Weiterbewilligungsbescheid nur gegen Maßnahme? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

nix Frondienst

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Habe 2 Einladungen aus meinem Mobcenter erhalten. Eines von meiner Leistungssachbearbeiterin und eines von meiner normalen Integrationsintrigantin.

Die "Damen" wollen gemeinsam mit mir über meine aktuelle berufliche Situation sprechen, ansonsten, schreibt Frau Leistungssachbearbeiterin, kann mein Weiterbewilligungsantrag nicht beschieden werden. Geändert hat sich aber gar nichts bei mir.

Frau Intrigantin schreibt mir, dass sie bei dieser Gelegenheit mir zur Förderung meiner beruflichen Integration eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme in Aussicht stellt (das versucht sie schon ewig, letztens erst drohte sie mit einem Ein-Euro-Job.).

Jetzt sorgen die Leistungssachbearbeiterinnen schon gemeinsam mit der normalen SB dafür, dass man in eine Maßnahme kommt? Hat die sonst nichts zu tun? Das ist doch gar nicht ihre Aufgabe. Kennt ihr das auch? Ist das noch normal?
 
S

Spitzbart

Gast
Bei den Behörden gilt zwar nach wie vor das Prinzip "Fördern und Fordern". Jedoch ist die Teilnahme an einer verordneten Maßnahme keine Voraussetzung/Bedingung für den Leistungsbezug.

Das ALG2 steht dir per Gesetz zu! Vielleicht solltest du deine SB mal daran erinnern. :icon_kinn:

4.1 Wer hat Anspruch auf Arbeitslosengeld II?

Anspruch haben alle erwerbsfähigen leistungsberechtigten
Personen im Alter von 15 Jahren bis zur gesetzlich festge-
legten Altersgrenze zwischen 65 und 67 Jahren, wenn sie
sich gewöhnlich in Deutschland aufhalten.

https://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/Merkblatt-Sammlung/SGB-II-Merkblatt-Alg-II.pdf
 

nix Frondienst

Elo-User*in
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Danke schön. Der Meinung bin ich doch auch. Aber die haben doch diese internen Anweisungen der BA von wegen Sofortangebot, selbst wenn noch kein ALG II bezogen bzw. weiter bezogen wird, muß man an einer Maßnahme teilnehmen, falls die Figuren das dort wünschen, was ja anscheinend der Fall ist bei mir.

Außerdem machen die ja sowieso was sie wollen, frage ich für irgendwelche von denen gemachte Aussagen nach einer Rechtsgrundlage, wissen die das natürlich nicht.

Man wird nur dumm angemotzt, das man sich um so etwas gefälligst nicht kümmern soll. Ich kümmere mich um das was ich will. Punkt. :icon_evil: TROTZ Auskunftspflicht, die legen die Gesetze doch so aus, wie es ihnen gerade in den Kram paßt.

Ich vermute sowieso, das die nur die Gesetze kennen, die für sie von Vorteil sind. Die Rechte des Elos kennen die gar nicht und wollen sie auch gar nicht wissen. :icon_mued:
 
S

Spitzbart

Gast
Noch ein Grund mehr, sich zur Wehr zu setzen; wenn nötig mit Rechtsbeistand.

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren." Bertolt Brecht
 

nix Frondienst

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Richtig.

Aber wie ist das nun mit diesem Sofortangebot, sonst kein Weiterbewilligungsbescheid? Stimmt das denn wirklich oder ist das nur ein weiterer Versuch auf Dummenfang zu gehen?

Hat dazu jemand Erfahrung(en)?
 

josef71

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Das riecht mehr sehr nach Erpressung - das werden 2 völlig unterschiedliche Dinge willkürlich vermischt und zwar eindeutig RECHTSWIDRIG !!!

Erpressung ist im übrigen strafbar, vielleicht solltest Du damit mal drohen :biggrin:
 
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