Weiterbildung nur als "frischer" Arbeitsloser?

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wicki

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Hallo,

ich habe mal was gehört, dass man übers Jobcenter nur innerhalb einer bestimmten Zeit, seitdem man arbeitslos geworden ist, eine Weiterbildung machen kann. Ist da was dran oder ist das Quatsch?
Ich bin seit einem guten Jahr arbeitslos, seit Frühjahr beim Jobcenter.

Gruß
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

ich habe mal was gehört, dass man übers Jobcenter nur innerhalb einer bestimmten Zeit, seitdem man arbeitslos geworden ist, eine Weiterbildung machen kann. Ist da was dran oder ist das Quatsch?
Ich bin seit einem guten Jahr arbeitslos, seit Frühjahr beim Jobcenter.

Gruß

Bei deinem Hörensagen handelt es sich wahrscheinlich um beruf. Umschulungen, die von der Rentenversicherung finanziert werden.

Maßnahmen die vom JC finanziert werden sind davon ausgenommen.
 

wicki

Elo-User*in
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Hm, vielleicht war es das.
Ungefähr um die Zeit (Mai) war auch die Ankündigung der Arbeitsministerin, dass die Jobcenter langjährigen Arbeitslosen ohne Ausbildung eine Ausbildung finanzieren sollen. Was von der anderen seite kritisiert wurde, weil die Jobcenter das aus ihrem normalen Topf zahlen müssen und dann kaum mehr Geld mehr haben, um das zu fördern, was sie selbst sinnvoll finden.
Aber vielleicht besteht da gar kein inhaltlicher Zusammenhang zwischen dr Ankündigung der Ministerin und dem, was ich da gehört habe. Denn das von der Ministerin wird ja nicht so schnell in neue Richtlinien mit konkreten Fristen ( ich meine, ich hätte da irgendwas von "24 Monaten" als Frist mitbekommen) o.ä. bei den Jobcentern eingearbeitet?!
 

0zymandias

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[...]
ich habe mal was gehört, dass man übers Jobcenter nur innerhalb einer bestimmten Zeit, seitdem man arbeitslos geworden ist, eine Weiterbildung machen kann. Ist da was dran oder ist das Quatsch?
[...]
Sehr wahrscheinlich vollständiger Quatsch. :wink:

In https://www.elo-forum.org/news-disk...rtz-iv-moeglicher-anspruch-weiterbildung.html geht es um einen Diplom-Sozialpädagogen, der nach mehreren Jahren Arbeitslosigkeit 2009 eine Weiterbildung beantragte, was dann letztendlich zu dem Urteil aus 2013 führte.

Hätte er keinerlei Anspruch gehabt, wäre das Urteil kaum nötig gewesen.
 

berlinerbär

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Da ist durchaus etwas Wahres dran, es kommt auf viele Umstände an.
Jüngere mit einigermassen gutem Abschluss schickt man jahrelang durch Weiterbildungen, während qualifizierte Ältere, die jahrelang eingezahlt haben, hier schon teils auf enorme Schwierigkeiten stossen.
Auch im Jobcenter gibt es einen marktpolitischen, sozialpolitischen Auftrag,wobei ich der Ansicht bin, daß der Alg2-Auftrag im Gegensatz zu Alg1 etwas aufgeweicht ist, deshalb stellt sich nachwievor die Frage: wozu braucht man zwei unterschiedliche Versorgungsleistungen, die sich gegeneinander im Weg stehen?
Eine Leistung für Alle, würde das Übel beseitigen.(Entweder Hartz4 für Alle, mit entsprechender Entschärfung oder BGE für Alle, es ist nur eine Frage der Zeit)
 

Texter50

Super-Moderation
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Da ist durchaus etwas Wahres dran, es kommt auf viele Umstände an.
Eben, und das ist unabhängig von Verweildauer im ALG II und teils auch von der Bildung und vom Alter. :biggrin:
Die JC sind allerdings gehalten, junge Leute zu fördern, die noch keinen Abschluss haben, was ich für die jungen Leute schon sinnvoll finde. :wink:

Ein Kumpel von mir hat ALG II seit dem ersten Tage, sozusagen als einer der Gründerväter des Systems. Er hat in der Zeit zwei Lehrgange von jeweils einem Jahr und eine Umschulung erhalten, die zwei Jahre dauerte. Die Umschulung hat er mit 48 Lenzen begonen, was nicht ganz so jung ist.

Wie der da dran kam? :glaskugel:
 

berlinerbär

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Tja, es kommt auch darauf an, wie man auftritt und sich präsentiert.
Im Zweifelsfall fördern sie schon, wenn man gut auftritt und seinen Willen zeigt, sie machen es eben in Alg2 im Gegensatz zu Alg1, dort wird man eben schneller aufgegeben.(Marktpolitischer Auftrag)
Deshalb immer wieder die Frage, wozu zwei Systeme?
Wenn man schlechte Erfahrung in Alg1 gemacht hat: schnell in Alg2 anmelden, Verzögerungen sind grosse Fehler, hab ich auch selbst gemacht.
Keiner ist gerne Hartzi, ich finde das aber irgendwie gut und es ging mir auch gut dabei, Massnahmen, die irgendwie lustig, ulkig waren.Bin ja wieder raus.
 
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