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Weiterbildung ESF???

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Maddin79

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#1
Hallo,
war gestern bei meinem Vermittler und habe mich um die Genehmigung einer Weiterbildung gekümmert. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen, eine Weiterbildung die ein halbes Jahr geht und von der Arbeitsagentur bezahlt wird und zum anderen eine ESF-geförderte Maßnahme. Diese geht allerdings 1 Jahr.

Die ESF-Maßnahme ist natürlich ziemlich umfangreich und spricht viele Themengebiete an. Deswegen fand ich diese Maßnahme für mich auch besser.

Als ich dies angesprochen habe, wurde dies aber sofort verwehrt. Zum einen würde mein ALG1 Anspruch mitte nächsten Jahres auslaufen und ich müsste ALG2 beantragen. Stimmt das?? Mir wurde mal in diesem Forum geschrieben das die Teilnahmer einer solchn Maßnahme das ALG1 ganz normal weiterbekommen haben..

Zudem wurde mir gesagt, das ich, wenn ich einen Job während dieser Maßnahme aufnehmen könnte, die Maßnahme abbrechen muß. Das kann doch nicht sein, oder:icon_kratz:??

Wozu sind denn nun eigentlich diese ESF-Maßnahmen?? Und wer kann die voll in Anspruch nehmen ohne Abbruch wegen einem Job??

Ich mein, meine Maßnahme die ich nun bald beginnen werde kostet eine Stange Geld und ich bin der Meinung das es hätte auch günstiger gehen können. Das hätte mir mehr gebracht und hätte die Agentur finanziell nicht so belastet..

Viele Grüße

Achso, mir wurde auch noch gesagt, das ich pro Tag der Weiterbildung nur einen halben tag ALG1 angerechnet bekomme. D.h. mein Anspruch um Arbeitslosengeld verlängert sich damit um 3 Monate.

Ich hab hier mal gelesen das für ein Tag Weiterbildung 2 tage ALG angerechnet werden..
 

Musterfrau

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#2
Daß eine Maßnahme nur für die Zeit des tatsächlichen ALG I-Bezuges bewilligt wird, habe ich selbst erfahren. Auch, daß sich der Anspruch um 1/2 Tag pro Maßnahme-Tag verlängert.

Während der Dauer der Maßnahme bist Du weiterhin zu Bewerbungen verpflichtet. Sollte Dich jemand einstellen wollen, mußt Du die Maßnahme abbrechen. Probearbeiten ist, jedenfalls in meinem Falle, längstens für einen Tag möglich.

Ich weiß nicht, ob eine generelle Regelung bei Maßnahmeträgern besteht. Hier jedenfalls kann ohne weiteres der auch einem Arbeitslosen zustehende Urlaub (nach Bewilligung Arbeitsamt) genommen werden.
 
E

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Gast
#3
Hallo und guten Tag !

Ich bin seit März ALG I Empfänger. Habe eine Berufliche Weiterbildung Beantragt. Erst Abgelehnt, dann mit Gegengutachten Bewilligt worden. Habe letzte Woche den Bildungsgutschein für 23 Monate erhalten.

Meine Eigentumswohnung behalte ich bei, und Bekomme für auswärtige Unterkunft und Verpflegung den Satz des SGB III.

Das ALG I wird während der gesammten Maßnahme ohne Abzüge Weiterbezahlt. ALG II muss nicht Beantragt werden.

Am Ende der Maßnahme bleiben dann 30 Tage Übergang für ALG I als Puffer übrig.

MfG, Guido
 
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#4
Leider "KANN" Bestimmung

Martin,

Als ich dies angesprochen habe, wurde dies aber sofort verwehrt.
leider total abhängig vom Sachbearbeiter und wie der drauf ist. Und davon, ob z.B. der für die ESF-Maßnahme Zuständige des Bildungsträgers sich bei Deinem Sachbearbeiter für Dich einsetzt (nicht selten steht vor der Teilnahme eine "Träger-Auswahl", d.h. nach einer Info-Veranstaltung gibts Einzelgespräche mit den Ineressierten, und da entscheidet dann der Bildungsträger, ob er einen potentiell erfolgreichen Teilnehmer vor sich hat,- einen Scherzkeks oder eine Nullnummer). Gut kann es sein, wenn einer vom Bildungsträger für Dich vorspricht, und auch gleich die von lokalen Arbeitsamt für die Maßnahme vergebene Maßnahmenummer parat hat, denn die braucht Dein SB, wenn er/sie dann hoffentlich doch noch den Bildungsgutschein für Dich ausstellt. Denn dann findet er/sie die Maßnahme im Rechner...

Zum einen würde mein ALG1 Anspruch mitte nächsten Jahres auslaufen und ich müsste ALG2 beantragen. Stimmt das??
ich fürchte fast, Du hast einen SB, der zuvor Schleusenwärter war (nichts gegen Schleusenwärter!), aber im Arbeitsamt liegen die Heftchen mit der "6" drauf herum,- und sind auch hier auf der Homepage der Bundesagentur runterzuladen. Da gehts um Weiterbildung, Bildungsgutschein, Fahrtkosten,- aber auch darum, daß sich während der Weiterbildungsmaßnahme (mit Bildungsgutschein) der AlgI-Anspruch nur mit halber Geschwindigkeit verringert,- Du aber IN JEDEM FALL bis zum Ende der Maßnahme und noch dreißig Tage (=ein Monat) danach weiter auf Alg I bleibst.

Ich sehe das bei meinen Klassenkameraden,- ich bin ja auch in einer von ESF und Landesregierung geförderten Maßnahme, die ein Jahr geht, und rund die Hälfte der 17 Teilnehmer waren am Anfang in Alg I, sind noch in Alg I, und bleiben bis zum Kursende und dann den Monat danach in Alg I. (Wir anderen waren, sind und bleiben in Alg II).

Zudem wurde mir gesagt, das ich, wenn ich einen Job während dieser Maßnahme aufnehmen könnte, die Maßnahme abbrechen muß. Das kann doch nicht sein, oder:icon_kratz:??
Nun, diese Möglichkeit gibt es. Aber damit ist gemeint, daß Dir da jemand einen für Dich passenden Arbeitsplatz hat, und Du den auch sofort antreten könntest.
Dafür gibts dann auch Ausstiegsklauseln aus dem Vertrag mit dem Bildungsträger.
Grundsätzlich gilt: Arbeit geht vor. Aber wenn tatsächlich das Wunder geschieht, daß Dich z.B. -wenn das wie der Kurs hier eine Maßnahme ist, wo man eine oder mehrere Traineephasen in nem Betrieb hat- Dein Traineegeber als so toll empfindet, daß er Dich gleich ganz haben will, oder daß eine Firma, bei der Du Dich um einen Traineeplatz bewirbst, Dich als vermutliche Verkaufskanone erkennt, und Dir statt dem Traineeplatz gleich einen festen Arbeitsvertrag, ein Aufgabengebiet, ein gutes Gehalt bietet, und Dir ausrichten läßt, Du könntest Dir die Farbe Deines Firmenfahrzeugs gleich aussuchen,- dann wirst Du selbst abwägen, ob es nicht besser ist, den Kurs Kurs seinzulassen, und die Arbeit anzunehmen. (Ist wirklich passiert, aber der, dem das Angebot gemacht wurde, wollte da wirklich nur das Praktikum machen und weiter den Kurs. Da aber der Betrieb auf dem Traineeplatz-Ohr taub schien, suchte und fand der Teilnehmer einen anderen Traineeplatz, und macht den Kurs weiter.).
Normal läßt Dich das AA während des Kurses in der Regel in Ruhe.

Anders natürlich, wenn Du den Bildungsgutschein bekamst, und dann aber den Kurs doch nicht machen wolltest. Das passierte auch einer jungen Dame (39) ganz am Anfang des Kurses. Da knurrte ihre SB, -kurze Zeit darauf bekam sie nen Job als Luftsicherheitsassistentin am Flughafen, hat mittlerweile die dort nötige vierwöchige Ausbildung hinter sich, ist nun trotz variablem Schichtdienst gottfroh, wieder Arbeit zu haben.

Ja, in anderen, gleichartigen ESF-Kursen gab es auch schon mal den Fall, daß einer schon im ersten Drittel einen tollen Job bekam, oder sich selbstständig machte, nur das Drittel samt Prüfung fertigmachte, und aus dem Kurs ausschied. Aber der hatte damit ja seine Arbeit, den Platz gefunden, wo er gebraucht wurde. Ein paar andere sollen auch einen Job bekommen haben,- einen attraktiven Job, und dann mit dem potentiellen Arbitgeber abgesprochen haben, entweder den Kurs fertigzumachen, dessen Restkosten dann der Arbeitgeber trug, oder den Kurs aufzuhören und den Vollzeit-Arbeitsplatz nzunehmen.
Aber immer war das die Wahl des Kursteilnehmers.

Wozu sind denn nun eigentlich diese ESF-Maßnahmen?? Und wer kann die voll in Anspruch nehmen ohne Abbruch wegen einem Job??
Nun, ESF=Europäischer Sozialfonds. Fördert Bildungsmaßnahmen in den Ländern der EU, z.B. für ältere Arbeitslose.
In Anspruch nehmen können die die, die auch von AA oder ARGE einen Bildungsgutschein dafür kriegen (nachdem sie ggf. die "Trägerauswahl" bestanden.

Ich mein, meine Maßnahme die ich nun bald beginnen werde kostet eine Stange Geld und ich bin der Meinung das es hätte auch günstiger gehen können. Das hätte mir mehr gebracht und hätte die Agentur finanziell nicht so belastet..
nun, das ESF zahlt an der Maßnahme, an der ich
teilnehme jedenfalls, zahlt ja nur die Hälfte,
die anderen rund 5300 EUR kommen von AA, bzw. Arge per Bildungsgutschein.

Heinz
 
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#5
Ich mache zur Zeit auch eine ESF geförderte Mahßnahme - Dauer 6 Monate + 3 Monate bezahltem Praktikum.

Zuerst sollte ich den Bildungsgutschein auch nicht bekommen, aber das Argument bezahltes Praktikum und nicht zuletzt die Erfolgsquote des Vorgängerkurses, waren dann entscheident.

Mach Dich doch auch mal kundig ob es einen Vorgängerkurs gab und Liste Erfolgschancen für Dich auf. Vorallem gib nicht auf!

http://www.wbstraining.de/weiterbildung/alg2.php

Sieh auch mal hier nach, dort ist auch eine Übersicht der zertifizierten Kurse und eine kostengünstige Hotlinenummer.

Ich drück Dir die Daumen

LG Hexe
 
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#7
Rounddancer da gebe ich Dir Recht, aber irgendwo muss man anfangen Argumente zu sammeln. Daher ist das natürlich nur als Anregung gedacht :icon_wink:

LG Hexe
 

Maddin79

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#8
Hallo,
vielen Dank für eure Antrworten.
Ich habe morgen noch einen Termin beim Bildungsträger, da muß ich den gleich nochmal drauf ansprechen.
Es gab ja auch einen Vorgängerkurs, der endet im Oktober diesen Jahres.
Vielleicht kann der sich für mich einsetzen..
Es ist nur so, die ESF geförderte Maßnahme geht ein Jahr und deckt vielerlei Sachen ab.

Und das ist durchaus sinnvoller als ne abgespeckte Version, nur um in einen halben Jahr wieder dem markt zur Verfügung zu stehen.

Ich meine, diese Weiterbildung beinhaltet auch Prüfungen, insgesamt kosten diese 1166€ wenn ich alle beim ersten mal bestehe.
Diese werden von mir getragen.

Naja, ich melde mich wieder wenn ich genaues weiß..
Bin jetzt echt mal gespannt...
 
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#9
Du Bildungsgutschein= Du nix zahle!

Martin,-

normal brauchst Du, wenn Du nen Bildungsgutschein hast, nichts für den Kurs zu zahlen, auch keine Prüfungsgebühren und Lehrmaterial muß auch gestellt werden. Und Fahrtkosten hast Du dann auch zu kriegen,- zwar pauschaliert, aber immerhin.

Heinz
 

Maddin79

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#10
Ja, ich find das ja auch mehr als komisch..
Ich meine, das sind Zertifikate, keine IHK Prüfungen oder sowas. Bloß der Kurs wird ja im Endeffekt nur gemacht um diese Zertifikate machen zu können.

Und genau diese sind nicht mit enthalten, nur Fahrtkosten stehen mir zu.

Ich werde ja nicht gezwungen dies zu machen so die Arbeitsagentur, ich kann den Kurs auch ohne Zertifikate machen.. Aber das ist ja wie sich ins Auto setzen und nicht losfahren..
 

Maddin79

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#11
Hallo und guten Tag !

Ich bin seit März ALG I Empfänger. Habe eine Berufliche Weiterbildung Beantragt. Erst Abgelehnt, dann mit Gegengutachten Bewilligt worden. Habe letzte Woche den Bildungsgutschein für 23 Monate erhalten.

Meine Eigentumswohnung behalte ich bei, und Bekomme für auswärtige Unterkunft und Verpflegung den Satz des SGB III.

Das ALG I wird während der gesammten Maßnahme ohne Abzüge Weiterbezahlt. ALG II muss nicht Beantragt werden.

Am Ende der Maßnahme bleiben dann 30 Tage Übergang für ALG I als Puffer übrig.

MfG, Guido
Ähm, ist das ne Weiterbildung oder eine Umschulung??
Mir wurde aufm Amt gesagt, das ein Bildungsgutschein für längstens 6 Monate ausgestellt wird..:icon_kinn:
 
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#12
Martin,

die Zertifikate sind Prüfungsbescheinigungen,- und
die Prüfungsgebühren sind gemäß den Richtlinien, Teil der Kursgebühren, die AA/Jobcenter im Rahmen des Bildungsgutscheins mit zu übernehmen haben.

Dabei tut es nichts zur Sache, wenn man diese Prüfungsbescheinigungen eigentlich aufs Klo nageln kann. Denn Lehrgang, der zur Förderung über den Bildungsgutschein genehmigt ist, ist Lehrgang.

Auch wenn wer Dir sagte, es könnten nur Bildungsgutscheine für Kurse mit bis zu 6 Monaten Dauer genehmigt werden, der lügt,- oder er spricht da vielleicht von seinem lokalen AA oder Jobcenter. Da die Ausgabe von Bildungsgutscheinen eine Kann-Bestimmung ist, kann da auch eine lokale AA oder ein lokales Jobcenter für den eigenen Bereich so etwas vorschreiben.
Aber generell gibt es da,- vom Bundesrecht her, keine zeitlichen Einschränkungen. Wie gesagt, der Kurs, den ich gerade besuche, geht praktisch ein Jahr.

Heinz
 

Maddin79

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#14
Manchmal glaube ich, das die auf dem Amt selber nicht wissen was Phase ist..
Ich komm mir auch langsam blöd vor, andauernd rennt man dahin, redet und redet, kommt mit Vorschlägen die dann mit "geht nicht" abgeschmettert werden und soll sich dann, so wie die es gern hätten, unterordenen.
Ich bekomm den Schein auch nur einmal und will den bestmöglich nutzen..

Und die Zertifikate sind nicht in den Kursgebühren enthalten, dieses ist optional.
Das ist ja auch das komische bei den Bildungsinstituten, die weisen solche Kurse ohne die Gebühren für Zertifikate aus weil das Amt die schon vor Jahren nicht übernommen hat..
Aber ich werde das morgen nochmal ansprechen, das sind immerhin 1166€..:icon_cry:

Werde dann morgen mal meine "Erfolgsstory" posten...
 

Maddin79

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#15
So, ich darf an der ESF Maßnahme nicht teilnehmen. Dies sehen die Bestimmungen so vor.
Es gibt ein Merkblatt, wo drauf steht, wer an solchen Maßnahmen teilnehmen darf, siehe auch der Link von druide 65.
Es gibt zwar Ausnahmefälle aber ich werde da leider kein Ausnahmefall, ist halt eine kann Entscheidung.
Die Übernahme der Prüfungsgebühren steht noch in der Luft, da soll nun der Teamleiter entscheiden.
Nächste Woche bekomme ich bescheid..
 
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#16
Nun, ich glaube da laufen verschiedene Sachen.

Natürlich macht die Teilnahme an einer ESF-geförderten Maßnahme für AlgI und AlhII-Bezieher nur dann Sinn, wenn der AlgI, bzw. Alg II-Bezieher dafür einen Bildungsgutschein von seinem SB bekommt. Diesen KANN dieser ausstellen. Und wenn dieser ausgestellt wird, dann sind alle Kosten, inkl. der Prüfungsgebühren und der Fahrtkosten inklusive, und Lehrmaterial muß gestellt werden.

Aber man kann auch an ESF-Maßnahmen teilnehmen ohne Bildungsgutschein,- dann aber kassiert der Bildungsträger bei einem selbst das, was er normal vom AA, bzw. Jobcenter über den Bildungsgutschein bekommen würde.
Doch dann im schlimmsten Fall, kann sich der SB gegen die Teilnahme seines "Kunden" streuben, denn dann wäre dieser ja in der Zeit aus seiner täglichen "Stallpflicht" raus,- da er ja dann in der Schule säße, könnte er nicht von Stellenanbietern erreicht werden.
Und Schule ist ja in der Regel ganztags nicht in der Wohnung, wo der "Kunde" gemeldet ist und seine "Stallpflicht" abzusitzen hat.

Wir hatten im Vorfeld unseres Kurses ab 22.01. ein Vormodul, da wurden Bewerbungsunterlagen optimiert, Traineeplätze gesucht, und die künftigen Kursteilnehmer sollten sozial/teammäßig zusammenwachsen. Da konnten alle teilnehmen, auch wenn der Bildungsgutschein erst beantragt war. Man wollte nur die Zeit nutzen, bis alle den BG haben würden.
Es gab also so zwei, drei Mal die Woche Anwesenheitspflicht,- aber noch nicht Unterricht nach Lehrplan. Das gab dann bei ein, zwei AA-/JC-SB's Ärger, die so erfuhren, daß ihr "Kunde" da hinging, obwohl sie den Bildungsgutschein noch nicht genehmigt hatten. Und so mußte der Bildungsträger dann abriegeln, ließ hinzukommende Kursteilnehmer erst zu, wenn die wirklich den BG in Händen hatten, sodaß die entgültige Kurs-Teilnehmerzusammensetzung erst ein paar Wochen nach dem regulären Kursbeginn am 05.03. feststand.

Aber, Kurs hin oder her, selbst wenn ich das Geld hätte, ich würde einen solchen Kurs (als Quasi-Teil-Selbstzahler) nur dann machen, wenn die herauskommenden Prüfbescheinigungen zum Beispiel, weil staatliche oder IHK-Abschlüsse anerkannt wären,- private Papierchen, die kann ich auch selbst basteln und men Klo damit tapezieren...
 
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