es trotz Verhandlung nicht zu einer EGV kommt, die beide Seiten unterzeichnen wollen, kommt der Verwaltungsakt (VA).

Aus der EGV wird dann eine EGV-VA, also eine Eingliederungsvereinbarung die als Verwaltungsakt erlassen wurde. Das bedeutet, das die EGV-VA sofort Gültigkeit hat und du dich an alles halten musst, was drin steht! ...andernfalls wirst du sanktioniert.

Wäre die EGV die du bereist hast, aber noch nicht unterschrieben hast eine EGV-VA, müsstest du also am 12.09 mit der Maßnahme beginnen, oder zum Arzt gehen

Eine Zuweisung ist ein Schreiben, dass dir das JC schickt und dich ebenfalls zu einer Maßnahme verpflichtet. Wenn du z.B. eine EGV oder auch eine EGV-VA hast, in der keine Maßnahme drin steht, kannst du trotzdem irgendwann eine Zuweisung bekommen, dass du z.B. ab nächsten Montag an einer Maßnahme teilnehmen musst. Auch das ist ohne deine Zustimmung bindend und wird bei Nichteinhaltung sanktioniert.

Jetzt aber die gute Nachricht: Für EGV-VA's und für Zuweisungen gibt es viele Reglungen und Vorschriften, an die sich das JC bei der Ausstellung halten muss. Glücklicherweise schleichen sich in viele Zuweisungen Fehler ein.
Da du eine EGV-VA und/oder eine Zuweisung nicht unterschreibst bzw. unterschrieben kannst, hast du die Möglichkeit einen Widerspruch einzulegen.

Ein Widerspruch wird beim JC eingelegt, jedoch häufig unbegründet abgelehnt ...das ist nur natürlich, denn das JC möchte ja keine eigenen Fehler zugeben....dann folgt die Klage, die du beim Sozialgericht stellst.
Der Widerspruch hat leider keine aufschiebende Wirkung, d.h. du musst dich trotzdem an alles halten, was in der jeweiligen EGV-VA oder der Zuweisung steht.
...damit für den Widerspruch eine aufschiebende Wirkung angeordnet werden kann, musst du das beim Sozialgericht beantragen.
Das klingt alles dramatischer als es ist, gerade weil die wenigsten ständig mit Gerichten zutun haben, das ist jedoch alles Routine sowohl für die JC's als auch für die Gerichte.

Wenn es bei dir soweit ist und du irgendetwas neues vom JC bekommst, musst du es nur schnell hier hochladen (natürlich anonymisiert). Hier sind viele sehr erfahrene Leute, die die bei deinen Problemen helfen können.

Ansonsten kann ich dir nur empfehlen im Ordner erfolgreiche Gegenwehr zu stöbern. https://www.elo-forum.org/erfolgreiche-gegenwehr/
Dort findest du viele Leidensgenossen, die sich in ähnlichen Situationen erfolgreich wehren konnten.
Es gibt dir einen kleinen Überblick, was dich erwarten kann bzw. soll dir zeigen, dass das JC und der SB auch nur mit ganz lauwarmem Wasser kocht!

Hoffe ich konnte dir ein paar Fragen beantworten..
 

Zeitkind

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Ich habe von EGV und VA gehört aber nur sehr wage Ahnung davon. Kann man sich jemanden an die Seite holen,
der einem behilflich ist und Ahnung von der ganzen Sache hat? Sonst verrenne ich mich da noch...
Du hast doch schon jemanden an der Seite:
Wie gut das es dieses Forum gibt!
Und das weiß meine SB auch, kann auch sein, dass sie zunächst eine neue EGV per Post schickt, die ich aber auch nicht unterschreiben werde.
Vorsicht, EGV nicht mit EGV-VA verwechseln. Aber das hat Dir @Friese 76 bereits erklärt.
In dem Falle muss ich auch sicher nicht der Datenklausel widersprechen oder ist es sinnvoll das trotzdem zu tun?
Das mußt Du schon selber wissen, je nach dem, wie wichtig Dir Deine Privatsphäre ist.
Aber wenn solche Klauseln schon in einer EGV auftauchen, kannst Du mit hoher Warscheinlichkeit davon ausgehen, daß sie auch angewendet werden.
Und wenn ich diesen Antrag gestellt habe - erhalte ich dann Antwort darauf? Womit kann ich rechnen?
Eine Antwort steht Dir rechtmäßig zu. Womit Du rechnen kannst hängt von so vielen Umständen ab, daß das keiner voraussagen kann.
Oh je, ich bin so verloren :(
Selbstmitleid hilft Dir nicht weiter. Du mußt selbst aktiv werden.
Das Forum bietet Dir eine ganze Menge an Hilfe und Wissen und Erfahrungen.
Doch das Nachlesen können wir für Dich leider nicht übernehmen. :wink:
 

GenPas

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Danke Friese76. Mir wäre es trotzdem ganz lieb jemanden hier im Ort zu haben, der auch zu Terminen mitkommt und mich gleich danach informieren kann, was für einen bullsh*t die mir wieder auf die Nase binden wollten. Leider gibt es hier niemanden mit Ahnung soweit ich weiß - im Süden damals gab es wenigstens dei Nachbarschaftshilfe, aber so etwas gibt es hier nicht. Und ich weiß nicht, ob ein Anwalt wirklich helfen kann?

Werde natürlich alles hochladen. Als nächstes schicke ich erstmal ganz blöd den Antrag auf Weiterbildung :icon_razz:
 

GenPas

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Du hast doch schon jemanden an der Seite
Gut zu wissen

Selbstmitleid hilft Dir nicht weiter. Du mußt selbst aktiv werden. Das Forum bietet Dir eine ganze Menge an Hilfe und Wissen und Erfahrungen.
Doch das Nachlesen können wir für Dich leider nicht übernehmen. :wink:
Das habe ich auch nicht erwartet. Ich lese mich schon durch, aber ich habe das Gefühl je mehr ich lese um so verwirrter werde ich :confused:

Hab aber schon mal etwas echt gutes gefunden, was den Antrag auf Weiterbildung angeht. Das ist ja schon mal ein erster Schritt.
 

Zeitkind

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Das habe ich auch nicht erwartet. Ich lese mich schon durch, aber ich habe das Gefühl je mehr ich lese um so verwirrter werde ich.
Das geht nicht nur Dir so. Der Anfang ist für jeden schwer.
Was meinst Du, wieviele Stunden, Tage, Wochen ich gebraucht habe, um mich zu sortieren. :icon_pfeiff:
Ich kann Dir aber versprechen, wenn Du dranbleibst, gibt sich vor allem die Unsicherheit.
Mit dem Wissen fällt auch ein Stück Angst und Du bist besser auf Eventualitäten vorbereitet.
Betrachte es einfach als Job zur Sicherung Deines Existenzminimums. Schon bist Du erwerbs- aber nicht mehr arbeitslos.
Hab aber schon mal etwas echt gutes gefunden, was den Antrag auf Weiterbildung angeht. Das ist ja schon mal ein erster Schritt.
Super - genau das meinte ich. Wirst sehen, die Schritte werden größer. Nur Mut. :wink:
Und konzentriere Dich erstmal auf das Wesentliche Deines eigenen Falles. Dann verlierst Du auch nicht die Übersicht.
 

GenPas

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Vielen Dank für deine lieben Worte! Auch das hilft!

Habe am Montag den Brief abgegeben und zwar bei der Teamleitung. Warte nun auf Antwort.
 

GenPas

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Nachdem ich den Antrag am 12.09.2016 im Jobcenter abgegeben habe, erhielt ich heute einen Anruf meiner SB.

Der Antrag ist gut, ebenso das Schreiben, das ausdrücklich bestätigt, dass ich keine Hilfe beim Bewerbungsschreiben brauche. Das einzige Bedenken, das gegen ein Fernstudium spricht sei die fehlende Überwachung seitens des Jobcenters.
Man traut mir nun also nicht zu selbstständig zu sein. Ich weiß nicht ob ich darüber noch lachen kann oder weinen soll!

Und das zweite Problem sei, dass das Studium ja eine Dauer von 21 Monaten habe und das Jobcenter sich ja dann mindestens so lange verpflichten würde mich noch weiter zu bezahlen...

Das Ganze stockt also nach wie vor. Und ich soll am 10 Oktober erst mit einem Jobcoach sprechen. Ich habe dieses Mal ausdrücklich gesagt, dass ich dort im Rahmen der "Jobakademie" KEINE Bewerbung(en) schreiben werde. Nee das solle ich auch nicht und brauche ich auch nicht aber mit dem Jobcoach solle ich trotzdem reden. Und im Idealfall käme dort eben auch raus, dass ich spezielle Weiterbildung brauche.

Sage dem dann erstmal zu. Einen Termin kann man ja erstmal machen. Mal sehen, was die dann wollen. Unterschrieben habe ich nach wie vor gar nichts, es wird aber wohl eine neue EGV und eine Einladung zu diesem Jobcoach am 10.10. kommen.

Dazwischen habe ich "Arbeitsurlaub" da ich für meinen Honorarjob unterwegs bin.

So wie ich das sehe, sollte ich auf jeden Fall mal mit dem Jobcoach sprechen. Die EGV und Einladung lade ich natürlich wieder hier hoch. Aber wie schlage ich das Argument der fehlenden Überwachung und Verpflichtung von 2 Jahren aus?
 

GenPas

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Habe mich weiter im Forum durchgelesen, aber keine Argumente gegen fehlende Überwachung des Jobcenters beim Fernstudium gefunden. Hatte jemand so etwas schon mal? Gibt es Ideen, wie man das entkräften kann?

Und was den Jobcoach angeht: So hoffe ich mir eine Begleitung organisieren zu können.

Ich habe auch gelesen, dass man teilweise bei der Maßnahme auch nochmal etwas unterschreiben muss. Ist es ratsam vorab schon diese ganzen Sachen anzufordern? Oder ist warten klüger?

Ich habe aktuell auch noch keine EGV o.ä. unterschrieben und keine Einladung zur Maßnahme erhalten. Ich habe überhaupt nichts unterschrieben und nichts erhalten.

Was tun? Jeder Tipp/ Rat ist willkommen!
 

DonOs

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Was tun? Jeder Tipp/ Rat ist willkommen!

Zunächst die Telefonnummer/ E-Mail beim Amt löschen lassen, dafür gibt es hier im Forum passgenaue Mustervorlagen. Denn nur schriftliches zählt und man hat später für eventuelle Gerichtsbarkeiten etwas in der Hand.


Aber wie schlage ich das Argument der fehlenden Überwachung und Verpflichtung von 2 Jahren aus?

Indem man schriftlich auf die Beratungs- und Auskunftspflicht gem. §§ 13 - 15 SGB I, hinweist und darin eine justiziable Erklärung, schriftlich unter Nennung gültiger Gesetze und Paragraphen, fordert, worauf sich eine Überwachung des Amtes auf den mündigen Bürger rechtfertigen/ stützen ließe.

Persönlich wäre ich bereit, meine Unterschrift als "Bürge" zur Wahrnehmung des Fernstudiums zu leisten.


Ich habe auch gelesen, dass man teilweise bei der Maßnahme auch nochmal etwas unterschreiben muss.

Das gesamte SGB sieht keinerlei Verpflichtung, zur Leistung einer Unterschrift, bei einem Maßnahme-Träger, vor. Man erhält eine Zuweisung die man Folge zu leisten hat, sofern rechtskonform. Eine Unterschrift bei einem Träger bedarf es dabei nicht. Kann der Träger mit dem Zugewiesenen Elo Aufgrund der fehlenden Unterschrift nicht an der Maßnahme teilnehmen, so besagen Urteile, daß die Firma sich so organisatorisch auf/umstellen muß, daß eine Teilnahme auch Unterschrift gewahrt bleibt. Habe das Urteil gerade nicht zur Hand.
 

GenPas

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Wunderbar, vielen Dank! Na ja bisher hatte ich gegen "schnelle Kommunikation" nichts einzuwenden. Ich dachte wenn man so viel Bereitschaft zeige, dann würde es etwas bringen... Ich gebe zu, das war naiv. Werde ich ändern - danke auch für den Hinweis auf "Gerichtbarkeit" da ist echt was dran.

Ich dachte wirklich meine SB wolle mir helfen, aber man sieht ja wohin das führt. War leider 2012 schon mal arbeitslos damals noch ALG I und bin froh, mich an das tolle Forum hier erinnert zu haben! Die Hilfe ist unbezahlbar!

Indem man schriftlich auf die Beratungs- und Auskunftspflicht gem. §§ 13 - 15 SGB I, hinweist und darin eine justiziable Erklärung, schriftlich unter Nennung gültiger Gesetze und Paragraphen, fordert, worauf sich eine Überwachung des Amtes auf den mündigen Bürger rechtfertigen/ stützen ließe.

Persönlich wäre ich bereit, meine Unterschrift als "Bürge" zur Wahrnehmung des Fernstudiums zu leisten.
Hm, ich kann keinen Grund warum man einen Bürger im Rahmen einer Maßnahme seitens des Jobcenters überwachen sollte. Die SB hat das anders in ihrem Beamtendeutsch ausgedrückt, aber ich wusste sofort worum es geht. Dann sprach sie von Zwischenzeugnissen, aber sowas ist ja sicherlich machbar.

Braucht man wirklich eine Unterschrift eines "Bürgen"? Ich nehme alles in Anspruch, das Schreiben, das meine Bewerbung zwar super, es aber an der Qualifikation mangelt war ja wohl nicht gut genug. Oder die konnten kein Englisch :icon_hihi:

Wäre ein Anwalt einzuschalten ebenfalls ratsam?
 

GenPas

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Nach langer Zeit gibt es wieder Neuigkeiten. Zuerst einmal bin ich ziemlich böse, dass mich meine SB heute angerufen hat, denn eigentlich bin ich bis Mittwoch (12.10.16) krank geschrieben und die AU liegt dem Jobcenter auch schon vor.

Jedenfalls ging es erneut um das Thema Weiterbildung und Jobakademie. Erneut habe ich meiner SB klar gemacht, dass ich in der Jobakademie KEINE Bewerbungen schreiben werde. Daraufhin meinte sie wie man denn die 3 Stunden füllen solle, da hab ich keck geantwortet ja, das frage ich mich auch.

Ich habe meine Bereitschaft signalisiert, mich gern auf Stellen zu bewerben, allerdings mache ich das dann ALLEINE zu Hause. Sie könnten mir aber gern Vorschläge für Stellen mitgeben, das sei ja kein Problem.

Nun macht meine SB die Einladung für den 17.10.16 fertig und ebenfalls die EGV, wobei sie meinte sie müsse daran dann schon einige Sätze ändern.

Das andere Schreiben von mir möchte sie gern durch die Widerspruchsstelle schicken. Ob damit mein Datenwiderspruch oder der Antrag auf Weiterbildung gemeint war, wollte sie mir so genau nicht sagen.

Sieht aber so aus als erhalte ich dann in dieser Woche endlich auch mal etwas schriftlich.

Lasst die Hölle beginnen!
 

GenPas

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Ich kann es einfach nicht fassen! Ich bin bis einschließlich 12.10.2016 krank geschrieben!!! Die AU liegt meiner SB auch schon lange vor, trotzdem erhalte ich nun eine Einladung, auf der es heißt ich solle morgen früh erscheinen!

Und dann natürlich noch die EGV! Ich fasse es echt nicht, meine SB hat von EINER Woche gesprochen, nun sind es ACHT!

HILFE!!!
 

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Gaddezwerg

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Ich kann es einfach nicht fassen! Ich bin bis einschließlich 12.10.2016 krank geschrieben!!! Die AU liegt meiner SB auch schon lange vor, trotzdem erhalte ich nun eine Einladung, auf der es heißt ich solle morgen früh erscheinen!
Beachte vor Allem auf Seite zwei den Punkt mit der Fortwirkung im Krankheitsfalle. Dort steht, dass du dich im Falle einer AUB am ersten Maßnahmetag, dann nach Gesundung beim Träger melden sollst zur Aufnahme der Maßnahme.
 

GenPas

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Zumindest die Sache mit dem Termin ist geklärt. Das ganze war ein Druckfehler - ich bin nicht für Mittwoch 12 OKT um 09 Uhr, sondern für Montag, den 17. Oktober 2016 um 09 Uhr eingeladen. Ich bekomme eine neue Einladung zugeschickt.
 

GenPas

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Und dann natürlich noch die EGV! Ich fasse es echt nicht, meine SB hat von EINER Woche gesprochen, nun sind es ACHT!

HILFE!!!
Jetzt brauche ich nur Hilfe bei der EGV! Also ich werde vor Ort keine Bewerbungen schreiben, dabei bleibe ich auch. Den Widerruf des Datenschutzes habe ich auch schon gemacht.

Viel kenne ich mich ja nicht aus, aber mir stösst vor allem Punkt 3 der EGV sauer auf "Sollte nach den 4 Wochen kein Vermittlungserfolg nachweisbar sein, haben Sie alle vorgeschlagene, zumutbare Arbeitsstellen anzunehmen" - d.h. dann muss ich alles machen was mir vorgelegt wird?!? Z.B. auch Eiersortierer?
 

Zeitkind

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Zuerst einmal bin ich ziemlich böse, dass mich meine SB heute angerufen hat,...
Dazu hatte Dir @DonOs hier schon etwas angeraten. Die Mustervorlagen findest Du hier. Z.B.:
Widerspruch - Antrag auf Löschung bereits erhobenen, aber nicht erforderlichen Daten gemäß § 84 Abs. 2 SGB X
Ich dachte, Du hattest eine solche Erklärung schon abgegeben? Wenn ja, warum gehst Du dann ans Telefon?
Jetzt brauche ich nur Hilfe bei der EGV! Also ich werde vor Ort keine Bewerbungen schreiben, dabei bleibe ich auch.
Du gehst das Ganze etwas falsch an und provozierst unnötigerweise Eigentore.
Grundsätzlich bist Du doch erstmal zu allem bereit, oder? Damit hast Du schonmal eine wesentliche Mitwirkungspflicht erfüllt.
Deine Panik ist ebeso fehl am Platz, wie eine grundsätzliche Abwehrhaltung. Damit machst Du den Denkapparat handlungsunfähig und erreichst üblicherweise - nichts.
Gewöhne Dir an, aufmerksam zuzuhören und das Gesagte nach dem Mitschreiben auseinanderzunehmen.
Verstehst Du das nicht auf Anhieb, kannst Du Dir zeitnahe die Rechtsgrundlage erklären lassen.
Geht der SB nicht darauf ein, lege die Schallplatte erneut auf und bitte um Aufklärung.
Je mehr Du aber selbst plapperst und Deine Emotionen zeigst, um so mehr Angriffsfläche bietest Du Deinem Gegenüber.
Viel kenne ich mich ja nicht aus, aber mir stösst vor allem Punkt 3 der EGV sauer auf "Sollte nach den 4 Wochen kein Vermittlungserfolg nachweisbar sein,
haben Sie alle vorgeschlagene, zumutbare Arbeitsstellen anzunehmen" - d.h. dann muss ich alles machen was mir vorgelegt wird?
Die ersten sieben Worte vor dem Komma bilden die Antwort auf Deine Frage.
Der Punkt 3 wiederholt nur die gesetzlich festgelegte Pflicht der Arbeitsannahme nach Zumutbarkeit gemäß § 10 SGB II.
Darüber bist Du ganz schön spät gestolpert. Deswegen hier meine Empfehlungen zum Selbststudium:
Irren ist amtlich - Beratung kann helfen - Infos zum Rechtsweg gegen JC - Flyer
Der Merkzettel für den ELO - der Denkzettel für den SB
Sozialgesetzbuch SGB II Grundsicherung für Arbeitssuchende

In Deiner EGV fällt mir folgendes auf:


12. Weiterhin kann die Verletzung der Anwesenheitszeiten sowie die fehlende Vorlage von Nachweisen für eine Fehlzeit zu einer Minderung Ihrer Leistungsansprüche führen. Welche Nachweise sind hier gemeint?

13. Ein Verhalten, welches Anlaß zum Abbruch der Jobakademie gibt,, kann zu einer Minderung der Leistungsansprüche führen. Welches Verhalten ist hier gemeint? Etwa Husten oder Gähnen?

15. Fahrkosten .... können erstattet werden. Können ist keine Zusicherung.

3. Datenschutzerklärung Ist überflüssig, weil gesetzlich geregelt Infos in diesem Beitrag

Zur Vorgehensweise:

Die EGV auf keinen Fall unterschreiben. Bestehe auf eine angemessene Frist zur rechtlichen Prüfung.
In der Regel sind das 2 Wochen nach Zugang. Dann erst hast Du genügend Rechtskenntnis, um weiter zu verhandeln.
Das liegt dann in Deiner Sache. Mache Gegenvorschläge und versuche wenigstens, zu verhandeln.
Eine Unterschriftspflicht gibt es nicht. Unterschreibst Du aber, erklärst Du Dich mit dem Inhalt einverstanden.
Unterschreibst Du nicht, wird ein VA erlassen, gegen welchen Du allerdings rechtlich vorgehen kannst.

Was die Maßnahme betrifft:

Ich würde mich erst einmal schlau machen, ob das eine ESF-geförderte Maßnahme ist.
Übersicht der ESF-Förderprogramme 2014-2020
Die Teilnahme an einer solchen- ist nämlich grundsätzlich freiwillig. Hier die Infos dazu:
LZA - das "neue" Monsterprogramm für Langzeitarbeitslose
ABC Programm - der Nachfolger von 50plus

Solltest Du trotzt allem am ersten Maßnahmetag erscheinen müssen:
Das Verhalten gegenüber Maßnahmenträgern (MT)

Also kein Grund zur Aufregung. Nehme Dir Zeit, eigne Dir Wissen an.
Denke kühl und sachlich - wie bei einem Schachspiel. Zug um Zug. :wink:
 

GenPas

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Dazu hatte Dir @DonOs hier schon etwas angeraten. Die Mustervorlagen findest Du hier. Z.B.:
Widerspruch - Antrag auf Löschung bereits erhobenen, aber nicht erforderlichen Daten gemäß § 84 Abs. 2 SGB X
Ich dachte, Du hattest eine solche Erklärung schon abgegeben? Wenn ja, warum gehst Du dann ans Telefon?
Ich habe tatsächlich erhobenen Daten widersprochen, aber das Schreiben sah noch anders aus. Habe ich nicht eine Pflicht erreichbar zu sein? Ich bin ja grundsätzlich zu allem bereit, dann also eben auch zur Erreichbarkeit und Prüfung am Telefon - oder sehe ich das falsch?

Du gehst das Ganze etwas falsch an und provozierst unnötigerweise Eigentore.
Grundsätzlich bist Du doch erstmal zu allem bereit, oder? Damit hast Du schonmal eine wesentliche Mitwirkungspflicht erfüllt.
Natürlich bin ich bereit mitzuwirken und natürlich bewerbe ich mich auch immer auf mir vorgeschlagene Stellen, nur eben zu Hause und NICHT im Rahmen der Jobakademie wenn xy meint zuzuschauen. Deshalb habe ich ja auch den Widerspruch für meine Daten geschickt.
Wenn ich nun doch dort vor Ort Bewerbungen + Lebenslauf inkl meiner Daten schreiben soll, wozu soll ich denn dann noch die Erhebung meiner Daten widerrufen? Damit schieße ich mir erst recht ein Eigentor und widerspreche mir selbst.


In Deiner EGV fällt mir folgendes auf:


12. Weiterhin kann die Verletzung der Anwesenheitszeiten sowie die fehlende Vorlage von Nachweisen für eine Fehlzeit zu einer Minderung Ihrer Leistungsansprüche führen. Welche Nachweise sind hier gemeint?

13. Ein Verhalten, welches Anlaß zum Abbruch der Jobakademie gibt,, kann zu einer Minderung der Leistungsansprüche führen. Welches Verhalten ist hier gemeint? Etwa Husten oder Gähnen?

15. Fahrkosten .... können erstattet werden. Können ist keine Zusicherung.

3. Datenschutzerklärung Ist überflüssig, weil gesetzlich geregelt Infos in diesem Beitrag


Das mit dem Datenschutz blicke ich noch nicht ganz. Und den Rest kann man ja sicherlich nachfragen? Leider gibt es hier vor Ort keine Beratungsstellen und niemanden, der sich mal mit mir zusammensetzen könnte, um etwas vernünftiges zu erarbeiten. Deshalb würde ich mir gern einen Anwalt nehmen.


Was die Maßnahme betrifft:
Ich würde mich erst einmal schlau machen, ob das eine ESF-geförderte Maßnahme ist.
Die Teilnahme an einer solchen- ist nämlich grundsätzlich freiwillig. Hier die Infos dazu:
LZA - das "neue" Monsterprogramm für Langzeitarbeitslose
ABC Programm - der Nachfolger von 50plus
Da lese ich mich morgen mal ganz in Ruhe ein und schaue was ich in Erfahrung bringen kann - danke.

Also kein Grund zur Aufregung. Nehme Dir Zeit, eigne Dir Wissen an.
Denke kühl und sachlich - wie bei einem Schachspiel. Zug um Zug. :wink:
Ich habe manchmal einfach nur das Gefühl, dass mir diese Zeit nicht gelassen wird. Ich muss noch lernen das etwas ruhiger anzugehen.
 

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Ich habe tatsächlich erhobenen Daten widersprochen, aber das Schreiben sah noch anders aus. Habe ich nicht eine Pflicht erreichbar zu sein?
Nur postalisch, nicht aber telefonisch oder per E-Mail. Das heißt einmal täglich zum Briefkasten,
da ja nach Zustellung von VA,VV oder Bescheiden Fristen ablaufen.
Wenn ich nun doch dort vor Ort Bewerbungen + Lebenslauf inkl meiner Daten schreiben soll, wozu soll ich denn dann noch die Erhebung meiner Daten widerrufen?
Damit schieße ich mir erst recht ein Eigentor und widerspreche mir selbst.
Es geht vor allem um die Übermittlung von Daten an Dritte. Und wer sagt denn, daß Du dort Deine Realdaten verwenden sollst?
Dazu wollen sie ja Deine Zustimmung. Deswegen solltest Du auch beim MT garnichts unterschreiben.
Nicht mal einen, vom MT vorgelegten Fahrtkostenantrag oder die Anwesenheitsliste (ggf. in Druckbuchstaben).
Man wird versuchen, Dir einen privatrechtlichen Vertrag mit dem MT unterzujubeln.
Den sollst Du am besten zur Prüfung mitnehmen. Unterschreiben brauchst Du den auch nicht (Vertragsfreiheit).
 


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