Weiterbewilligungs- und Änderungsbescheid (1 Betrachter)

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MarkBLN

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Hallo, ich hätte da mal eine Frage.
Momentan bekomme ich Leistungen bis zum 31.08. bewilligt. Am 19.07. habe ich bereits einen Weiterbewilligungsantrag abgegeben. Nach 5 Tagen kam ein Änderungsbescheid, da sich die Nebenkosten geändert haben, sprich eine Nachzahlung und eine Änderung für diesen Monat. Diese wurden auch direkt ausgezahlt. Ich frage mich nun, wieso aber nicht gleich der Weiterbewilligungsbescheid mitgesendet wurde? Immerhin sind jetzt schon ein paar Tage vergangen und sonst warte ich darauf max. 2 Wochen. Oder könnte es sein, dass ich den Antrag so früh abgegeben habe, dass das JC erst noch ein paar Tage wartet bis sie ihn bearbeiten?
 
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teddybear

Gast
Mach dich nicht knülle! Wenn am 20.08.2012 nachweislich nachfragen und anfragen, ob es einen Grund für die Verzögerung der Leistungsbescheidung gibt? Wenn keine Leistungen am 01.09.2012 auf deinem Konto sind, dann einfach sofort einen Antrag auf einstweilige Anordnung zur Zahlung deiner zu erwartenden Leistungen bei deinem zuständigem SG stellen! Begründung kannst du auch bei Bedarf verzögert nachreichen.

Das ist doch alles normales Hartz IV Geschäft! :icon_psst: :icon_wink:
 
G

gast_

Gast
Mach dich nicht knülle! Wenn am 20.08.2012 nachweislich nachfragen und anfragen, ob es einen Grund für die Verzögerung der Leistungsbescheidung gibt? Wenn keine Leistungen am 01.09.2012 auf deinem Konto sind, dann einfach sofort einen Antrag auf einstweilige Anordnung zur Zahlung deiner zu erwartenden Leistungen bei deinem zuständigem SG stellen! Begründung kannst du auch bei Bedarf verzögert nachreichen.

Das ist doch alles normales Hartz IV Geschäft! :icon_psst: :icon_wink:
Bevor man zum SG rennt sollte man es erst einmal mit einem Antrag auf Vorschuß versuchen, eine Barauszahlung fordern.

Dazu sollte man aber eine Eingangsbestätigung haben, daß der Weiterbewilligungsantrag auch abgegeben wurde.
 
T

teddybear

Gast
Ja Kiwi könnte man sicher so machen allerdings denke ich, dass, wenn man, wie empfohlen, bereits schon 10 Tage zuvor anfragt, ob der Weiterbewilligung pünktlich zum 1. des Monats etwas entgegensteht, es nicht angehen kann, dass ich da extra noch einmal zum JC hin krieche und stundenlang auf dem Amt rum sitze und dann bitte, bitte mache muss. Ja sogar dann auch noch als Krönung über die Höhe des Vorschusses herumstreite muss und man mich dann auch noch sogar mit nur 100,- € in Form eines Scheck abspeist, obwohl ich meinen Mietzins, Strom, Versicherung als auch Telefon und Internet pünktlich zahlen muss.

Wer zahlt dann meine Fahrkosten für den Hin- und Rückweg zum JC?
Wer zahlt gegebenenfalls den Hin und Rückweg zur speziellen Bank, um den Scheck überhaupt einzulosen zu können, weil meine Bank um die Ecke derartige Schecks nicht einlöst?
Wer kommt für den rückwirkenden Schaden auf, wenn das SG erst das JC ab dem Tag der Antragsstellung zur einstweiligen Anordnung zur Zahlung verpflichtet?

Habe den ganzen Mist schon durch und mein Leergeld, wegen genau der von dir genannten Vorgehensweise bezahlen müssen! Es ging sogar schon einmal soweit, dass ich wegen dem Bitte, Bitte beim JC meine e.A erst am 24. des Monats stellen “konnte“ und mir diese Mistbande doch tatsächlich ganz dreist wegen der e.A auch erst ab dem 24. nachträglich die Leistungen gemäß der e.A. bewilligte und ich sodann die Leistung vom 1. - zum 23 im nachhinein gesondert einklagen musste. Du verstehst?

Ich mache es daher nur noch so, dass ich die 10 Tage zuvor, leider stets fruchtlos, um Stellungnahme bitte und dann, wenn meine Leistung nicht auch pünktlich am 1. des Monats auf dem Konto sind, sofort und nachweislich vorab die e.A zum SG hinfaxe, damit das Gericht das JC auch auf Zahlung ab Zugang der e.A, also bereits ab dem 1. des Monats, auch zur Zahlung verpflichten kann! Und es funzt! :icon_wink:
 
G

gast_

Gast
Ich bleibe dabei: Bevor ich ein Gericht bemühe erst der Versuch, meine gesamte Leistung bar zu bekommen - klappts nicht hab ich das Protokoll und das SG wirds richten.
Fakt ist jedenfalls: beim Sozialgericht dauerts länger als wenn ich mir den Vorschuß am 01. bar abhole.

Erst wenn ich einmal umsonst da war würde ich sofort zum SG gehen...


Wer zahlt dann meine Fahrkosten für den Hin- und Rückweg zum JC?
Wer zahlt gegebenenfalls den Hin und Rückweg zur speziellen Bank, um den Scheck überhaupt einzulosen zu können, weil meine Bank um die Ecke derartige Schecks nicht einlöst?
Wer kommt für den rückwirkenden Schaden auf, wenn das SG erst das JC ab dem Tag der Antragsstellung zur einstweiligen Anordnung zur Zahlung verpflichtet?
Bei mir das JC - ganz ohne Sozialgericht
 
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teddybear

Gast
Bei mir das JC - ganz ohne Sozialgericht
Dann hast du aber Glück, weil bei einem Schaden durch Amtspflichtverletzung §839 BGB gilt! Sprich eine Schadensersatzklage vor dem SG nicht in Betracht kommt. Nun ja und vor dem Landgericht besteht Anwaltszwang und, wie da die Bewilligung der PKH aussieht, wissen wir ja leider zur Genüge! Keine Kohle und keine PKH = kein Anwalt, welcher den Schadensersatz hier vom JC einfordern könnte! :icon_party:

Das Diktatur-System hat schon seinen rechtsvereitelnden Sinn! :icon_kotz:
 
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