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Weiterbildung - aber was?

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ofra

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#1
Mein AV hat mir vor einiger Zeit angeboten, ich könne (wieder mal) eine Weiterbildung besuchen. Ist eine freiwillige Sache und ich könne mir die Lerninhalte auch aussuchen und selbst zusammen stellen nach einem Baukasten-System. Dauer der Maßnahme wäre etwa 6 Monate.
Danach gibt es lediglich ein Teilnahme-Zertifikat (von denen hab ich schon 3 Stück).
Nun überlege ich, ob bzw. was ich da auswählen soll. Die bisherigen Weiterbildungen haben mir beruflich keinerlei Vorteile gebracht. Ich vermute sogar, dass man dadurch eher stigmatisiert ist, wenn man in seinem Lebenslauf Weiterbildungsmaßnahmen des Arbeitsamtes auflistet.
Eine richtige Zusatzqualifikation erwirbt man damit in der Regel ja auch nicht. Man hat damit lediglich Zeit überbrückt und mehr oder weniger sinnvoll ausgefüllt.
Was meint ihr? Macht es Sinn, sich da reinzuhängen?
:icon_pause:
 
E

ExitUser

Gast
#2
Kommt drauf an. Weiterbildung ist ja nicht gleich Weiterbildung.

Du kannst nur selbst beurteilen, ob Dir so etwas in Deiner individuellen Situation fachlich weiterhelfen würde und wenn ja, was sinnvoll wäre. Da kann man wohl keine allgemeinen Ratschläge geben, weil es auf Deine persönliche berufliche Lage und Qualifikation ankommt. Es gibt z.B. Dinge wie Sprachkurse, die man eigentlich immer irgendwie verwenden kann (fraglich nur, ob es auch gefördert wird).

Zweckfreie "Beschäftigungstherapie" macht keinen Sinn.
 

Rounddancer

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#3
Natürlich. Immerhin kommt msn so wieder mal regelmäßig aus dem Haus raus. in der Zeit im Unterricht erbraucht man daheim weder Heizung, noch Strom, frißt, qualmt und säuft nicht, erst recht nicht aus Langeweile.
Und man hat mal wieder Gelegenheit, mit jemand anderem zu reden, als bloß mit sich selbst, der Katze, der Spinne, oder dem Vogel.
Lernt neue Leute fürs eigene Netzwerk kennen, lernt andere Netzwerke kennen,- kommt in die Visitenkartenkalender, Verteiler und Adressbücher anderer.

Zudem ist es durchaus nicht unmöglich, daß man mal wieder was Neues erfährt, oder auch, daß man anderen Teilnehmern oder dem einen oder anderen Referenten, und sei es partiell erklären kann, wie der Hase wirklich läuft, etc.
Ja, es kann sogar sein, daß man die Liebe seines Lebens findet.

Alles drin. Überhaupt: Wer sich weiterbildet, steht bei Bewerbungen bei Entscheidern in der Regel besser da, als der, der nichts tut, denn das: "Stillstand ist Rückschritt!" galt niemals mehr als heute.

Darum nehme ich auch alle mir angebotenen Weiterbildungen an.
 

ofra

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#4
Natürlich. Immerhin kommt msn so wieder mal regelmäßig aus dem Haus raus. in der Zeit im Unterricht erbraucht man daheim weder Heizung, noch Strom, frißt, qualmt und säuft nicht, erst recht nicht aus Langeweile.
Und man hat mal wieder Gelegenheit, mit jemand anderem zu reden, als bloß mit sich selbst, der Katze, der Spinne, oder dem Vogel.
Lernt neue Leute fürs eigene Netzwerk kennen, lernt andere Netzwerke kennen,- kommt in die Visitenkartenkalender, Verteiler und Adressbücher anderer.

Zudem ist es durchaus nicht unmöglich, daß man mal wieder was Neues erfährt, oder auch, daß man anderen Teilnehmern oder dem einen oder anderen Referenten, und sei es partiell erklären kann, wie der Hase wirklich läuft, etc.
Ja, es kann sogar sein, daß man die Liebe seines Lebens findet.

Alles drin.

Darum nehme ich auch alle mir angebotenen Weiterbildungen an.
Lieber Heinz, du bist heute wieder sehr romantisch ... Da tun sich ja ganz neue Perspektiven auf! :icon_redface:
 

Emma13

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#5
Mensch Heinz, ich überlege schon die ganze Zeit, wie ich meiner nächsten Weiterbildung, die Ende März beginnt, entgehen kann - aber bei den von dir aufgezeigten Perspektiven kann ich gar nicht umhin, mir das noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen :icon_party:


Grüße - Emma - die dann vielleicht sogar die "Liebe ihres Lebens" finden könnte :icon_twisted:
 

Susannah

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#6
Meine bisherigen Erfahrungen mit Weiterbildungen via Arbeitsagentur für Arbeit beschränken sich lediglich auf die Dursichst des KURSNET. Dort gibt es berufliche Weiterbildung sowohl ohne als auch mit qualifizierendem Abschluß. Du sagst ja, dass du dir die Lerninhalte selbst aussuchen kannst. Wäre es möglich, dass du speziell nach qualifizierenden Abschlüssen suchst oder hast du bestimmte Auflagen vom AV?
Bekommst du einen Bildungsgutschein für diese Maßnahme?

So wie du es schilderst, erscheint mir die Weiterbildung auf Teilnahme-Basis keine Perspektive zu bieten, zumal du schon 3 Stück besitzt und trotzdem Bedarf an Weiterbildung besteht.
Ich würde mit deinem AV noch einmal besprechen, welche Optionen dir zur Wahl stehen bzw. darauf bestehen, dass du diesmal etwas machst, das tatsächlich sinnvoll ist und eine spätere erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt ermöglicht. Das ist meines Wissens mit zertifizierten Abschlüssen immer leichter.
 

Mario Nette

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#7
Natürlich hat das Perspektive - Statistikverschönerungsperspektive. Leute, die Wahlen stehen an! Momentan sind die ARGEn bemüht, möglichst viel Kohle für die Verschönerung der Zahlen rauszuhauen.

Mario Nette
 

Susannah

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#8
Natürlich hat das Perspektive - Statistikverschönerungsperspektive. Leute, die Wahlen stehen an! Momentan sind die ARGEn bemüht, möglichst viel Kohle für die Verschönerung der Zahlen rauszuhauen.

Mario Nette
Das stimmt, besonders seit Anfang des Jahres tun die ARGEN alles, um die Statistik zu frisieren. Das bestätigte mir auch eine Bekannte, die bei der ARGE arbeitet.

Leider wird die Info allein dir, ofra, nicht viel nützen ... :icon_sad:
 

Mario Nette

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#9
Naja doch, ein wenig schon. Bedenkt man, dass sich die Bildungsträger schon die Lefzen lecken nach dem Frischfleisch, weiß man ganz genau, dass man sehr vorsichtig sein muss und sich seine gewünschte Weiterbildungsmaßnahme äußerst gut vorher(!) angucken sollte. Denn wenn du drin bist, musst du durchziehen. Und wenn du dann rauskommst, dann sagt dir die ARGE: "So, jetzt ist nach der Wahl, jetzt gibt es keine weiter Weiterbildung mehr. Sie hatten ja gerade eine. Stattdessen: 0-Euro-Sklavenjob oder Leistungsentzug."

Mario Nette
 

ofra

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#10
Meine bisherigen Erfahrungen mit Weiterbildungen via Arbeitsagentur für Arbeit beschränken sich lediglich auf die Dursichst des KURSNET. Dort gibt es berufliche Weiterbildung sowohl ohne als auch mit qualifizierendem Abschluß. Du sagst ja, dass du dir die Lerninhalte selbst aussuchen kannst. Wäre es möglich, dass du speziell nach qualifizierenden Abschlüssen suchst oder hast du bestimmte Auflagen vom AV?
Bekommst du einen Bildungsgutschein für diese Maßnahme?

So wie du es schilderst, erscheint mir die Weiterbildung auf Teilnahme-Basis keine Perspektive zu bieten, zumal du schon 3 Stück besitzt und trotzdem Bedarf an Weiterbildung besteht.
Ich würde mit deinem AV noch einmal besprechen, welche Optionen dir zur Wahl stehen bzw. darauf bestehen, dass du diesmal etwas machst, das tatsächlich sinnvoll ist und eine spätere erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt ermöglicht. Das ist meines Wissens mit zertifizierten Abschlüssen immer leichter.
Wie kommst du darauf, dass bei mir Bedarf an Weiterbildung besteht? Du kennst doch meinen Fall gar nicht. Ich habe bereits mehrere Berufsabschlüsse. Der AV wollte mich nur in eine Weiterbildung stecken, damit ich halt aus der Statistik raus bin.
Qualifikationen habe ich bereits genug erworben. Nur wegen meiner Schwerbehinderung stellt mich keiner ein. Und durch Weiterbildung verschwinden meine gesundheitlichen Probleme auch nicht.
Zertifizierte Abschlüsse hat er mir von vornherein nicht angeboten. Da hatte ich ihn schon zu Beginn darauf hingewiesen. Das stand aber von Anfang an bei ihm gar nicht zur Debatte.
 

ofra

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#11
Was mich noch sehr verwundert: lange Zeit hieß es, für Weiterbildungen sei kein Geld da, zahlreiche Maßnahmen seien ersatzlos gestrichen worden.
Jetzt plötzlich bietet man mir das an, sogar die Möglichkeit eines Eingliederungszuschusses (von dem man jahrelang nie etwas erwähnt hatte) wurde mir nun angeboten.
 

Rounddancer

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#12
Nur: Einmal erworbenes Wissen erodiert halt, wird inaktuell, veraltet.
Das geht verdammt schnell.
Schau, wir 17 haben ja in 2007 den vorwiegend auf Qualitätsmanagement basierenden Kurs gemacht, und 15 von uns sind durch alle Prüfungen und haben sie bestanden.
Einer von uns, der jüngste, war von seinem Traineebetrieb übernommen worden, und hatte dort die Aufgabe, ein Dokumenten-Mangement-System zu verkaufen und die Kunden darauf einzuarbeiten,- also durchaus etwas, was mit QM zu tun hatte. Zum Ende der Probezeit war er aus der Firma draußen, weil die massiv Mitarbeiter abbauen mußte (wirtschaftliche Gründe, ihr Hauptkunde Bosch hatte sich, die aufkommende Wirtschaftskrise riechend, von externen Beratern getrennt). Tja, nun, wieder arbeitslos, bekam unser Kollege nach nur zwei, drei Monaten ein Angebot, für das er das im Kurs gelernte Wissen gebraucht hätte. Mußte so vewrsuchen, da wieder reinzukommen. Und meldete uns dann am BMQ-Stammtisch, daß er nicht gedacht hätte, daß man innerhalb von ein paar Monaten so viel es Gelernten vergäße.
Zudem, das kommt noch dazu, hatte sich in der Zwischenzeit die ISO-Norm, auf der das QM basiert, geändert,- und ohne neuerliche Weiterbildung, oder einen Packen Geld kommt man an diese neue ISO-Norm wie es scheint, nicht heran.

BTW: Weiß jemand, wie man sonst -ohne Geld- an ISO 9001-2008 kommen kann?

Wie gesagt: Kontinuierliche Weiterbildung ist nötig.
 

Rounddancer

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#13
Ofra, das Geld dafür war seit es Alg II gibt, immer da,- nur trauten sich die FM, etc. nicht, es auch bei ihren Chefs zu beantragen,- bzw. wußten nicht, ob, und wie sie es für ihre "Kunden" hätten nutzen können.
So wurde dann jedes Jahr rund zehn Prozent des Geldes für Gehaltserhöhung der vorhandenen Mitarbeiter und für neue Stellen ausgegeben, und der Rest zum Jahresende wieder nach Nürnberg geschickt.

Jetzt hat aber jeder FM/PAp, etc. sein eigenes Budget und seinen Entscheidungsspielraum, ohne dauernd den Chef fragen zu müssen.

Zudem werden nun mehr und mehr Jobcentermitarbeiter entfristet, d.h. in dauerhafte Arbeitsverhältnisse übernommen und müssen so nicht mehr so arg buckeln vorm Chef.
 

ofra

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#14
Ofra, das Geld dafür war seit es Alg II gibt, immer da,- nur trauten sich die FM, etc. nicht, es auch bei ihren Chefs zu beantragen,- bzw. wußten nicht, ob, und wie sie es für ihre "Kunden" hätten nutzen können.
So wurde dann jedes Jahr rund zehn Prozent des Geldes für Gehaltserhöhung der vorhandenen Mitarbeiter und für neue Stellen ausgegeben, und der Rest zum Jahresende wieder nach Nürnberg geschickt.

Jetzt hat aber jeder FM/PAp, etc. sein eigenes Budget und seinen Entscheidungsspielraum, ohne dauernd den Chef fragen zu müssen.

Zudem werden nun mehr und mehr Jobcentermitarbeiter entfristet, d.h. in dauerhafte Arbeitsverhältnisse übernommen und müssen so nicht mehr so arg buckeln vorm Chef.
Aha. Eine weitere Nebenwirkung die ich beobachten konnte: sie werden auch freundlicher und menschlicher ... :icon_smile:
 

Paolo_Pinkel

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#15
Hi,

ich klinke mich mal in die Diskussion mit ein. So oder so ähnliche Gedanken habe ich auch in Bezug auf Weiterbildung. Allerdings fällt es mir schwer das richtige "Weiterbildungsinstitut" zu finden, dass nicht mit einer ZAF zusammen arbeitet bzw. eine eigene ZAF als Tochterunternehmen führt und somit den erwerbslosen weiterbilden und gleichzeitig vermitteln will.

Tja. Macht ja auch Sinn. Erst zieht man sich den Bildungsgutschein unter die Decke und dann den Vermittlungsgutschein. In meinem Wohnort kenne ich kein Weiterbildungsinstitut - welche SGB II Förderung akzeptiert - das nicht solche Machenschaften durchführt.

Daher wollte ich euch fragen, ob ihr nicht evtl. gute und seriöse Institute kennt. Ich hatte da schon mal an die Volkshochschule bzw. die IHK gedacht, weil diese nur einen Bildungsauftrag durchführen.

Was da jemand mehr?

Gruss

Paolo
 

ofra

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#16
Ich hab noch nie einen Bildungsgutschein oder Vermittlungsgutschein bekommen. Was muss man denn dazu tun?
 

Paolo_Pinkel

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#17
Ich hab noch nie einen Bildungsgutschein oder Vermittlungsgutschein bekommen. Was muss man denn dazu tun?
Hi,

musst du einfach bei deinem SM/FM beantragen. Gehst hin und sagst:

"Ich benötige einen Vermittlungsgutschein" wenn du einen PAV aktivieren möchtest. Soweit ich weiss muss man dafür aber erst eine gewisse Zeit arbeitslos seinö Ich glaube es waren 6 Monate.

Selbe Vorgehensweise für den Bildungsgutschein. Evtl. Musst du dann deinem SB/FM verklickern was du wo machen möchtest. Aber das sollte keine Problem sein, sofern sowas in einer EGV fixiert ist. Aber auch wenn nicht sollte sowas gehen.

Gruss

Paolo
 

Rounddancer

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#18
Scusi Paolo,

aber was ist dagegen zu sagen, wenn diese ZAF

1. kein kommerzielles Unternehmen ist, sondern eine Stiftung und/oder eine Genossenschaft ist, die von Betroffenen, also von Erwerbslosen initiert, gegründet und betrieben wird,

und

2. darauf angelegt ist, daß die vermieteten Arbeitnehmer nicht ewig vermietet werden sollen, sondern angestrebt ist,

a) möglichst jeden dieser Mitarbeiter auf Dauer bei einem Entleihbetrieb in Festanstellung unterzubringen,

und

b) möglichst zu erreichen, daß dem so in feste Arbeit Vermittelten die zuvor als Zeitarbeiter in dem Betrieb verbrachte Zeit als Probezeit angerechnet wird

?
 

Paolo_Pinkel

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#19
Scusi Paolo,

aber was ist dagegen zu sagen, wenn diese ZAF

1. kein kommerzielles Unternehmen ist, sondern eine Stiftung und/oder eine Genossenschaft ist, die von Betroffenen, also von Erwerbslosen initiert, gegründet und betrieben wird,

und

2. darauf angelegt ist, daß die vermieteten Arbeitnehmer nicht ewig vermietet werden sollen, sondern angestrebt ist,

a) möglichst jeden dieser Mitarbeiter auf Dauer bei einem Entleihbetrieb in Festanstellung unterzubringen,

und

b) möglichst zu erreichen, daß dem so in feste Arbeit Vermittelten die zuvor als Zeitarbeiter in dem Betrieb verbrachte Zeit als Probezeit angerechnet wird

?
Hi,

sofern es eine Genossenschaft ist ist es ok. Da diese Unternehmensstruktur anders orientiert ist als ein rein gewinnorientiertes Unternehmen. Aber die Meisten in meiner Umgebung sind es meiner Meinung nach nicht. Zumindest nicht nachdem ich einiges über die Ter*** gelesen habe.

Gruss

Paolo
 

Rounddancer

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#20
Si, Paolo,-


neben den genossenschaftlichen Eigeninitiativen (eines deren größtes Startproblem ist, daß sie, wie auch jede kommerzielle ZAF, erstmal 10.000 EUR cash als Kaution beim Arbeitsamt deponieren müssen, um die Verleiherlaubnis zu bekommen)

gibt es in der Tat auch schmierige Unternehmen, die nur aufs Geld aus sind, nicht darauf, den Betroffenen wirklich zu helfen. Solche Klitschen immer da sein, wo es darum geht, schnell und skrupellos abzusahnen.

Und dann gibt es auch z.B. Personalvermittler, die, wie, um ein Beispiel zu nennen, die Schwester des baden-württembergischen Kultusministers, war von ihrer Arbeit leben und leben wollen, aber wirklich alles tun, um den Betroffenen echt dauerhaft zu helfen.
 

Paolo_Pinkel

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#21
Hi,

schau mal. Das meine ich:

Weiterbildung mit Einstellungsgarantie


In Zusammenarbeit mit der Firma Randstad GmbH & Co. KG bieten das IAL und die Akademie Sabel eine 3-monatige kaufmännische Qualifizierung an. In einem Intensivlehrgang erwerben Sie SAP®-Grundlagenkenntnisse für die Bereiche Finanzierung und Materialwirtschaft, Wirtschaftsenglisch und einen sicheren Umgang mit MS Office (Word, Outlook, Excel). Nach erfolgreichem Abschluss ist Ihnen die Übernahme in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis garantiert.
In der Übersichtsmatrix erfahren Sie, an welchen Orten welche Qualifizierungen zur Verfügung stehen. Ein Gespräch mit unseren Bildungsberatern hilft Ihnen, die individuell richtige Lösung zu finden.
Weiterbildung: IAL

Oder:

Wir qualifizieren Personal. Wir vermitteln Arbeitskräfte und unterstützen Stellensuche und Karriereplanung. Wir überlassen Personal auf Zeit. Und nach Teilbetriebsschließungen, Betriebsauflösungen und Konkursen betreuen wir Arbeitnehmer bis zur Wiedereingliederung.
Tertia

Im kaufmännischen Bereich würde man sowas eine "horizontale Verknüpfung der einzelnen Wirtschaftssektoren" nennen. Die wollen sich überall einnisten. Sobald die BA sich verändert verändern die sich auch. Was für Parasiten.

Gruss

Paolo
 

Rounddancer

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#22
Nun, in den Fällen gilt, wie bei der Medizin: "Wer heilt, hat Recht!"

Sprich: Wenn dann tatsächlich eine dauerhafte Beschäftigung rauskommt,- und nicht nur eine ZAF-Einstellung, die dann nach der Mindestzeit wieder wegen "sorry, keine Aufträge da", oder "sorry, Sie sind nicht flexibel genug,- sie haben den Auftrag, ein SAP-System auf der Venus zu betreiben, abgelehnt!" gekündigt wird,- dann ok,- aber die Gefahr ist da groß, daß da Schmu gemacht wird.
 
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